My Dear Sherlock - Weil es enden muss

von Heather Petty 
3,2 Sterne bei12 Bewertungen
My Dear Sherlock - Weil es enden muss
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Positiv (3):
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Die Reihe endet düster, ernst und konsequent, was mir richtig gut gefallen hat

Kritisch (2):
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Das Ende ist leider ziemlich eindimensional, hier wäre so viel mehr drin gewesen...

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Inhaltsangabe zu "My Dear Sherlock - Weil es enden muss"

Zwischen Liebe und Hass liegt nur ein Wimpernschlag
Mori sinnt auf Rache. Und nur eine Person steht noch zwischen ihr und der Gerechtigkeit, die sie verdient: Sherlock. Der entwaffnende, brillante Lock. Sie spielt die Rolle der treuen, gequälten Freundin und manipuliert Lock, ihr zu helfen, während sie still und leise den Untergang ihres Vaters vorbereitet.
Doch als einer ihrer Pläne Unschuldige in Gefahr bringt, durchschaut Lock das Lügengespinst und stellt Mori vor die Wahl – eine Entscheidung, die den Rest ihrer beider Leben bestimmen wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570172520
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:30.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Marie1990s avatar
    Marie1990vor 17 Stunden
    Weil es enden muss

    "Weil es enden muss" ist der dritte und damit finale Band der "My Dear Sherlock"- Trilogie.

    Nachdem ich die beiden Vorgänger recht begeistert gelesen habe, stand außer Frage, dass auch Band drei keineswegs fehlen darf. Als großer Fan von Sherlock Holmes und seiner Raffinesse war ich neugierig, was wohl in diesem Abschlussband für ein fulminantes Finale folgen wird und stürzte mich begierig in die Seiten. Dabei werden die Ereignisse nahezu nahtlos fortgeführt, sodass man wieder sehr gut in die Geschichte hineinfindet.

    Allerdings mangelte es mir in "Weil es enden muss" ein Stück weit an besagter Raffinesse. Sherlock Holmes tritt kaum auf den Plan und die Geschichte dreht sich zum größten Teil nur um Rache und wie diese ausgeführt werden kann. Stellenweise hätte man bestimmte Sequenzen um ein Vielfaches verkürzen können, um dafür andere Stellen besser zu unterfüttern. Zwar hat die Autorin dieses Finale gut geschrieben, doch konnte es mich nicht in dem Maße mitreißen, wie ich es mir gewünscht hätte. Bereits am Anfang begann es sehr zäh, wurde dann zwar etwas besser, erreichte aber nie das Niveau, das zum Beispiel Band 1 von sich behaupten konnte.

    Auch atmosphärisch blieb die Geschichte aufgrund der ständigen Rachegelüste etwas auf der Strecke. Es wirkte manchmal wenig lebendig und auch die Protagonisten konnten ihr Potential und ihre Vielschichtigkeit nicht wirklich entfalten. 

    Das Ende erschien mir dann auch ein wenig unbefriedigend, da es sehr abrupt und mittendrin aufhörte. Man hätte durchaus noch einen kleinen Epilog hinzufügen können, um diesen Schluss runder hinzubekommen. 

    Fazit: Gut zu lesender Abschluss, allerdings wurde das Potential nicht so umgesetzt, wie ich es mir gewünscht hätte, wobei Vieles auf der Strecke blieb.

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    Amilyns avatar
    Amilynvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Reihe endet düster, ernst und konsequent, was mir richtig gut gefallen hat
    Leider schon zu Ende

    Monatelang wird Mori von Alice festgehalten. Als ihr endlich die Flucht gelingt und sie ihre Brüder in Sicherheit weiß, will sie sichergehen, dass das auch so bleibt. Und allem voran will sie Rache. Ihre große Liebe, Sherlock Holmes, ist ihr dabei im Weg.

