Heather Petty My Dear Sherlock - Wie alles begann

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Inhaltsangabe zu „My Dear Sherlock - Wie alles begann“ von Heather Petty

Seit der BBC- Serie ist Sherlock Holmes angesagter denn je London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moriartys verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moriartys Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Jamies gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?

Entfaltet ihren eigenen Charme, ist tiefgründiger als gedacht & löste einige Gefühle in mir aus. Wirklich lesenswert & Band 2 kann kommen!

— Tini_S

Das Kennenlernen zweier sehr intelligenter Teenager

— Eternity

Anders als erwartet, orientiert sich nur wenig am originalen Bild von Sherlock Holmes, aber dieses Buch ist trotzdem einfach nur GENIAL!!!!

— Sianna

Hatte mir mehr versprochen. Sherlocks Genialität kommt kaum zum Tragen und auch der zu lösende Fall überzeugt nicht.

— ConnyKathsBooks

Weniger Krimi als Drama, weniger Sherlock als Moriarty. Hat mir dennoch gut gefallen.

— Amilyn

Eine Holmes-Adaption fast ohne Watson? Das konnte ja nicht gut gehen!

— littleowl

Neuinterpretation des Sherlock Holmes Themas in der modernen Zeit, gefiel mir leider gar nicht.

— MadameEve1210

Spannende bis zu Schluss!

— Paperhearts

Ging steil bergab

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hat mich leider nicht so überzeugt..

— danaa_01

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  • My dear Sherlock

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 10:30

    Vor meinem Krankenaufenthalt letztens bin ich extra noch in die Stadt gefahren um mich ein wenig mit Büchern ein zu decken, da ich nicht wusste wie lange ich dort bleiben würde und ich in dem Moment mein neuer Bücherstapel noch mit der Post unterwegs war. Dies ist eins der drei Bücher, die ich mir geschnappt habe und sofort mitnehmen musste. Wie viele andere bin ich seit der BBC-Serie Sherlock, absoluter Sherlock Holmes Fan, auch wenn ich gestehen muss, dass ich bis jetzt keine Zeit gefunden habe mir eins der originalen Bücher zu Gute zu führen, was ich aber definitiv noch irgendwann nachholen werde. Zu dem bin ich zusätzlich Sheriarity Fan und deshalb war es gar keine Frage, dass ich das Buch mitnehme. Der Klappentext hatte auf mich eigentlich den Eindruck gemacht als ob die Geschichte aus der Sicht von Sherlock geschrieben ist, aber man sieht hier alles aus der Sicht von Jamie. Wenn man den Namen Sherlock Holmes liest, erwartet man eigentlich ein spannendes Abenteuer, wo die Antwort auf das Rätsel überrascht. Leider war mir schon nach ca. 50 Seiten hundertprozentig klar, wer hier der Mörder war und das hatte mir zeitweise ein bisschen den Spaß genommen. Sicher wusste man noch nichts Genaues von den Motiven, aber es war für den Leser doch ein wenig zu offensichtlich. Trotzdem hat mir das Buch am Ende noch richtig gefesselt und ich habe das letzte Drittel des Buches in einem Rutsch durch gelesen. Dann hatte ich fast bis zur Hälfte eigentlich noch die Hoffnung, dass es nicht zu sehr in die Romanze der beiden eintaucht und sich mehr auf das Geheimnis von Jamies Mutter konzentriert, aber in der zweiten Hälfte des Buches wurde es dann doch relativ stark thematisiert. Das ist nichts schlechtes, nur lese ich zu sehr romantisches Zeug nicht so gerne. Zum Glück blieb die Romanze doch eher dramatisch, so dass ich es trotzdem gut lesen konnte. Alles in allem ist es wirklich ein gelungenes Buch das beim Lesen echt Spaß gemacht hat.

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  • Nicht nur ein Buch für Holmes Fans!

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Teja

    24. January 2017 um 21:25

    Da ich solche Serien wie „Sherlock Holmes“ und „Elementary“ ziemlich gerne lesen, war mir klar, dass ich auch diese Geschichte über Sherlock Holmes lesen muss. Und ich kann direkt sagen, ich bin begeistert! Die Geschichte hat mich sofort gefesselt, denn ihre Charaktere sind einzigartig und es gibt eine tolle Story, die auch von anderen Sherlock Holmes Geschichten abweicht und nicht wie ein Abklatsch wirkt. Ich denke, es ist schwer einen neuen Ansatz zu finden, wenn man über eine Person schreibt, über die schon hunderte Male geschrieben wurde, aber der Autorin ist das mehr als gelungen. Sherlock Holmes ist so, wie man sich ihn vorstellt: Nicht besonders sozial, er weiß nicht so recht mit anderen Menschen  umzugehen, er wirkt wie ein Genie, von anderen abegehoben. Aber in dieser Geschichte merkt man auch, dass er andere Seiten hat. Ein Teenager, der auch in manchen Situationen verunsichert sein kann. Mori ist ebenfalls ein interessanter Charakter. Sie wirkt nicht besonders sympathisch, dafür ist sie viel zu  zynisch, aber genau deswegen wird es auch nicht langweilig mit ihr. Für Sherlock ist sie undurchschaubar und das macht sie auch in den Augen des Lesers interessant. Auch die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist ziemlich stimmig, sie ist nicht zu kitschig und nimmt nicht zu viel Raum ein. Die Story hat mir ziemlich gut gefallen, mit jeder Seite wurde sie spannender und man hat Vieles nicht kommen sehen. Zudem fand ich es ziemlich ansprechend, dass viele Orte in London besucht wurden, so hat man sich gefühlt, als ob man mit den Beiden durch die Stadt fahren würde. Der Schreibstil ist der Geschichte absolut angemessen, flüssig und definitiv nicht zu langatmig. Alles in Einem kann ich das Buch nur empfehlen, nicht nur Holmes Fans, sondern auch allen, die spannende Geschichten mögen!

