Heather Fawcett Even the Darkest Stars

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Inhaltsangabe zu „Even the Darkest Stars“ von Heather Fawcett

Ein starker Reihenauftakt, der mit seinem Weltenbau und authentischen Charakteren überzeugt.

— Isabella_
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  • Ein atmosphärisches Debüt

    Even the Darkest Stars

    Isabella_

    21. October 2017 um 13:05

    Ich hätte niemals zu Even the Darkest Stars gegriffen, wäre es nicht in meiner FairyLoot von September enthalten gewesen. Ich hatte dieses Buch nicht einmal auf meinem "Radar", ehrlich gesagt – aber als ich erstmalig von der Prämisse las, war ich gleich Feuer und Flamme für Kamzins Abenteuer. Zumindest ich habe noch nie etwas in der Art gelesen, fand die Idee einfach unglaublich cool.Obwohl es sich bei Even the Darkest Stars um ihr Debüt handelt, gelang es Heather Fawcett mühelos, mich von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Die Geschichte entwickelt schnell eine Sogwirkung, die ich so nicht erwartet hätte – gerade in Anbetracht der Sache, dass das Buch nicht nur in einer fiktiven Welt spielt, sondern auch ein ganzes Magiesystem inklusive eigenartigen Wesen und Gestalten mitbringt, manche mehr, andere weniger vertraut. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dem Ganzen nicht folgen zu können; nur wenige Fragen über den Weltenbau blieben für mich unbeantwortet, und gerade für den Auftakt einer Reihe bin ich wirklich zufrieden mit der Menge Informationen, die ich als Leserin erhielt.Fawcetts Schreibstil ist poetisch und bildhaft, gerade die Dialoge haben mir unglaublich gut gefallen. Andere Rezensenten loben insbesondere, dass es ihr gelingt, die Landschaft (insbesondere die Berge) dem Leser nahezubringen; das kann ich persönlich nicht bestätigen. Es kann aber auch gut daran liegen, dass ich weder mit dem Thema noch mit der englischen Terminologie vertraut bin und tatsächlich öfters mal etwas nachschlagen/googeln musste, um zu verstehen, was um Kamzin herum eigentlich gerade passierte. Wenn ihr sowieso mit dem Lesen auf Englisch noch nicht so vertraut seid, würde ich euch vielleicht raten, auf die deutsche Ausgabe zu warten. (Aber es lohnt sich!)Was die Charaktere anbetrifft, hat Fawcett ebenfalls tolle Arbeit geleistet. Gerade die Protagonistin Kamzin ist mir mit ihrem trockenen Realismus sehr schnell sympathisch geworden. Sie ist nicht jemand, der sich kleinmacht oder schlechtredet; stattdessen kann sie ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen. Die Familiendynamik zwischen ihrem Vater und ihrer Schwester hat mir ebenfalls gut gefallen – auch wenn das Verhältnis der drei angespannt ist, hatte ich als Leserin stets das Gefühl, ausreichend Gründe dafür zu erhalten.Kamzins bester Freund Tem … ist nicht der übelste beste Freund, den ich je gelesen habe, aber ich hege immer noch diese seltsame bester Freund-Abneigung, die die Grisha-Trilogie in mir ausgelöst hat. (Heißt: Ich mag es nicht, wenn a) der beste Freund als weiteres Loveinterest eingeführt wird und b) der Protagonistin nur ein Klotz am Bein ist.) Es ist kein Spoiler, wenn ich sage, dass Tem sehr verliebt in Kamzin ist (die beiden haben es miteinander versucht und sie weiß, dass sie ihn nicht auf diese Weise liebt), und als Begleiter auf ihrer Reise ist er … zumindest manchmal nützlich. Also, ich bin zwiegespalten. Es tut mir leid. Vermutlich gilt wie immer, dass es an meiner seltsamen Aversion liegt, dass ich Tem nicht wirklich wertschätzen könnte.Kommen wir zu dem Hauptaugenmerk à la dem mysteriösen Typen aus dem Klappentext namens River Shara. Hier wurde ich sehr positiv überrascht, einerseits, wie die Romanze zwischen ihm und Kamzin sich entwickelt, aber auch er als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Bevor er und Kamzin sich erstmalig annähern, arbeiten sie miteinander und man erfährt einiges über ihn, seine Familie und seine Prinzipien. Ich habe die beiden sogar (sehr) geshippt, was sich bei mir zu einer Seltenheit entwickelt hat, also … ich bin immer noch echt froh darüber. Die Dialoge der beiden sind einfach herrlich, brachten mich oft zum Lachen und besitzen einfach eine grandiose Dynamik.Grundsätzlich wird das Versprechen des Klappentexts gehalten: Even the Darkest Stars ist wirklich ein einzigartiges Buch, sowohl vom Weltenbau (es gibt kleine Drachen, die quasi als Lichter fungieren!), aber auch von den Charakteren (das All That Sass-Motto der FairyLoot ist definitiv zutreffend) her. Selbst die Geschichte hat eine komplett andere Richtung in den letzten paar Kapiteln eingeschlagen, sehr düster, aber unglaublich cool! Da kann ich auch bereitwillig darüber hinwegsehen, dass die Geschichte im Mittelteil etwas langsamer voranschreitet. Andererseits klebte ich auch so sehr an den Seiten, dass mir das kaum aufgefallen sind.Der zweite Band, All the Wandering Light (noch so ein schöner Titel!), erscheint leider erst im September 2018. Andererseits bietet mir das genug Zeit, Even the Darkest Stars ein zweites Mal zu lesen – denn ich bin wirklich schwer beeindruckt von Heather Fawcetts Debüt und kann mir gut vorstellen, dass es einiges in Kamzins Welt gibt, das ich noch nicht entdeckt habe.

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