    Anders, als ich anfangs dachte, muss diese Reihe tatsächlich enden. Keine Endlosreihe, in der Holmes nicht mit Watson einen Fall nach dem anderen löst, sondern mit Moriarty. Eigentlich schade, weil ich diese doch sehr unbeachtete Sherlock Holmes-Adaption sehr ins Herz geschlossen habe. Dass die (fast) kein Mensch lesen will, ist sicherlich dem Umstand zu verdanken, dass Heather Petty eine sehr düstere und ernste Version geschaffen hat und (ja, für mich ist das auch nach dem Ende der Trilogie immer noch sehr schade) James Moriarty hier ein Mädchen ist.

    Wie auch in der Rezension im zweiten Teil schon erwähnt, funktioniert James "Mori" Moriarty als Mädchen wirklich sehr gut. Trotzdem finde ich es gerade wegen der sehr subtil dargebrachten Liebesgeschichte immer noch schade, dass man sich nicht einfach getraut hat, ein homosexuelles Pärchen zu schaffen, zumal die Autorin mit der kompletten Geschichte sowieso schon aneckt: sehr ernst, sehr düster, stellenweise sehr brutal und der Feel-Good-BBC-Version, die den Sherlock-Hype ins Rollen gebracht hat, nicht ähnlich. Außerdem fungiert Sherlock Holmes hier nur als Nebencharakter und hat im dritten und letzten Teil nur noch einige wenige Szenen, ist aber trotzdem durchgehend präsent. Wenn es in manchen Büchern statt eines Antagonisten in Fleisch und Blut eine antagonistische Kraft gibt, haben wir hier (meist) quasi eine "sherlockistische" Kraft, zumal Sherlock tatsächlich zu einem der Gegenspieler Moris wird.

    Wie auch die ersten beiden Teile der Reihe mochte ich den der Geschichte entsprechenden düster-melancholischen Schreibstil sehr gerne, obwohl die Übersetzerin diesmal eine andere ist. Der Schreibstil der Autorin scheint also von der Übersetzung bewahrt worden zu sein (ein Thema, das in letzter Zeit gerne bei Büchern angeschnitten wird, die nicht gefallen haben: "Vielleicht lag es an der Übersetzung" - zu solcherlei Gedanken komme ich übrigens nie). Apropos Übersetzung: ich bin wirklich froh, dass die komplette Reihe ins Deutsche übersetzt wurde, obwohl sie nicht sehr gefragt und wenn doch gelesen nicht sehr beliebt war. 

    Da Heather Petty hier also eine mögliche Version der Vorgeschichte von Sherlock Holmes und seinem Erzfeind James Moriarty gesponnen hat, ist klar, dass sie also enden muss. Wie sie endet, kann man sich denken, weshalb ich umso beeindruckter bin, dass die Autorin das konsequent durchgezogen hat. 

    Leider verlässt sie sich ein bisschen zu sehr auf die Spuren, die eine Kindheit wie Mori sie hatte, hinterlassen kann, und auf die Konsequenzen, die die Einflüsse und Taten, denen sie ausgesetzt war. Ich hätte es gerne noch nachvollziehbarer auf Mori als eigenständige Person gehabt, die trotz allem noch Entscheidungen treffen kann. Ab einem gewissen Zeitpunkt wirkte sie zu fremdbestimmt auf mich. Auch habe ich nicht wirklich nachvollziehen können, was genau die Situation war, aus der Holmes' und Moriartys Beziehung, wie sie in den gängigen Erzählungen/Adaptionen beschrieben wird, entstanden sein soll. 

    Fazit: Mit dem finstersten Teil geht My dear Sherlock zu Ende. Weil es enden muss gerät an manchen Stellen sogar sehr Splatter-artig, fängt sich aber immer wieder. Ich mochte auch diesen letzten Teil der Trilogie um Mori und (die Nebenfigur) Sherlock Holmes sehr gerne, obwohl mir das Individuelle an Moriartys Entwicklung gefehlt hat. Wie auch bei den anderen beiden Teilen vergebe ich 4****.


    Reihenfazit: Leider eine viel zu vernachlässigte Sherlock Holmes-Adaption mit/für Jugendliche mit einem weiblichen Moriarty als Hauptperson, die erfrischend ernst, düster und melancholisch geraten ist. Die Trilogie zeigt eine mögliche Vorgeschichte zur Feindschaft von Holmes und Moriarty, die Heather Petty konsequent erzählt und dabei auf ein Mainstream-Ende verzichtet. Verlieben dürfen sich die beiden auch, doch dieser Aspekt übernimmt in keinem der Teile Überhand über die eigentliche Handlung, die im ersten Teil als lockeres Krimi-Experiment zwischen "Lock" und "Mori" beginnt und sich im Laufe der Reihe zu einer Tragödie zuspitzt. 