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  • Entfaltet ihren eigenen Charme, ist tiefgründiger als gedacht & hat einige Gefühle in mir ausgelöst

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Tini_S

    17. January 2017 um 20:28

    Meine Meinung: Also ich finde ja, Sherlock Holmes geht immer, und deshalb musste ich „My Dear Sherlock“ unbedingt lesen! <3 Ich bin ein großer Fan des berühmten Detektivs: Serien, Filme, Bücher … alles muss her. An Weihnachten lag dieses schicke Büchlein dann unter dem Baum und ich bin froh, es endlich von meiner Wunschliste erlöst zu haben. Allein schon das Cover hat mich fasziniert mit dem düsteren London im Hintergrund und einem schnuckeligen Sherlock-Rücken, der auch entzücken kann. :D Aber sehen wir uns das doch genauer an … Zuerst mal: Das Buch hat mich für ein Debüt echt beeindruckt und überrascht! Ein Schreibstil, der sich flüssig und angenehm liest. Ohne übertriebene Ausschmückungen, auf den Punkt und trotzdem nicht oberflächlich. So hatte ich das Buch in Nullkommanichts inhaliert und wurde rundum gut unterhalten. Bei den Charakteren war ich natürlich besonders gespannt auf den Mann, der in große Fußstapfen zu treten hat: Sherlock Holmes. Tja, vielleicht waren die Fußstapfen doch ein bisschen zu groß … Sherlock war mir schon sympathisch, aber er wirkte im Vergleich zu seinem Vorbild doch etwas blass und gewöhnlich. Da erwartete ich etwas mehr Extravaganz, Arroganz und Ausgeflipptheit. Unser jugendlicher Sherlock ist dagegen süß, treu, verlässlich und hat seine Momente, in denen man ihn einfach nur knuddeln möchte. Es gab auch einige Anspielungen, die an den originalen Holmes erinnern, das wusste ich sehr zu schätzen. :) Ab einem gewissen Punkt habe ich beschlossen, ihn als eigenständige Persönlichkeit zu sehen und nicht zu viel mit seinem berühmten Vorbild zu vergleichen. Dann konnte ich ihn mehr schätzen und das Lesen genießen. Ich hätte die Geschichte aber gern zusätzlich aus seiner Perspektive gelesen. Das hätte ihn interessanter gemacht und es wäre ein toller Kontrast zu Moris Sichtweise gewesen. Perfektes Stichwort, kommen wir direkt zu Mori, unserer Protagonistin. Wir erleben die gesamte Story aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive. Das brachte sie mir sehr nah. Mori ist ein interessanter Charakter, wenn auch sehr eigen. Ich konnte nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen, aber habe trotzdem mit ihr mitgelitten und -gefühlt. Sie enthält Sherlock viele Informationen vor, zickt ihn an und behandelt ihn ungerecht, obwohl er total geduldig mit ihr ist. Sherlock tat mir oft leid, weil er es mit ihr aushalten muss. :D Die Lovestory ist sehr süß und herzerwärmend. Sie schreitet etwas schnell voran, aber die zwei passen gut zusammen und als passioniertes Paar haben sie mich überzeugt. Ich dachte, wenn ein Buch mit den Namen Sherlock und Moriarty wirbt, würde es viel zum Miträtseln geben und der Fall würde im Vordergrund stehen, aber dem war nicht so. Es geht eher um die Charaktere und der Fall läuft nebenher. Im Mittelpunkt stehen Moris Beziehungen zu Sherlock, ihrer verstorbenen Mutter, ihrem gewalttätigen Vater und ihrer (ex)besten Freundin Sadie. Die Hauptthemen sind der Tod von Moris Mutter und die daraus resultierenden Familienprobleme. Ihr Vater ertränkt seine Trauer im Alkohol und schlägt Mori und ihre Brüder immer wieder. Das hat mich so unglaublich wütend und traurig gemacht und es fiel mir schwer, diese Szenen zu lesen. Die Gewalt in der Familie wird unverblümt geschildert und intensiv beleuchtet, was ich für ein Jugendbuch erstaunlich fand. Dort wird ja manchmal zum Schutz der jungen Leser einiges nur angedeutet, aber hier nicht. Sehr mutig, dass die Autorin dieses wichtige und traurige Thema aufgreift. Dafür hat sie auf jeden Fall meinen Respekt! Auch Mori verdient meinen Respekt. Sie ist so unglaublich stark für ihre Brüder und setzt sich gegen ihren Vater zur Wehr, auch wenn sie ihm körperlich unterlegen ist. Ich habe ihr zugejubelt und sie angefeuert und alles, was sie einstecken musste, tat mir genauso weh. Leider war mir der Krimifall zu einfach und vorhersehbar gestrickt, da hatte ich mir mehr gehofft. Es gab keine großen Überraschungen oder Wendungen und miträtseln war nur bedingt möglich. Die Story schreitet aber spannend voran und das Ende hat mich besonders gefesselt. Es bleiben noch viele Fragen offen, die hoffentlich im Folgeband beantwortet werden, und es gibt noch ein bisschen Luft nach oben. Ich hatte schon wilde Vermutungen angestellt, die sich leider nicht bewahrheitet haben, und das Finale fiel etwas unspektakulärer aus als erhofft (jedenfalls was die Story angeht). Emotional war es eine wahre Wucht und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.Fazit: Man sollte diese Sherlock-Holmes-Neuinterpretation als eigenständige Geschichte betrachten und nicht zu viel vergleichen, dann kann man das Lesen genießen. Sie entfaltet ihren eigenen Charme, ist tiefgründiger als gedacht und hat einige Gefühle in mir ausgelöst. Die vielschichtige Protagonistin dominiert die Story, dabei kommen der Krimifall und das Rätselraten etwas zu kurz. Mit einem charismatischeren Sherlock und einer überraschenderen Auflösung hätte das hier der absolute Knaller werden können! So bleibt mir vor allem Moris heftige Familiengeschichte im Gedächtnis. Das ist mir satte 4 Sterne wert und ich habe direkt mit Band 2 weitergemacht, von dem ich mir ein paar Antworten und Überraschungen erhoffe …

