Haruki Murakami Von Beruf Schriftsteller

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Inhaltsangabe zu „Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami

Haruki Murakami ganz persönlich

Haruki Murakami verkörpert den Typus des zurückgezogenen Schriftstellers wie wenige andere. Der japanische Bestsellerautor gilt als ausgesprochen scheu und betont immer wieder, wie ungern er über sich selbst spricht. Doch nun bricht Murakami das Schweigen.
Bescheiden und zugleich großzügig lässt er uns an seiner reichen Erfahrung als Schriftsteller teilhaben. Darüber hinaus teilt er mit den Lesern seine weitreichenden Lektüreeindrücke. Anhand von Kafka, Raymond Chandler, Dostojewski und Hemingway sowie anderen Vertretern der Weltliteratur reflektiert er über Literatur im Allgemeinen und definiert, was für ihn selbst Literatur und ihre Bedeutung ausmacht.
Aber man begegnet in diesen Texten auch, vielleicht zum ersten Mal, dem Menschen Murakami. Wer weiß schon von seiner großen Kennerschaft der klassischen Musik, seiner Leidenschaft für Jazz? Eine Leidenschaft, die ihn sogar zum Besitzer einer Jazzkneipe machte. So erlaubt uns dieses Buch einen einmaligen Blick in die Werkstatt und das Herz eines der größten und erfolgreichsten Schriftsteller unserer Zeit. Und liefert uns im Grunde das, was Murakami in seiner Bescheidenheit und Zurückhaltung nie schreiben würde: eine Autobiographie.

Ein sehr lesenswerter Einblick in das Leben des berühmten Schriftstellers Haruki Murakami - nicht nur für Bibliophile!

— DieBuchkolumnistin

Klar und unterhaltsam

— Goldbesen

Für Fans eine nette Essay-Sammlung über das Leben und den Schreibprozess Murakamis - aber kein Schreibratgeber im klassischen Sinn!

— julo_

Für Autoren ein wunderbares Buch, voller Inspiration, mit Tipps und einem tollen Einblick in das Leben des Autors.

— Jutta-66

Ein wenig enttäuschend, aufgrund einiger Wiederholungen. Und man merkt dem Buch an, dass es ursprünglich aus Essays besteht.

— rumble-bee

Wirklich interessante Einblicke. Endlich lernt man Murakami mal etwas genauer kennen, toll!

— Bibliomania

Ein inspirierender Einblick in das Leben und Denken von Haruki Murakami, empfehlenswert nicht nur für Fans, sondern auch für Neuentdecker!

— leserattebremen

Es ist für mich immer wieder etwas ganz besonderes in eines seiner Bücher abzutauchen. Hier teilt Murakami seine GedankenzurSchriftstellerei

— nordfrau

Eine Biografie übers Schreiben und ein wenig über Haruki Murakami. Für den geneigten Fan ein Musthave!

— Nespavanje

Interessante Einblicke in Leben und Alltag eines Schriftstellers, aber vielleicht nur für eingefleischte "Fans" wirklich interessant

— britta70

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  • Kein Schreibratgeber im klassischen Sinn

    Von Beruf Schriftsteller

    julo_

    06. August 2017 um 13:06

    Wer Murakamis andere Bücher gelesen hat, wird vieles wiedererkennen: Einzelne Textpassagen, wie beispielsweise die über das Laufen, oder seinen Berufungsaugenblick bei einem Baseball-Spiel, sind fast eins zu eins so übernommen. Auch wer sich einen mit vielen Tipps und  Ratschlägen versehenen Schreibratgeber à la Stephen Kings "Das Leben und das Schreiben" wünscht, wird ein wenig enttäuscht sein. Tatsächlich erzählt Murakami sehr viel über seinen eigenen Schreibprozess, über das ständige Überarbeiten; aber auch über seine Sicht zu Literaturpreisen oder die Schule als Institution. Erst auf den letzten Seiten gibt er richtig Gas: Dort geht er in die Richtung, wie ich es mir gewünscht hatte: Er erzählt, wie er Romane schreibt/aufbaut, wie er Figuren konstruiert, was seiner Ansicht nach gute Figuren ausmachen usw. - also sehr tief in der Materie des Schreibens. Ich gebe 4,5 Sterne. Ich habe das Buch zwar gerne gelesen, allerdings hatte ich mir mehr ein Buch in die Richtung Stephen Kings vorgestellt - also mehr über das Schreiben, mehr ein Schreibratgeber, als eine Essaysammlung, in der Murakami 2/6 über sein Leben,  3/6 über seine Ansichten zur Welt und nur 1/6 über das Schreiben an sich spricht.Aber: Diese 1/6 waren es mir auf jeden Fall wert - (und der Rest war auch unterhaltsam zu lesen; bloß eben kein Schreibratgeber).

