Die Zeit der Rose

von Heather Cooper 
3,3 Sterne bei11 Bewertungen
Die Zeit der Rose
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Positiv (4):
Franzip86s avatar

Eine kurze Lektüre für Zwischendurch...

Kritisch (1):
Gudrun67s avatar

die Umsetzung wirkt auf mich gewollt aber nicht gekonnt

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Inhaltsangabe zu "Die Zeit der Rose"

Als 1862 die Eisenbahn Einzug auf der verschlafenen Isle of Wight hält, verspricht das moderne Transportmittel Abenteuer und neue Möglichkeiten. Aber die Inselbewohner halten an alten Werten fest – so auch die Familie Stanhope. Es ist höchste Zeit, eine gute Partie für die jüngste Tochter Eveline zu finden. Denn sie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben, lernt lieber fotografieren und schwimmen, als die vornehme Dame zu spielen. Auch das Elend der Arbeiterschicht, das sie durch den Bau der Schienen kennenlernt, lässt sie nicht los. Doch der smarte und attraktive Chefingenieur Thomas Armitage will nichts von ihren Beschwerden wissen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486113
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Franzip86s avatar
    Franzip86vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Eine kurze Lektüre für Zwischendurch...
    Die Zeit der Rose...

    Inhalt: 1862, wird eine Eisenbahnstrecke auf der Isle of Wight gebaut. Die junge Eveline, ihre Familie Stanhope und auch die restlichen Inselbewohner halten alle nichts von der neuen Erfindung. Eveline ist eine junge Frau mit eigenem Kopf, ihre Mutter Mrs Stanhope sieht ihre Tochter schon unter der Haube, aber sie will lieber fotografieren und schwimmen lernen, als den erstbesten Mann zu heiraten. Durch den Eisenbahnbau lernt sie den charmanten, aber auch etwas verschlossenen Thomas Armitage kennen, der den Bau der Eisenbahn betreut....

    Meinung: Ich habe etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen, ich habe zwischendurch immer wieder andere Bücher gelesen und dies als Zwischendurchlektüre betrachtet. Es ist ein wenig schnulzig geschrieben, die Überschriften, zu jedem Kapitel, wirken manchmal wie aus einem Kinderbuch und manche Personen werden im ganzen Buch nur als (z.B.) Mrs. Stanhope oder Mr. Watson bezeichnet. Mir fehlte hier oft das ungezwungene. Ok, die Zeit war eine andere, trotzdem habe ich aus dieser Zeit auch andere Bücher die ungezwungener waren gelesen.

    Die Figur der Eveline muss ich zugeben, war mir sehr sympathisch. Sie versucht in ihrer Welt, ihre eigenen Ideen umzusetzen, trotz das sie eigentlich eine Gefangene ihrer Familie ist, versucht sie sich durchzusetzen und ihr Leben so zu leben, wie sie es möchte.

    Am 15. Oktober 2018 kommt der zweite Teil dieser zweiteiligen Reihe raus "Die Rose des Südens". Und ich muss gestehen, ich bin gespannt wie es weiter geht. Denn die 2. Hälfte des ersten Buches haben mich dann doch neugierig gemacht.

    Im großen und ganzen vergebe ich für dieses Buch 3,5 von 5 Sternen.

    Das Buch ist im Goldmann Verlag erschienen, hat knapp 380 Seiten.

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    A
    AnjaArvor 2 Monaten
    Da wäre mehr drin gewesen

    Das Cover finde ich wunderschön und bin deshalb auch auf dieses Buch aufmerksam geworden.
    Die Autorin erzählt von der Tochter einen reichen Familie im Jahr 1862. Eveline hält nix vom damaligen leben, welches aus Kleidern, Teepartys etc besteht.
    Sie möchte die Welt entdecken fotografieren, schwimmen lernen und den Arbeitern helfen.

