Hasan Cobanli & Stephan Reichenberger

 4.5 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Der halbe Mond.

Lebenslauf von Hasan Cobanli & Stephan Reichenberger

Hasan Cevat Cobanli wurde 1952 in Istanbul geboren, wo er auch seine Kindheit verbringt. Heute lebt er in München. Er studierte Amerikanistik und Romanistik und absolvierte die Deutsche Journalistenschule. Cobanli schrieb u. a. für "Stern" und "Capital". Seine Reisedokumentationen wurden zum Teil mit Preisen ausgezeichnet.

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Der halbe Mond

Der halbe Mond

 (15)
Erschienen am 18.06.2015

Neue Rezensionen zu Hasan Cobanli & Stephan Reichenberger

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Rezension zu "Der halbe Mond" von Hasan Cobanli & Stephan Reichenberger

Zwischen Mecklenburg und Bosporus
czytelniczka73vor 3 Jahren

"In Hasans Augen beschrieb die Chronik der Heldentaten seiner Familie eine steile Kurve nach unten.Der Großvater hatte den Roten Adlerorden des Kaisers für die Abwehr einer feindlichen Armada erhalten.Der Vater war für Tapferkeit (...) mit zwei Eisernen Kreuzen dekoriert worden.Der Enkel besas nun die Urkunde für eine zivile Lebensrettung,an die er sich noch nicht einmal erinnern konnte"(Seite 412)

 

Inhalt:

"Frauen waren seine Leidenschaft. Inmitten zweier unterschiedlicher Kulturen wächst der junge Feridun auf. Als Sohn des Dardanellen-Helden Cevat Pascha wird er im Kadettenkorps in Berlin zum Gardejäger gedrillt und ist Gast auf den Gütern adliger Familien in Preußen. Als Diplomat, protegiert von Atatürk, Frauenheld und charmanter Exot erlebt er die bewegende Weltgeschichte zwischen 1920 und 1960. Sein Sohn Hasan, wie der Vater weder in der Türkei noch in Deutschland wirklich zu Hause, erzählt diese wechselvolle Familiengeschichte und schlägt den Bogen über hundert Jahre bis in das Jahr 2013, als er am Gezi-Park eine unerwartete und berührende Bekanntschaft mit einer jungen Demonstrantin macht …"

 

Meinung:

Eine faszinierende,intensive und leicht exotische Familiengeschichte...Der Hauptprotagonist Feridun kam als 10 jähriger Junge in die berühmte Kadettenschule in Deutschland,was dem Wunsch seines Vaters,Cevat Pascha,entsprach.Für den General Sohn war die Militärkariere Pflicht.Als 1915 Cevat Pascha während der Dardanellen Schlacht zum Nationalhelden wurde,verändern sich auch Feriduns Pläne.Als ihm bewusst wird,dass er (egal was er tun wird) immer "nur" der Sohn von Cevat Pascha sein wird,kehrt Feridun dem Militär den Rücken zu und versucht sich als Diplomat.Jahre später sammelt Hasan Cobanli (der Sohn von Feridun)Dokumente,Briefe und Informationen über seiner Familie und schreibt die Geschichte auf.So ist ein Roman entstanden der mich total überrascht hat.Ich hab intuitiv "schwere Kost" erwartet,aber die Geschichte hat mich schon nach paar Seiten gefesselt und fasziniert.Sehr geschickt verbinden die Autoren 100 Jahre deutsch-türkische Geschichte mit einer komplizierten und bewegenden Familiensaga.Wunderbar geschrieben,klare,verständliche Sprache,informativ,aber nicht trocken,sehr flüssig zum lesen.Das Herzstück des Romans ist natürlich Feridun,der zwa nicht gerade sympathische,aber doch sehr interessante Persönlichkeit war.In Verbindung mit den politischen und historischen Ereignissen ist aus Feriduns Lebensgeschichte ein charmanter,beeindruckender Roman geworden,der ein Stück Geschichte lebendig macht.

