Heather Graham Erntemord

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Inhaltsangabe zu „Erntemord“ von Heather Graham

Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Vogelscheuche, ist die Leiche einer jungen Frau, ein Lächeln ins Gesicht geschnitten, das Genick gebrochen. Schnell glauben die Menschen in Salem, dass der gefürchtete Sensemann mehr als nur ein Gerücht ist. Jeremy Flynn hat keine Zeit für Schauergeschichten. Er sucht in Salem die Frau eines Freundes, die spurlos von einem Friedhof verschwand. Bei seinen Recherchen stößt er auf die Okkultexpertin Rowenna Cavanaugh, die davon überzeugt ist, dass der Horror der Vergangenheit wieder lebendig geworden ist. Bald schon muss Jeremy sich dem Unglaublichen stellen – denn auch Rowenna droht, der Verführung des Sensemanns zu erliegen.

Mord, Okkultismus, Liebe – perfekte Zutaten für ein Leseerlebnis mit Gänsehautfaktor.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Auch der 2. Teil der Trilogie ist wieder ein spannender Thriller mit einem ordentlichen Touch ins Übersinnlichen, einer spannenden und fesselnd erzählten Story und liebenswert gezeichneten Protagonisten.

— Bellexr
Bellexr

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  • Erntemord

    Erntemord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2014 um 15:54

    Ein mysteriöser Thriller, der mit seiner beklemmenden Atmosphäre für Gänsehaut sorgt. Man kann sich dem Sog und der unheimlichen Szenerie kaum entziehen, es kommt einem geradeso vor, als würde man sich mitten im Geschehen befinden. Die Autorin schafft es bereits ab der ersten Zeile, eine düstere Stimmung zu schaffen. Man hat beinahe das Gefühl, selbst durch die Maisfelder zu laufen, spürt die Furcht im Nacken, den Anblick einer menschlichen Vogelscheuche ertragen zu müssen. Gleichzeitig zeichnet sie das Bild des Städtchens Salem in einem farbenfrohen Herbstgewand, sodass man durchaus geneigt ist, dem Ort einen Besuch abzustatten und einzutauchen in eine Welt voller Magie, nebulöser Friedhöfe und einer wieder lebendig werdenden Vergangenheit. Könnte man 6 Sterne vergeben, würde das Buch sie von mir bekommen. Hammermäßig.

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  • Rezension zu "Erntemord" von Heather Graham

    Erntemord
    Natalie77

    Natalie77

    20. January 2013 um 19:30

    Inhalt: Brad und seine Frau Mary machen Urlaub in Salem. Sie wollen nach einer Ehekrise wieder zueinander finden, aber genau das Gegenteil passiert. Mary verschwindet auf einmal im Halloweentrubel. Kurz danach wird eine Leiche gefunden dargestellt auf einem Maisfeld als Vogelscheuche. Ist es der selbe Täter gewesen. Jeremy und Rowenna helfen der örtlichen Polizei bei den Ermittlungen, die eindeutig ins übersinnliche gehen. Meine Meinung: Ich mag die Bücher von Heather Graham, aber dieses hier zog sich wie kaugummi. erst im nachhinein habe ich erfahren das es Teil einer Reihe um die Brothers Flynn sind zu denen Jeremy gehört. Ahnentanz ist der erste Teil, Erntemord der zweite. Sündenzeit der dritte Band. Ich konnte den Band gut lesen ohne den anderen zu kennen. Die Vorgeschichte von Jeremy wird immer wieder eingebracht und so fehlte mir nichts an Vorwissen. Auch ist der Band in sich abgeschlossen so dass ich mir Band 3 wohl sparen werde. zu meinen gründen gehört einfach das mich diese Geschichte nicht fesseln konnte. Stellenweise war ich etwas überrumpelt von den Sprüngen zwischen den Szenerien. Auch das übersinnliche in diesem Fall machte mir ein wenig zu schaffen. Ich fand dieses recht unübersichtlich und kam nicht so richtig rein. Das ich trotzdem weiter gelesen habe lag wohl daran das der Schreibstil einen mitzieht und es mir so leicht fiel von kapitel zu Kapitel zu lesen. Die Protagonisten fand ich recht blass und farblos und hätten mehr tiefe gebrauchen können. Für mich zog es sich einfach zu sehr um an der Reihe weiter Spaß zu haben. Dieses Buch ist allenfalls Durchschnitt

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  • Rezension zu "Erntemord" von Heather Graham

    Erntemord
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    10. February 2012 um 11:55

