Shuna lebt als Prinz in einem Land, in dem Getreide rar ist. Von einem Reisenden erfährt er, dass es irgendwo Samen geben soll, die eine gute Ernte versprechen. Gemeinsam mit seinem Jakkul macht er sich auf den Weg, um sie zu finden.
Als großer Fan von Miyazaki war natürlich klar, dass ich um diesen Manga nicht herumkomme. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Zeichenstil ist grandios – eben der typische Stil, den man von Miyazaki kennt. Es macht schon Spaß, sich einfach nur die Bilder anzuschauen und darin zu versinken.
Allzu viel Text gibt es nämlich nicht. Die wenigen Textpassagen führen einen gerade so weit durch die Geschichte, dass man ihr gut folgen kann, lassen dabei aber trotzdem genug Spielraum für eigene Interpretationen.
Auch die Geschichte nimmt einen besonderen Verlauf, den ich so nicht vorhergesehen habe, und konnte mich mehrmals überraschen. Die Wendungen und Zusammenhänge fand ich wieder einmal fantastisch, denn sie regen dazu an, weiterzudenken und sich eigene Fragen zu stellen. Nicht alles wird bis ins Detail erklärt – und genau das mochte ich.
Die Charaktere bleiben zwar recht oberflächlich, zeigen durch ihre Handlungen aber genug von sich, um sie zu verstehen und auch zu mögen. Für diese kurze Geschichte hat das für mich gut funktioniert.
Natürlich liest sich der Manga recht schnell. Durch die vollständig kolorierten Seiten lädt er aber gleichzeitig dazu ein, länger bei einzelnen Bildern zu verweilen oder ihn einfach immer mal wieder zur Hand zu nehmen und durchzublättern.
Für mich eine tolle Ergänzung für jedes Manga- oder Comicregal und besonders für Miyazaki-Fans sowieso eine klare Empfehlung!