 

Fazit:

Eine lesenswerte "Geschichtstunde"

 

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Rezension zu "Der halbe Mond" von Hasan Cobanli & Stephan Reichenberger

100 Jahre Einsamkeit...
pardenvor 3 Jahren

100 JAHRE EINSAMKEIT...

Ein stolzes Herrenhaus in Mecklenburg, ein Pascha-Palais am Bosporus, das Kaiserliche Kadettenkorps in Berlin: In diesen unterschiedlichen Welten wird Feridun, Sohn des Dardanellen-Helden Cevat Paşa, erwachsen. Gedrillt zur Gardejäger und perfekt in Auftritt und Manieren, ist er gern gesehener Gast auf den Gütern adliger Familien in Preußen. Als Diplomat, protegiert vom Revolutionär und Staatsgründer Atatürk, als Frauenheld und charmanter Exot erlebt er zwischen 1920 und 1960 Weltgeschichte aus ungewöhnlichen Perspektiven, unter anderem mit Hitlers Helfer Franz von Papen und dem späteren Papst Giuseppe Roncalli.
Zweimal verheiratet, zunächst mit der Tochter eines türkischen Botschafters, dann mit einer deutschen Aristokratin, macht Feridun dennoch ständig die Bekanntschaft anderer Frauen - unbekannten wie spätereren Berühmtheiten, so beispielsweise Zsa Zsa Gabor. Hasan, Feriduns Sohn aus zweiter Ehe und wie der Vater weder in der Türkei noch in Deutschland wirklich zu Hause, erzählt diese wechselvolle Familiengeschichte im Kontext der Entwicklung zweier Länder und schlägt den Bogen über hundert Jahre bis in das Jahr 2013, als er am Gezi-Park eine unerwartete und berührende Bekanntschaft mit einer jungen Demonstrantin macht...







Mir ist die Lektüre dieses Buches nicht leicht gefallen. Dies erst einmal vorweg. Das lag nicht daran, dass mich die Thematik nicht interessierte oder daran, dass mich die Geschichte gelangweilt hätte. Es lag eher an der Vielschichtigkeit der Erzählung, in der eine hundertjährige Familiengeschichte eng verwoben mit der Historie eines Landes präsentiert wird und dabei auch die Entwicklung anderer Länder und Kulturen mit einbezieht. Es lag an der Vielzahl historischer Fakten, die größtenteils für mich neu oder aber aus ungewohnter Perspektive dargestellt waren. Es lag auch an der Präsentation unzähliger Begegnungen Feriduns mit historischen und berühmten Personen, was gerade im Mittelteil des Buches zu einer gewissen Weitschweifigkeit führte. Und es lag auch an dem doch sehr anspruchsvollen Sprachstil, sehr gepflegt und dergestalt, dass ich oftmals tatsächlich das Gefühl hatte, ein Buch aus vergangenen Tagen zu lesen. Die Sätze oft sehr verschachtelt, nicht selten viele Zeilen lang, und die Sprache sehr bildhaft - was einerseits sehr schön ist, mir andererseits aber meist nach einigen Seiten signalisierte, dass erst einmal eine Pause nötig war, um das Gelesene sich setzen zu lassen. Für mich kein Buch, das sich einfach so runterlesen lässt, sondern eines, das seine Zeit beansprucht. Aber auch eines, das unbedingt lohnt, diese Zeit zu investieren.

Bei einem derart komplexen Roman fällt auch die Rezension nicht leicht. Feridun Cobanli steht im Mittelpunkt des Geschehens, doch es gibt auch Rückblenden auf seinen Vater Cevat Paşa und dessen legendäre Rolle bei der Dardanellen-Schlacht im ersten Weltkrieg, und später verwebt sich zunehmend die Geschichte des Journalisten Hasan Cobanli mit dem Geschehen, Feriduns Sohn aus zweiter Ehe und Mitautor dieses Buches. Eine Erzählung über drei Generationen, jedoch eng verwoben mit der Landesgeschichte: der Entstehung der Türkei aus dem ehemaligen Osmanischen Reich im Jahr 1923 und die Entwicklung des Landes bis in die heutige Zeit. Gerade auf den letzten Seiten des Buches wird deutlich, dass die Entwicklung sicher noch nicht abgeschlossen ist, dass die Position immer wieder wankt und wackelt und bereits erreicht Geglaubtes jederzeit wieder zerschlagen werden kann, je nachdem, welcher Kerl sich da gerade an die Spitze setzt. Macht um jeden Preis, und das birgt Gefahren. Aber ich schweife ab.


