Heather Jarman Star Trek - Deep Space Nine 8.06

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - Deep Space Nine 8.06“ von Heather Jarman

Als Gul Macets Kriegsschiff mit einem unerwarteten Passagier an der Station erscheint, eskalieren die politischen Ränkespiele auf Deep Space 9: Die cardassianische Botschafterin Natima Lang ist zurückgekehrt, um Hoffnung zu bringen, öffnet aber alsbald alte Wunden und weckt die Geister der Vergangenheit. Die Spannungen steigen, und Colonel Kira Nerys muss erkennen, dass die Grenze zwischen Freund und Feind schmaler ist als sie dachte. An einem anderen Ort geht die Mannschaft des beschädigten Raumschiffes Defiant eine wacklige Allianz mit einem ungewöhnlichen Volk ein, in dessen einzigartiger Biologie der Schlüssel zur Macht über eine ganze Region des Gamma-Quadranten ruht. Während die Besatzung sich in ein Netz aus Intrigen verstrickt, bemühen sich Lieutenant Ezri Dax und Ensign Thirishar ch’Thane darum, einen Bürgerkrieg zu verhindern, der im Genozid enden könnte.

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.06" von Heather Jarman

    Star Trek - Deep Space Nine 8.06
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2011 um 00:04

    Im Grunde genommen geht es da weiter, wo Band 1 aufgehört hat: Die Defiant ist nach wie vor im Gamma-Quadranten und erforscht unbekannte Welten. Auf DS9 und Bajor wird weiter verhandelt. Im Gamma-Quadranten beginnt es ganz harmlos: Nog ist gerade in einen klingonischen Nackenbeißer vertieft. Jedoch sind die Ruhe und der Friede schneller vorbei als man glaubt. Die Defiant gerät in ein fremdartiges Sensornetz und wird von Nanobots außer Gefecht gesetzt. Es steht sehr schlecht um das Schiff, doch da ergibt sich ein hilfreicher Erstkontakt mit den Yrythny - wenn auch mit einigen Startschwierigkeiten. Gemeinsam machen sie sich zum Heimatplaneten Vanìmel auf, um dort die Defiant zu reparieren. Und damit ist der Startschuss für Geschichte im Gamma Quadranten gelegt. Auf DS9 und dem Planeten Bajor wird nach wie vor über den Beitritt von Bajor zur Vereinigten Föderation der Planeten verhandelt. Eigentlich nicht wirklich aufregend. Jedoch erhält der Alpha-Quadrat-Handlungsstrang durch die Fortsetzung von Themen, die bereits im Band 1 aufgetaucht sind und durch neue, unvorhergesehene Ereignisse, eine sehr lesenswerte und spannende Seite. Zurück zum Gamma-Quadranten: Dort erfahren unsere Helden, dass das Volk der Yrythny im Streit mit dem Königreich Cheka liegt, welches versucht, die Yrythny von anderen Planeten zu isolieren, indem sie "alle Vanìmel umgebende Sektoren mit ihren Netzwaffen vermint und dadurch zahlreiche ihrer Raumschiffe zerstört." (Seite 50) Auch erhält die Mannschaft einen Blick auf die Gesellschaft der Yrythny. Die amphibische Rasse, welche genetisch (von einer unbekannten Macht) aufgebessert wurde, unterteilt sich in zwei Klassen: die Hausstämmigen und die Wanderer. Aufgrund der Benachteiligung der Wanderer durch die Hausstämmigen ergeben sich immer wieder Konflikte: Angefangen von heißen Diskussionen bis hin zu todbringenden Anschlägen. Ezri versucht bei einem Essen diesen Konflikt besser zu verstehen und schafft es unabsichtlich, dass sie von den Yrythny als unparteiische Dritte gesehen wird, die vom Anderen gesandt worden sei, um in diesem Konflikt zu vermitteln. Vaughn schafft es für kurze Zeit diese Aufgabe von Ezri fern zu halten, doch muss er den Wünschen der Yrythny nachgeben, als diese ihn mehr oder weniger erpressen. Diese Erpressung gelingt dadurch, dass die Ingenieure der Defiant eine Verteidigung gegen die Nanobots suchen, eine finden, aber diese nicht herstellen können, da ihnen das nötige Material fehlt. Und genau dieses Material wollten die Yrythny besorgen – zusammen mit einigen Mitgliedern der Defiant – wenn Ezri im Gegenzug als Vermittlerin zwischen den Hausstämmigen und den Wanderern vermittelt. Da Vaughn keine Alternativen hat, stimmt er dieser Abmachung widerwillig zu. Ezri und Shar bleiben auf Vanìmel und versuchen zwischen den Gruppen zu vermitteln. Dies stellt sich jedoch als nicht so leicht heraus, da Ezri und Shar unterschiedliche Vorgehensweisen verfolgen, jedoch Ezri davon überzeugt ist, den besseren Weg gewählt zu haben und so die Untersuchungen Shars fast unmöglich macht. Vaughn macht sich mit dem Rest (und incl. der Defiant) auf den Weg zum sogenannten Konsortium, um mit Hilfe der Yrythny dieses spezielle Material zu besorgen. Jedoch scheint die Besorgung des benötigten Materials nicht auf legalen Wegen möglich zu sein, und so ersinnt