    4,5 Punkte für dieses Lesevergnügen! Inhalt . Halloween in Salem. Für Mary ideal, um Brad zu zeigen, dass sie auch mal verwegen sein kann. Gemeinsam stürzen sie sich in das bunte Treiben, lassen sich aus der Hand lesen, werfen einen Blick in Kristallkugeln und besuchen einen berühmten Friedhof – von dem Mary spurlos verschwindet. Brad, der verdächtigt wird, sich seiner Frau entledigt zu haben, wendet sich in seiner Verzweiflung an seinen Ex-Kollegen Jeremy Flynn. Dieser schlägt sich mit einem anderen, jedoch äußerst attraktiven Problem namens Rowenna Cavanaugh herum. Die Autorin und der Privatermittler liefern sich im Rahmen einer Radioshow eine Live-Diskussion über Paranormale Publicity. Und auch wenn Rowenna glaubt, Jeremy hätte kein Interesse an ihr und er sich gegen die Anziehung, die die dunkelhaarige Südstaatenschönheit auf ihn ausübt, wehrt, gelingt es ihnen nicht, ihrem Schicksal zu entgehen. Erst landen sie im Bett, später in Rowennas Heimatstadt Salem, wo sie dem Verschwinden von Mary auf die Spur kommen wollen. Denn Rowenna kann sich in Menschen hineinversetzen und hat auf diese Art und Weise schon öfters der Polizei – im speziellen dem Detective und Vater ihres verstorbenen Verlobten Joe Brentwood geholfen. Dann tauchen Frauenleichen in den Maisfeldern auf, die wie Vogelscheuchen ausstaffiert sind. Einige der Einheimischen geraten unter Verdacht, doch Rowenna ist davon überzeugt, dass die Legende des Sensenmannes wieder zum Leben erwacht ist. Schon bald läuft den Ermittlern die Zeit davon und Jeremy muss sich dem Unglaublichen stellen, denn auch Rowenna droht der Verführung des Schnitters zu erliegen … . Einschätzung . Fürchte nicht den Sensenmann, doch fürchte den Schnitter im Herbst, er raubt die Seelen, lässt sie nie wieder fort. Drum fürchte nicht den Sensenmann, doch fürchte den Schnitter im Herbst, raubt er die Seele einer Frau, wird sie zu Satans Braut. . „Erntemord“ ist ein Mystery-Thriller genau nach meinem Geschmack, denn Legenden und Aberglaube faszinieren mich seit jeher. So stellte sich mir bald die Frage: Wer verbirgt sich eigentlich hinter dem Sensenmann, der mancherorts auch unter dem Namen Gevatter Tod oder Schnitter bekannt ist? Angeblich ist er eine aus dem Mittelalter stammende personifizierte Allegorie des Todes. In der griechisch-römischen Mythologie gab es eine Schicksalsgöttin, die den Menschen den Tod brachte, indem sie mit einer Schere deren Lebensfaden durchschnitt. In der Bibel wiederum wird die Personifizierung des Todes in Form des vierten Reiters der Apokalypse dargestellt. Die bildende Kunst zeigt uns das Abbild des Todes in Gestalt eines Menschen, eines Skeletts oder einer leeren Kutte mit Kapuze, die eine Sense oder ein Stundenglas in der „Hand“ hält. In unserem Fall ist die Figur des Sensenmannes etwas spezieller. Geboren aus Größenwahn und dem Wunsch nach ewiger Jugend, müssen sieben Frauen ihr Leben lassen. Ein Irrsinn, den möglicherweise nur einer stoppen kann. . Jeremy Flynn, Ex-Polizeitaucher und Privatdetektiv. Er hat während seiner aktiven Zeit im Polizeidienst schreckliche Dinge erlebt, die ihn selbst heute noch in seinen Träumen heimsuchen. Obwohl diese Illusionen mit der Zeit immer realer scheinen, weigert er sich, an Übersinnliches zu glauben. Doch die Liebe zu Rowenna konfrontiert ihn unentwegt damit, bis er nicht mehr umhin kommt sich einzugestehen, dass es vielleicht doch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als ihm bewusst war. . Rowenna Cavanaugh, Autorin, Sprecherin, Historikerin und Verfechterin paranormaler Phänomene. Ihr Gespür für ihre Mitmenschen und die Gabe, sich in ihre Lage zu versetzen, waren der Polizei in der Vergangenheit oftmals eine große Hilfe bei der Aufklärung von Verbrechen. Auch sie wird von wiederkehrenden Träumen heimgesucht, in denen sie durch scheinbar endlose Maisfelder läuft, immerzu die Angst vor Augen, schrecklich zugerichtete Leichen zu finden. Jeremy ist seit dem Tod ihres Verlobten der erste Mann, für den sie ihr Herz wieder öffnet. . Heather Graham überzeugt durch ihre Fähigkeit, bereits ab der ersten Zeile eine düstere Stimmung zu schaffen. Man hat beinahe das Gefühl, selbst durch die Maisfelder zu laufen, spürt die Furcht im Nacken, den Anblick einer menschlichen Vogelscheuche ertragen zu müssen. Gleichzeitig zeichnet sie das Bild des Städtchens Salem in einem farbenfrohen Herbstgewand, sodass man das Bedürfnis verspürt, hinzureisen und einzutauchen in eine Welt voller Magie, nebulöser Friedhöfe und schon möchte man „Süßes oder Saures“ rufen. Sie lässt uns teilhaben am Leben liebenswerter Charaktere, erzählt uns etwas über die berühmt-berüchtigte Hexenverfolgung in Salem und auch die erotischen Szenen weiß die Autorin wie kaum eine andere auf anregende Weise zu beschreiben ohne dabei pornografisch zu werden. . Das Cover setzt sehr gekonnt in Szene, was uns in Heather Grahams Roman erwartet. Der Sensenmann geht um und alles, was er hinterlässt, ist eine blutige Sichel in einem Heuhaufen. . Fazit . Mord, Okkultismus, Liebe. Die perfekten Zutaten für ein Leseerlebnis mit absolutem Gänsehautfaktor. Dafür gibt es von mir 4,5 von 5 Punkten! (LK)