    Der Klappentext hat mich total angesprochen. Das Buch hat mich dann aber etwas enttäuscht.
    Die Autorin hat einen ruhigen, sachlichen und gut zu verstehenden Stil. Sie hat es aber meiner Meinung nach immer nur kurzzeitig geschafft Spannung aufzubauen oder zu halten.
    Die Geschichte plätschert vor sich hin. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Männer in der damaligen Zeit, so wie es Eveline tut, hätten mit sich reden lassen.
    Ich hätte mehr erwartet


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    julias_wonderlands avatar
    julias_wonderlandvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: na ja ein buch für zwischen durch
    na ja ein buch für zwischen durch

    Hey ich habe vor kurzem dieses Buch gelesen das hier ist in rezi Exemplar und hier mit danke ich dem Verlag sowie Blogger Portal.

    Ich habe mir vom Klappentext so wie vom Titel eine locker und leider Story erholt und das werde auch erfüllt was ich echt super finde. Die Autorin hat einen durchgängigen ruhigen schreibstil der mir geholfen hat diese seit bildhaft vor Augen zu haben.
    Die Handlung gleitet förmlich vor sich hin und man kann auch ruhig eine kleine pause machen denn man kommt wieder locker und schnell rein:3 die von denn Erlebnissen der jungen Eveline erzielt. Von Familienfesten und neuen Lebenserfahrungen und auch von dem Schwimmen lernen in einem altmodischen Badekleid, mit der Unterstützung einen Badekarren.
    Leider Schaft sie Autoren es nicht das die Spannung bis zum Schluss konstant bleibt was ich echt schade fand. Aber das Cover ist wunderschön und pass auch super zur Geschichte.
    Fazit
    für die locker und leichte geschichte zum lesen gebe ich dem buch 

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    Kamimas avatar
    Kamimavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Geschichte rund um die rebellierende jüngste Tochter einer Upperclass-Familie des 19. Jahrhunderts mit modernen Problemen.
    Altbewährtes mit modernen Aspekten

    In ihrem Erstlingsroman nimmt sich die Engländerin Heather Cooper dem Aufbruch-Zeitalter im 19. Jahrhundert an. Ihre Protagonistin Eveline erlebt als Tochter der Upperclass-Familie Stanhope das aufregende Ereignis im Jahre 1862, als die Eisenbahn auf der Isle of Wight gebaut wurde. Aber anfänglich wehrt sie sich gegen die Zerstörung der schönen Natur, die mit dem Bau der Schienen und des Bahnhofs einher geht. Sie ist die Rebellin in der Familie, die sich für Fotografie und Dinge wie das Schwimmen im Meer interessiert, was bislang den Männern vorbehalten ist. So macht sie ihrer Mutter das Leben schwer, die nach dem Tod ihres Mannes verzweifelt versucht, ihren Haushalt und ihren Status in der gehobenen Gesellschaft beizubehalten.


    Schon das romantisch gestaltete Buchcover passt sich dem Inhalt an, aber auch die Bildsprache, welche von der Autorin meines Erachtens treffend eingesetzt wird, schafft vor meinem inneren Auge eine Geschichte, die mich mitnimmt. Mal ist es das Leben mit schönen Kleidern und Frisuren, welche „Up to Date“ sein müssen, mal ist es die einfache und bodenständige Küche, in der sich Eveline besonders wohlfühlt. Mit ihrer Freundin Jennie, einer jungen Angestellten des Hauses, verbindet sie die Leidenschaft zur Fotografie, die beide heimlich erlernen. Nach und nach bricht die jüngste Tochter aus dem starren Familienleben aus, überschreitet heimlich Grenzen und erweitert ihren Horizont, so dass sie im Verlauf des Romans ihren Schwestern wertvolle Hilfestellung in deren Familienleben geben kann. Eveline ist mutig und setzt sich für andere ein. Und sie verliebt sich... wie soll es anders sein ;) natürlich nicht in den Mann, den die Familie vor sie vorsieht.


