Heather Graham Die Séance

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  • Rezension zu "Die Séance" von Heather Graham

    Die Séance
    Woodwoman

    Woodwoman

    22. January 2012 um 13:39

    Christina hat eine ganz besondere Begabung: Sie kann Geister sehen. Zumindest hat sie als Kind ihren verstorbenen Opa gesehen. Ihre Familie tat es als kindliches Hirngespinst ab und ihre Oma bläute ihr ein, nie mit jemanden darüber zu reden. Etliche Jahre hat Christina keinen einzigen Geist mehr zu Gesicht bekommen bis sie in das Haus ihrer verstorbenen Großeltern zieht. Die Begegnung mit ihrem Opa ist sehr rührend geschildert, so dass ich mich wirklich anstrengend musste in der Bahn nicht gleich loszuheulen. Leider endetet dieser grandiose Auftakt viel zu schnell. Beim weiteren Lesen fiel meine Begeisterung für den Stil von Heather Graham etwas ab. Am meisten gestört haben mich die ständigen Wiederholungen über ihr wunderschönes gutes Aussehen. Gut, sie hat rote Haare, ist bildschön und passt so perfekt in das Beuteschema des Serienmörders. Nach drei bis vier Mal haben es dann auch wirklich alle verstanden. Anas Cousin Jed, Autor eines Bestsellers über die Geschichte des Interstate-Killers geschrieben hat, und Christina kommen sich aufgrund der neuen Morde immer näher und schwupps! landen sie in der Kiste. Mich hat diese “Liebesgeschichte” etwas aus dem Konzept gebracht. Ich habe sie als störend und als bescheidenen Versuch angesehen, die Geschichte etwas aufzulockern. Ich hätte mir lieber mehr Beau Kidd gewünscht. Bei Beau Kidd handelt es sich um den erschossenen Polizisten von dem man all die Jahre glaubte, dass er der Mörder sei. Er taucht immer wieder plötzlich mitten im Geschehen auf. – Als Geist versteht sich. Zu Beginn hält er sich weitgehend aus Christinas Privatleben raus und bittet sie lediglich, nein, er drängt sie eher dazu, ihm zu helfen und den Fall aufzuklären. Christina versucht ihn zu ignorieren, was ihr nicht so ganz gelingen will. Spätestens, als Beau ihre Kaffeemaschine (so absurd es auch klingt…) eingeschaltet hat, habe ich ihn ins Herz geschlossen. Ich meine, was für ein cooler Geist ist das denn? Im Laufe des Romans verschwinden Frauen in immer kürzeren Abständen und die Toten rücken immer näher in Christinas Umfeld. Zu Beginn nimmt Christina die Morde auf die leichte Schulter. Aber als dann eine junge Frau verschwindet, die nur wenige Stunden zuvor neben ihrem Klavier gestanden und vorgesungen hat, wird sie vorsichtiger. Beau steht ihr nach wie vor zur Seite und auch, wenn er nicht den wahren Mörder identifizieren kann, so versorgt er Christina doch mit allen nötigen Informationen, die zur Aufspürung des Interstate-Killers führen sollen. Was mich am meisten fasziniert hat, ist die Tatsache, dass im Roman selbst so wenig passiert (bis auf die Morde). Die meiste Zeit nehmen private Interaktionen der Charaktere in Anspruch (Techtelmechtel zwischen Christina und Jed, die Einweihungsparty, Ana ist zu Besuch bei Christina etc.). Die Morde selbst werden recht kurz geschildert und nehmen somit nur einen kleinen Anteil des Buches ein. Der einzige, der sich bewusst um Informationen bemüht, ist Jed. Und trotzdem steigert sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel. Die letzten Seites des Buches waren, entgegen meiner Erwartungen, der absolute Overkill ;) Fazit: Ein wirklich spannender und gelungener Mystery-Thriller, in dem die Morde lediglich Nebenhandlungen sind.

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  • Rezension zu "Die Séance" von Heather Graham

    Die Séance
    ivory

    ivory

    07. August 2011 um 19:58

    10 von 5 Sternen!
    Der Anfang ist etwas schleppend, aber nach dem ersten Drittel legt die Spannung ein paar Gänge zu! Attraktive Charaktere und humorvolle Neckereien peppen den Thriller für den Leser zusätzlich auf.. Sexy, Sex, Mystik und ein Serienkiller - Klasse!

  • Rezension zu "Die Séance" von Heather Graham

    Die Séance
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    26. January 2011 um 08:31

