Heather Morris

 4.6 Sterne bei 129 Bewertungen

Lebenslauf von Heather Morris

Von Kritikerin hochgelobte Autorin: Die neuseeländische Drehbuchautorin Heather Morris wurde geboren in Te Awamutu. Nachdem sie die Pirongia Primary School besucht und am Te Awamutu College ihren Abschluss gemacht hat, zog sie 1971 nach Melbourne, Australien. Aber blieb nicht sehr lange da, denn im Jahre 1975 kehrte sie mit ihrem Ehemann nach Neuseeland zurück. Nach ihrem Bachelor of Arts, hat sie jahrelang in einem Sozialamt gearbeitet, aber 1996 beschlossen ihrer wahren Leidenschaft - dem Schreiben nachzugehen. Deswegen hat sie mehrere Kurse für das Schreiben von Drehbüchern besucht."Der Tätowierer von Ausschwitz" erzählt eine wahre Liebesgeschichte zu einer schrecklichen Zeit. Denn Lale und Gita Sokolov verlieben sich in der Zeit des Holocausts ineinander. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann in Melbourne.

Neue Bücher

Das Mädchen aus dem Lager – Der lange Weg der Cecilia Klein

 (5)
Neu erschienen am 03.08.2020 als Taschenbuch bei Piper.

Das Mädchen aus dem Lager - Der lange Weg der Cecilia Klein: Roman nach einer wahren Geschichte

Neu erschienen am 03.08.2020 als Hörbuch bei HörbucHHamburg HHV GmbH.

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Rezension zu "Das Mädchen aus dem Lager – Der lange Weg der Cecilia Klein" von Heather Morris

wunderbarer, sehr bewegender Lesestoff
Rebecca1120vor einem Tag

1940: Cecilia Klein, von allen nur Cilka genannt, ist Tschechin
und Jüdin. Sie ist erst 14 als sie ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
deportiert wird. Es beginnen für sie entbehrungsreiche, demütigende Zeiten.
Jahre, während der sie dem SS-Offizier Schwarzhuber zu Willen sein muss. Zeiten,
in denen sie den Tod tausender Menschen mit ansehen muss, sogar den Tod ihrer
Familienmitglieder verarbeiten muss. Zeiten, in der sie vorzeitig Erwachsen
werden muss. Als wäre das alles nicht schon genug für so ein junges Mädchen,
werden ihr die Vergewaltigungen durch den SS-Offizier nach dem Krieg von den
Sowjets auch noch als Hurerei mit SS-Leuten angelastet. Die Befreiung von
Birkenau bringt ihr keine Freiheit …..

Geschickt lässt die Autorin über Cilkas gedankliche Rückblicke
den Leser an ihren schrecklichen Erinnerungen über ihre Zeit in Birkenau teilhaben.
Dabei erkennt man, wie kindlich naiv sie anfangs noch das Leben und ihr
Überleben gesehen hat. Doch sie lernt schnell wie man überlebt und wird gezwungenermaßen
vor ihrer Zeit erwachsen. Das Wissen. wie man unter solchen Bedingungen
überlebt, hilft ihr später in Workuta. Auch hier ist das tägliche Überleben ein
Kampf…

Ein Kampf, über den zu lesen mich stark berührt hat. Die
Unmenschlichkeit der Lagerbedingungen, dieser tägliche Überlebenskampf. Aber
auch die Freude der Häftlinge an Kleinigkeiten. Ich fand, durch diese
Schilderungen wurde die Lageratmosphäre wunderbar vermittelt. Wie empathisch
Cilka trotz des Erlebten immer wieder ihre Bedürfnisse zurückstellt, sich für
andere einsetzt, das ist einfach bewundernswert. Aber auch wie sich Solidarität
und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter solchen Bedingungen entwickeln und
halten können. Am Ende berichtet die Autorin wie lange und intensiv sie
Recherchen zum Leben von Cilka geführt hat. Ein jahrelanger, mühsamer Weg. Aber
in meinen Augen, ein Weg der sich gelohnt hat und Cilka eine dauerhafte Erinnerung
und Würdigung setzt. Das hat sie verdient. Dieser emotional sehr aufwühlende
Schicksalsroman hat meinen Augen 5 Lese-Sterne voll verdient, eine 100%ige
Leseempfehlung eingeschlossen.

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E

Rezension zu "Das Mädchen aus dem Lager – Der lange Weg der Cecilia Klein" von Heather Morris

Wahnsinnig gutes Buch!
Esther1987vor 3 Tagen

AutorIn:Heather Morris

Verlag:Piper Verlag

Erscheinungsdatum: 3.8.2020 

 Seitenzahl: 464 Seiten, Klappenbroschur Kosten:16 Euro

ISBN: 978-3-492.06229-9

 

 

 Klappentext: 


Ihre Schönheit rettete ihr das Leben - und wurde ihr zum Verhängnis

 

1942: Cecilia Klein ist sechzehn Jahre alt, alt sie in das Konzentrationslager Ausschwitz Birkenau deportiert wird. Fasziniert von ihrer Schönheit, trennt der Kommandant des Lagers sie von den anderen Gefangenen und missbraucht sie. Cilka lernt schnell, dass ihre unfreiwillige Machtposition Überleben bedeutet. Doch nach der Befreiung von Ausschwitz wird sie von den Russen als Kollaborateurin angeklagt und in das unmenschliche Gefangenenlager Workuta in Sibirien geschickt.  Dort steht Cilka vor neuen und gleichzeitig schrecklich vertrauten Herausforderungen. Unter unvorstellbaren Bedingungen muss sie die Kranken im Lager versorgen. Doch sie stellt auch fest, dass sie in ihrem Herzen trotz allem Elend noch Raum für Liebe ist.