    Mir gefällt die Geschichte, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, hier wird die heutige Zeit zu sehr mit dem Beginn der Industrialisierung vermischt, so dass harte Brüche in der Geschichte geschehen. Aber irgendwie wirkt dies auch interessant! Manchmal scheint es, als ob eine junge neugierige Frau aus dem 20. Jahrhundert zurückversetzt wird in die Vergangenheit... und es bleibt in mir die Hoffnung, dass durch das offene Ende es Heather Cooper im angekündigten zweiten Teil schafft, die junge Eveline in die neue Welt mitzunehmen, zu deren Reise sie am Ende eingeladen wird.


    Fazit: eine schöne Geschichte, die man sicherlich schon oft gelesen hat (Zeit des Aufbruchs, rebellierende jüngste Tochter, Egoismus und aufkeimendes soziales Gefühl gegenüber der Arbeiterklasse...), die aber durch eine abwechslungsreiche Vermischung verschiedener Teilgeschichten rund um die Mutter und ihre drei Töchter interessant zu lesen ist. Ich empfand ein gewissen Bedauern, als der Roman zu Ende war und hoffe, Teil 2 kommt zügig auf den Markt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung an all diejenigen, welche gerne historische Roman lesen und auch gerne mal Altbekanntes im neuen Gewand und mit moderner Problematik lesen möchten.

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 9 Monaten
    Potenzial nicht ausgeschöpft

    Eigentlich waren die Charaktere ganz gut dargestellt, doch hat es mich echt gestört, dass Eveline eine moderne Frau war, die ich eher in die heutige Zeit gesehen hätte, als im Jahre 1862. In gewisserweise hat sie mir schon gefallen, denn sie hat nicht nur an sich gedacht, wollte nicht so "langweilige" Dinge machen, wie Teepartys halten oder einfach nur daheim zu sitzen. Sie will fotografieren lernen, ebenso wie schwimmen. Sie denkt aber auch nicht nur an sich, sondern setzt sich für die Arbeiter der Eisenbahn ein. Und doch ist sie mir zu durchsetzungsstark gewesen. Ich glaube nicht, dass die Männer zur damaligen Zeit so mit sich haben reden lassen.
    Das Ende an diesem Buch hat mir ebenfalls überhaupt nicht gefallen. Das kam mir zu überstürzt, viel zu hektisch. Ich möchte hier jetzt nicht näher darauf eingehen, denn dann müsste ich spoilern. Ich glaube, alle, die das Buch gelesen haben, werden mir vielleicht zustimmen. Ich finde, da passten diverse Sachen einfach nicht zusammen.
    Positiv bewerte ich auf jeden Fall den Schreibstil der Autorin, denn der war sehr gut zu lesen. Vielleicht hätte ich mir etwas mehr von allem in der Geschichte versprochen, mehr Spannung, denn die fehlte mir ein wenig. Die Gestaltung des Covers fand ich gut.
    Mein Fazit:

    Das Cover hatte mich angesprochen sowie auch der Klappentext. Beides hatte etwas an sich, dass ich dieses Buch unbedingt haben musste. Doch leider war ich im Enteffekt doch etwas enttäuscht. 3 Sterne für "Die Zeit der Rose". Ich kann nur hoffen, dass die Autorin in dem zweiten Teil die Charaktere mehr an die Zeit anpasst, die damals war. Modern ist ja gut, dennoch finde ich, es muss der Zeit angepasst sein.
    Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Bloggerportal, sowie beim Goldmann-Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte. Vielen herzlichen Dank.

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    Angie*s avatar
    Angie*vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilige, nette Unterhaltung,,,,
    Kurzweilige, nette Unterhaltung,,,,

    INHALT: 

    Wir befinden uns im Jahr 1862 auf der Isle of Wight und verfolgen das Geschehen um die Familie Stanhope. Die Hauptprotagonistin und jüngste Tochter Eveline unterscheidet sich vom Charakter und Verhalten ein wenig von ihren Geschwistern und fällt heraus  aus dem üblichen Verhalten von Frauen ihrer Zeit. Sie möchte ein selbstbestimmtes Leben führen und ist zum Kummer ihrer Mutter noch nicht verheiratet. Ihr Interesse gilt der neu aufkommenden Fotografie und sie erlernt das Schwimmen als Frau. Das ist sehr ungewöhnlich für diese Zeit.