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  • Rezension zu "Erntemord" von Heather Graham

    Erntemord
    Bellexr

    Bellexr

    23. August 2011 um 20:09

    Fürchte den Schnitter im Herbst . Salem an Halloween. Brad und Mary genießen den Wahnsinn der Stadt, der dort während Halloween herrscht. Bis sie sich von einem Wahrsager die Zukunft vorhersagen lassen. Beide verlassen verwirrt das Zelt, um sich anschließend auf dem nahen Friedhof umzusehen. Von einer Minute auf die andere verschwindet Mary spurlos, selbst die herbeigerufene Polizei findet keine Spur von ihr. Der ehemalige Polizeitaucher und heutige Privatdetektiv Jeremy Flynn, reist zusammen mit Rowenna Cavanaugh nach Salem, um seinen ehemaligen Partner und Freund bei der Suche zu unterstützen. Rowenna, eine Expertin für Okkultismus, ist in Salem zu Hause und durch Zufall findet sie im nahegelegenen Maisfeld ihres Hauses schon kurze Zeit später die Leiche einer Frau, hergerichtet wie eine Vogelscheuche. Während Jeremy die Polizei und seinen Freund bei der Suche nach Mary hilft, fängt Rowenna an, sich mit der Geschichte von Salem zu beschäftigen. Sie ist davon überzeugt, dass die Lösung ob des Verschwindens von Mary wie auch der Mord an der jungen Frau in der Vergangenheit zu finden ist. . Im zweiten Teil der Brothers-Flynn-Trilogie liegt das Augenmerk des Mystery-Thrillers dieses Mal auf dem mittleren Bruder Jeremy. Während sein ältester Bruder Aidan wie auch seine Frau Kendall an Übersinnliches glauben, ist Jeremy zu sehr Realist, um dies alles ernst nehmen zu können. So steht er auch anfangs sehr skeptisch den Argumentationen der Okkultexpertin Rowenna gegenüber, kann sich aber auch nicht deren Anziehungskraft erwehren. Was natürlich mit der Zeit auf Gegenseitigkeit beruht und sich so zusätzlich auch wieder eine Liebesgeschichte entwickelt. Allerdings legt Heather Graham auch dieses Mal mehr den Focus auf die eigentliche Geschichte und die Beziehung von Rowenna und Jeremy ist eine gelungene Ergänzung zu diesem spannenden Thriller. . Wie schon bei „Ahnentanz“ gelingt es der Autorin recht schnell, eine unheimliche, rätselhafte Stimmung aufzubauen, die sich durch den kompletten Thriller zieht. Bedingt ist dies auch durch die Vergangenheit von Salem, welche die Autorin einem so nach und nach näher bringt mit seiner Hexenverfolgung und der Sage um den Schnitter. . Die Autorin steigt dieses Mal sofort in die Story ein und beginnt mit dem rätselhaften Verschwinden von Mary. So ist die Spannung von Anfang an sehr hoch, die zwar kurz etwas abfällt, als Heather Graham einem erst einmal Rowenna wie auch Jeremy ein wenig vorstellt, aber dann zieht sie wieder extrem an und hält sich dann mühelos bis zum Schluss. Hinzu kommt auch, dass die Erzählstränge ständig wechseln und natürlich genau an einer markanten oder spannenden Stelle enden, was der Spannung auch zugutekommt. . Ihre Charaktere, allen voran Rowenna und Jeremy, sind wunderbar detailreich und lebendig beschrieben, sodass sie fast sofort Konturen annehmen und man problemlos eine Vorstellung von ihnen bekommt. Allerdings legt Heather Graham auch immer mal wieder kleine Hinweise oder Spuren aus, die einem seine Meinung bei den verschiedenen Personen revidieren lässt, sodass man sich bis zum Schluss einfach nicht sicher sein kann, wer denn nun der Mörder ist. . Fazit: Auch der 2. Teil der Trilogie ist wieder ein spannender Thriller mit einem ordentlichen Touch ins Übersinnlichen, einer spannenden und fesselnd erzählten Story und liebenswert gezeichneten Protagonisten.

