Haruki Murakami IQ84 (Buch 3)

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Inhaltsangabe zu „IQ84 (Buch 3)“ von Haruki Murakami

Als Tengo seinen komatösen Vater im Krankenhaus besuchen will, findet er in dessen Krankenbett eine 'Puppe aus Luft' vor, die ein Abbild Aomames als junges Mädchen in sich birgt. Er greift nach ihrer Hand, und eine unsichtbare Verbindung entsteht. Fortan wartet Tengo darauf, der Puppe nochmals zu begegnen, doch vergebens. War das Signal nicht stark genug, um die zwischen Leben und Tod schwankende Aomame zu retten?

Hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Trotzdem großartig zu lesen.

— Sikal
Sikal

Tolle Ideen werden weitergeführt, spannende neue Perspektive, aber mmN ein schludriges Ende und zu viele offene Fragen.

— letusreadsomebooks
letusreadsomebooks

Genauso gut geht's weiter im 3. Buch wie im 1. Teil, gutes Ende. Einfach Murakamischreibstil, Wahnsinn!

— Ankili
Ankili

Fortsetzung von ersten Teil. Eine sehr gute Geschichte mit stimmigen Ende

— schokoloko29
schokoloko29

Eine ungewöhnliche Geschichte - skurril, spannend und hervorragend geschrieben.

— Fran_Rubin
Fran_Rubin

Einfach Murakami, ich liebe seine Art zu schreiben.

— Fay1279
Fay1279

Murakami, wie immer herrlich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

War schon ein wenig seltsam. Aber dafür auch mal was ganz anderes.

— Knasi35
Knasi35

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  • Weiter geht es mit der spannenden Geschichte…

    IQ84 (Buch 3)
    Sikal

    Sikal

    21. August 2016 um 17:27

    Ich freute mich riesig, gleich im Anschluss an Band 1 & 2 das Buch 3 lesen zu dürfen. Immerhin wollte man seitenlang wissen wie es nun mit Tengo und Aomame weitergeht und wann sich die beiden endlich begegnen. Während Aomame sich versteckt halten muss, um vor den Vorreitern geschützt zu sein, zieht es sie immer in Tengos Nähe, seit sie ihn zufällig vor ihrem Haus sah. Auch Tengo versucht seinerseits Aomame zu finden, muss sich aber auch noch um die Einäscherung seines verstorbenen Vaters kümmern und so aus Tokio eine Weile verschwinden. Die Kapitel werden auch hier wieder abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Als weitere Sichtweise kommen hier Kapitel des Detektivs Ushikawa hinzu, der Aomame und auch Tengo dicht auf den Fersen ist. Können die beiden auch hier ihren Verfolger abschütteln? Die beiden Monde stehen auch weiterhin am Himmel und werden auch noch für Ushikawa sichtbar, der sich keinen Reim darauf machen kann. Von den beiden Protagonisten erfahren wir nicht mehr viel Neues, dieses Thema wurde bereits in den ersten beiden Bänden ausgeschöpft. Die Randcharaktere werden mit der von Murakami üblichen Sorgfalt herausgearbeitet und sind sehr gut in der Geschichte vernetzt. Der Fokus liegt jedoch hauptsächlich bei der Begegnung von Aomame und Tengo, die bereits bekannten Little People, Fukaeri, die Vorreiter verlieren an Bedeutung. Doch das ist vermutlich so gewollt. Ich hätte mir irgendwie schon noch gewünscht, dass man von Fukaeri noch einiges erfährt. Während des Lesens hatte ich immer den Eindruck auf etwas ganz Großes zuzusteuern und so konnte ich vor Spannung das Buch nicht aus der Hand legen. Das Ende hat mich dann aber wieder auf den Boden zurückgeholt – es war für meine Begriffe ziemlich nahe am Kitsch. Ich weiß nicht was ich mir hier erwartet hätte, doch dieses Ende war irgendwie zu banal. Es bleiben natürlich wieder viel Fragen offen, hier kann man sein eigenes Kopfkino noch weiterlaufen lassen…