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  • Ein spannender Einblick in Leben und Arbeit

    Von Beruf Schriftsteller

    leserattebremen

    12. December 2016 um 09:58

    Haruki Murakami ist der in Deutschland vielleicht bekannteste japanische Schriftsteller, jedes Jahr wieder wird er für den Literaturnobelpreis gehandelt. Doch er lebt sehr zurückgezogen, arbeitet konzentriert an seinen Romanen und gibt wenig um den Presserummel, der um manche Bücher gemacht wird. Mit seinem neuesten Buch „Von Beruf Schriftsteller“ nimmt Murakami seine Leser jetzt mit auf einen Einblick in sein Leben, sein Arbeiten und seinen Werdegang. Vom Barbesitzer zum Schriftsteller, einem disziplinierten Arbeitsautor ohne künstlerische Allüren. Für alle Fans von Haruki Murakami ist sein neuestes Buch natürlich Pflichtlektüre, der Autor gibt viel von sich Preis und besonders von seinem Denken über den Literaturbetrieb und seine persönlichen Arbeitsweise. Geschrieben ist das Buch natürlich im typisch schlichten und zurückhaltenden Stil von Murakami, er sammelt hier Essays aus Reden, die er zu verschiedenen Gelegenheiten gehalten hat und fügt noch einiges hinzu, was beim persönlichen Überarbeiten wichtig wurde. Besonders spannend für mich war, wie er zu seinem Stil gefunden hat und wie diszipliniert er arbeitet, wenn er an einem Roman sitzt. Ein ständig wiederkehrender Arbeitsalltag scheint für ihn nötig zu sein, um überhaupt voranzukommen. Seine Beschreibungen haben wenig gemein mit den klischeehaften Vorstellungen des unabhängigen Künstlers, der bis drei Uhr morgens in einem Café sitzt um dann an seinem Roman weiterzuarbeiten, ständig betrunken und mit einer Zigarette in der Hand die Möglichkeiten und Grenzen der Gesellschaft diskutierend. Mir haben die spannenden Einblicke in Murakamis Leben und Arbeiten ausgesprochen gut gefallen und besonders wenn man einige Romane von ihm kennt, werden die Zusammenhänge schnell deutlicher und das ein oder andere, was bisher Fragen aufwarf, verständlicher. Es ist keine wirkliche Autobiographie, gibt aber einen guten Einblick in das Leben und Denken dieses außergewöhnlichen Schriftstellers.

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  • Dem Meister über die Schulter schauen.

    Von Beruf Schriftsteller

    Nespavanje

    11. November 2016 um 11:11

    Der heurige literarische Bücherherbst hat ein ganz besonderes Gustostückerl auf Lager: Haruki Murakamis wohl persönlichstes Werk. Vom Beruf Schriftsteller handelt, wie man es vom Titel eigentlich schon erahnen kann, übers Schreiben. Ja, er schreibt über das Schreiben und es ist beinahe so, als ob man dem Meister über die Schulter schaut. Und wenn es jemand erklären kann dann er, schließlich schreibt Murakami seit über 35 Jahren. Letztlich wird niemand sein Talent leugnen können und dass trotzdem er sich selbst für einen ganz normalen Menschen hält. Hier kommt, meiner Meinung nach, ein ganz typischer japanischer Wesenszug zum Vorschein. Er nimmt aber auch Stellung zu der Atomkatastrophe Fukushima, erklärt weshalb er nur wenig Wert auf Auszeichnungen und Literaturpreise legt und zeigt die Unterschiede zwischen westlicher und östlichen Buchveröffentlichungen auf. Interessant ist, dass dieser Roman in Japan nicht online erhältlich war, sondern nur in Buchläden. Trotzdem war die erste Auflage schwuppdiwupp, innerhalb weniger Tage vergriffen. Der geneigte Murakami-Fan weiß, dass der große Meisterromancier, eigentlich sehr zurückgezogen lebt und kaum Interviews gibt, daher ist - Vom Beruf Schriftsteller - ein Musthave, nicht nur für seiner Anhänger. Ein bisschen lässt er in sein Privatleben blicken, auch wenn man sich hier keine Autobiografie erwarten darf. In - Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede - hat er bereits in seinen Alltag blicken lassen. Das steht auf meinem SuB nun ganz weit oben.

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