 Die schockierende, wahre Geschichte einer Holocaustüberlebenden, erzählt von der Autorin des Weltbestsellers "Der Tätowierer von Ausschwitz".

 

Meinung: 


Heather Morris´Roman nach einer wahren Geschichte der Cilka Klein hat mir sehr gut gefallen. Schon der Tätowierer von Ausschwitz war sehr gut und auch dieses Buch habe ich wieder sehr gerne und mit großen Interesse gelesen. 

Das Cover zeigt eine Frau mit Koffer und ich fand das sehr passend zu dem Roman, man kann sich vorstellen, dass Cilka Klein so ausgehen hat. 

Ich habe schon viele Bücher über den Holocaust gelesen und muss sagen, dass dieses Buch mir ausgesprochen gut gefallen hat, weil der Schreibstil der Autorin sehr flüssig zu lesen war und Cilka Klein sehr authentisch dargestellt wurde.  

Der Roman ist in der dritten Person von Cilka Klein beschrieben. Man erfährt abwechselnd aus ihrer Zeit in Ausschwitz, dem Gefangenenlager in Sibirien und ihrer Kindheit in der Tschechoslowakei. Der Anteil in Ausschwitz hätte für meinen Geschmack länger sein können, denn der Hauptteil der Beschreibungen ist, was in Workuta passiert ist.

Der Roman ist wie gesagt sehr flüssig und gut zu lesen. Man kann sehr gut der Geschichte folgen und fühlt sich der Protagonistin bzw. den Protagonisten sehr nah und kann sich in die einzelnen Charaktere sehr gut reinempfinden. 

Die Gedanken und Gefühle werden sehr gut transportiert und die Autorin unterstützt durch ihre jeweilige Sprache das Gefühl der jeweiligen Situation. So kann man die abgestumpften, freudigen, traurigen und melancholischen Momente der Cilka Klein gut nachempfinden.

Ich habe vor der Person Cilka Klein aller höchsten Respekt und finde sie war eine sehr selbstlose Persönlichkeit. Endlich wurde ihre Geschichte erzählt.


Fazit

Ein 5 Sterne Buch für mich, was ich sehr gerne gelesen habe und bei dem ich sehr gut mitgehen konnte. Es war sehr spannend zu lesen.



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Rezension zu "Das Mädchen aus dem Lager – Der lange Weg der Cecilia Klein" von Heather Morris

Eine aufwühlende Geschichte
Philienevor 5 Tagen

Diese Geschichte ist unvorstellbar,  grauenvoll , emotional und nach einer wahren Begebenheit.

Chilka denkt sie hat das schlimmste in ihrem Leben überstanden. Sie hat Auschwitz überlebt. Drei Jahre lang war sie dem Ferrer des Lagers ausgesetzt. Doch das Unvorstellbare geschieht. Sie wurde im Lager von den SS Männern vergewaltigt, müsste im Todesblog arbeiten, für die Russen ein klares Zeichen. Chilka hat mit den Nazis zusammen gearbeitet. Sie ist ein Kollaborateur. Das Mädchen wird zu 13 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. Da ist die gerade Mal 19 Jahre alt. Das Grauen beginnt von Neuem.


Das Buch ist zwar ein Roman, aber Chilka hat wirklich gelebt. Am Ende des Buches erzählt die Autorin ausführlich über ihre Recherche und wie sie auf Chilkas Geschichte gestossen ist. 


Die Geschichte spielt hauptsächlich im Lager in Siebirien. Der Alltag der Gefangenen ist geprägt von harter Arbeit, Gewalt und Ungerechtigkeiten. Aber es gibt auch Freundschaften unter den Häftlingen, die ihnen das Leben etwas leichter machen. Ein großer Teil spielt im Krankenhaus des Lagers, sehr interessant zu lesen wie es da zuging.

In kurzen Rückblenden wird von Chilkas Leben vor und während ihrer Zeit in Auschwitz erzählt.


Mich hat der Roman sehr berührt und gleichzeitig schokiert. Zwar habe ich schon viel über die Lager der Nazis gelesen, aber noch nicht viel über die der Russen. Chilkas Geschichte geht unter die Haut und lässt einen nicht so schnell wieder los. Ich werde wohl noch lange an sie denken.

Solche Romane sind unglaublich wichtig, nie darf vergessen werden was damals passiert ist.

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