Und diese Einsamkeit spüre ich schon lange, nicht erst jetzt. Ich habe mich immer einsam gefühlt, weil mich niemand hier verstanden hat und verstehen will. (S. 302)


Alle Jungen vermissen ihre Väter. Das ist sicher eine Thematik, die sich durch die gesamte Erzählung zieht. Feridun, der gerade mal zehnjährig vom Bosporus zum Kaiserlichen Kadettenkorps in Berlin kommt, gedrillt zum Gardejäger und ab da wurzellos. Sein Vater, militärisch immer beschäftigt, war in seiner Kindheit kaum je zu Hause, und als Feridun nach zehn Jahren ins Haus seiner Eltern zurückkehrt, fällt kaum einmal ein persönliches Wort zwischen den beiden. Feridun, der die Hälfte seines bisherigen Lebens in Deutschland verbracht hat, fühlt sich hin und her gerissen zwischen den Kulturen und entscheidet sich gegen eine weitere militärische Laufbahn. Er tritt in den Diplomatendienst ein, was ihn im Laufe seiner Amtszeit in viele Länder führt. Viele Länder, viele Begegnungen, viele Frauen. Durch eine vom Vater arrangierte und durch Atatürk gutgeheißene Ehe zwar verheiratet, lässt Feridun doch keinen Rockzipfel aus. Auch die Geburt des ersten Sohnes verhindert nicht, dass Feridun ständig seinen Vergnügungen nachgeht. Nach dem Scheitern der Ehe wirbt Feridun nachhaltig um Benita, die jüngste Tochter der adeligen Familie Roon, die ihm zu Zeiten des Kaiserlichen Kadettenkorps am Wochenende wie eine zweite Familie war. Doch auch als Benita dem Werben nachgibt und ihm als seine Frau in die Türkei folgt, nimmt Feridun sein gewohntes Leben wieder auf - die Katze lässt das Mausen nicht. Hasan, der Sohn aus Feriduns zweiter Ehe, erlebt wiederum die Einsamkeit einer Kindheit...


Der immer ferne, ihm eigentlich fremde und doch vergötterte Papi (...) Hasan hatte sich daran gewöhnt, sich gewöhnen müssen, mehr oder weniger als Halbwaise aufzuwachsen. Aber die wenigen Tage und Stunden, die der Vater tatsächlich für ihn da war, hatte der Sohn umso mehr genossen, an jede Minute, an jedes kleine Gespräch konnte er sich erinnern... (S. 386)


Dieses Buch ist in meinen Augen auch der Versuch eines Mannes, sich mit seiner Vergangenheit auszusöhnen. Zusammenhänge zu erfassen und darzustellen, auch in einem größeren und für den Leser sicherlich interessanten Rahmen. Erklärungen zu suchen für ein Verhalten, das Kinder verletzt, Muster zu erkennen, die sich wiederholen, die Ursachen zu erforschen für eine Beziehungsunfähigkeit, die sich durch die Generationen zieht. Aber all das spielt leise im Hintergrund mit, im Vordergrund steht die schillernde Persönlichkeit Feridun Cobanli und dessen Verflechtung in dem geschilderten historischen Kontext.
Dabei empfand ich das Buch vor der Liebe zwischen Feridun und Benita eher als sachlich und unpersönlich, oftmals fehlte mir da als Leser der Bezug zu den Charakteren. Interessante Schilderungen historischer Ereignisse und Begegnungen mit zahlreichen Persönlichkeiten schmückten die Geschehnissen, aber ein wirklicher Zugang zu den Personen fehlte mir bis dahin. Das änderte sich mit den zahlreichen Briefen, die zwischen Benita und Feridun hin und her geschickt wurden und die hier in dem Roman Eingang gefunden haben.


Bei Deinem Abschied aus Königsbrück hast Du auf die Mondsichel gedeutet und gesagt: Liebling, ich schenke Dir jetzt den halben Mond - und die andere Hälfte bring ich Dir mit, wenn ich wiederkomme. Du sollst hinaufschauen und wissen, ich bin immer bei Dir. (S. 292)


Ab diesem Abschnitt bekommt der Leser mehr Zugang zu den Gedanken und Gefühlen der Charaktere, was es mir sehr erleichtert hat, dem Geschehen auch innerlich zu folgen.

