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Herbig_Verlag

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe LeserInnen!

Zum heutigen Erscheinen von „Der Halbe Mond“  von Hasan Cobanli und Stephan Reichenberger laden wir euch herzlich zu unserer neuen Leserunde ein!
Wir verlosen 20 Print-Exemplare des spannenden und einfühlsam erzählten  Familienromans, rund um den jungen Cevat Cobanli, dessen Vater und vor allem seiner großen Leidenschaft: die Frauen.

 

Zum Inhalts des Buches:

Inmitten zweier unterschiedlicher Kulturen wächst der junge Feridun auf: Sein Vater ist der Dardanellen-Held Cevat Pascha, der 1915 für das osmanische Reich an der Seite des späteren türkischen Staatsgründers Atatürk kämpfte. Er selbst wird im Kadettenkorps in Berlin vor dem 1. Weltkrieg zum Gardejäger gedrillt und ist Gast auf den Gütern adliger Familien in Preußen. Als Diplomat, Frauenheld und charmanter Exot erlebt er später die bewegte Weltgeschichte zwischen 1920 und 1960. Sein Sohn Hasan Cobanli, wie der Vater weder in der Türkei noch in Deutschland wirklich zu Hause, macht sich viele Jahre später auf die Suche nach den Spuren seines Vaters zwischen Istanbul, Berlin und Budapest. Zusammen mit Stephan Reichenberger erzählt er in „Der halbe Mond“ die wechselvolle Geschichte seiner Familie über drei Generationen zwischen dem Mecklenburger Herrenhaus und dem Palais am Bosporus. Die turbulente Familiensaga, in der sich alle prägenden historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts spiegeln, schlägt den Bogen über hundert Jahre bis in das Jahr 2013, als Hasan Cobanli am Gezi-Park in Istanbul eine unerwartete Begegnung mit einer jungen Demonstrantin hat.

Die Autoren

Hasan Cevat Cobanli, geboren 1952 in Istanbul, wo er seine Kindheit verbringt. Studium der Amerikanistik und Romanistik, Absolvent der Deutschen Journalistenschule, München. Schrieb u. a. für Stern, Wirtschaftswoche und Capital. Als TV-Reporter, Moderator und Produzent drehte er zum Teil preisgekrönte Reisedokumentationen. Hasan Cobanli lebt in München.

Stephan Reichenberger, geboren 1957 in Bayreuth. Drehbuchautor und Ghostwriter. Er entwickelte TV-Sendungen wie Leo’s Magazin, Frontal, Leute heute, drehte zahlreiche TV-Dokumentationen für ARD und ZDF und schrieb Drehbücher für TV-Komödien. Für seine Arbeit erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Stephan Reichenberger lebt in München.




LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Der Halbe Mond“. “. Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum Ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt Ihr euch bis einschließlich zum 30. Juni 2015. Am 1. Juli 2015 werden die Gewinner dann benachrichtigt.

Und so macht ihr mit:
Schreibt einfach in die Kommentare eure Antowrten:

1) Wie gefällt euch das Cover? Spricht es euch an? Wenn ja, wieso?

2) Was versprecht ihr euch von der Lektüre?


Hasan Cobanli und Stephan Reichenberger werden sich ab dem 15. Juli 2015, also dem Start der Leserunde,  an der Leserunde beteiligen und fleißig mit Euch diskutieren.

Jeder Leseabschnitt dauert eine Woche. 

Abschnitt 1: Seite 12 bis Seite 75.
Abschnitt 2: Seite 78 bis Seite 176
Abschnitt 3: Seite 176 bis Seite 290
Abschnitt 4: Seite 290 bis Seite 441

Fazit und Rezension.

 Viel Spaß beim Mitmachen!