    Zum Buch -------------- Chrisitie ist ein junges Mädchen als sie merkt das sie anders ist als andere. Sie hat das 2. Gesicht, die Gabe, wie es ihre Grosseltern und auch Vorfahren nennen. Ihre Familie stammt nämlich aus Irland ab und es ist nicht so aussergewöhnlich wenn es jemanden gibt in der Familie die mit Geister kommunizieren kann. Christina's erster Geist war ausgerechnet ihr Grossvater. Doch als sie der Oma und ihrer Mutter erzählte was er für sie ausgerichtet hat, wollten die Mutter davon nichts wissen, sie meinte es wäre alles nur ein Traum und das sei völlig normal wenn man trauere aber sie müsse die Menschen damit verschonen denn sie würde anderen damit nur Schmerzen verursachen. Und so verdrängte sie ihre Gabe, sie verdrängte sie so gut das sie irgendwann wirklich nicht mehr an Geister glaubte, dachte das vor 12 Jahren wirklich alles nur ein Traum war... . 12 Jahre nach diesem Erlebnis mit ihrem Grossvater verstirbt auch die Grossmutter und sie vermacht Christie das Haus. Das Haus mit all den schönen Erinnerungen, ein altes Haus, denn es wurde von der Familie erworben als der Bürgerkrieg noch gar nicht statt gefunden hatte. Aber Christina freute sich darüber und zieht nach Orlando, Florida, um Grossmutters Haus zu ihrem zu machen. Alleine wird sie da nicht sein, denn noch immer wohnten da alte Freunde, Bekannte und ihr Cousin. Also sollte es ihr nicht schwer fallen sich da schnell wieder einzuleben, doch da hat sie die Rechnung wohl ohne all die Komplikationen gemacht, die sie vom ersten Tag des Einzugs an begleiten. Denn eine Mordserie beginnt und wirft die Stadt ins Angst und Schrecken, denn vor 12 Jahren endete eine genau gleiche Mordeserie an jungen, bildschönen und rothaarigen Frauen. Alle dachten damals das der Serienmörder geschnappt, nein gar erschossen wurde, doch jetzt beginnt alles wieder, wieder verschwinden junger, rothaarige Frauen. Wieder auf die selbe Art und Weise und die Polizei fragt sich ob sie wohl den Falschen erwischt haben, damals, oder es nur ein Nachahmer ist der sein Unwesen treibt. Christina passt genau in dieses Opferschema, sie ist jung, bildschön und Rothaarig! Doch als wäre das nicht genug, hat sie vom ersten Tag an das Gefühl als würde jemand in ihrem Haus sein Unwesen treiben, ist ihr der Mörder schon auf der Spur? Lauert er ihr schon auf? Wenn ja, warum kann er in das Haus? . Das Christis Gabe in diesem Fall mal wichtig würde, hätte wohl keiner gedacht, nicht mal sie selber, die nicht mal mehr an Geistert glaubt... . Erster Satz: --------------- ......Christie öffnet die Augen. . . Meine Meinung -------------------- Titel & Cover: Der Titel sagt sicher viel über die Geschichte des Buches aus, doch ist es nicht das Hauptthema, denn die Séance ist nur ein kleiner und sehr Kurzerteil der Story. Aber es zeigt was das Hauptthema ist, nämlich Geister. Das Cover ist schön, alles ist mattiert, nur der Schriftzug der Autorin ist leicht glänzend. Also mir gefällt's. - Schreibstiel: Der ist nicht besonders aber flüssig und locker geschrieben, so das man gut voran kommt in der Geschichte. Es hat viel Dialog und ich find das spannend. Man hat das Gefühl eher involviert zu sein. So zu sagen, man steht dabei. . Geschichte: Ich fand die Geschichte wirklich gut, sie hat mir gefallen. Warum dann nur 3 Punkte, nur ein Gut? Nun, die Geschichte fängt spannend an, doch sie verliert schnell an Spannung, es plätschert eine Weile so dahin und man fragt sich wann es dann jetzt endlich mal zur Sache geht, aber wenn man da etwas durchhält schafft es die Autorin noch die Kurve zu kriegen und sie kann die Spannung noch mal aufbauen. Für meinen Geschmack kam aber das Paranormale zu kurz. Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet, anhand der Kurzbeschreibung und wegen dem Titel hat man ja doch schon einige Vorstellungen. Aber alles in allem war das Buch gut und hat mich doch unterhalten. Wer mal was lockeres zwischen durch lesen möchte, ist mit dem Buch sicher nicht verkehrt. . Personen: Christie ist die Protagonistin, sie wird zwar gut charakterisiert aber manchmal ist sie mir zu oberflächlich. Vielleicht auch manchmal etwas zu... hm... stur? Zickig? Weiss nicht, aber dennoch ist sie einem Sympatisch. Dann wär da noch Jed, der auch noch sehr wichtig wird, er hat fast mehr Facetten als Christina und ist auch etwas tiefgründiger. Und man kann gut mit ihm mitfühlen. Alle anderen sind was sie sind, Nebendarsteller. Also auch hier bekommt die Autorin von mir nicht die volle Punktzahl. . FAZIT: Ein Paranormaler-Thriller für zwischen durch, aber nichts das uns Nachts nicht mehr schlafen lässt.

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  • Rezension zu "Die Séance" von Heather Graham

    Die Séance
    vormi

    vormi

    05. September 2010 um 22:52

    Ich wußte nicht, kaufe ich mir gerade einen Thriller, indem es um einen eingebildeten Geist geht? Oder habe ich hier ein Fantasy-Werk vor mir, in dem es hauptsächlich um Geister geht und am Rande gemordet wird? Ich finde dieses Buch sehr schwer zu bewerten, denn es hat mich sehr gut unterhalten und es war spannend. Leider ist die Lösung, wie ernst es mit der "Geister-Erscheinung" ist, sehr schlecht ausgeführt. Deshalb auch nur die 4 Punkte.

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