Was für ein schwieriges Unterfangen, die Geschichte der Türkei mit einer 100jährigen Familiengeschichte zu verknüpfen, Hut ab. Vieles ist mir deutlich geworden, gerade auch bezüglich der historischen Komponenten. Zwischen den Zeilen wird die Wehmut und Zerrissenheit des Autors Hasan Cobanli deutlich, aber sie dominiert nicht die Geschichte und versucht nicht, den Leser auf seine Seite zu ziehen. Eine gut erträgliche Form, mit der Vergangenheit abzurechnen und vielleicht auch abszuschließen. Es ist ihm zu wünschen.

Insgesamt eine beeindruckende und anspruchsvolle Lektüre, ein Buch, das das Lesen entschleunigt, für die Mühe des Lesens aber belohnt mit einer interessanten Familiengeschichte, gespickt mit zahlreichen historischen Gegebenheiten.


© Parden

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Rezension zu "Der halbe Mond" von Hasan Cobanli & Stephan Reichenberger

Bewegende Familiengeschichte zwischen Abend- und Morgenland
Gela_HKvor 3 Jahren

Feridun Cobanlis Leben gleicht einem Kinofilm. 1915 wird er fern der türkischen Heimat im Berliner Kadettenkorp ausgebildet und findet Aufnahme bei der preußischen Adelsfamilie Roon. Obwohl sein Vater ein Kriegsheld ist, wendet sich Feridun lieber der Diplomatie zu. Als Protegé Atatürks genießt er sein Leben und die Frauen. Erzählt wird diese beeindruckende Familiengeschichte bis zum Jahr 2013 von Feriduns Sohn Hasan Cobanli.

Das Autorenduo Hasan Cobanli und Stephan Reichenberger hat eine wundervolle authentische Familiengeschichte zu Papier gebracht. Der Schreibstil ist fesselnd und humorvoll, man vergisst, dass es sich tatsächlich um eine wahre Familiengeschichte handelt. Hasan Cobanli ist es gelungen, seine Familie über ein Jahrhundert hinweg wieder lebendig werden zu lassen und den Leser in eine andere Zeit zu entführen.

Im Mittelpunkt steht das Leben des charmanten und leidenschaftlichen Feridun Cobanli. Als "Prinz aus dem Morgenland" wird er während seiner zehnjährigen Ausbildung in Deutschland als Exot von den Frauen geliebt und ist ein gern gesehener Gast bei preußischen Adelsfamilien. Sein Vater, der Dardanellen-Helden Cevat Pascha, beendet das lockere Junggesellenleben mit einer arrangierten Ehe. Doch auch an der Seite seiner Frau wird der inzwischen als Diplomat tätige Feridun nicht ruhiger. Es gibt noch so viele Herzen zu erobern und Abenteuer zu erleben. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung kreuzen seine Wege. So u.a. auch die 17-jährige ZsaZsa Gabor, die aber mehr Interesse an einem Pass hat.

Nicht nur die persönliche und sehr emotionale Geschichte hat mich begeistert, sondern auch die facettenreiche und beeindruckende Schilderung der Örtlichkeiten. Der Konvak, der Familiensitz der Cobanlis in Istanbul, der Landsitz der Familie Roon in Preußen oder ein Jagdabenteuer in den albanischen Bergen. Fast so, als würde man einen Film anschauen.

Die Dardanellen-Schlacht und der geschichtsträchtige 18. März werden intensiv beschrieben und man bekommt eine sehr persönliche Schilderung der Geschehnisse. Als Leser erlebt man praktisch aus erster Hand die Entstehung der Türkei. Die Begegnung mit Kemal Atatürk in jungen Jahren und die anschließenden Jahre unter seiner Regierung vermitteln Details, die man in Geschichtsbüchern so nicht findet. Interessant die deutsch-türkische Beziehung vom 1. Weltkrieg bis zur heutigen Zeit. Gefehlt haben mir Informationen rund um den 2. Weltkrieg. Als Diplomat hätte Feridun in irgendeiner Weise dazu doch Stellung nehmen müssen. Lediglich die Flüchtlingsströme jüdischer Emigranten finden Erwähnung.

