Haruki Murakami Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

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Inhaltsangabe zu „Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah“ von Haruki Murakami

Die berühmten Erzählungen des japanischen Bestsellerautors Haruki Murakami kreisen um das, was man Schicksal nennt - die flüchtigen Begegnungen und leisen Töne, die ein Leben verändern können. Ein Mann trifft das 100%ige Mädchen, ohne den Mut zu finden, es anzusprechen, und eine Frau verlässt ihre Familie, weil sie ein Paar deutsche Lederhosen kaufen will. Mit Scharfsinn und Feingefühl schreibt Murakami über die Kleinigkeiten des Alltags, brillant gelesen von Devid Striesow, Jona Mues und anderen.

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  • Typisch Murakami...

    Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah
    emeraldeye

    emeraldeye

    27. March 2013 um 14:10

    ...und mit typisch meine ich, dass Haruki Murakami auch mit diesem Kurzgeschichtenband, als Hörbuch eingespielt, die unterschiedlichsten Gefühle und Reaktionen zu wecken vermag. Manchmal weiß ich nicht, was ich von seinen Romanen und Geschichten halten soll, und manchmal finde ich sie einfach überragend und beeindruckend. Manchmal erscheinen sie belanglos und abstrus, manchmal zutiefst weise und berührend. Auch das Hörbuch bestätigt diesen Eindruck, wobei die Wirkung noch unterstrichen wird durch die teilweise hervorragende Lesung. Allen voran schafft das Devid Striesow. Seine leicht schnodderige, dabei aber furiose Art zu lesen paßt perfekt zur Schreibweise Murakamis. Ein echtes Highlight ist "Familiensache". Ein Geschwisterpaar, einander eng verbunden, ist nicht einer Meinung über den Verlobten der Schwester. Die sich daraus ergebenden Situationen sind urkomisch auf eine leise, hintergründige Weise. Von Devid Striesow gelesen entfaltet die Kurzgeschichte ein Potential, das mich andauernd zum Lachen gebracht hat. Ausnahmsweise hat das Vorlesen das Selberlesen um Längen geschlagen. Von ganz anderer Art ist "Schweigen", gelesen von Thorsten Hierse. Eine Geschichte über einen sehr tief gehenden Konflikt zwischen zwei Hochschülern, der sich zu einer Rachetragödie auswächst, die den einen der beiden bis ins Erwachsenenalter verfolgt und sein Leben wesentlich beeinflußt hat. In dieser Erzählung ist nichts lustig oder leicht. Fesselnd, fast schon hypnotisch wird ein Geschehen vorgetragen, dass der eine oder andere Zuhörer sicherlich auch schon selbst erlebt hat. Einfach großartig! Die anderen 7 Geschichten fand ich angenehm zum Hören, aber nicht sonderlich bemerkenswert. Nur "´Der letzte Rasen am Nachmittag" mit ihrer bei Murakami so oft durchscheinenden Melancholie hebt sich daraus noch hervor. Aber eines kann man immer erwarten, wenn man sich auf Haruki Murakami einläßt: Nichts ist so, wie es scheint und das immer wieder auf die überraschendste Weise.

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  • Rezension zu "Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah" von Haruki Murakami

    Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah
    DaniV

    DaniV

    22. October 2010 um 12:42

    Murakami gehört schon seit langem zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern. Vor kurzem kam ich nun endlich dazu, mich auch seinen Kurzgeschichten zu widmen, da mir ein Bekannter das Hörbuch schenkte, was ich dann auch gleich am nächsten Tag komplett durchgehört habe. Zum Ersten: Der Titel dieses Buches/Hörbuches ist ja wohl echt grandios!!! Das Buch selber auch. Wie es so bei Kurzgeschichtensammlungen meistens ist: nicht alle gefallen einem gleich gut. Von den 9 Geschichten auf den 5 CDs haben mir 5 aussergewöhnlich gut gefallen, 2 waren sehr gut, eine gut und eine war irgendwie merkwürdig (vielleicht habe ich sie aber auch nur nicht richtig verstanden ;-). "Das grüne Monster" ist mein absoluter Favorit. Auf den ersten Blick eine kleine Fantasy-Geschichte. Aber wie im Verlauf der Story offenbaren sich immer mehr Abgründe, deren Einordnung einem irgendwie "auf der Zunge" liegen, sich aber nie ganz lösen wollen. Alles im Allen: sehr empfehlenswert!

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