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    Tini_Ss avatar
    Tini_Svor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider ein etwas unbefriedigender Abschluss, aber ich habe großen Respekt, dass die Autorin ihr Konzept so knallhart durchgezogen hat! o.O
    Irgendwie unbefriedigend, aber Respekt, dass die Autorin ihr Konzept so knallhart durchgezogen hat!

    Meine Meinung: Sherlock, Sherlock, Sherlock. Der gute Detektiv ist überall und ich komme nie an ihm vorbei. „My Dear Sherlock – Weil es enden muss“ ist schon der letzte Band der Trilogie und da mich die Vorgänger beeindruckt haben, musste ich natürlich wissen, wie es mit Mori und Sherlock weitergeht und ob meine schlimmsten Befürchtungen eintreffen würden …


    Es fällt mir hier übrigens besonders schwer, nicht zu spoilern, deshalb könnte es an einigen Stellen etwas schwammig werden – bitte nicht wundern. ;) Band 1 „Wie alles begann“ und Band 2 „Nichts ist, wie es scheint“ haben mich schon gut unterhalten und mit der schwierigen Kindheit und emotionalen Lage von Mori beeindruckt. Ihr Werdegang ist auch das Hauptthema der Geschichte und wir erleben wie schon zuvor alles aus ihrer Ich-Perspektive.


    Sie wurde gefangen genommen und hat noch eine Rechnung mit ihrem Vater offen. Außerdem bangt sie um das Leben ihrer Brüder, für die sie bereit ist, alles zu tun, und damit meine ich, WIRKLICH alles … Moris Motivation, ihre Brüder zu schützen, konnte ich jederzeit verstehen und ich fühlte mit ihr. Aber den Weg, den sie dafür einschlägt, konnte ich nicht gutheißen. Ich war schockiert, abgestoßen und zugleich fasziniert von diesem Superhirn, Jamie Moriarty. Das ist von der Autorin sicher so gewollt und dieses Konzept ist voll aufgegangen.


    Ich folgte ihren Handlungen wie im Rausch und dies ist eines der Bücher, die man an einem Stück verschlingt, ohne Pausen einzulegen. Der Schreibstil ist schnörkellos, flüssig und dennoch nicht zu einfach gehalten. Manch einen Gedankengang von Mori konnte ich nicht nachvollziehen, dadurch wurde sie mir immer fremder. Leider bekommt mein lieber Sherlock hier nur sehr wenige Auftritte spendiert (viel weniger als in Band 1 und 2) und wird noch dazu von Mori ungerecht und komplett kaltherzig behandelt. Dies geschiet ihrer Meinung nach aus einem guten Grund, aber für mich war das extrem frustrierend zu lesen. :(


    Was ihre Beziehung zueinander angeht, hatte ich mir mehr erhofft: tiefgehende und klärende Gespräche, schöne Momente, dramatische Gesten, solche Sachen … Auch die auftretenden Nebencharaktere waren mir zu oberflächlich dargestellt, sie verblassen alle vor der Protagonistin und ich konnte sie teilweise nicht auseinanderhalten. Moris Rachefeldzug, der sich über das ganze Buch erstreckt, habe ich gespannt verfolgt und blieb trotzdem nur Beobachter. Was schon erstaunlich ist, denn dank der Ich-Perspektive weiß man immer genau, was sie denkt, während sie ihre Gefühle aber vor sich und dem Leser verschließt.


