Der Klappentext: „Von seiner Midlife-Crisis getrieben, lässt der ehemalige Bankmanager Stefan nach der Scheidung sein altes Leben hinter sich und versucht seine Burn-Out Erkrankung auf einer Insel in Thailand zu verarbeiten. Er führt ein typisches Backpacker-Leben und lernt die hübsche Yogalehrerin Joey kennen, die ihm vollkommen neue Welten eröffnet.
Zwischen Partys im Drogenrausch und atemberaubender Natur gewinnt Stefan seine Lebensfreude zurück.
Unbeschwert genießt er seine Freiheit, bis der Traum vom Paradies schlagartig zum Albtraum wird.“
Der ehemalige Bankmanager Stefan unternimmt nach seiner Scheidung eine Reise nach Thailand, um den Kopf frei zu bekommen und die Geschehnisse der letzten Zeit, die ihn sehr gefordert haben, zu verarbeiten. Erst scheint es auch das reinste Paradies zu sein, wo er sich „niedergelassen“ hat. Er macht endlich Dinge, die ihm gut tun, kann entspannen und lernt interessante Leute kennen. Unter anderem die junge Yogalehrerin Joey, mit der er seine ersten Erfahrungen mit Joints und anderen berauschenden Mitteln macht.
Was anfangs noch Spaß machte und ihn in völlig neuen Sphären schweben ließ, wird jedoch bald zum Horrortrip.
Zuerst einmal will ich zu diesem Buch sagen, dass es mir vom Schreibstil her richtig gut gefallen hat. Die Geschichte war flüssig lesbar, Orte und Personen waren toll beschrieben und ich konnte mir Stefan als Charakter sehr gut bildlich vorstellen. Die Erzählung an sich war sehr detailreich und für mich waren die Handlungen gut nachvollziehbar.
Von daher habe ich absolut nichts auszusetzen. Hier konnte das Buch bei mir wirklich punkten.
Allerdings war dieses Buch trotzdem nicht meins. Es konnte mich inhaltlich nicht für sich gewinnen, sodass ich nach dem Lesen nicht sagen kann, dass es mir richtig gut gefallen hat und ich froh bin, es gelesen zu haben. Die Story war einfach nicht mein Fall und ich konnte mich absolut nicht darin verlieren.
Ich möchte dieses Buch jedoch nicht abwerten, nur weil es MICH PERSÖNLICH nicht für sich gewinnen konnte. "Insel-Abenteuer" gehören jetzt nicht unbedingt zu den Genres, die ich sonst bevorzugt lese, daher war dieses Buch für mich ein Versuch –ein „Abenteuer“, wenn man so will, mal etwas anderes als die gängigen Thriller oder Romane zu lesen, um vielleicht etwas Neues für mich zu entdecken.
Ich finde, alle –hier besonders Alex Haslauer- haben eine Chance verdient, dass man ihre Bücher liest, und Alex Haslauer kann gewiss nichts dafür, dass die Story nicht mein Fall war. Jedem anderen wird es sicher gefallen und er/sie/es wird es gern lesen. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Und ich habe so viele positive Rezensionen zu diesem Buch gelese, darum lasst Euch von mir nicht abschrecken, sondern lest es!
Alles in allem bekommt dieses Buch von mir trotzdem 🌟🌟🌟, denn auch wenn mir die Story nicht zugesagt hat, war das Rundumpaket völlig in Ordnung. Und ich habe es ja auch zuende gelesen, von daher will das ja auch was heißen 😉 Ich wünsche trotzdem allen neugierigen Lesern viel Spaß mit diesem Buch!