     Auch andere aufregende Veränderungen erschüttern die Insel. Es wird eine Eisenbahnlinie neu erbaut und Eveline ist trotz ihrer unabhängigen Denkweise anfangs davon nicht erbaut, da sie der Meinung ist , diese Bautätigkeiten verschandeln die schöne Landschaft. Sie lernt den jungen Ingenieur Thomas Armitage kennen und die Geschichte nimmt ihren Lauf,,,,,


    MEINE MEINUNG: 

    Ich hatte mir vom Titel und Klappentext eine entspannende und leichte Geschichte erhofft und meine Erwartungen wurden tatsächlich erfüllt.

    Die Autorin hat einen ansprechenden, durchweg ruhigen und angenehmen Schreibstil, der mir bildhaft diese Zeit vor Augen geführt hat. Das Geschehen plätschert locker vor sich hin und man kann getrost auch eine Lesepause einlegen, kommt trotzdem sofort immer wieder in diese Geschichte, die von Familienfesten und neuen Lebenserfahrungen der jungen Eveline geprägt sind, wie dem Schwimmenlernen in einem altmodische Badekleid, mit der Unterstützung eines Badekarren.

    Leider schafft es die Autorin nicht , den Spannungsbogen bis zum Ende des Buches zu erhalten. Es passiert einfach nicht so viel und in meinen Augen ist die Persönlichkeit von Eveline zu stark unserem modernen , heutigen Frauenbild angepasst. Das wirkt etwas überzogen und passt nicht zur Realität der damaligen Zeit.


    Trotzdem hat mich das Buch  zeitweise sehr gut unterhalten und ich gebe ihm gern DREI *** GUTE STERNE in meiner Bewertung.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten
    So richtig schön zum dahinschwelgen

    Meine Meinung:
    1862 Isle of Wight: Die Eisenbahn hält Einzug, doch noch ist die Bevölkerung sehr skeptisch. Doch spätestens nach der Jungfernfahrt ändert sich dies und man erkennt den Nutzen, die das Gefährt bringt.
    In der Geschichte lernen wir auch Eveline kennen, die für die damalige Zeit schon sehr moderne Ansichten hatte, nichts als gegeben hinnimmt und auch viel hinterfragt. So möchte sie z.B. einen Hilfsfonds gründen, für die Angehörigen, die ihren Partner bei einem Eisenbahnunglück verloren haben.
    Auch gilt ihre ganze Leidenschaft der Fotografie, sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, die ihre Tochter gut verheiratet wissen möchte und sie es daher sehr gerne sehen würde, wenn sie den gut situierten Charles Sandham heiraten würde.
    Doch nichts liegt Eveline ferner, zumal ihr auch noch der Chefingenieur der Eisenbahn Thomas Armitage im Kopf herumschwirrt.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist zwar ohne besondere Höhen und Tiefen, doch das hat mir nichts ausgemacht, eine Geschichte muß nicht immer spannend sein.
    Die Autorin hat einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil, der mir das 19. Jahrhundert nahe gebracht hat und man konnte so richtig schön dahinschwelgen.
    Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, vor allem Eveline mochte ich sehr gerne, die einerseits ausbrechen möchte, ihr aber andererseits ihrer Abstammung wegen die Hände gebunden sind.
    So setzt sie sich auch in manches Fettnäpfchen, doch sie hat so einen natürlichen Charme, das man ihr nichts lange verübeln kann.

    Genauso wunderschön und romantisch wie das Cover, war für mich die Geschichte. Man kann richtig schön abschalten und sich auf die Personen einlassen.
    Ich freue mich sehr, dass es hier einen zweiten Teil geben wird, dem ich schon sehr entgegenfiebere.