    Puh, die ganze Geschichte ist echt ein zweischneidiges Schwert und dann kam auch noch DIESES ENDE! o.O Ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht, wie ich es finden soll, und es lässt mich auch eher unbefriedigt zurück. Obwohl es schon irgendwie gelungen ist und es war eigentlich von Band 1 an klar, dass es so enden MUSS – trotzdem war ich am Schluss ernüchtert. Wahrscheinlich hatte ich mir noch eine Wendung erhofft, eine überraschende Aktion, die von Sherlock ausgeht, IRGENDETWAS, bei dem ich für die beiden cheerleaden kann, aber es kam so furchtbar wenig. *seufz*


    Fazit: Wie die ganze Reihe ist auch der Abschlussband eher düster und deprimierend. Wer einen lockeren Jugendkrimi mit süßer Lovestory erwartet, wird wohl enttäuscht. Dafür tauchen wir tief in Jamie Moriartys Psyche ein und verfolgen ihren Rachefeldzug hautnah mit. Sie ist und bleibt ein schwieriger Charakter, mit der sich sicher nicht jeder Leser anfreunden kann. Dies passt auch absolut zur Geschichte und ich habe großen Respekt vor der Autorin, dass sie ihr Konzept von Anfang bis Ende knallhart durchgezogen hat.


    Leider bleibt immer eine gewisse Distanz zum Geschehen und Mori wurde mir mit jeder Handlung fremder. Auch die Beziehung zu Sherlock blieb unbefriedigend und hätte in meinen Augen noch mehr hergegeben. Wer sich aber für den Werdegang von Moriarty interessiert, für den ist „My Dear Sherlock“ ein Tipp – spannend, aufwühlend und ungewöhnlich ist die Reihe allemal!

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    JuliaSchus avatar
    JuliaSchuvor 10 Monaten
    Passendes und mutiges Ende, das dennoch wenig ideal ist

    Noch nie zuvor hatte ich eine Buchreihe erst mit dem zweiten Teil begonnen. Aber dann entdeckte ich die „My dear Sherlock“-Reihe und las zuallererst Band zwei. „Nichts ist, wie es scheint“ gefiel mir wirklich gut, auch wenn ich „Wie alles begann“ nicht kannte. Und ich freute mich sehr auf „Weil es enden muss“, den Abschluss der Reihe. Sherlock Holmes Adaptionen sind mir immer willkommen und ich empfand es als gelungene Abwechslung nicht nur Sherlock Holmes und John Watson zu adaptieren, sondern auch James Moriarty – und zwar als Mädchen. Aus dem zweiten Teil las ich eine zarte Liebesgeschichte und ich war sehr gespannt, ob Mori und Lock vielleicht doch eine Chance haben. Aber schon der wenig aufbauende Titel „Weil es enden muss“, noch die Tatsache, dass es zwischen Holmes und Moriarty einfach nicht gut enden kann, sind Hinweis genug… Das Buch ist zwar authentisch und dennoch so vollkommen anders, als ich dachte. Es war mir zu kurz, Mori veränderte sich in eine vollkommen falsche Richtung und Lock spielt nur eine Nebenrolle. Was mit einer tollen Idee begann, endet somit in einem gelungenen und passenden, nicht aber in einem berauschenden Finale.


    Klappentext
    Mori sinnt auf Rache. Und nur eine Person steht noch zwischen ihr und der Gerechtigkeit, die sie verdient: Sherlock. Der entwaffnende, brillante Lock. Sie spielt die Rolle der treuen, gequälten Freundin und manipuliert Lock, ihr zu helfen, während sie still und leise den Untergang ihres Vaters vorbereitet.Doch als einer ihrer Pläne Unschuldige in Gefahr bringt, durchschaut Lock das Lügengespinst und stellt Mori vor die Wahl – eine Entscheidung, die den Rest ihrer beider Leben bestimmen wird.


