Heather Ingman Das Glück ist anderswo

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Inhaltsangabe zu „Das Glück ist anderswo“ von Heather Ingman

Als ihre Mutter stirbt, kehrt Liz nach achtzehn Jahren in ihre englische Heimat zurück, um ihrer Schwester Kate bei der Ordnung des Nachlasses zu helfen. Während Kate geheiratet und eine Tochter großgezogen hat, ist Liz von einem Ort zum anderen gezogen - London, Paris, Boston - und konnte doch nie ihr Glück finden. Denn Kate hat damals den Mann geheiratet, den auch Liz liebte. Aber es gibt ein noch schmerzlicheres Geheimnis, über das die Schwestern niemals zuvor gesprochen haben ?

Unterhaltsame Geschichte über zwei Schwestern die mehr verbindet wie sie denken

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Leider blieb diese Geschichte hinter meinen Erwartungen

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Nette Geschichte, leider nicht wie erhofft.

— Mimi1206
Mimi1206

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  • Das Glück ist anderswo

    Das Glück ist anderswo
    BeaSurbeck

    BeaSurbeck

    14. August 2016 um 09:20

    Inhaltsangabe / Klappentext: Zwei Schwestern werden von ihrer Vergangenheit eingeholt… Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein könnten: Während Liz in Amerika das Leben eines Bohemien führt, ist Kate in Yorkshire geblieben, hat geheiratet und lehrt an der Universität. Doch wirklich glücklich sind sie beide nicht. Liz kann gar nicht weit genug davon laufen, nachdem ihre Beziehung zerbrochen ist, und Kate würde nur zu gerne eine heile Familie vorführen. Doch ihr Mann betrügt sie und ihre launische Tochter macht die Situation auch nicht leichter. Und als die Mutter stirbt und Liz zurück nach England kommt, stellen sie beide fest, dass sie über das Leben der anderen gar nicht so viel wissen. Die Auflösung des Hauses der Mutter bietet endlich etwas Raum, sich einmal auszusprechen. Doch was ist mit dem großen Geheimnis, über das die beiden noch nie geredet haben? Meine Meinung: Ein Buch das mir von der Inhaltsbeschreibung her zusagte und auf das ich sehr gespannt war. Der Einstieg fiel mir eigentlich leicht, der Schreibstil hat für mich gepasst aber die ersten Kapitel haben sich etwas gezogen. Die Geschichte selbst fand ich nicht schlecht, aber das Ende war für mich etwas überraschend und auch nicht passend. Am besten gefallen hat mir das die Geschichte aus zwei Handlungssträngen bestand. In der Gegenwart erleben wir wie die Schwestern Kate und Liz nach 18 Jahren wieder aufeinander treffen und wieder zueinander finden. Man spürt das sie beide Angst vor dem Treffen haben, aber man merkt auch das sie sich eigentlich ähnlicher sind wie sie denken. Beide haben die letzten Jahre total unterschiedlich verbracht, aber beide konnten ihre Träume nicht erfüllen und beide sind nicht glücklich geworden. Man spürt auch förmlich das noch etwas zwischen ihnen steht und das dies wohl auch mit dem Weggang von Liz zu tun hat und das beide Angst haben das Thema auf den Tisch zu bringen. Beim Aussortieren des Hausstandes der Mutter finden die Schwestern alte Tagebücher von ihrer Großmutter. Die traurige Geschichte von Philippa wird dann in einem weiteren Handlungsstrang erzählt und die Schwestern entdecken das die Großmutter ebenfalls ein Geheimnis umgibt. Die beiden Schwestern wollen das Rätsel um die todgeglaubte Großmutter lösen, den Mord an ihrem Großvater und begeben sich daher auf Spurensuche. Dabei erfahren sie einiges aus dem Leben der Mutter, der Großmutter und sie entdecken Parallelen aus dem Leben der Großmutter zu ihrem eigenen. Letztendlich finden sie dann auch heraus warum der Großvater ermordet wurde und von wem. Kate und Liz haben mir ganz gut gefallen. Ich konnte mich teilweise in sie reinversetzen und auch ihre Handlungsweise teilweise verstehen, allerdings gab es auch Momente wo ich den Kopf schütteln musste. Am besten gefallen hat mir jedoch der Handlungsstrang in dem es um die Großmutter ging. Mein Fazit: Ein schönes Buch das mich durchaus gefesselt hat aber bei dem mir auch etwas gefehlt hat. Meine offenen Fragen wurden beantwortet. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Glück ist anderswo" von Heather Ingman

