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Queenelyza

vor 5 Jahren

Konnichi-wa, liebe Japan-Fans, es ist nun bald soweit, am Freitag, den 1. März startet unser Lesemonat "Japanische Literatur"! Einen ganzen Monat widmen wir uns Büchern von japanischen Autoren und tauschen uns aus, aber natürlich nicht nur über die Bücher! Hier kann auch anderes rund um Japan gefragt und ausgetauscht werden!

Da ich leider keine "allgemeine" Leserunde zum Thema anlegen kann, diese muss buchbezogen sein, läuft diese unter "Naokos Lächeln", das habe ich spontan als Titelgeber für unsere Märzrunde herausgesucht. 

Auf vielfachen Wunsch wurde die Leserunde aufgeteilt in die diversen Autoren - bei Murakami noch zusätzlich noch nach Büchern unterteilt, da es hier sonst unter Umständen zu unübersichtlich wird. Sollte jemand einen Autoren vermissen, bitte gerne melden, dann trage ich das noch nach. Und auch sonst gerne her mit Anregungen, über welches Thema ihr noch plaudern wollt.

Ihr könnt jederzeit einsteigen, es muss also nicht am 1. März begonnen werden. Wenn ihr erst noch was anderes weglesen wollt / müsst, kein Problem!  

Ich freue mich sehr darüber, dass ihr alle dabei seid und fleißig mitlest! Irasshaimase! :-) 

Autor: Haruki Murakami
Buch: Naokos Lächeln

mecedora

vor 5 Jahren

Bin da!
Du, Queenie, magst du den Titel der Leserunde noch ändern und allgemeiner machen? Und vielleicht noch eine allgemeine Plauderecke einrichten?

Queenelyza

vor 5 Jahren

@mecedora

Argh, würde ich gerne, aber das geht nur, wenn ich ihn mit einem Buch verknüpfe...

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PMelittaM

vor 4 Jahren

Haruki Murakami - Naokos Lächeln

Hikari schreibt:
Nein, das schaffe ich heute nicht mehr. Aber sicherlich am Sonntag :) Hatte gestern einen Vortrag und am Dienstag gleich den nächsten ;)

Musst dich ja auch nicht hetzen!

PMelittaM

vor 4 Jahren

Haruki Murakami - Naokos Lächeln
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Und fertig.

Naoko hat sich dann also auch noch umgebracht, Toru hat noch mir Reiko geschlafen und sich am Ende für Midori entschieden, ob die Beziehung glücklich wird, erfahren wir nicht. Aber immerhin lebt Toru 20 Jahre später noch (s. Beginn des Buches).

Ja, der Roman hat mir gut gefallen. Von den Charakteren mochte ich Toru am liebsten. Die Frauen mochte ich dagegen nicht so besonders, außer Hatumi vielleicht.

Richtiges Japanfeeling kam hier allerdings auch nicht auf, in Kleinigkeiten schon, die Zimmer werden in Tatami-Matten gemessen, das Essen u. ä., aber wirklich japanische Kultur konnte ich nicht fühlen.

Bei der Schachtel Pralinen dachte ich zuerst, Forrest Gump wird zitiert (da waren schließlich einige Zitate im Buch), aber den gab es 1987 noch gar nicht (zumindest nicht den Film) und es kam dann auch etwas anderes als bei Forrest. Ich genieße Pralinen übrigens genau anders herum als Midori, die, die ich am liebsten mag, esse ich zuletzt.

Mit Teufelskind werde ich übrigens heute noch beginnen.

PMelittaM

vor 4 Jahren

Haruki Murakami - Naokos Lächeln
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Queenelyza schreibt:
Japan hat in der Tat eine der höchsten Selbstmordraten der Welt. Vielleicht ganz spannend dazu: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article9460170/Selbstmord-und-Depression-kosten-Japan-Milliarden.html

Ich habe auch mal etwas gegoogelt. Das scheint ja zum einen an dem Druck zu liegen, dem Japaner von Kindheit an ausgesetzt sind und zum anderen daran, dass Selbstmord nicht, wie z. B. im Christentum als Sünde gilt.

