Haruki Murakami Von Männern, die keine Frauen haben

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Inhaltsangabe zu „Von Männern, die keine Frauen haben“ von Haruki Murakami

Von Männern, die keine Frauen haben versammelt sieben neue Erzählungen Murakamis – »long short stories«, die wohl zum Zartesten und Anrührendsten zählen, das je von ihm zu lesen war. Und doch sind sie typisch Murakami, denn fast immer geht es darin um versehrte, einsame Männer. Männer, denen etwas ganz Entscheidendes fehlt …

Ziemlich gute Kurzgeschichten. Abwechslungsreich und schön geschrieben

— Kompassqualle

Hmmh - für mich wars kein Lesehighlight...

— naninka

Wunderschöne Sprache und kuriose, gefühlvolle Geschichten

— ulrikeu

Schöne Geschichten im Murakami -Stil... herrlich zu lesen..

— Ankili

ich liebe seinen Schreibstil

— Petra54

Tolle Geschichten, der Haruki kann einfach toll erzählen!

— elfenpetra

Haha, Gregor Samsa mal anders. Toll!

— Catchfuji

Kurzstorys mit mittlerem Unterhaltungswert

— Callso

Schön und poetisch

— laraelaina

Kurzgeschichten mit dem Thema Frauen. Lesenswert: "Das eigenständige Organ", "Kinos Bar", "Samsa in Love".

— Vinschen

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  • seltsame Kurzgeschichten

    Von Männern, die keine Frauen haben

    Petra54

    18. April 2017 um 10:45

    Die Titelgeschichte ist die letzte von sieben Kurzgeschichten in diesem Buch. Es sind allesamt recht seltsame Geschichten, die man irgendwie niemandem nacherzählen kann. Einesteils sind es komplizierte oder einfache Gedanken eines Spinners, doch es passiert immer etwas Seltsames, Merkwürdiges, Unglaubliches. Allen Geschichten gemeinsam sind trinkende und lesende Bargäste, die gern Jazz hören, und verstorbene Geliebte, Ehefrauen oder Freunde. Mir gefällt Murakamis Schreibstil, der aus einfachen kurzen Sätzen besteht mit klaren und eindeutigen Worten.

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  • Die Abhängigkeit der Männer - Murakami als weiser Beobachter!

    Von Männern, die keine Frauen haben

    Callso

    23. January 2017 um 13:44

    Ja, zugegebn, ich bin nicht so ein großer Fan von Kurzgeschichten. Leider hat mich auch dieses Werk nicht so sehr begeistert. Und ja, natürlich ist Murakami ein wunderbarer Erzähler und feiner Schriftsteller.Aber auch bei diesen Kurzgeschichten fehlte mir bisweilen der Tiefgang. Auf 40 Seiten (pro Geschichte) ist es häufig deutlich schwieriger, größere Gefühle für einer der Personen zu entwickeln.Thematisch sind die Felder, auf denen der Autor in diesem Buch unterwegs ist, zwar sehr ähnlich, die Geschichten haben dennoch ganz unteschiedliche Klasse und Inhalte.Mann sucht Frau, Mann macht sich von Frau abhängig, Mann schwärmt von Frau. Das Liebesverhältnis zwischen den Geschlechtern dominiert das Buchm und ziehgt sich wie ein roter Faden durch die 250 Seiten.Das ist alles sehr realistische, sehr greifbar formuliert, so dass man häufig sehr fix in die short Storys reinkommt - aber wie erwähnt, vielfach ist der Funke bei mir nicht übergesprungen, so dass ich mich letztlich nur für eine mittlere Bewertung entschieden habe.

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    • 2
  • Poetisch und nachdenklich

    Von Männern, die keine Frauen haben

    laraelaina

    20. January 2017 um 15:53

    Ich glaube es gibt keinen weiteren Schriftsteller auf der Welt, der so unterhaltsam, schön und poetisch über einsame Männer und ihre Beziehung zu nichtvorhandenen Frauen schreiben kann. Wieder ein sehr schönes Werk aus der Feder von Haruki Murakami.