Hasan Cobanli agiert nicht nur als Erzähler sondern auch als Teil der Geschichte. Seine Spurensuche führt ihn nach Istanbul und endet im Jahr 2013 in einer Begegnung während der Unruhen im Gezi-Park mit einer bis dahin unbekannten Verwandten.

Diese Familiengeschichte musste einfach erzählt werden. Vielen Dank Herr Cobanli.

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Gespräche aus der Community

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Liebe LeserInnen!

Zum heutigen Erscheinen von „Der Halbe Mond“  von Hasan Cobanli und Stephan Reichenberger laden wir euch herzlich zu unserer neuen Leserunde ein!
Wir verlosen 20 Print-Exemplare des spannenden und einfühlsam erzählten  Familienromans, rund um den jungen Cevat Cobanli, dessen Vater und vor allem seiner großen Leidenschaft: die Frauen.

 

Zum Inhalts des Buches:

Inmitten zweier unterschiedlicher Kulturen wächst der junge Feridun auf: Sein Vater ist der Dardanellen-Held Cevat Pascha, der 1915 für das osmanische Reich an der Seite des späteren türkischen Staatsgründers Atatürk kämpfte. Er selbst wird im Kadettenkorps in Berlin vor dem 1. Weltkrieg zum Gardejäger gedrillt und ist Gast auf den Gütern adliger Familien in Preußen. Als Diplomat, Frauenheld und charmanter Exot erlebt er später die bewegte Weltgeschichte zwischen 1920 und 1960. Sein Sohn Hasan Cobanli, wie der Vater weder in der Türkei noch in Deutschland wirklich zu Hause, macht sich viele Jahre später auf die Suche nach den Spuren seines Vaters zwischen Istanbul, Berlin und Budapest. Zusammen mit Stephan Reichenberger erzählt er in „Der halbe Mond“ die wechselvolle Geschichte seiner Familie über drei Generationen zwischen dem Mecklenburger Herrenhaus und dem Palais am Bosporus. Die turbulente Familiensaga, in der sich alle prägenden historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts spiegeln, schlägt den Bogen über hundert Jahre bis in das Jahr 2013, als Hasan Cobanli am Gezi-Park in Istanbul eine unerwartete Begegnung mit einer jungen Demonstrantin hat.

Die Autoren

Hasan Cevat Cobanli, geboren 1952 in Istanbul, wo er seine Kindheit verbringt. Studium der Amerikanistik und Romanistik, Absolvent der Deutschen Journalistenschule, München. Schrieb u. a. für Stern, Wirtschaftswoche und Capital. Als TV-Reporter, Moderator und Produzent drehte er zum Teil preisgekrönte Reisedokumentationen. Hasan Cobanli lebt in München.

Stephan Reichenberger, geboren 1957 in Bayreuth. Drehbuchautor und Ghostwriter. Er entwickelte TV-Sendungen wie Leo’s Magazin, Frontal, Leute heute, drehte zahlreiche TV-Dokumentationen für ARD und ZDF und schrieb Drehbücher für TV-Komödien. Für seine Arbeit erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Stephan Reichenberger lebt in München.


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LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Der Halbe Mond“. “. Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum Ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt Ihr euch bis einschließlich zum 30. Juni 2015. Am 1. Juli 2015 werden die Gewinner dann benachrichtigt.

Und so macht ihr mit:
Schreibt einfach in die Kommentare eure Antowrten:

1) Wie gefällt euch das Cover? Spricht es euch an? Wenn ja, wieso?

2) Was versprecht ihr euch von der Lektüre?


Hasan Cobanli und Stephan Reichenberger werden sich ab dem 15. Juli 2015, also dem Start der Leserunde,  an der Leserunde beteiligen und fleißig mit Euch diskutieren.

Jeder Leseabschnitt dauert eine Woche. 

Abschnitt 1: Seite 12 bis Seite 75.
Abschnitt 2: Seite 78 bis Seite 176
Abschnitt 3: Seite 176 bis Seite 290
Abschnitt 4: Seite 290 bis Seite 441

Fazit und Rezension.

 Viel Spaß beim Mitmachen!

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