Heather Graham Ihr letzter Tanz

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Inhaltsangabe zu „Ihr letzter Tanz“ von Heather Graham

Tanzschule Moonlight Sonata in Miami: Heiße Rhythmen, ausgelassene Stimmung - dann ein Todesfall. Und ein zweiter. Zufall oder Mord? Quinn O'Casey ermittelt. Alle sind verdächtig. Selbst die temperamentvolle Tanzlehrerin Shannon Mackay, die Quinn mit ihren sinnlichen Bewegungen alles andere als unschuldig vorkommt ... (Quelle:'E-Buch Text/07.12.2012')

Fazit: Wer bei „Ihr letzter Tanz“ einen spannenden und fesselnden Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Eher würde ich die Story als recht unterhaltsamer, kurzweiliger Liebesroman mit einem guten Schuss Erotik und einem geringen Thrilleranteil bezeichnen, der mit gut herausgearbeiteten Charakteren aufwarten kann. Allerdings ist die Story schon sehr nach Schema F angelegt und kann somit auch kaum überraschen.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Ihr letzter Tanz" von Heather Graham

    Ihr letzter Tanz
    Bellexr

    Bellexr

    06. July 2012 um 18:20

    Tanzstunden mit Folgen . Bei einem Tanzwettbewerb stirbt die Tänzerin Lara mitten in ihrem Auftritt, tot bricht sie auf der Bühne zusammen. Die Obduktion stellt eine Überdosis Medikamente in Verbindung mit erhöhtem Alkoholkonsum fest. Also ein tragischer Unfall. Doch der junge Polizist Doug O’Casey, der Lara gut kannte, mag hieran nicht glauben und überredet seinen älteren Bruder Quinn, der als Privatdetektiv arbeitet, dem Fall nachzugehen. Notgedrungenerweise meldet sich Quinn in der Tanzschule Moonlight Sonata an, in der Lara Couchingstunden gab. Hier lernt er die Tanzlehrerin Shannon Mackay kennen, die in dem Studio in Miami als Managerin arbeitet. Fast sofort verliebt er sich in die attraktive Tänzerin, allerdings kann er sich nicht sicher sein, dass Shannon nicht auch zu dem Kreis der Verdächtigen gehört. . Heather Graham lässt ihren Thriller zumeist im Studio Moonlight Sonata spielen, hierdurch lernt man schnell alle Beteiligten und mögliche Verdächtige kennen. Und diese, allen voran Shannon, stellt die Autorin einem sehr ausführlich vor wie auch deren Tagesablauf in der Tanzschule. Die ist anfangs recht interessant und Heather Graham erzählt dies auch äußerst kurzweilig. Allerdings bleibt dabei die Spannung auf der Strecke. Diese baut sich erst langsam nach ca. 180 Seiten auf, als das erste Mal in einer kurzen Sequenz der Mörder die Thrillerbühne betritt. Aber selbst danach kann sie sich kaum auf einem hohen Niveau halten. . Die Handlungsstränge beziehen sich ausschließlich auf Shannon und Quinn und so verfolgt man recht unterhaltsam, wie die Beiden sich näher kommen. Allerdings läuft dies auch ziemlich nach Schema F ab. Quinn verliebt sich fast augenblicklich in Shannon, diese ziert sich am Anfang, schließlich ist sie ein gebranntes Kind (was auch sonst). Tja, und dann kommen sie zusammen, Shannon entdeckt durch Zufall etwas, was Quinn ihr verschwiegen hat, sie ist dementsprechend wütend, bricht die Beziehung ab, aber natürlich versöhnen sie sich zum Schluss wieder. Ja genau, irgendwie alles schon einmal in abgewandelter Form gelesen. Und dadurch wirkt die ganze Story sehr vorhersehbar und kann kaum überraschen. . Einzig was rätselhaft bleibt ist Täter und Motiv. Im Verlauf ereignen sich noch einige Morde, doch man hat überhaupt keine Ahnung, warum diese Menschen sterben mussten, da sie auch eigentlich nichts miteinander zu tun hatten, sich nicht kannten und keinen gemeinsamen Hintergrund hatten, noch hat man eine Idee, wer denn nun der Mörder sein soll. Sicher ist nur, dass er Shannon kennt, und dass das Motiv irgendetwas mit der Tanzschule zu tun haben muss. Dies wie auch der einnehmende, flüssige und durchweg unterhaltsame Schreibstil von Heather Graham lässt einen überhaupt weiterlesen. Allerdings war ich von der Auflösung dann auch etwas enttäuscht, denn sie lässt zu viele Fragen offen und wirkt schon recht konstruiert. . Die Charaktere sind gewohnt facettenreich ausgearbeitet und man erhält auch schnell eine Vorstellung von ihnen, wobei einige schon etwas rätselhaft bleiben und einem in ihrem Verhalten zu einigen Mutmaßungen in Richtung Mörder verleiten. Aber hier versteht es die Autorin recht geschickt, einem immer mal wieder auf die falsche Fährte zu locken. . Fazit: Wer bei „Ihr letzter Tanz“ einen spannenden und fesselnden Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Eher würde ich die Story als recht unterhaltsamer, kurzweiliger Liebesroman mit einem guten Schuss Erotik und einem geringen Thrilleranteil bezeichnen, der mit gut herausgearbeiteten Charakteren aufwarten kann. Allerdings ist die Story schon sehr nach Schema F angelegt und kann somit auch kaum überraschen.

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