  • Geschichten die mein Herz berührt haben

    Von Männern, die keine Frauen haben

    jasimaus123

    12. November 2016 um 13:48

    Bei Haruki Murakamis Werk "Von Männern, die keine Frauen haben" handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung, bei welchem sich die Kurzgeschichten, wie der Titel schon sagt, um Männer handelt die keine Frauen haben. Einsame Männer, verlassene Männer, verletzte Männer. Die sieben Geschichten heißen folgendermaßen:Drive my car, Yesterday, Das eigenständige Organ, Scheherazade, Kinos Bar, Samsa in Love und Von Männern die keine Frauen haben. Das ist mein erstes Buch das ich von dem hochgelobten, japanischem Autor Haruki Murakami gelesen habe und obwohl er mich mit seinen Geschichten sehr sprachlos zurückgelassen hat, weiß ich eines doch sehr genau - ich möchte mehr von ihm lesen! Ich glaube das Besondere an seinem Schreibstil ist vor allem die Ruhe, die darin liegt. Diese wiederum entsteht durch die einfache Sprache, die wenigen Worte mit denen er so viel ausdrückt. Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten, da ich mich sehr gerne in die Charaktere einer Geschichte hineinversetze und das ist nicht einfach, wenn man nur kurz Zeit hat diesen Charakter kennenzuleren. Bei Murakami hingegen - ich war total beeindruckt - schienen die wenigen Seiten vollkommen auszureichen. In jeder der Geschichten habe ich schnell Zugang zu den Protagonisten gefunden und mich mit ihnen verbunden gefühlt. Besonders mit Kino von "Kinos Bar" habe ich sehr mitgefühlt und schließlich sogar geweint. Gerade habe ich einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis geworfen um herauszufinden welche Geschichte mich am meisten berührt wird. Schnell habe ich bemerkt, dass es mir unmöglich ist eine Lieblingsgeschichte aus den sieben, die der Band enthält, auszuwählen. Oder mehrere. Denn dann müsste ich fünf Geschichten wählen, wobei die zwei die übrig bleiben auch nur knapp überholt wurden. Denn jede der Geschichten ist auf ihre Weise schön und berührend. Beim Lesen hatte ich ein richtig schönes Gefühl, ein Gefühl das mir wieder zeigte warum ich lese. Weil ich berührte werden möchte und Murakami hat das mit seinen Geschichten über einsame Männer auf jeden Fall geschafft! FAZIT: Murakami berührte mit seinen Geschichten mein Herz und das Lesen fühlte sich für mich wirklich unglaublich schön an. Ich kann dieses Buch deshalb nur wärmstens weiterempfehlen, nicht nur an Murakami-Fans, sondern auch an all diejenigen die es noch werden wollen.

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  • Seltsame Männer in seltsamen Leben

    Von Männern, die keine Frauen haben

    LolitaBuettner

    21. August 2016 um 09:06

    Der eine trifft die Freundin seines Freundes, der andere liebt gleichzeitig fünf Frauen und wieder ein anderer verliebt sich in eine Buckelige. Murakami erzählt wirklich abwechslungsreiche Männergeschichten. Es sind manchmal seltsame Umstände oder sogar seltsame Typen, aber man kann das Buch kaum weglegen. Murakami bannt mit seinen Worten. Zeile für Zeile folgt man ihm von Augenblick zu Augenblick.So wunderbar das Buch mit seinen Episoden ist, so enttäuschen ist es dennoch, dass Umstände verborgen bleiben oder erst gar nicht aufgelöst werden. Zum Beispiel der Mann, welcher in einem reichen Haus aufwacht, sein Zimmer aber ist nur spärlich mit einer dreckigen Matratze eingerichtet, die Fenster mit Brettern versperrt, die Tür dazu geschaffen, stets fest abgeschlossen zu sein. Der Mann ist nackt, hungrig, kann kaum laufen und hat von vielen Dingen keine Ahnung. Was ist mit ihm passiert? Warum war er eingesperrt? Das bleibt offen und ist dann doch ein bisschen ärgerlich. Aber natürlich lässt ein offenes Ende viel Platz für unsere Fantasie und das stimmt wiederum versöhnlich.

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  • Über die Unvollständigkeit der Männer

    Von Männern, die keine Frauen haben

    rkuehne

    14. July 2016 um 20:42

    „Frauen schenken uns besondere Momente, in denen sie für uns mitten in der Wirklichkeit die Wirklichkeit außer Kraft setzen“ – Murakamis Erzählungsband über mehr oder weniger einsame Männer ist nicht mehr als ein Manifest für die Frau, dafür wie unersetzlich sie für uns Männer sind und wie unvollständig wie ohne sie im Leben herumirren. Abgesehen von einer für meinen Geschmack etwas zu sehr ins fantastische abgleitenden Erzählung, ein weiteres tolles Buch, um sich im Murakami-Universum zu verlieren.

