Heather Demetrios

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Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

 (115)
Erschienen am 13.10.2017
I'll Meet You There

I'll Meet You There

 (3)
Erschienen am 03.02.2015
Bad Romance

Bad Romance

 (2)
Erschienen am 13.06.2017
Exquisite Captive

Exquisite Captive

 (1)
Erschienen am 08.09.2015
Blood Passage

Blood Passage

 (1)
Erschienen am 06.10.2015
Something Real

Something Real

 (1)
Erschienen am 04.02.2014

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Rezension zu "Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch: Roman" von Heather Demetrios

Nalia Tochter der Elemente
Lavendel_Juliavor einem Monat

Autor: Heather Demetrios

Inhalt: Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis.

Die Idee zu dem Buch fand ich einfach super aber die Umsetzung war leider alles andere aber nicht zufriedenstellend. Am Anfang war ich noch total begeistert von dem Buch aber ab ca. Seite 150 hat es mich einfach nur noch gelangweilt. Ich hatte so das Gefühl das die Geschichte einfach stehen geblieben ist und nicht mehr weiter ging. Die Protagonistin war leider auch nicht so überzeugend wie ich es mir erhofft hatte. Und auch die Orientalische Atmosphäre die ich gerne gehabt hätte blieb aus. Es war einfach enttäuschend. Man hätte noch viel mehr rausholen können. Jedoch fand ich das Cover ganz schön. Leider überhaupt nicht empfehlenswert. Was wirklich sehr schade ist.

Taschenbuch Preis: 10,95€

Seitenanzahl: 496

Erscheinungsdatum: 13.10.2017

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E

Rezension zu "Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch" von Heather Demetrios

Fesselnd!
echte_Heldinvor 2 Monaten

Lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt wie dieses. 
Nalia, eine entführte und auf der Erde versklavte Dschinn. Doch so einfach ist ihre Geschichte nicht. Sie gehörte der höchsten Kaste in der Dschinn-Welt an, doch wurde diese von ihren Feinden vernichtet. So glauben diese. Das Nalia überlebt hat weiß zunächst keiner. Plötzlich taucht in ihrer Welt der Rebellenführer auf, eigentlich ihr Erzfeind. Doch wird sie schnell merken, dass sein Leben genauso eine Fassade ist wie ihres. 

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und fesselt einen vom ersten Moment des Lesen an. Man möchte das Buch am liebsten überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und in einem Zug lesen. Sofort taucht man in Nalia's Welt ein und fiebert mit, ob sie es heil zurück in die mystische Welt der Dschinn schafft. 

Der Roman ist absolut lesenswert und ich hoffe auf eine Fortsetzung!


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Rezension zu "Bad Romance" von Heather Demetrios

Wichtiges Thema - schlecht behandelt
Cirillavor 8 Monaten

Eigentlich hätte Bad Romance genau mein Ding sein sollen und ich hatte große Hoffnungen für das Buch. Endlich eine Geschichte, die wie achtzig Prozent der beliebten Romanzen á la " Beautiful Disaster" beginnt und dann in das umschlägt, was sie eigentlich ist: eine Horrorshow.
Das Thema ist so enorm wichtig und es wird immer noch zu wenig darüber geredet. Im Gegenteil: gefährliche Konzepte werden dauerhaft verharmlost und sogar romantisiert. 
Also war ich natürlich begeistert, als ich die Inhaltsangabe gelesen habe und bin frohen Mutes in die Story eingetaucht.

Leider muss ich sagen, dass die Autorin so viel falsch gemacht hat, dass ich ein paar mal darüber nachdachte, das Buch nicht zu beenden - so unerträglich waren manche Stellen für mich.

Ich möchte gar nicht so sehr auf Gavin eingehen. Er ist ein manipulativer, krankhaft eifersüchtiger Mistkerl.
Sein Verhalten ist in keinster Weise richtig und Grace nicht Schuld an seiner Gefühlslage oder den Dingen, die er sagt und tut.
Es wird mehrfach gezeigt und betont, dass er mentale Probleme (vermutlich schwere Depressionen) hat und sich und seine Zufriedenheit obsessiv an eine andere Person klammert. Nichts davon wird hinterfragt oder näher beleuchtet, Gavin bleibt der "Böse", auf den alles abgewälzt werden kann, obwohl das größte Problem in diesem Buch nicht Gavin, sondern Grace selbst ist, zu der ich etwas mehr zu sagen habe.

Ihre Gedankenwelt und komplette Persönlichkeit ist bereits extrem toxisch, bevor sie mit Gavin auch nur ein einziges Wort wechselt.
Sie ist total verknallt in ihn, denkt, dass sie nie eine Chance haben wird, himmelt ihn (obsessiv - da hat sie offenbar was mit ihm gemeinsam) an, hebt ihn auf ein Podest, weil er oh-so-sexy ist und sagt merkwürdiges Zeug, z.B. dass sie ihm gerne "das Gesicht lecken" würde (yikes!) 