Autor: Hasan Cobanli & Stephan Reichenberger
Buch: Der halbe Mond

orfe1975

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Mein Mann ist 8 Jahre seiner Jugend in der Türkei aufgewachsen und hat mir viel über das Leben dort und die Einstellungen der Türken zu Atatürk erzählt. Daher bin ich sehr neugierig, was diese Zeit geprägt hat. Interessant ist auch die Gegenüberstellung türkischer zu deutscher Kultur in dieser Zeit.
An dem Roman spricht mich aber vor allem die Beschreibung an, ich erhoffe mir neben dem zusammengewürfelten Leben aus beiden Kulturen auch etwas lustiges was die Frauengeschichten von C. Cobanli betrifft. Daher bewerbe ich mich und hoffe auf mein (Lese)Glück.

miro76

vor 2 Jahren

Das klingt nach einem wundervollen und interessanten Buch.
Das Cover ist extrem schön. Die blaue Farbe dieses türkischen Hauses erstrahlt richtig im Sonnenuntergang. - sehr gelungen und ansprechend
Von der Lektüre erwarte ich mir auch ein bißchen Bildung, da mir die türkische Geschichte des vergangenen Jahrhunderts nicht so richtig geläufig ist. Klar, sagt mir der Name Atatürk was, aber damit hat sich's auch schon wieder.
Ein Familienepos über drei Generationen interessiert mich immer. Solche Romane haben immer eine spezielle Dynamik. Jede Familie hat ihre eigenen Schwierigkeiten, aber auch ihren eigenen Zusammenhalt. Ich finde das immer spannend. Werden sich Fehler in der nächsten Generation wiederholen, oder schafft es die Figur auszubrechen, anders zu handeln als der Vater oder die Mutter?
Außerdem stellen sich hier noch Fragen, die das Zusammentreffen der Kulturen betreffen und dieses Thema ist ja heute genauso präsent wie vor 50 Jahren.
Ich würde hier sehr gerne mitlesen und -diskutieren!

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Gela_HK

vor 2 Jahren

Vielen Dank für dieses tolle Buch. Schade, dass die Leserunde nicht fortgesetzt wurde.

http://gelas-home-of-books.blogspot.de/2015/07/der-halbe-mond-von-hasan-cobanli.html

http://www.lovelybooks.de/autor/Hasan-Cobanli-&-Stephan-Reichenberger/Der-halbe-Mond-1165597590-w/rezension/1188101365/

Gwenliest

vor 2 Jahren

@Gela_HK

sehr schade dass die Leserunde nicht so richtig gefluppt hat :( ! Schöne Rezesion

parden

vor 2 Jahren

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miro76 schreibt:
Die Geschichte mit der Gräfin war witzig, aber die Bärenjagd war richtig gut. Hier blitzt Feriduns Charakter durch. Hier ist er ein Mensch, der sein Leben aufs Spiel setzt um ein Tier nicht unnötig leiden zu lassen. Das zeugt von echter Stärke. Die fehlt mir sonst bei Feridun. Er scheint so dahinzutreiben.

Das geht mir auch so. Der 3. LA ist nun auch bei mir beendet und immer habe ich noch kaum etwas Greifbares bei Feridun hinsichtlich seines Charakters. Kein Mensch ist immer nur der Dandy und ausschließlich oberflächlich. Ein wenig, als sehe man fast ausschließlich die 'Diplomatenseite', so wie er vielleicht auch gesehen werden wollte. Ich freue mich immer, wenn diese Fassade mal kleine Risse aufweist so wie bei der Bärenjagd oder nachdem seine Frau ihn verlassen und sein Sohn sich über den englischen Anwalt von ihm losgesagt hat. Da kommen menschlichere Züge zum Vorschein, zumindest für kurze Zeit mal eine Sehnsucht, ein Nachdenken. Das fehlt mir ansonsten doch.