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    leaslesezaubers avatar
    leaslesezaubervor 10 Monaten
    Toller Aufbau mit einem nicht so schönen Ende

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es ist romantisch und hat mein "kitschverliebtes" Herz gleich höher schlagen lassen. Die Frau sieht wunderschön aus und hat natürlich porzellan-farbene Haut, es wirkt in sich alles stimmig und passt auch gut zum Klappentext. Auch der hat mich gleich verzaubert und vor allem neugierig gemacht, ich liebe starke Protagonistinnen, die sich gegen Vorurteile der damaligen Zeit durchsetzen müssen.

    Der Schreibstil war gradlinig, recht detailreich zumindest was die Kulissen anging und fließend. Die Autorin schafft es mich wirklich in die Zeit zu versetzen und hat auch die Landschaft wunderbar beschrieben, was ein großer Pluspunkt ist. Auch das vorgehen der Eisenbahngesellschaft wurde gut eingeflochten, dadurch konnte man beide "Seiten" sehr gut verstehen und sich einen guten Überblick verschaffen.

    Die Charaktere waren interessant beschrieben und die Protagonistin Eveline war mir recht schnell sympathisch, schon alleine durch ihr stures Verhalten hat sie mich sehr neugierig gemacht. Sie saugt begierig jeden Fortschritt auf will schwimmen lernen, was für die damalige Zeit ein Skandal ist und von ihrer konservativen Mutter nur schlecht akzeptiert wird. Allerdings sind einige Neuerungen nicht nach ihren Wünschen, wie eben der Einzug der Eisenbahn, die leider die Landschaft verschandelt. Auch beim Thema Heirat ist es nicht einfach für sie und man könnte schnell den Eindruck bekommen, sie ist daran überhaupt nicht interessiert.

    Ein absoluter Minuspunkt waren für mich die mangelnden Emotionen, zwar befinden wir uns in einer Zeit, in der Emotionen sowieso nicht geäußert werden aber auch die Protagonistin wirkte oft kalt und emotionslos, wobei sie stellenweise eben ein anderes Bild zeigte. Das hat mich etwas verwirrt und auch ziemlich enttäuscht.


    Fazit:

    Mir hat die Geschichte an sich sehr gut gefallen und mich auch gut unterhalten, hier und da hätte ich mir einfach mehr Emotionen gewünscht. Leider konnte mich das Ende auch nicht so wirklich überzeugen und hat mich daher eher enttäuscht zurück gelassen. Allerdings bin ich gerne in das Jahr 1862 eingetaucht und die Autorin hat das auch wunderbar umgesetzt.

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    Curins avatar
    Curinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Zu Beginn hat mir die Handlung gefallen, aber nachher wurde sie merkwürdig und unrealistisch
    Vielversprechende Handlung mit enttäuschendem Ende

    1862: Als jüngste Tochter ist Eveline Stanhope zum Leidwesen ihrer Mutter noch nicht verheiratet. Auch hegt sie ganz andere Interessen, als andere junge Damen und träumt von einem unabhängigen und selbstständigen Leben. Als in ihrem Heimatort die Gleisen für die Eisenbahn verlegt werden, lernt sie den Chefingenieur Thomas Armitage kennen, der im Gegensatz zu dem galanten und wohlhabenden Charles rauhe Manieren an den Tag legt... .
    Heather Cooper hat hier einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der vielversprechend begann, aber im Laufe der Handlung für mich immer unrealistischer und merkwürdiger wurde. Gerade zum Ende hin hat mich das Buch nicht mehr ansprechen können und mich etwas enttäuscht und zum Teil auch entsetzt zurück gelassen.
    Die Protagonistin ist eine sympatische junge Frau aus gutem Hause, die allerdings mit ihrem Stand zu kämpfen hat. Anders als ihre Schwestern hat sie kein Interesse an schönen Kleidern und will stattdessen lieber fotografieren und schwimmen lernen. Mir hat an ihr gefallen, dass sie nicht nur an sich denkt, sondern auch ein Herz für andere hat und sich gerade für die Arbeiter der Eisenbahngleise einsetzt. Allerdings denke ich, dass die Autorin sie ein Stück zuviel selbstbewusst und zu durchsetzungsfähig gestaltet hat. Ich glaube, als Frau in ihrer Zeit hätte sie einige Dinge, die sie im Buch tut und die ihr sogar erlaubt werden, im wahren Leben niemals verwirklichen können. 
    Generell gelingt es Heather Cooper, im Roman viele verschiedene Themen wie der Fortschritt durch die Eisenbahn und die in der Gesellschaft geforderte Rolle einer jungen Dame sehr gut darzustellen. Dazu schreibt sie auch gut lesbar und hat es geschafft, durch viele Details die Handlung sehr lebendig zu gestalten.
    Am Anfang der Geschichte habe ich mich gefreut, dass man hier ein Buch ohne große Eskapaden lesen kann und in eine ruhige, wenn auch etwas verschlafene Gegend Englands eintaucht. Leider wird die Handlung immer merkwürdiger und damit auch die Figuren, so dass ich nach dem Lesen den Roman enttäuscht weggelegt habe.
    Insgesamt ist ,,Die Zeit der Rose" ein solider Roman um eine außergewöhnliche junge Frau, die sich selbst verwirklichen möchte, aber dabei Wege einschlägt, die mir nicht realistisch für ihre Zeit erscheinen. Mir hat das Buch zum Schluss überhaupt nicht mehr gefallen. Deswegen empfehle ich es hier nur bedingt weiter.

