Hayley Barker

 4.3 Sterne bei 111 Bewertungen

Lebenslauf von Hayley Barker

Britische YA-Autorin: Achtzehn Jahre lang war Barker als Englischlehrerin tätig, bevor sie sich dazu entschied, ihre Leidenschaft für das Schreiben zum Vollzeitberuf zu machen. Mit der Veröffentlichung ihres Debütromans "Die Arena" hat sie sich einen Lebenstraum erfüllt. Die Geschichte wurde durch die Angst vor der zunehmenden Gewalt gegen Minderheiten in England inspiriert und richtet sich an Young Adults, zugleich das Lieblingsgenre der Autorin. Wenn sie nicht gerade schreibt oder Lesungen hält, feuert sie ihre beiden Kinder auf dem Fußballplatz an oder spielt mit ihrem hyperaktiven Hund. Sie lebt mit ihrer Familie in Essex.

Neue Bücher

Die Arena - Letzte Entscheidung

 (1)
Erscheint am 19.11.2019 als Hardcover bei ROWOHLT Wunderlich. Es ist der 2. Band der Reihe "Die Arena".

Die Arena - Grausame Spiele

 (110)
Neu erschienen am 17.09.2019 als Hardcover bei ROWOHLT Wunderlich. Es ist der 1. Band der Reihe "Die Arena".

Die Arena. Grausame Spiele: Cirque 1

Neu erschienen am 14.10.2019 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Alle Bücher von Hayley Barker

Cover des Buches Die Arena - Grausame Spiele (ISBN:9783805200486)

Die Arena - Grausame Spiele

 (110)
Erschienen am 17.09.2019
Cover des Buches Die Arena - Letzte Entscheidung (ISBN:9783805200493)

Die Arena - Letzte Entscheidung

 (1)
Erscheint am 19.11.2019
Cover des Buches Die Arena. Grausame Spiele: Cirque 1 (ISBN:B07YFYVXHC)

Die Arena. Grausame Spiele: Cirque 1

 (0)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches Show Stopper (ISBN:9781407179674)

Show Stopper

 (0)
Erschienen am 01.06.2017

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Neu

Rezension zu "Die Arena - Grausame Spiele" von Hayley Barker

Eine Düstere Distopie
Leseflussvor 2 Tagen

Titel: Die Arena – Grausame Spiele 

Autorin: Hayley Barker 

Einband: Hardcover

Seiten: 476 Seiten 

Verlag: WJB Verlag 

Preis: 18.00 € 

Dieses Buch habe ich bei Vorablese als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, Dafür möchte ich mich noch einem Bedanken. 


Klappentext: 

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern. 

Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.




Meinung: 

Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe wusste ich das Buch sofort haben muss deswegen war ich auch ziemlich froh, dass ich bei Vorablesen das Leseexemplar gewonnen habe.


Ich war sofort gefesselt von dieser düsteren und gruseligen Atmosphäre. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die kurzen Kapitel und die Sicht Wechsel zwischen Ben und Hoschiko. Ich muss sagen an sich ist das Modell der Geschichte keine neue Idee, aber die Umsetzung der Autorin ist einfach richtig gut gelungen. Die Autorin hat die Geschehnisse und Brutalitäten im Buch sehr gut beschrieben ohne zu sehr ins Detail zu gehen


Einige Szenen waren sehr brutal geschrieben besonders die Szenen hinter den Kulissen vom Zirkus und die Auftritte der Artisten. Die Auftritte der Artisten sind ziemlich gefährlich. Entweder schaffst du dein Auftritt und kommst mit dem Tod davon oder du versagst und stirbt dabei. Somit bei jedem Auftritt der Hauch des Todes zu spüren.

Ein Auftritt war ziemlich, ziemlich brutal.

Zwei Artisten mussten Haie füttern sie standen auf dem Aquarium, wo die Haie drin schwammen. Auf dem Aquarium wo die Artisten standen, gab es drei Falltüren. Die Artisten mussten das Futter auf eine der drei Falltüren stellen und sich selbst auf die anderen zwei verteilen. Anschließend wird ein Knopf gedrückt und eine Falttür geht auf. Wenn man Glück hat, steht man auf der geschlossen, wenn man Pech hat, steht man auf der die aufgeht. Ihr könnt euch ja sicherlich selbst denken was dann passiert. 