Abgesehen davon ging es mir wie den anderen, die sich hier zum Buch bisher geäußert haben - ein vielseitiger Abschnitt mit vielen Begegnungen und vielen Informationen. Kurzweilig, für mich aber auch anstrengend, da so viel Neues verarbeitet werden wollte. Von Papen beispielsweise war mir natürlich ein Begriff - aber die Verbindungen zur Türkei, die heimliche Möglichkeit der Judenrettung, die Zusammenarbeit mit dem späteren Papst, all das war mir bisher nicht geläufig. Alles sehr interessant, weil es ganz andere Einblicke in die Geschichte Europas im letzten Jhd. bietet, als ich sie bisher kannte - aber so viel, dass ich tatsächlich immer nur ein paar Seiten am Stück gelesen und das Buch dann wieder zur Seite gelegt habe. Das Buch diktiert mir sein ganz eigenes Tempo auf - und das scheint ein anderes zu sein als das der anderen Leser hier. So werde ich künftig wohl 'einsam' vor mich hinschreiben, aber: ich lese noch! Ich winke mal freundlich in die Runde, falls das hier noch jemand registriert und mache mich geduldig ans Weiterlesen. Ob Feridun jetzt 'sesshafter' wird, nun, wo endlich eine Frau es geschafft hat, ihn zu erobern? Ich fürchte ja: nein... Aber mal sehen.

parden

vor 2 Jahren

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Mal ein Zwischenstand zum 4. LA - irgendwie kann ich täglich kaum mehr als 30 Seiten lesen, das ist bei diesem Buch schon einzigartig. Es mag sein, dass hierfür nicht nur die Vielzahl der Informationen verantwortlich ist, sondern auch und gerade die geschliffene Form des Schreibens, die mir wohlgemerkt sehr gut gefällt, aber, verschachtelt und mit Sätzen von neun Zeilen oder mehr keine Seltenheit, schon auch anstrengend ist. Für mich jedenfalls.

Der Briefwechsel zwischen Benita und Feridun, später auch Benitas Eltern, hat mir ausgesprochen gut gefallen, da hier die Gedanken und Gefühle der Personen einen hohen Stellenwert bekamen. Auch Feriduns Sehnsucht nach Nähe und Liebe bekam hier ein Forum - kaum sonst bisher, dass ich ihn in dieser Geschichte so menschlich erlebt habe. Die Hochzeit dann - naja. Feridun schon wieder auf diplomatischen Füßen, wobei die Szene mit von Papen wirklich rührend-komisch war, die hat mir gefallen. Und dann: die Türkei. Bruch und aus. Sofort wird alles anders als sich Benita es erhofft hat, Feridun zieht sich zurück und poliert sein unverbindlich-diplomatisches Gehabe der Ehefrau gegenüber wieder auf, wie er es schon bei Selma praktiziert hat. Wie schade! Er kann wohl nicht aus seiner Haut, warum auch immer. Was für eine innere Einsamkeit mag dahinter wohl stecken? Aber für Benita eben auch fürchterlich - auch wenn sie letztlich doch noch ihr heißersehntes Kind zur Welt bringen konnte...

Nun schließt sich Teil 5 an. Mal sehen, wie lange ich für die letzten 100 Seiten brauche!

parden

vor 2 Jahren

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Gela_HK schreibt:
4. Abschnitt - In diesem Abschnitt wird der Buchtitel erklärt. Feridun findet immer die richtigen Worte. Wer möchte nicht den halben Mond geschenkt bekommen. Die Briefe sind so schön. Hätten sie doch weiter eine Fernbeziehung geführt.

Das habe ich mir auch gedacht. Dieser Abschnitt war wirklich schön...