Gut, vielleicht ist das für Murakami normal, aber da doch einige Selbstmorde vorkommen (mindestens 4 werden genannt), hätte ich mir schon gewünscht, dass er das etwas mehr thematisiert.

Queenelyza

vor 4 Jahren

Haruki Murakami - Naokos Lächeln
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@PMelittaM

Ich musste auch sofort an Forrest Gump denken, und jetzt interessiert es mich, wem dieser Spruch zugeschrieben wird. Ob sich Murakami den auch nur ausgeliehen hat?

Ich bin nun auch mit dem Buch fertig. Und ich muss sagen, dass sich mein Empfinden den Frauen gegenüber dahingehend geändert hat, dass ich im letzten Teil Midori angenehmer fand als Naoko. Sie war so lebendig und so durcheinander, während Naoko nur noch dieser kranke Schatten war. Ich denke mal, sie hatte wohl eine schizophrene Psychose mit depressiven Anteilen, das wenige, was man von ihr liest, deutet in diese Richtung. Und auch diese fast schon Ausgeglichenheit zum Schluss passt gut. Menschen, die ihren Selbstmord geplant haben, sind oft ausgeglichen, fast schon fröhlich, weil sie wissen, dass alles bald ein Ende hat. Ich fand das letzte Kapitel mit Naoko sehr berührend, oder besser gesagt, kam sie mir da wieder ein Stückchen näher.

Trotzdem denke ich, Midori ist auch psychisch gehandicappt. Dieses Auf und Ab, dieser schnelle Wechsel zwischen Anschmiegsamkeit und Widerborstigkeit ist auch nicht unbedingt normal. Könnte auch so ein bisschen Borderline sein. Aber eben lebendig und für Toru einfach nah, was nützt es, wenn das Objekt der Begierde oder Liebe in einem Sanatorium weggesperrt ist? Da guckt man eben schon mal woanders hin.

Mich hat das Buch sehr berührt, und ich finde es schon auch von der Grundstimmung her "japanisch". Diese Ausweglosigkeit, das Trinken, die Melancholie, das passt für mich schon ganz gut.

PMelittaM

vor 4 Jahren

Haruki Murakami - Naokos Lächeln

Und hier meine Rezi:

http://www.lovelybooks.de/autor/Haruki-Murakami/Naokos-L%C3%A4cheln-41092435-w/rezension/1044647292/

PMelittaM

vor 4 Jahren

Natsuo Kirino
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Auch von "Teufelskind "habe ich nun knapp die Hälfte gelesen (bis einschließlich Kap. 5). Und bisher hat mich die Autorin nicht enttäuscht. Da gibt es etliche ziemlich schräge Charaktere und mittendrin Aiko, die mutterlos im Bordell aufgewachsen ist und nun mordet, nicht nur aus Rachegelüsten, wie man ev. zunächst denken konnte, sondern aus Freude daran und Boshaftigkeit. Sie mordet nicht nur, sie stiehlt und betrügt.

Aber die anderen Charaktere sind es, die das Buch ausmachen. Die ehemalige Erzieherin, die einen ihrer Zöglinge geheiratet hat und nun "Baby" mit ihm spielt; der ehemalige Pflegevater, der im Alter entdeckt, dass es Spaß macht, in Frauenkleidern herumzulaufen ... Und da wird sicher noch einiges kommen.

Wie schon in "Umarmung des Todes" hat die Autorin hier wieder ziemlich "kranke" Typen (eigentlich möchte ich sie nicht so nennen, aber im Moment fällt mir kein besseres Wort ein) versammelt. Und auch hier ist das Buch mit Sicherheit nicht für jeden geeignet ...

Was mir gefällt: Hier kommt doch einiges typisch Japanische vor.

Mir gefällts und es lässt sich wieder sehr flott lesen. Ich bin gespannt, wo wir am Ende gelandet sein werden.

PMelittaM

vor 4 Jahren

Natsuo Kirino

Der Roman war nicht ohne, die Rezi fiel mir recht schwer, doch nun ist sie fertig:

http://www.lovelybooks.de/autor/Natsuo-Kirino/Teufelskind-442671346-w/rezension/1045311776/1045317814/

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