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  • Sieben typische Murakami-Kurzgeschichten

    Von Männern, die keine Frauen haben

    Alira

    07. July 2016 um 10:18

    … aus der Sicht von Single-Männern. Sie wurden geliebt, betrogen und/oder verlassen und bekämpfen ihre Einsamkeit auf verschiedene Arten. Aber trotzdem finden sie nicht die “richtige” Liebe. Japan ist ein Land der Singles, insofern greift das Buch auch ein gesellschaftliches japanisches Problem auf und liefert auch gleich das Fazit: (Heterosexuelle) Männer ohne Frauen sind genauso unvollständig wie (heterosexuelle) Frauen ohne Männer. PS: Der abnehmbare Buchumschlag ist bemerkenswert schön.

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  • ungewöhnliche Geschichten

    Von Männern, die keine Frauen haben

    jeanne1302

    17. April 2016 um 08:56

    Ich bin nicht wirklich ein Freund von Kurzgeschichten, aber diese hier habe ich gerne gelesen. Murakami schreibt so, dass die Geschichten flüssig zu lesen sind und ich habe während des Lesens oft gestutzt und war zu Ende der Geschichten zuweilen erschrocken, verblüfft … ich finde da gar nicht das richtige Wort dazu. Einfach „flabbergasted“ … Was bewegt einen Mann, Freundschaft mit dem Liebhaber seiner Frau zu schließen? Warum will ein Mann seine Freundin mit dem besten Freund verkuppeln? Was geschieht mit einem Mann, der jahrzehntelang nur Affairen zu gebundenen Frauen hatte und sich dann in eine dieser Frauen ernsthaft, aber unglücklich verliebt? Wie ein einsamer Mann zu einem Neunauge wird. Was geschieht mit einem Mann, der seine Frau inflagranti mit einem anderen im eigenen Schlafzimmer erwischt? Wer ist der Mann, der in einer leeren Wohnung in Prag erwacht? Warum haben Männer plötzlich keine Frauen mehr und was macht das mit ihnen?

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  • Murakamis sieben magische Kurzgeschichten!