Vaughn einen Plan, der nicht ganz den Sternenflottenvorschriften entspricht. Auf DS9 finden wir Kira und ihre Sicherheitschefin Ro vor, die beide versuchen, mit ihrer jeweiligen Situation fertig zu werden. Jedoch sind diese Unterfangen gar nicht so leicht, wie es am Anfang den Anschein hat. Die Verhandlungen zwischen der Föderation und Bajor scheinen gut voran zu kommen. Doch da taucht wieder einmal Gul Macet auf. Dieses Mal bringt er auch noch Botschafterin Natima Lang mit und das politische Wirrwarr wird immer dichter. Ro muss sich mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen und mit verärgerten Bajoranern herumschlagen. Doch auch auf Kira kommen schwierige Zeiten zu: die Gräueltaten im Gedächtnis, einen Frieden vor Augen wird die ganze Angelegenheit – politisch als auch persönlich – für sie immer undurchschaubarer, und ihre klar gezogene Grenze zwischen Freund und Feind beginnt sich aufzulösen. Ob sie schlussendlich die richtigen Entscheidungen treffen kann und wird? Eine nicht zu unterschätzende Rolle kommt in diesem Roman auch den Bündnispartnern von Shar zu. Nachdem es zunächst aussieht, als wenn sie sich recht gut mit der Situation abfinden könnten und versuchen, sich so gut wie möglich in den Stationsalltag einzufügen, gibt es relativ schnell einen schwerwiegenden Vorfall in Quarks Bar. Bei diesem Vorfall zeigt sich, dass Thriss am wenigsten mit der Abwesenheit von Shar umgehen kann. Ihre psychische Instabilität ruft den Counselor Matthias Phillipa auf den Plan – einen neuen Charakter, der hier recht interessant eingeführt wird. Mit ihrer Hilfe kann sich Thriss wieder fangen und ihr Zustand stabilisiert sich, aber für wie lange? Positiv möchte ich die Fortsetzung der Erzählung hervorheben, welche die Bemühungen Quarks um Ro beinhaltet. Was im Band 1 begonnen hat, wir hier konsequent weiterverfolgt. Schritt für Schritt kann Quark Fortschritte machen, ohne dass es wie eine seiner sonstigen Affären aussieht. Doch Ro ist und bleibt eine harte Nuss und nicht so einfach zu haben, wie Quark es gerne hätte. Was hier mit Sicherheit gesagt werden kann, ist, dass sie ihre Freundschaft vertiefen können, doch ob es schlussendlich mehr wird? Zusammenfassend kann ich sagen: Eine gute gelungene Fortsetzung, solide und wirklich gut geschrieben. Die 500 Seiten waren bald gelesen und ich freue mich schon auf den dritten Band. Beide Erzählteile sind spannend und man erfährt äußerst interessante und neue Wesenszüge einzelner Charaktere. Ganz ohne Kritik komme ich aber doch nicht aus: So interessant der Handlungsstrang im Gamma-Quadranten ist, so hätte er ruhig um etliche Seiten kürzer sein können, ohne dass wirklich wichtige Informationen abhanden gekommen wären. An manchen Stellen zieht sich die Handlung so sehr, dass ich versucht war, nur noch schnell darüber zu lesen, um wieder zu interessanteren Stellen zu gelangen – sprich zu den Ereignissen, die im Alpha-Quadranten vor sich gehen. Neben einigen kleineren Stellen irritiert mich vor allem diese Stelle „Ließ er das Erstkontaktprotokoll und die Oberste Direktive mal außen vor … gefiel es ihm dennoch nicht, Dax in innerpolitische Fragen der Yrythny verwickelt zu wissen.“ (Seite 111) Aus welchem Grund sollte hier die Oberste Direktive noch heran gezogen werden, wenn es sich doch um eine Warp-Zivilisation bei den Yrythny handelt. Auch wurde Ezri Dax darum gebeten zu vermitteln bzw. wurde Vaughn regelrecht erpresst, dass er diese Verhandlungen nicht untersagt. (Aber vielleicht habe ich hier etwas falsch im Kopf.) Eine weitere Stelle, die mE etwas zu ungenau ausgeführt wurde, ist jene, in denen Vaughn durch zwei Aktionen doch noch das benötigte Material erhält. Warum es zwei sind, und wie sich die eine Aktion auf die andere auswirkt bleibt dem Leser verborgen bzw. seiner Fantasie überlassen. Schade finde ich, dass die Figur Gul Macet und die beginnende „Akzeptanz“ seitens Kira nicht noch ausführlicher beschrieben wurden. Was zusätzlich zu etwas Verwirrung führt ist das schnelle Umschwenken einer bajoranischen Ministerin bezüglich den Friedensverhandlungen mit den Cardassianern. Während sie bei den Verhandlungen wie ein Hardliner argumentiert, gesteht sie Kira ganz freimütig, dass sie nur Anweisungen befolgt und diese sogar widerwillig. Doch diese Widerwilligkeit lässt sich für mich nicht so einfach aus den vorhandenen Stellen herauslesen. Alles in Allem ist es ein unterhaltsamer und gelungener Roman, den ich durchaus – und ganz besonders DS9 Fans – empfehlen kann.

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