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  • Schwächelnder dritter Teil

    IQ84 (Buch 3)
    letusreadsomebooks

    letusreadsomebooks

    25. July 2016 um 21:26

    Tengos Vater liegt im Koma. Deshalb beschließt er, Fukaeri alleine in seiner Wohnung zurückzulassen und einige Wochen am Bett seines Vaters zu wachen und diesem vorzulesen. In der Zwischenzeit sucht Aomame weiter nach Tengo – sie spürt, dass sie ihn mehr braucht, als jemals zuvor. Doch auch eine andere Person sucht nach Tengo – und nach ihr selbst: Ushikawa, der mysteriöse Stiftungsherr aus Buch 1 und 2, tritt erstmals in den Vordergrund. Was sind seine Pläne? Werden sich Tengo und Aomame noch finden? Und wie geht es mit den zwei Monden und den Puppen aus Luft weiter? Für mich persönlich war die Einführung von Ushikawas Perspektive als Ergänzung zu Tengo und Aomame sehr hilfreich. Da es bei mir schon einige Monate her ist, dass ichBuch 1 und 2 gelesen habe, haben mir Ushikawas Nachforschungen als gute Gedächtnisstützen gedient. Außerdem ist der Mann ein typisch skurriler Murakami-Charakter, den man gerne durch den Tag begleitet. Seine Kapitel kamen mir immer ein bisschen vor wie groteskere, verzerrte Versionen von Paul Austers New York Trilogie. Die Geschwindigkeit ist wie auch schon in den vorigen beiden Bänden eher gedrosselt. Statt Schlag auf Schlag erfährt man alle paar Seiten eine neue Kleinigkeit, und nach und nach setzen sich die Puzzleteile im Gehirn zusammen. Das führt zu einem völlig anderen Leseerlebnis im Zusammenhang mit Murakami. Wie gewohnt wird natürlich auch längst nicht alles aufgedeckt. Das ist Geschmackssache. Mir persönlich war es in 1Q84 allerdings doch zu viel, was am Ende unklar blieb. Wie ist das jetzt, mit den Stimmen die verebben? Und den Little People, welche in Band 3 wirklich wenig zu sehen waren? Hintergründe und Motive werden mir hier nicht gründlich genug beleuchtet. Die Schlussszenen an sich fand ich wiederum sehr gelungen. Die essentielle Frage, die hier nicht beantwortet wird, muss auch nicht beantwortet werden. Dies würde ich sagen ist ein tolles Murakami-Ende. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, ist wie der Leser dorthin gelangt. Die Lösung all der Probleme scheint mir ein wenig banal zu sein. Ob Murakami aus Faulheit, Platzmangel, Schludrigkeit oder mangelnden Ideen so verfahren ist, sei dahingestellt. Ich hätte mir eine andere Lösung des Konflikts gewünscht. Auch wenn Murakami in 1Q84 Buch 3 seine grandiosen Ideen aus Buch 1 und 2weiterentwickelt und eine neue, spannende Perspektive einführt, fällt es leider ganz schön ab. Für mich bleiben zu viele Fragen offen und die Lösung des Konflikts wird mir zu einfach und schludrig herbeigeführt. Hatten Buch 1 und 2 mich noch begeistert und mit Lust auf mehr zurückgelassen, so war Buch 3 doch leider eher enttäuschend. Gerade für das Finale eines solchen Werks hätte ich mir ein bisschen mehr Feuerwerk gewünscht. Ich würde gerne mehr, kann aber nur 3,5 Sterne vergeben.

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  • Teil Zwei

    IQ84 (Buch 3)
    schokoloko29

    schokoloko29

    01. December 2014 um 21:31

    Fortsetzung von zweiten Teil. Daher werde ich nicht den Inhalt mitteilen, damit ich nicht spoiler.
    Eigene Meinung:
    Fazit:
    Ein stimmiges Ende!!