    Von Männern, die keine Frauen haben

    Yllin

    15. September 2015 um 00:12

    Von Männern, die keine Frauen haben Autor: Haruki MurakamiGenre: Magischer Realismus, Postmoderne LiteraturFreigabe: keineErschienen: Oktober 2014Seiten: 254Einband: HardcoverVerlag: DumontISBN: 978-3-8321-9781-0Preis: 19,99€ Rating: ♥♥♥♥ Klappentext Nur Männer, die keine Frauen haben, können verstehen, wie herzzerreißend, wie furchtbar traurig es ist, Männer zu sein, die keine Frauen haben. Den wunderbaren Westwind zu verlieren. Inhalt In sieben 'langen' Kurzgeschichten erzählt Murakami die Geschichten von Männern, die keine Frauen haben. Während der eine nie eine gefunden hat, ist sie dem anderen abhanden gekommen, während einem anderen die seine niemals wirklich gehört hat. In jeder einzelnen Geschichte eröffnet sich dem Leser ein neuer Text, eine neue Ansicht der Dinge und ein neues, trauriges Schicksal - das Schicksal eines Mannes, der in der heutigen Gesellschaft ohne die richtige Frau an seiner Seite dem Untergang geweiht ist. Sei es, weil ihm in seinem Leben ohne sie etwas Wichtiges entgeht oder, weil er an ihrem Verlust leidend zugrunde geht. Cover ♥♥♥♥♥ In diesem Fall war das Cover für mich definitiv Kauf entscheidend! Ich hatte schon viel Gutes über Haruki Murakami gehört und als ich schließlich in der Buchhandlung nach ihm suchte, wusste ich anhand des Covers sofort, welches Buch mein Herz erobern würde. Die Harmonie der Farben Rot, Grün, Blau und Gelb auf dem Kleid der abgebildeten Dame gibt dem Cover eine angenehme bunte Mischung auf weißem Hintergrund. Es sieht schlicht, aber schön aus und erregt sofort Aufmerksamkeit. Der Clou: Das Bild des bunten Kleides mitsamt Autornamen und Titel lässt sich mit dem sonst durchsichtigen Schutzumschlag ablösen und gibt dort, wo vorher das Kleid abgebildet war, den Blick auf einen farblosen (!) Männerkörper frei. Diese Analogie zum Titel und (damit gleichermaßen) zum Inhalt des Buches hat mich wirklich äußerst beeindruckt: Ein Mann ohne Frau hat keine Farbe! Umso neugieriger bin ich, ob sich dieses Thema auch in Murakamis Roman Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki auch finden lässt - ist er etwa farblos, weil er keine Frau an seiner Seite hat? Ich werde berichten! Charaktere ♥♥♥ Da es in sieben Kurzgeschichten unzählige Charaktere gibt, die es gleichermaßen verdient haben, vorgestellt zu werden, muss ich mich an dieser Stelle etwas kürzer fassen. Der Titel gibt uns hier schon einen entscheidenden Hinweis: Es dreht sich alles um allein stehende Männer und darum, warum diese keine Frauen haben. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen waren mir die meisten Protagonisten äußerst sympathisch und gut greifbar. Murakami schafft es, in wenigen Seiten jeder seiner Figuren einen ausgefeilten Charakter und dem Leser somit das Gefühl zu geben, dass es sich hier um wirkliche, reale Individuen handelt und nicht um Puppen, die stellvertretend für ihr Geschlecht zu sehen sind. Ironischerweise konnte ich gerade zu dem namenlosen Ich-Erzähler der letzten Kurzgeschichte Von Männern, die keine Frauen haben (ja, sie war wohl Titel gebend) überhaupt keine Verbindung aufbauen. Als er den Anruf bekommt, dass eine Frau, mit der er in der Vergangenheit ein Verhältnis gehabt hat, gestorben sei, schafft er es nicht, in ihren Tod in irgendeiner Weise zu bedauern - stattdessen beginnt er irgendwelche Geschichten zu erfinden, von denen er sich selbst vorgaukelt, dass er sie mit ihr erlebt hat. Anders, als die anderen Protagonisten, hatte dieser für mich den Bezug zur Realität vollkommen verloren. Abgesehen davon fand ich den Einblick in die männliche Psyche, den Murakami dem Leser hier eröffnet, interessant und scharfsinnig, obgleich auch anzweifelbar. Denn Murakamis Texte sollten stets in dem Bewusstsein gelesen werden, dass hinter seinen Figuren und Handlungen eine ganze, uns vollkommen fremde Kultur steht, deren vollkommenes Verständnis uns wahrscheinlich für immer verborgen bleiben wird, sollten wir nicht gerade in Japan geboren und aufgewachsen sein. Ähnliches gilt für seine Frauendarstellungen, an denen ich durchaus etwas auszusetzen hatte: In beinahe allen Fällen waren die beschriebenen Frauen auf die ein oder andere Weise unverschämt untreu und standen ihren 'unschuldigen' Männern damit sündhaft gegenüber. Man kann an dieser Stelle sicherlich