    Das Glück ist anderswo
    EndeavourPress_Verlag

    EndeavourPress_Verlag

    Liebe Lesefüchse,  eine berührende Geschichte über Entscheidungen und Reue. Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein könnten: Während Liz in Amerika das Leben eines Bohemien führt, ist Kate in Yorkshire geblieben, hat geheiratet und lehrt an der Universität. Doch wirklich glücklich sind sie beide nicht.  "Erinnerungen an ihre Jugend wurden wach, als die dichtgedrängten Häuser ihr das Gefühl gaben, sie zu erdrücken. Sie hatte Platzangst bekommen und hätte am liebsten laut geschrien, und so war ihr schon im Alter von vierzehn Jahren bewusst geworden, dass es nur eine Lösung gab – weglaufen. Jetzt staunte sie, wie massiv die Backsteinhäuser in Yorkshire doch aussahen, wie hartnäckig und unverrückbar – ganz wie ihre Bewohner." Liz kann gar nicht weit genug davon laufen, nachdem ihre Beziehung zerbrochen ist, und Kate würde nur zu gerne eine heile Familie vorführen. Doch ihr Mann betrügt sie und ihre launische Tochter macht die Situation auch nicht leichter. Und als die Mutter stirbt und Liz zurück nach England kommt, stellen sie beide fest, dass sie über das Leben der anderen gar nicht so viel wissen. Die Auflösung des Hauses der Mutter bietet endlich etwas Raum, sich einmal auszusprechen. Doch was ist mit dem großen Geheimnis, über das die beiden noch nie geredet haben? >> Zur Leseprobe Über die Autorin  Heather Ingman lebte in Irland, Frankreich und Ecuador, bevor sie sich mit ihren zwei Söhnen in East Yorkshire niederließ. Zurzeit lehrt sie an der University of Hull. Teilnehmen und mitlesen Endeavour Press Germany verlost 20 E-Books von Das Glück ist anderswo unter allen Lesern, die verpflichtend und aktiv an der Leserunde teilnehmen und abschließend eine Rezension auf LovelyBooks und Amazon (gerne auch weiteren Plattformen) schreiben möchten. Bewerbt euch bis zum 10.07. für euer Wunschformat (epub, mobi, PDF), indem ihr folgende Frage beantwortet:Zieht es euch wie Liz in die weite Welt hinaus oder bleibt ihr lieber wie Kate in eurer Heimat?

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    • 48
  • Blieb hinter meinen Erwartungen

    Das Glück ist anderswo
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    02. August 2016 um 17:41

    Inhaltsangabe Als ihre Mutter stirbt, kehrt Liz nach achtzehn Jahren in ihre englische Heimat zurück, um ihrer Schwester Kate bei der Ordnung des Nachlasses zu helfen. Während Kate geheiratet und eine Tochter großgezogen hat, ist Liz von einem Ort zum anderen gezogen - London, Paris, Boston - und konnte doch nie ihr Glück finden. Denn Kate hat damals den Mann geheiratet, den auch Liz liebte. Aber es gibt ein noch schmerzlicheres Geheimnis, über das die Schwestern niemals zuvor gesprochen haben ? Das Glück ist anderswo ist der Debütroman von Heather Ingman. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Was mir gleich am Anfang des Romans missfällt ist, dass dieser mit etlichen Namen und Orten anfängt, die der Leser gar nicht zu ordnen kann. Wenn man dieses Buch weiter liest wird es etwas besser. Die Protagonisten sind zwar authentisch, aber sehr unstrukturiert gezeichnet worden und dadurch kann man hier die Handlungen auch nicht ganz nachvollziehen. Das Buch an sich besteht aus zwei Teilen. Zum einen die Vergangenheit von ihrer Mutter und zum anderen geht es um die zwei Schwestern Kate und Liz, die sich nach etlichen Jahren wiedersehen. Die Geschichte der Mutter besteht zum größten Teil aus Tagesbucheintragungen, die zwar sehr interessant waren. Leider wurden sie auch sehr langatmig. Hier waren es mir zu viele Details und da hätte ich die Textpassagen um einiges gekürzt. Was die Geschichte der Schwestern anbelangt, war es eine Aussprache, die nach etlichen Jahren endlich stattfand. Wünsche nach Sehnsucht, unerfüllten räumen oder der verloren Liebe sind einige Themen. Was mir leider auffiel, dass die beiden Plots nicht richtig miteinander verstrickt worden sind. Teilweise wusste man gar nicht, worum es geht und man musste stellenweise den Abschnitt erneut lesen. Es war recht anstrengend, der Geschichte zu folgen. Das Ende dieses Buches war mir nicht rund genug. Es muss kein Happy End geben, aber hier blieben mir zu viele Fragen unbeantwortet und das mag ich nicht so gerne. Die Thematik dieses Buch war interessant, aber leider nicht richtig umgesetzt worden und das fand ich schade. Leider fühlte ich mich sehr wenig unterhalten und dafür gibt es auch nur 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Das Glück ist anderswo"