    Meinung
    Für mich war der Held dieser Reihe schon immer Sherlock Holmes und ich finde auch, dass der Titel „My dear Sherlock“ genau das suggeriert. Mori ist meiner Meinung nach viel mehr eine Antagonistin als eine Protagonistin. Sie hat viele eiserne Charakterzüge, auch wenn tief in ihr der gute Mensch schlummert. Doch ihr Vater und ihre Mutter haben sie zerstört – die Meisterdiebin und der Serienkiller. Wie soll man bei solchen Eltern auch ein vernünftiges Leben führen? Mir gefällt Moris Charakterzeichnung im Grunde gut. Sie ist eine Figur mit Abgründen und diese Abgründe mag nur Sherlock Holmes zu überwinden. Doch in „Weil es enden muss“ ist Lock lange, lange nicht präsent. Mori wurde am Ende von Band zwei von ihrer Tante Alice verschleppt und eingesperrt. Sie verbringt Monate in Gefangenschaft und in dieser beginnt ein Hauch Wahnsinn an ihr zu haften – und diesen wird sie nicht mehr los. Im Grunde geht es Mori immer darum Rache zu nehmen. Sie will ihren Vater töten, um ihre Brüder endgültig beschützen zu können. Auch wenn das Motiv ehrenwert ist, so ist Mori doch eigentlich nicht die geborene Mörderin. Und ob Morden gut für die Moral ist, sollte verneint werden. Doch das tut Mori nicht. Sie handelt so, wie sie es für richtig hält und schon allein das ist hinterfragbar. Moris Charakter wandelt sich dementsprechend und auch, wenn das Gute in ihr dadurch nicht stirbt, so gefiel mir die Kälte ihres Charakters nicht. Andererseits bewundere ich Heather Petty wirklich sehr, dass sie ihre Figur einer solchen Wandlung und solchen Erlebnissen aussetzt. Moris Veränderung ist nicht einmal unauthentisch – aber auch nicht schön zu verfolgen. Und während man Moris Weg als Leser verfolgt, verliert man das Gute an diesem Buch vollkommen außer Augen, nämlich Sherlock. Lock wird in „Weil es enden muss“ beinahe zu einer Randfigur degradiert und das ist so unglaublich schade! Sein Charakter ist mindestens so vielschichtig, wie der von Mori. Und trotzdem taucht er selten und dann auch nur für kurze Szenen aus. Seine Bedeutung im Generellen ist der Handlung nicht abzusprechen und vor allem zum Ende hin zeigt sie sich deutlich. Und trotzdem fehlt er, denn mehr von ihm hätte die Geschichte einfach besser gemacht! Ich liebe Locks Charakter und seine Rettungsversuche und es brach mir das Herz, zusehen zu müssen, wie die beiden Hauptfiguren auseinander driften.Aber wie sollte es anders sein? Insgesamt ist Heather Petty nämlich einfach nur konsequent! Wie kann eine Freundschaft, ja vielleicht sogar eine Liebe zwischen Moriarty und Holmes auch funktionieren? Ich fand das Ende daher wirklich gut gewählt und es passt zur Reihe. Vor allem das Ende des Buches macht es übrigens besser, denn hier steigert sich die Geschichte noch einmal. Es gibt den Showdown zwischen Lock und Mori und so wird die Reihe zu einem passenden Ende gebracht. Aber nach dem Lesen googelte ich sofort, ob es einen vierten Teil geben wird. Denn so darf es einfach nicht enden…aber das tut es – „Weil es enden muss“. Der Stil der Autorin ist wirklich gut und man kommt schnell durchs Buch. Allerdings ist es mir gerade mal 267 Seiten auch sehr kurz gehalten. Manchmal fehlte mir ein wenig die Zielführung, aber die Beschreibungen sind gut. Das Buch hat etwas Düsteres und auch Geheimnisvolles. Vieles kann ich auch nach dem Reihenabschluss noch nicht richtig einschätzen und das ist schade. Manchmal las ich das Buch mit wenig Freude, aber das Ende lohnt sich auf jeden Fall. Aber man muss mutig sein, um sich an diese tragische Adaption zu trauen. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Heather Petty, denn mit ihrem Ende ist die klassische Entwicklung der Feindschaft zwischen Holmes und Moriarty mehr als möglich. Auch wenn sich mein Herz das nicht wünscht, so kann es sich der Realität eben nicht entziehen.