noch ausschweifend über Murakamis Frauenbild diskutieren, doch das spare ich mir lieber. Für mich war es einfach zu eindeutig gepolt und damit zu wenig abwechslungsreich. Schreibstil ♥♥♥♥♥ Ich denke, in Bezug auf Murakamis Schreibstil gibt es gar nichts anderes zu sagen als: wunderbar! Der Text fließt nur so dahin, die Beschreibungen sind rund, die Vergleiche unglaublich faszinierend und einfallsreich. Jeder Charakter hat seine Eigenarten und Kennzeichen, seine Ecken und Kanten, seine eigene Auffassung von der Welt. Mit wenigen, eindrücklichen Worten und mit noch unauffälligeren Andeutungen schafft es Murakami, das Herz des Lesers zu berühren und gefangen zu halten. Ich war süchtig nach dem Text und las einfach weiter, um mich von seiner Sprache tragen zu lassen, wie von einer warmen, bunten Meereswelle. Einfach atemberaubend! Dabei habe ich ganz besonders die Eindrücke in die japanische Denkweise und Kultur in mich aufgesogen und habe unter Spannung beobachtet, wie und wo westliche Kultur mit der östlichen kollidiert - oder eben harmoniert. Jede Geschichte gab mir das Gefühl, dass wir es hier mit einem äußerst weltoffenen Autoren zu tun haben müssen, der die Kultur der westlichen Welt akzeptiert und gleichermaßen bewundert. Sei es Essen, Alkohol, Musik oder Literatur - hier sind Amerika und Europa beinahe häufiger vertreten, als ihre klassischen japanischen Gegenstücke. Ob einem das jetzt gefällt, kann, denke ich, jeder für sich entscheiden. Handlung ♥♥♥♥ Handlung muss bei einem postmodernen Werk wie Murakamis Von Männern, die keine Frauen keine große Rolle spielen. Gerade bei Kurzgeschichten fällt diese dann doch eher mau aus. Hier liegt der Schwerpunkt eher auf Interaktion und Kommunikation zwischen den einzelnen Charakteren und den Schlüssen, die der Leser daraus ziehen kann. Oft vergeht eine größere Spanne an Zeit zwischen dem Anfang und dem Ende der Geschichte - Wochen, Monate oder Jahre, die sprunghaft erzählt werden und dabei immer an den wichtigsten, formgebenden Anekdoten Halt gemacht wird. In Das eigenständige Organ vermisst der Ich-Erzähler beispielsweise einen guten Freund, der sich über mehrere Monate nicht bei ihm gemeldet hat. Als er der Sache nachgeht, findet er in einem Gespräch mit dem Sekretär seines Freundes heraus, dass er - aus Liebeskummer - seit einigen Wochen krank im Bett liegt und keinen Bissen mehr zu sich nehmen will. Die Spannung dieser Geschichte ergibt sich aus der vollkommenen Unwissenheit von Erzähler und Leser gleichermaßen. Die Suche nach Antworten treibt sie an und bildet den Hauptteil der Handlung in jeder Geschichte. Warum ist die Welt so, wie sie ist? Warum fühlen wir so, wie wir fühlen? Was ist mit der Person passiert, die ich einmal kannte? Warum hat sie es getan? Immer gibt es eine entscheidende, treibende Frage - ob sie auch befriedigend beantwortet werden kann, das ist eine andere Sache. Deswegen gibt es von mir hier ganz solide 4 Punkte. Gesamtwertung ♥♥♥♥ Oftmals entsteht eine Wertung ja aus der Differenz von dem, was man erwartet und dem, was man dafür bekommen hat. Im Falle von Von Männern, die keine Frauen haben fällt mir die Wertung deswegen besonders leicht, denn ich hatte absolut keine Erwartungen. Ich hatte zwar viel Gutes über den Autor gehört, doch ich konnte mir nichts unter ihm, seinem Schreibstil oder seinen Thematiken vorstellen und somit konnte ich mir auch keine falschen Hoffnungen machen. Das Ergebnis hat mich sehr beeindruckt! Murakamis Schreibstil ist eine Augenweide für jeden Leser, der auf die Kunst der Sprache einen hohen Wert legt. Der Aufbau der Geschichten war großartig, das Heranführen des Lesers an die jeweilige Problematik gelingt dem Autor wie aus der hohlen Hand, die Charaktere sind greifbar und zumeist sympathisch, ihre Beweggründe und Handlungen nachvollziehbar. Auch, wenn ich nicht mit allem Einverstanden war, gerade im Hinblick auf das hier vermittelte Frauenbild, bin ich dennoch begeistert von dem, was mir hier geboten wurde - und ich hüte das Buch, schon allein wegen seines hübschen Äußeren, wie einen Schatz. Eines weiß ich auf jeden Fall: Auch, wenn Murakami stets viele Fragen, besonders die an das Leben, offen lässt, will ich mehr davon. Ich will mehr von seiner unglaublichen Sprache und seinen Problematiken, von seinen Fragen an die Welt. Und ich werde meinen Hunger mit Sicherheit schon bald stillen!