parden

vor 2 Jahren

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4. LA - das Ende. Ja, auch ich bin nun durch, die letzten 100 Seiten haben mich nicht mehr innehalten lassen. Durch Hasans Eintritt in das Geschehen habe ich noch einmal einen anderen Bezug zu der Geschichte bekommen und irgendwie ist es jetzt rund. Wie kostbare Juwelen die kleinen Erinnerungen an die wenigen Stunden und Tage Hasans mit seinem Vater - die Familiengeschichte wiederholt sich. Auch dass Hasan ein Internat besuchen muss, schließt den Kreis. Deutlich mehr Emotionen in dem letzten Teil, eigentlich seit den Briefen zwischen Benita und Feridun, und das hat mir den Zugang zu der Erzählung doch erleichtert. Was für ein Schatz, dass die Briefe wohl noch alle erhalten sind! Und welch tolle Möglichkeit für Hasan, so in die Welt seiner Eltern eintauchen zu können und dadurch vieles besser verstehen zu lernen. Wie schön, dass Benita am Ende von Feriduns Leben doch noch die zweite Hälfte des Mondes geschenkt bekam - sehr berührend. Und wahr? Berührend fand ich auch das 'Rosenschlösschen', in dem die Roons am Ende ihres Lebens 'residierten'. Und alles aus ihrem früheren Leben aufrecht erhielten, was eben ging. Und bei denen sich die Gäste immer wohlfühlten. Der Abschied Feriduns von Hasan war auch sehr besonders und passte einfach nur zu der schillernden Figur Feriduns. Immerhin hat er sich dem Abschied gestellt, was ich angesichts seines bisherigen Lebens nicht für selbstverständlich gehalten habe. Und der Brief Feriduns an seinen Erstgeborenen, der nie sein Ziel erreicht hat - aber letztlich Hasan vielleicht mit seinem Vater hat versöhnen lassen. Es ist ihm zu wünschen.

Was für ein schwieriges Unterfangen, die Geschichte der Türkei mit einer 100jährigen Familiengeschichte zu verknüpfen, Hut ab. Vieles ist mir deutlich geworden, auch dass die Entwicklung des Landes noch lange nicht abgeschlossen ist, die Position immer wieder wankt und wackelt und bereits erreicht Geglaubtes jederzeit wieder zerschlagen werden kann, je nachdem, welcher Kerl sich da gerade an die Spitze setzt. Macht um jeden Preis, und das birgt Gefahren.
Beruflich komme ich eher mit Menschen aus dem ungebildeten Hinterland der Türkei in Berührung - Frauen, die als aus Anatolien hierher geschafft werden, um ihren Cousin in Deutschland zu heiraten. Aber auch hier erlebe ich immer eine Zerrissenheit: in keiner Kultur wirklich zu Hause. Insofern spannt sich der Bogen, wobei die Cobanlis sich vielleicht durch ihre Bildung und den kulturellen Hintergrund als 'Weltbürger' sehen dürfen? Aber die innere Heimatlosigkeit wird es wohl sein, die zu schaffen macht. Und insofern kann der Enkel und Sohn wohl sehr empathisch auf das Leben seiner Vorfahren schauen.

Vielen Dank, dass ich das Buch lesen durfte - und auch wenn es bei mir viel länger gedauert hat als bei den anderen, wofür ich mich nur entschuldigen kann, hat mich das Buch wirklich beeindruckt. Die Rezension wird sicher bald folgen.

parden

vor 2 Jahren

Und auch mit der Rezension habe ich mich nicht leichtgetan. Aber es ist vollbracht... :) Noch einmal: Herzlichen Dank dafür, dass ich hier mitlesen konnte. Und ich hoffe, die Verspätung wird mir nachgesehen...

http://www.lovelybooks.de/autor/Hasan-Cobanli-&-Stephan-Reichenberger/Der-halbe-Mond-1165597590-w/rezension/1189998971/1189994080/

Auch auf folgenden Plattformen erschienen:

In unserem Blog:
http://www.litterae-artesque.blogspot.de/2015/09/cobanli-hasan-reichenberger-stephan-der.html

Auf Amazon.de:
http://www.amazon.de/review/RYXSAG7LJU191/ref=cm_cr_rdp_perm?ie=UTF8&ASIN=3784433774

Bei Was liest du?
http://wasliestdu.de/rezension/100-jahre-einsamkeit

Bei Whatchareadin:
http://whatchareadin.de/buecher/der-halbe-mond#comment-2526

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