Ich habe ich auch ein Beispiel aus dem Buch rausgeschrieben Seite 216:

 "Wenn diese Vorführung danebengeht, habe ich keine verwändung mehr für euch. Ihr habt keinerlei Fähigkeiten, ihr seid nicht ausgewählt worden, weil ihr irgendein Talent hättet." Er lacht. " Keineswegs! Ihr seid ausgewählt worden, weil ihr, wie soll ich das Ausdrücken? Wegwerf-Dregs seid.

Und das ist nur eine der vielen brutalen und blutrünstigen Szenen im Buch, den nicht nur die Auftritte sind vom Tod verfolgt, sondern auch hinter den Kulissen von Zirkus geht es nicht mit rechten Dingen zu.

Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, dachte ich, dass die Dregs Leute mit magischen Fähigkeiten sind, aber dann rauskam das Dregs in Wahrheit einfach nur Leute sind, die nicht reinem englischen Blutes sind, war ich ziemlich geschockt. Ich finde es grausam wie die pure mit den Dregs umgehen. Kleine Kinder werden ihren Eltern entrissen und werden in diesem Zirkus gefoltert. Und die Pures bezahlen auch noch Geld dafür und sich das anzuschauen.


Ich habe im Buch auf Seite 74 Einsatz gefunden der das ziemlich gut verdeutlicht:

Sie wollen das Risiko. Sie wollen die Angst in unseren Gesichtern sehen. Sie wollen zusehen, wie wir sterben. 

Kommen wir zur Liebesgeschichte. Eine klassische Klischeebehaftete Jugendliebesgeschichte darf in dem Buch natürlich nicht fehlen. Das ist kein kritikpunkt mit macht es nicht wirklich was aus diese klischeehaft Liebesgeschichten zu lesen, ich kann verstehen, warum einigen Leuten das schon Zuviel wird aber mir gefällt's. Die Liebesgeschichte steht nicht unbedingt im Vordergrund ist,  aber deutlich präsent. Wie ist  nicht anders sein kann, verliebt sich ein Pure in eine Dreg. Und das soll noch gar nicht schlimm genug sein die Mutter von Ben,  dem Pure, ist eine hochrangige Politikerin. Die Liebesgeschichte strotzt nur vor Klischees, trotzdem ist sie ziemlich schön zu lesen.  


Etwas was ich noch unbedingt erwähnen möchte ist, dass diese 470 Seiten lange Buch nur in drei Tagen spielen. In drei!!!


Fazit:

Wer nichts gegen ein Jugendbuch hat mit einer klischeebelasteten Jugendliebesgeschichte und ein bisschen Brutalität hat  dem würde das Buch dringendst empfehlen.


Das Buch hat eine unglaublich unglaublich unglaublich düster die Atmosphäre ist packend und die Charaktere sind sehr vielfältig und geheimnisvoll. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, ich muss nämlich unbedingt wissen wie es mit Hoschiko und Ben weitergeht.

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Rezension zu "Die Arena - Letzte Entscheidung" von Hayley Barker

Ein absolutes Muss!
time.to_read_vor 3 Tagen

Das Cover

Wow! Was für ein Hingucker das Cover schon wieder ist.Diese Dilogie haben auf jeden Fall zwei der schönsten Cover, die in meinem Regal stehen. Es gefällt mir einfach richtig gut und es gibt absolut keinen Kritikpunkt an der Gestaltung. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön und ein Hingucker.

Der Schreibstil

Wie bereits aus Band 1 gewohnt, ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und einfach zu lesen. Sie reißt den Leser von der ersten Seite an mit und fesselt ihn bis zum Schluss, wenn nicht sogar noch weiterhin außerhalb des Buches. Die Grausamkeiten, die in der Geschichte passieren, trägt die Autorin mit so einer Einfachheit und Sachlichkeit an den Leser, sodass es noch viel schlimmer wirkt und erschüttert. Die Autorin muss überhaupt nicht viel "Ausschmücken" oder versuchen das Grausame noch grausamer zu machen, denn das schafft sie durch ihren Schreibstil einfach so.