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  • Diese Kurzgeschichten, bestechen durch ihre Zartheit

    Von Männern, die keine Frauen haben

    andrea_strickliesel

    17. August 2015 um 10:52

    Sieben kurze Erzählungen, die von Männern handeln, die einsam und irgendwie verletzt wirken. Murakami beschreibt diese Männer, einige erfolgreich aber eben glücklos, da ihnen das wirklich Entscheidende fehlt. Die Frauen. Sie haben Frauen, aber eben nicht die Eine, die sie verehren, die nur für sie da ist… Murakami hat hier recht zarte Geschichten geschrieben. Nachdenkliche. Er schreibt für meinen Geschmack ohnehin immer sehr nachdenklich, verwirrend. Ich mag die Bücher von dem japanischen Schriftsteller sehr gerne. Seine recht mystische und phantastische Ansicht der Welt. >1Q84< war schon sehr spannend. Dieses Buch hatte ich als Hörbuch und war davon schon sehr hingerissen. Hier bei >von Männern, die keine Frauen haben< war ich von der Zartheit der Figuren überrascht. Manchmal mitleidig, habe ich die Geschichten um die sieben Männer gelesen. Einige Zitate sind mir dabei im Kopf geblieben, oder besser in meiner Zitatensammlung: “...Aber ganz gleich, wie sehr man ihn liebt, ins Herz schauen kann man ihm doch nicht. Selbst wenn man es sich noch so sehr wünscht. Man macht es sich nur schwer damit. Unter Umständen können wir uns selbst ins Herz schauen, aber auch das nur mit Mühe. Uns bleibt nichts anderes übrig, als mit uns ins Reine zu kommen. Will man einen anderen Menschen wirklich verstehen, kann man nur möglichst ehrlich und tief in sich selbst hineinschauen. …” Aus den Texten Murakamis, kann man das herauslesen, was man zur Zeit braucht. Seine Texte können unterhalten, aber auch hilfreich oder nachdenklich sein. Die Bücher von diesem Autor zu rezensieren, finde ich außerordentlich schwer. Er besticht durch eine Schreibweise, die ich nur schwer in Worte fassen kann. Entweder man liebt diesen Autor oder eben nicht. Manch einem Leser, scheinen diese Texte zu phantastisch. Mir gefallen sie. “...Im Grunde bedeutete eine Frau zu verlieren genau dies. Frauen schenken uns besondere Momente, in denen sie für uns mitten in der Wirklichkeit die Wirklichkeit außer Kraft setzen…” Ein Lob muss ich auch an die Übersetzerin (Ursula Gräfe) geben. Diese Texte zu übersetzen, erscheint mir nicht als besonders einfach. Ich kann die japanischen Bücher nicht lesen, habe also keinen Vergleich, aber alleine die deutsche Übersetzung ist grandios. Sie hatte ein Interview bei einer meiner Lieblingsbuchbloggerinnen Buzzaldrins, wen es interessiert, der schaut es sich doch einfach mal an. Das Buch ist von seiner Aufmachung schon recht hübsch. Der Umschlag ist aus durchsichtiger Folie, auf dem eine Frau mit schwingendem Rock zu sehen ist. Der Einband ist weiß und ein schemenhafter Mann ist darauf. Dadurch verschwindet der Mann fast vollständig und man nimmt ihn nur als Falten im Rock wahr. 

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  • Von Männer, die keine Frauen haben...

    Von Männern, die keine Frauen haben

    The iron butterfly

    Sieben Erzählungen über Männer, die ihren Westwind verloren haben; „Von Männern, die keine Frauen haben“. Wer Haruki Murakamis Schreibkunst kennt, der weiß, dass ihn hier weder Gesülz über den Herzschmerz einsamer Männer erwartet, noch verklärte Happy-Ending-Porträts. „Drive my car“ erzählt z.B. vom Schauspieler Kafuku, der aufgrund des vorübergehenden Verlustes seiner Fahrlizenz eine Chauffeurin engagiert. Diese ruhigen Fahrten mit der introvertierten Misaki lassen in ihm verstärkt Erinnerungen an die Zeit nach dem Tod seiner Frau erwachen. Diente der Kontakt zu einem ihrer Liebhaber Kafuku als Vergeltung oder Schmerzbewältigung? Oder die Erzählung von Habara und seiner Geliebten „Scheherazade“, die nach dem Liebesspiel die gelöste Zweisamkeit mit ihren Geschichten untermalt und Habara schon alleine mit der gespannten Erwartung auf die Fortsetzung ihrer kleinen Anekdoten an sich zu binden vermag. „Samsa in love“ als symbolträchtige Hommage an Kafkas „Die Verwandlung“. Murakami beherrscht die Kunst der Kurzgeschichte perfekt. Was er beschreibt, umfasste William Faulkner in seiner Rede anlässlich der Entgegennahme des Literatur-Nobelpreises im Jahr 1949 so treffend mit "the problems of the human heart in conflict with itself" und dieses Motiv ist stets die Grundlage aller Kunst Murakamis. Ob er dabei ins Phantastische abschweift oder in der Realität verharrt, seine Protagonisten sind äußerlich gefasste, meist unauffällige Charaktere, die jedoch in eine tiefgründige, manchmal abgründige Seele blicken lassen. Murakamis emotional tiefe und vielfältige Erzählweise bietet gekonnte Einblicke in die unterschiedlichsten Lebensstile und –geschichten, verbindet den Leser für die kurze Dauer mit seinen Protagonisten und entlässt ihn mit gerade mal soviel Stoff, um die Geschichte weiterzudenken oder sie befreit loszulassen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • Anders und alltäglich

