Haruki Murakami Von Beruf Schriftsteller

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Inhaltsangabe zu „Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami

Haruki Murakami verkörpert den Typus des zurückgezogenen Schriftstellers wie wenige andere. Der japanische Bestsellerautor gilt als ausgesprochen scheu und betont immer wieder, wie ungern er über sich selbst spricht. Doch nun bricht Murakami das Schweigen. Bescheiden und zugleich großzügig lässt er uns an seiner reichen Erfahrung als Schriftsteller teilhaben. Darüber hinaus teilt er mit den Lesern seine weitreichenden Lektüreeindrücke. Anhand von Kafka, Raymond Chandler, Dostojewski und Hemingway sowie anderen Vertretern der Weltliteratur reflektiert er über Literatur im Allgemeinen und definiert, was für ihn selbst Literatur und ihre Bedeutung ausmacht. Aber man begegnet in diesen Texten auch, vielleicht zum ersten Mal, dem Menschen Murakami. Wer weiß schon von seiner großen Kennerschaft der klassischen Musik, seiner Leidenschaft für Jazz? Eine Leidenschaft, die ihn sogar zum Besitzer einer Jazzkneipe machte. So erlaubt uns dieses Buch einen einmaligen Blick in die Werkstatt und das Herz eines der größten und erfolgreichsten Schriftsteller unserer Zeit. Und liefert uns im Grunde das, was Murakami in seiner Bescheidenheit und Zurückhaltung nie schreiben würde: eine Autobiographie.

Ich mag die ruhige, klare Sprache. Teilweise erschien es mir etwas zu ausholend.

— Daniela8

Interessante Einblicke in das Leben des Schriftstellers. Authentisch, kritisch, persönlich.

— black_horse

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    Von Beruf Schriftsteller

    R_Manthey

    07. October 2017 um 14:30

    Dafür, dass Haruki Murakami angeblich ungern über sich selbst spricht, wie man auf der Buchrückseite erfährt, ist dieser autobiografisch eingefärbte Text ziemlich lang. Und vor allem erstaunlich offen.Wenn man als Autor seine Kritiker liest und dann auch noch ernst nimmt, wird das Leben nicht unbedingt einfacher. Murakami zitiert aus einem Essay von Raymond Carver: " … Oder aber mach deine Arbeit so gut, wie es deine Fähigkeiten, deine Begabungen erlauben, und dann rechtfertige dich nicht und entschuldige dich nicht. Beklage dich nicht, erkläre nichts." An diese Ratschläge hält er sich in diesem Buch, mal partiell abgesehen vom letzten Punkt.Unerwartet ausführlich lässt Murakami seine Leser mit den hier gesammelten Aufsätzen über sich selbst und seine Methodik Blicke in seine Welt werfen. Vielleicht ist das aus seiner Sicht so dumm nicht. Denn wer will es schon, bei aller Bescheidenheit, seinen Kritikern und den sogenannten Literaturwissenschaftlern überlassen, was die Nachwelt über einen selbst denken und wissen soll? Wenn man Murakamis Bücher nicht kennt, also kaum einen Zugang zu ihm hat, dann mögen diese Texte vielleicht gelegentlich langweilig erscheinen, was sicher auch daran liegt, dass sein Autor ein ziemlich normales und sehr diszipliniertes Leben führt, das oft abseits der lauten Gesellschaft stattfindet.An Murakamis Offenbarungen wird man schwer etwas Gekünsteltes oder gar Kompliziertes finden. Im Gegenteil: Viele seiner Ansichten und Einsichten sind weise und ausgesprochen persönlich, sodass man sich nur wundern kann, sie so offen, manchmal fast schon ein wenig zu offen, lesen zu können. "Es ist leicht, an anderen herumzumäkeln", schreibt Murakami, "aber wenn der Betroffene alles ernst nimmt, wird er bald am Ende sein. Deshalb sage ich kategorisch, dass es mir egal sei. Und wenn noch so scheußliches Zeug geredet wird, ich schreibe, was ich schreiben will." Da muss man erst einmal hinkommen.Für wohlmeinende Leser seiner Bücher oder angehende Schriftsteller mag dieses Buch eine kleine Fundgrube fürs Verständnis sein. Unabhängig davon erzählt es ein wenig aus dem Leben eines klugen Menschen. Deshalb kann man es auch lesen, wenn man nicht alle Bücher Murakamis kennt. Eine gewisse Kenntnis seiner Werke schadet natürlich nicht und hilft an einigen Stellen schließlich doch, denn natürlich geht der Autor auch auf sein Schaffen ein.Insgesamt ein interessantes und auch unerwartetes Buch eines klugen, disziplinierten und geerdeten Mannes, der nichts mehr beweisen muss und der schreibt, weil er sich dabei wohlfühlt.

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  • Einblicke in ein Schriftstellerleben

    Von Beruf Schriftsteller

    black_horse

    16. July 2017 um 23:07

    Er ist einer der bekanntesten japanischen Autoren und seit 35 Jahren als Schriftsteller etabliert: Haruki Murakami. Nun hat er ein ganz persönliches Buch geschrieben, in dem er in 11 Essays sein Leben als Autor Revue passieren lässt. Von den Anfängen mit ca. 30 Jahren, als sein erstes Buch, das einen Preis für Nachwuchsautoren gewann, den Beginn seiner Karriere markierte, bis hin zu seinen Erfolgen in Amerika und Europa. Dabei schildert er sein Erfolgsrezept, das viel Disziplin und Geduld zum Heranreifen seiner Werke beinhaltet. Er geht aber auch auf viele andere Themen ein, wie Buchpreise im Allgemeinen, das Schulsystem in Japan, das Verlagswesen in Amerika etc., die seine Karriere beeinflusst haben.Da die einzelnen Beiträge sich teilweise überschneiden, gibt es Dinge, die sich wiederholen. Sehr oft versucht er zu relativieren, dass das Geschriebene natürlich nur seine Sicht der Dinge ist. Das ist ein bisschen nervig.Insgesamt gibt das Buch einen interessanten Einblick in das Leben und die Gedanken des Haruki Murakami, als Hörbuch gut gelesen!

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