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  • Rezension zu "Erntemord" von Heather Graham

    Erntemord
    Penelope1

    Penelope1

    23. July 2011 um 12:29

    Halloween in Salem: Die Zeit der Hellseher, Wahrsager und Spukhäuser. Mary und Brad besuchen die Messe für Übernatürliches und da darf ein Besuch bei einem Wahrsager nicht fehlen. Doch was der mysteriöse Damien ihnen in der Kristallkugel zeigt, ist kein Spaß, sondern lässt die beiden verwirrt zurück. Als Mary anschließend bei einem Friedhofsbesuch spurlos verschwindet, ist Brad vollkommen hilflos und sucht verzweifelt nach seiner Frau - inzwischen selbst ein Hauptverdächtiger. Hilfe bekommt er hierbei von seinem Freund Jeremy. Die Okkultexpertin Rowenna, die zwar nicht zugibt, dass es übersinnliche Kräfte gibt, aber andererseits diese auch nicht direkt leugnet, wird ebenfalls hinzugezogen, umsomehr, als sie in Salem zu Hause ist. Rowenna wird seit einiger Zeit von Albträumen über hässliche Vogelscheuchen in den heimischen Maisfeldern geplagt. Als dieser Traum plötzlich Wirklichkeit wird und eine Vogelscheuche gefunden wird, die sich als die Leiche einer jungen Frau herausstellt, ist Rowenna davon überzeugt, daß "der Schnitter" - der gefürchtete Sensemann einer Legende, wieder lebendig geworden ist. Doch wer hat ein Interesse daran, den Ort in Angst und Schrecken zu versetzen? Auf ihrer Recherche stößt sie auf viele unheimliche und mysteriöse Einzelheiten, die so gar nicht zu ihrem Bild passen wollen... ******* Ein mysteriöser Thriller, der für Gänsehaut sorgt: Einerseits ist da Rowenna, die bestreitet, dass sie Geschehnisse voraussagen kann, aber sich dennoch so gut in andere Menschen hineinversetzen kann, dass sie Visionen erlebt. Andererseits Jeremy, der ebenfalls von Albträumen geplagt wird und dem eine geisterhafte Erscheinung eines kleinen Jungen Angst einflößt… Das alles in einem Ort, der für seine geschichtsträchtige Hexenverfolgung berühmt ist und in dem vor langer Zeit „der Schnitter“ sein Unwesen getrieben hat, der Sensemann aus der Vergangenheit, dessen Nachfolger heute offensichtlich sein Unwesen in den Maisfeldern von Salem treibt. Heather Graham baut eine unheimliche Atmosphäre auf, die einen nach Salem versetzt, zur Zeit von Halloween, Thanksgiving, in eine fast unwirkliche Welt, in der alles unheimlich und mysteriös erscheint, mit Wahrsagern, Kristallkugeln und einer Glaubengruppe der Wiccaner, die angeblich niemals anderen etwas Böses antun könnten, da alles, was sie anderen geben, 3 mal zurückkommt. Und als dann in einem Maisfeld eine Vogelscheuche gefunden wird, die sich jedoch bei näherem Hinsehen als eine tote Frau entpuppt, ohne Augen, das Genick gebrochen, und von den Krähen und dem Zahn der Zeit bereits entsprechend entstellt, folgt man gebannt dem weiteren Geschehen. Man kann sich dem Sog und der unheimlichen Szenerie nicht entziehen, egal, ob man an Okkultismus glaubt oder nicht. Dabei legt die Autorin geschickt Spuren, die den Leser glauben lassen, bereits zu ahnen, wer oder was hinter den Vorfällen steckt. Die Protagonisten werden glaubhaft dargestellt, jedoch so, dass jeder einzelne von einem Geheimnis umgeben zu sein scheint und man versucht dieses zu erahnen. Bei Rowenne und Jeremy ist es schnell offensichtlich, aber bei allen anderen bleibt es dem Leser überlassen, sich sein eigenes Bild der einzelnen Personen zu machen. Das Ende hingegen hätte ich mir ein wenig ausführlicher und „komplizierter“ gewünscht, zu schnell und einfach werden auf einmal vorhandene Probleme gelöst, auch wenn es in sich schlüssig ist. Ein gelungener, mysteriöser Thriller, eine Mischung aus Mord, Okkultismus und Liebe, der für ein spannendes Leseerlebnis sorgt!

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