Die "Romanze" zwischen den beiden beginnt, als Gavin nach einem Selbstmordversuch in der Klinik liegt und Grace ihm einen Brief schreibt. Sie bezeichnet ihn an dieser Stelle immer wieder als tragischen Künstler oder gefallenen Engel, so traurig und schön... und sagt selbst ganz offen, dass sie die ganze Situation romantisiert und diejenige sein will, die ihm Licht ins Leben bringt.
Nicht, dass solche Gedanken bei bestimmten Frauen nicht vorkommen würden. Das Problem ist aber, dass es unreflektiert und unkommentiert dort stehen bleibt.
Das eigentliche Problem wird nicht (an)erkannt.
Genau das selbe passiert später immer wieder, wenn Grace z.B. sagt, wie schön sie es findet, dass Gavin so besitzergreifend ist und dass seine Eifersucht ihr ja auch irgendwie schmeichelt. Wieder keine Reflektion seitens der Autorin: Wo kommen diese Gedanken (auch bei realen Mädchen) her? Wieso findet Grace all das, was Gavin macht (grade anfangs) so romantisch und überhaupt nicht unheimlich? 
Warum stimmt sie all den Regeln, die er aufstellt ohne große Wiederworte zu, findet z.B. die "niemanden-des-anderen-Geschlechts-umarmen" Sache sogar gut, weil sie selber nicht will, dass Gavin andere Frauen berührt?
All das hat ja einen Grund, setzt ein bestimmtes Mindset voraus... nichts davon wird jedoch benannt.
Für Grace ist Gavin am Ende einfach nur ein böser, böser Typ und ihre eigenen Ansichten werden nicht hinterfragt.
Sie wächst nicht an dieser (ohne Zweifel sehr ungesunden) Beziehung, sie merkt bis zu einem bestimmten Punkt eigentlich kaum, warum da was nicht stimmt.
Sie betont zwar immer wieder, dass es das schlimmste Jahr ihres Lebens war und sie sich oft sehr unwohl mit Gavin gefühlt hat -  während der Szenen mit ihm erfahren wir aber meistens, wie glücklich sie doch ist, dass sie nicht glauben kann, einen so heißen Typen abbekommen zu haben, dass sie "over the moon" ist. 

Am schlimmsten ist aber, dass diese "glücklichen" Gefühle erst aufhören, als sie sich in einen anderen Typen verliebt.
Ja, richtig gelesen: Es braucht einen anderen Kerl, um ihr die Augen zu öffnen!
Plötzlich sind ihre Gedanken nur noch bei dem neuen Loveinterest und erst hier bemerkt sie, wie creepy das besitzergreifende und manipulative Verhalten von Gavin eigentlich ist.
Um der Sache noch die Krone aufzusetzen, fängt sie tatsächlich an, heimlich zu flirten, sich mit dem Typen zu treffen, Händchen zu halten, verliebte Briefe zu schreiben... und bestätigt damit sogar Gavins Eifersucht (von dem trennt sie sich nämlich trotzdem erstmal nicht). 
Grace bleibt eigentlich bis zum Ende ein Opfer, das von anderen gesagt bekommt, wie es sich zu verhalten hat. Wenn nicht von Gavin, dann von ihren Freundinnen, ihrer Mutter, ihrem Stiefvater oder dem Kerl am Ende. 

Eine weiterer dicker Minuspunkt ist die misogyne Rhetorik im Buch, die ebenfalls nicht benannt oder hinterfragt wird.
Wir haben die Worte "Bitch" und "Slut" von Gavin, der halt einfach "böse" ist und deshalb so etwas sagt (genau wie Graces Stiefvater).
Ihre Mutter treibt die (auch auf sich selbst gerichtete) Frauenverachtung auf ganz neue Ebenen und auch das wird nicht weiter ausgeführt, bzw. als "so ist das halt" abgetan, ohne einen Blick darauf zu werfen, woher dieses Gedankengut (eben auch in Frauen) kommt und warum es dafür sorgt, dass grade Frauen überhaupt erst so leicht zu Opfern werden können.

Graces Freundinnen haben mich so richtig wütend gemacht. Eigentlich habe ich mich auf eine tolle, starke Freundschaft zwischen Mädchen gefreut und ja, die habe ich auch irgendwie bekommen... leider hört die Solidarität bei allem was außerhalb der Freundinnen-Bubble liegt dann aber auf. 
Grade die eine urteilt ständig über andere Mädchen: macht sich über deren Klamotten oder das Gewicht lustig und möchte ihnen vorschreiben, was sie anzuziehen haben ("in Leggings sehen alle fett aus, die sollten das nicht tragen") oder nennt eine "leichtbekleidete" Mädchen-Gruppe, die auf der Bühne performt "Skanks" und Grace lacht herzlich darüber (weil sie insgeheim Angst hat, dass Gavin auf so was stehen könnte).
Und genau diese Person ist auch noch lesbisch... und ich frage mich, wie sie die später im Buch auftauchende Freundin gefunden hat, wenn sie sonst so hart mit Frauen ins Gericht geht.

Grace ist aber selber auch nicht besser. Sie macht eine richtig große Sache aus ihrem ersten Mal (was ich nicht verstehen kann, womit ich so aber erstmal kein Problem habe, weil das jede anders sieht) und sagt in dem Zusammenhang, sie wolle "keine von denen sein, die in der Highschool Sex haben". Das impliziert wieder so viel und da schwingt ein ziemliches Urteil gegenüber "denen" mit. 

Der Narrativ hat dem Buch auch keinen Gefallen getan. Grace erzählt die Geschichte aus der Zukunft heraus in der Ich-Perspektive und spricht Gavin dabei mit "du" an. 
Es wirkt also wie eine Art Brief, ohne einer zu sein und das funktioniert für mich an dieser Stelle nicht, denn es gibt keinen Grund dafür. Ein besseres Beispiel für so eine Erzählweise ist " Ich wünschte, ich könnte dich hassen" - hier ergibt es Sinn, denn die Protagonistin schreibt tatsächlich einen Brief an ihren Entführer, um mit der Sache fertig zu werden.

Meine Enttäuschung ist groß, grade weil das Thema so unglaublich wichtig ist... Ich hoffe sehr, dass es mit wachsender Aufklärung in Zukunft besser gemacht wird!

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