Die Handlung

Dieses Buch ist natürlich für jeden, der Band 1 bereits kennt, ein absolutes Muss! Die Handlung knüpft mit einem Zeitvorsprung direkt an Band 1 an und ist deswegen auch von Anfang an wieder absolut fesselnd. Wieder hat mich die Handlung oft überrascht und schockiert. Ich konnte und wollte mich überhaupt nicht von dem Buch losreißen und einfach nur weiterlesen. Die Handlung war für mich nie vorhersehbar und auch immer ziemlich überraschend, wodurch es noch spannender und fesselnder war der Geschichte zu folgen.
Das Ende des Buches macht mich ein bisschen stutzig, da es für mich ziemlich klar nach einer Fortsetzung schreit...
Ich hoffe da kommt noch etwas.

Die Charaktere

Von den Charakteren bin ich ebenfalls nicht enttäuscht. Natürlich kennen wir die meisten schon aus Band 1, aber es sind auch einige neue dazugekommen, die sehr interessant waren. Außerdem war es toll mehr über die bekannten Charaktere zu erfahren und mehr von ihrem Kampf gegen dieses Verbrechen an der Menschheit zu erfahren und mitzuverfolgen.

Fazit

Tolles Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann! Nach Band 1 ist dieses Buch sowieso ein Muss, aber auch für alle, die diese Reihe noch nicht kennen, gehören diese zwei Bücher in ihre Regale. Mich hat die Geschichte absolut gefesselt, mitgerissen, schockiert, fasziniert und auch begeistert. Ich konnte mich weder von dem Buch losreißen, noch wollte ich aufhören zu lesen. Die Autorin hat einer tollen Schreibstil, der das Lesen noch fesselnder macht. Zudem ist die komplette Gestaltung des Buches einfach nur wunderschön, sodass es einen Ehrenplatz im Regal verdient!

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B

Rezension zu "Die Arena - Grausame Spiele" von Hayley Barker

Was für ein gelungener Dystopieauftakt!
buch_ueber_kopfvor 4 Tagen

Inhalt:

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern.
 Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.


Meinung:

In diesem Dystopieauftakt entführt uns die Autorin Hayley Barker in ein London der nahen Zukunft. Erzählt wird diese Geschichte jeweils aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten Ben und Hoshiko. Was ich hierbei besonders mochte war, dass die Kapitel meist sehr kurz waren. Das drumherum, sprich die politischen Gegebenheiten, sind eindrucksvoll und ausführlich beschrieben. Der fesselnde Schreibstil lässt vom ersten Augenblick an keine Langeweile aufkommen, und im Laufe der Handlung baut sich der Spannungsbogen konstant auf.

Da ich ein großer Fan vom Zirkus bin, hat mich natürlich sofort der Titel und auch das Cover angesprochen. Im Laufe der Handlung musste ich jedoch meine Sicht des mir bekannten Zirkus revidieren. In diesem Zirkus war ja gar nichts gut.

Jeder Charakter wurde so emotional mitreißend beschrieben, dass er absolut echt und greifbar rüberkam und man sofort spürte, ob er Gut oder Böse war, wobei die Pures nicht eben gut wegkamen. Aber auch hier gibt es ja wie überall auch Mitläufer, die im Laufe der Handlung ihre Sicht der Dinge ändern können. Mit den Unterdrückten hat man sowieso mitgelitten. Auch die zarte Liebe zwischen Ben und Hoshiko ist so wie sie ist (ich möchte hier nicht so viel verraten) für mich sehr gut rübergebracht. Da es ja ein Zweiteiler ist, habe ich schon fast den berüchtigten Cliffhanger erwartet. Gott sei Dank fiel er diesmal nicht so schlimm aus. Die Geschichte hat ein für mich zufriedenstellendes Ende mit ganz viel Potenzial für den letzten Band, der ja bald kommt.


Fazit:

Eine gelungene Dystopie im London der Zukunft, bei der das Thema Zirkus ganz neu aufgegriffen wurde.

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