    Das Glück ist anderswo
    ElkeK

    ElkeK

    26. July 2016 um 06:18

    Inhaltsangabe: Liz und Kate sind Schwestern und im kleinen Städtchen Whitby an der ostenglischen Küste aufgewachsen. Während Kate sich für den beständigen Weg entschied und in der Nähe der inzwischen verstorbenen Mutter blieb, verließ Liz Whitby und tingelte seither durch die Welt. Doch nun treffen sie sich wieder, um den Nachlass der Mutter zu regeln. Und die gleiche Anspannung wie einst beschäftigt die zwei Frauen. Vieles ist unausgesprochen und unverarbeitet und doch müssen sie sich zusammen raufen, um die Dinge zu regeln, die anstehen. Während sie die Sachen der Mutter durchsuchen, fallen ihnen Tagebücher in die Hände. Von der Großmutter Laura Chapman, die in Whitby des Mordes an ihrem Mann – dem Großvater – beschuldigt wurde und danach offensichtlich nach Paris verschwand. Wer hat den Großvater wirklich umgebracht? Für Kate und Liz beginnen ziemlich anstrengende Wochen … Mein Fazit: Ich möchte mich bei dem Verlag für die Überlassung des Rezensions-Exemplares bedanken. Gerne habe ich an der Leserunde bei LovelyBooks teilgenommen. Die Geschichte um die Geschwister beginnt damit, dass Liz nach 18 Jahren das erste Mal wieder ein Fuß in Whitby setzt. Liz ist eine Weltbürgerin, hat in London, Paris und Boston als Servicekraft gearbeitet und ein kleines Gedichtband veröffentlicht. Sie hat vieles in der kleinen Stadt zurück gelassen, im Grunde genommen alles, was sie liebte. Doch sie konnte es nicht haben, fühlte sich dem damals nicht gewachsen und floh daher vor ihrer eigenen Courage. Kate hat alles, was sie sich wünschen kann – sollte man denken. Aber die Fassade der perfekten Familie bekommt mächtig Risse. Die pubertierende Tochter Perdita wurde beim Kiffen erwischt und von der Schule vorübergehend suspendiert. Außerdem hat sie offensichtlich eine Affäre mit einem älteren Mann, der auch noch Liz’ Ex-Freund ist. Kates Mann Duncan, ein erfolgloser Maler, lässt sich gern auf Affären mit Männern ein – vorzugsweise hilflos und jung. Sie hat ihn all die Jahre gewähren lassen. Während Liz und Kate versuchen, den Nachlass der Mutter zu regeln, umzingeln sie sich, vieles bleibt unausgesprochen, bis die Situation schließlich eskaliert. Und dabei gibt es viele dunkle Geheimnisse, die stets unter der Oberfläche lauern und nur darauf warten, hervor zu springen. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nicht näher darauf eingehen. Eine weitere Handlung dieses Buches ist der ungelöste Mordfall an dem Großvater der zwei Frauen. Arthur Chapman war ein angesehener Geschäftsmann in Whitby, der gern spielte und über seine Verhältnisse lebte. Seine Frau Laura misshandelte er schwer und ließ erst von ihr ab, als sie den gewünschten Erben geboren hatte. Als er schließlich vergiftet aufgefunden wurde, schien nur Laura als Mörderin in Betracht zu kommen. Nur durch Hilfe der gefundenen Notizen und Tagebücher kommen die Frauen einem großen Geheimnis auf die Spur. Nun, insgesamt betrachtet war das Buch eine interessante Lektüre, die eine zerrüttete Familie darstellte und Wege aus den Konflikt-Situationen aufzeigte. Die emotionalen Spannungen der Protagonisten waren für mich sehr wohl spürbar und durch meine eigene Lebens-Erfahrung konnte ich das eine oder andere durchaus nachvollziehen und verstehen. Dennoch gab es die eine oder andere Länge im Buch. Das Ende war dann – zwar konsequent, aber vielleicht nicht so vom Leser erwartet. Es mag Fragen aufwerfen, aber im Grunde wird alles beantwortet. Man kann schon bei dem einen oder anderen ins Grübeln verfallen. Von mir erhält es vier Sterne. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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  • das Glück konnte ich leider nicht finden