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    Gudrun67s avatar
    Gudrun67vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: die Umsetzung wirkt auf mich gewollt aber nicht gekonnt
    die Umsetzung wirkt auf mich gewollt aber nicht gekonnt

    Wenn ich das beim Cover richtig interpretiert habe, hat die dargestellte Frau etwas schmutzige Fingernägel, was ich in Bezug auf den Inhalt vollkommen passend erachte und darin sehe ich auch, dass auf Details geachtet wurde. Aber, damit hat es sich für mich auch leider schon erledigt, denn ich finde die Farbgebung nicht passend für die damalige Zeit. Dies lässt dann doch eher auf einen Roman der heutigen Zeit und nicht auf einen historischen Roman schließen. Dies verhält sich ebenso mit der wunderschönen Abbildung des Anwesens in den Klappeninnenseiten. Hier hatte ich ebenfalls den Eindruck, dass hier auf die Zeit von früher hingewiesen werden sollte, jedoch an der Umsetzung hierzu hat es gehapert. Der Satz, der sich in der Klappeninnenseite befindet macht dennoch neugierig auf´s Buch.



    Dies ist der erste Roman der Autorin und es soll ein zweiter Band der Reihe erscheinen. Ich kann mich der Aussage, die sich auf der hinteren Klappeninnenseite befindet (Zitat): "....der Auftakt des mitreißenden historischen Zweiteilers....." nicht anschließen, denn für mich war es weder spannend noch mitreißend. Daher hatte ich auch keine Freude und werde den nächsten Band sicherlich nicht lesen.



    Zum Schreibstil möchte ich jetzt den Ausdruck "weichgespült" einwerfen, denn die Schilderungen sind zwar durchaus detailreich was die Örtlichkeiten oder Räumlichkeiten sowie die Mode der damaligen Zeit betrifft, jedoch gehen die Erläuterungen mit wenig bis gar keiner Emotion einher und lassen auch Detailtiefe vermissen. Ich hatte oft das Gefühl, dass dies mitunter an eher oberflächlicher Recherchearbeit liegen könnte, die zwar die Themen anschneidet, jedoch eben die gewünschte Tiefe, die zu größerer Neugier und zum Miterleben führen würde, vermissen lässt.



    Diesen Eindruck hatte ich auch bei der Sprachauswahl, die den Mitwirkenden in den Mund gelegt wurde, denn die war doch eher modern und nicht dem Sprachgebrauch von damals angepasst.



    Die Geschichte ist für meinen Geschmack unrealistisch, da die dargestellten Situationen auf mich wie ein Mischmasch aus Damals und Heute wirken ....also nichts Ganzes und nichts Halbes.



    Mein Fazit: die Umsetzung wirkt auf mich gewollt aber nicht gekonnt

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