    Fazit

    „My dear Sherlock – Weil es enden muss“ ist ein Reihenabschluss, der sehr authentisch und deswegen auch tragisch und erschreckend ist. Die Figuren von Sherlock Holmes und Jamie Moriarty sind gelungen und müssen sich nun ihrer eigenen Beziehung stellen. Kann das gut enden? Nein. Vieles hat mir an dem Buch nicht so gut gefallen und dennoch fällt mein Gesamtresümee positiv aus, denn ich finde, dass Heather Petty mit ihrem Abschluss mutig war und ein passendes Ende geschrieben hat. Dafür vergebe ich 3 Spitzenschuhe, denn der Anteil von Lock ist in diesem Buch deutlich zu gering. Ich bin nicht glücklich damit wie „es enden muss“, aber trotzdem bewundere ich das Ende in gewisser Weise. Ich bin mir sicher, die Geschichte von Sherlock Holmes und James Moriarty hat noch einige Seiten, die die Welt nicht kennt. Und vielleicht werden wir ja einige davon noch erleben...

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    Paules_Buecherkistes avatar
    Paules_Buecherkistevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: [2,5]
    [Rezension] My dear Sherlock - Weil es enden muss | Heather Petty

    Titel: My dear Sherlock - Weil es enden muss

    Autor: Heather Petty

    Verlag: cbj

    Seiten: 267

    Preis: 14,99 € (Hardcover)

    Reihe: Band 3 von 3





    Inhalt

    Zwischen Liebe und Hass liegt nur ein Wimpernschlag

    Mori sinnt auf Rache. Und nur eine Person steht noch zwischen ihr und der Gerechtigkeit, die sie verdient: Sherlock. Der entwaffnende, brillante Lock. Sie spielt die Rolle der treuen, gequälten Freundin und manipuliert Lock, ihr zu helfen, während sie still und leise den Untergang ihres Vaters vorbereitet.

    Doch als einer ihrer Pläne Unschuldige in Gefahr bringt, durchschaut Lock das Lügengespinst und stellt Mori vor die Wahl – eine Entscheidung, die den Rest ihrer beider Leben bestimmen wird.


    Meinung

    Vielleicht habt ihr bereits meine Rezensionen zu den ersten beiden Bänden der My dear Sherlock - Reihe gelesen. Beide Bände konnten mich nicht überzeugen und bekamen 2,5 Monde. Trotzdem war ich so naiv zu glauben, dass der dritte Band vielleicht noch etwas reißen konnte.

    Das einzig positive an diesem Buch war vermutlich der Schreibstil. Denn der war genauso gut und flüssig wie in den ersten beiden Bänden.

    Die Geschichte dümpelt das komplette Buch lang vor sich hin. Mori will Rache nehmen und vor ihren Feinden fliehen - und das war's. Damit hat man die gesamte, belanglose Geschichte zusammengefasst.

    Die Charaktere waren auch nicht besonders. Am Anfang kam ich zwar tatsächlich besser mit Mori klar als erwartet, aber spätestens nach dem Ortswechsel hatte sie wieder genauso sehr einen an der Klatsche wie sonst auch.
    Die Antagonisten hätte man auch definitiv besser gestalten können. Ihr Charakter war flach und sie waren einfach die typischen Bösewichte.
    Nur bei Sherlock kam Sympathie auf. Ansonsten konnte ich mit den Charakteren nicht viel anfangen.



    Fazit

    Viel mehr kann ich zu diesem Buch auch nicht sagen. Es war leider genauso schlecht wie die anderen beiden Bücher. Die Charaktere waren fast alle unsympathisch oder langweilig. Die Geschichte war auch recht belanglos und eigentlich bin ich nur noch froh, dass die Reihe abgeschlossen ist.

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    Shiro_91s avatar
    Shiro_91vor 10 Monaten
    Weil es enden muss...


    Meine Rezension zu ''My Dear Sherlock'' ist auf meinem Blog zu finden: http://the-reading-nerd.blogspot.de/2017/11/book-review-my-dear-sherlock-weil-es.html

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    annasbookshelfs avatar
    annasbookshelfvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schwaches Finale
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    Ascari0s avatar
    Ascari0vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Das Ende ist leider ziemlich eindimensional, hier wäre so viel mehr drin gewesen...
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    Simi_Nats avatar
    Simi_Natvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kommt leider nicht an teil 1 und 2 ran
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    Tintenherz1990s avatar
    Tintenherz1990vor 9 Monaten

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