    Das Glück ist anderswo
    Mimi1206

    Mimi1206

    18. July 2016 um 09:07

    „Das Glück ist anderswo“ von Heather Ingman ist ein Roman und die erste deutsche Ausgabe erschien 1999 bei Droemersche / Knaur. Die aktuelle Ausgabe erschien 2015 bei Endeavour Press Ltd. Das Cover: Das Cover wirkt ruhig und seelig, lockt mit entspannenden Farben und läd zum Verweilen ein. Der Titel fällt sofort ins Auge und fügt sich harmonisch ins Cover ein. Inhalt: Liz und Kate könnten als Geschwister unterschiedlicher nicht sein. Während Liz schnell von Hause fortging und die weite Welt sehen wolle, etwas erleben wollte und fortan immer auf der Suche war, zog es Kate nie in die Ferne. Kate ist gefestigt, steht mit beiden Beinen mitten im Leben, zieht ihre Tochter groß und damals den Mann geheiratet, in den Liz unsterblich verliebt war. Nach achtzehn Jahren sehen sich die beiden Schwestern nach dem Tod ihrer Mutter das erste Mal wieder und Liz kehrt nach all der langen Zeit zurück in ihre Heimat. Dort erwartet die beiden ein Familiengeheimnis, welches sie unbedingt für sich klären müssen. Liz und Kate müssen sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen, was für beide nicht einfach ist. Rezension: Der Einstieg in das Buch war für mich nicht ganz einfach und auch etwas langatmig. Es werden direkt Namen und Orte benannt, mit denen der Leser bisweilen noch nichts anfangen kann, das verwirrte mich und ich fand damit keinen flüssigen Einstieg in den Roman. Der Schreibstil insgesamt ist klar und meist verständlich, jedoch nicht immer flüssig, da viele Gedankengänge beider Schwestern beschrieben werden, die nicht sofort einer Person zuzuordnen sind und so musste ich einige Passagen zweimal lesen um sie zu verstehen. Der Hauptplot dreht sich um die beiden Schwestern Liz und Kate, die sich vor einigen Jahren aus den Augen verloren haben. Jede führt ihr eigenes Leben auf ihre Art und beide Lebensarten sind sehr unterschiedlich. Mit dem Tod der Mutter zieht es Liz wieder zurück in ihre Heimat und dort müssen die beiden Schwestern sich den Schatten ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen. Der Nebenplot besteht aus einem dunklen Familiengeheimnis, das die beiden Schwestern unbedingt für sich aufklären müssen. Insgesamt sind beide Handlungen nett beschrieben, gut zu lesen, teils etwas langatmig, haben aber zusammen wenig miteinander zu tun. Jede Handlung scheint in sich geschlossen zu sein und so habe ich das Gefühl gehabt, dass der Hauptplot von der Nebenhandlung fast unberührt geblieben ist und sich nur um die Hauptgeschichte herum wand. Mein Fazit: Mir erklärt sich der Sinn der Geschichte und die Handlungen der Protagonisten leider nicht und die Geschichte ist für mich nicht schlüssig. Der Roman fing sehr vielversprechend an, lies aber schnell nach. Leider lässt er mich mit zu vielen Fragen zurück, die nicht beantwortet werden. "Das Glück ist anderswo" erhält von mir 3 von 5 Sternen, da die Geschichte viel versprach, aber leider nicht halten konnte, was sie mir versprach.

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