    Von Männern, die keine Frauen haben

    LolitaBuettner

    10. April 2015 um 17:26

    Ich liebe Harukis Figuren. Sie sind gar nicht immer so anders wie wir, sondern erleben die Welt einfach auf eine andere Weise.

  • Murakami - like!

    Von Männern, die keine Frauen haben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. March 2015 um 22:02

    Murakami hat mal wieder einen Kurzgeschichtenband veröffentlicht, das macht es aber nicht weniger großartig als seine anderen Romane, nein man hat sogar mehr Murakami! Ich kann nur immer wieder betonen wie genial und großartig ich Murakamis Werke finde, es gibt keinen anderen Autor der mich so fasziniert und dessen Romane ich mit so viel Leidenschaft und Vorfreude lese. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht, er hat es wieder mal geschafft Geschichten zu erschaffen die einen mit vielen Fragen und einem Gefühl zurücklassen das ich nicht zu beschreiben vermag. Diesmal geht es um einsame Männer, die entweder Affären haben oder Frauen kennenlernen die sie später jedoch wieder verlassen und sie noch einsamer sind als zuvor. Die Geschichten enden aprupt und es ist einem selbst überlassen welches Ende man dieser Story verpasst und welche Schlüsse man daraus zieht. Und genau das liebe ich so sehr, diese Melancholie in seinen Geschichten, die Protagonisten die zurückgelassen werden und man genau weiß wie sie sich wohl fühlen mögen. Ich mag diese bedrückende Stimmung, das Gefühl welches man nach dem Lesen seiner Bücher hat und wünsche mir doch jedes Mal das es nicht endet, manch einer kann nicht verstehen wie man es lieben kann melancholisch und nachdenklich zurückgelassen zu werden, aber genau das ist es was Murakami so echt macht. Seine Romane und Geschichten sind echt, real, nah, die Menschen steigen auf und fallen dann in Abgründe, manchmal sind Dinge plötzlich so vorbei ohne das man es vorhersehen konnte, manchmal verschwinden Menschen einfach aus dem Leben und man weiß nicht wieso und was aus Ihnen geworden ist und manchmal, manchmal erträumt man sich eben auch seine eigene Welt.

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  • Von Männern, die keine Frauen haben

    Von Männern, die keine Frauen haben

    Bibliomania

    20. December 2014 um 11:54

    In diesem Fall ein sehr passender Titel. Jede Geschichte handelt von einem Mann, der eine Frau verloren hat, in welcher Form auch immer. Eine besonders interessante Idee ist die Geschichte in Anlehnung an Kafkas "Die Verwandlung". Murakami schreibt von Gregor Samsa, der sich in den Menschen zurückverwandelt hat und wie er nun damit klar zu kommen versucht. Auch das Cover, wieder so schön gemacht wie schon schon die Pilgerjahre des Herrn Tazaki, unterstreicht wunderbar die Erzählungen. So scheint das Leben von Männern ein wenig farblos und Trost ohne Frauen. Erst die Frau bringt vielleicht wirklich Farbe sein Leben, andererseits bekommt die Frau durch einen Mann vielleicht etwas mehr Substanz, Tiefe. Schöne Geschichten, aber ich habe auch schon viel besseres von Murakami gelesen. Ich bin gespannt auf Mai, da kommt wieder etwas neues von ihm heraus...

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