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  • Das Kennenlernen zweier sehr intelligenter Teenager

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Eternity

    15. January 2017 um 14:27

    Als Sherlock Holmes-Fan fragt man sich ja schon, woher die Fehde zwischen dem Meisterdetektiven und seines Erzfeindes James Moriarty herkommt. Woher kennen sich die beiden? Was ist genau passiert, dass sie sich nicht leiden können?Diese Fragen hat sich möglicherweise auch die Autorin Heather Petty gestellt, denn in ihrem Debütroman lernen sich Sherlock Holmes und James Moriarty als Teenager kennen. Der Clou daran: James Moriarty ist ein Mädchen, wenn auch mit ungewöhnlichem Vornamen. Aber was ist schon ungewöhnlich? Denn wer, bitte schön, heißt schon Sherlock?Ich mag Sherlock Holmes-Adaptionen immer gern. Bisher habe ich noch keine gelesen, die mir nicht gefallen hat, denn der Stoff kann so vielseitig gewendet und gedreht werden, dass immer etwas Neues entsteht.So auch hier! Holmes und Moriarty sind zwei außergewöhnlich intelligente Teenager, die aufgrund ihres Intellekts eher Außenseiter sind. Sie lernen sich - durch Zufall - in der Schule kennen und treffen sich privat, um der Polizei bei der Aufklärung eines Mordes unter die Arme zu greifen. Natürlich heimlich, versteht sich.Das Besondere an dem Mord ist die mögliche Verbindung zu Moriartys verstorbener Mutter. Sie tut alles dafür, um mehr über ihre Mama zu erfahren, die sie so schmerzlich vermisst, seit sie nun die einzige Frau im Haus ist. Was es ihr besonders schwer macht!Für alle Holmes-Fans und alle Teenager, die gern Kennenlerngeschichten mögen, absolut lesenswert! :)

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  • Lock & Mori überzeugen leider nicht

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    ConnyKathsBooks

    06. October 2016 um 12:33

    "Ich begriff, dass ich diesen Jungen wahrscheinlich mein Leben lang lieben würde. Aber ich wusste auch, dass ich ihm nie, niemals verzeihen würde." (S. 319) Als die 16-jährige James „Mori” Moriarty in der Schule auf den geheimnisvollen 17-jährigen Sherlock "Lock" Holmes trifft, ist die gegenseitige Anziehungskraft sofort zu spüren. Denn beide sind überdurchschnittlich intelligent und clevere Beobachter. Was ihnen kurz darauf zugute kommt, denn im Londoner Regent's Park geschehen gleich mehrere mysteriöse Mordfälle. Lock und Mori entschließen sich, daraus ein Spiel zu machen: Wer als Erster die Verbrechen aufklärt, gewinnt. Mit nur einer Regel: totale Transparenz und Teilung aller Hinweise. Werden sich die zwei auch tatsächlich daran halten? "My Dear Sherlock - Wie alles begann" ist der Auftakt der Lock & Mori-Reihe von Heather W. Petty. Als großer Sherlock-Fan hatte ich mir von dem Roman viel versprochen, doch das Ganze entpuppte sich eher als Enttäuschung. Zunächst klingt die Prämisse faszinierend. Zwei jugendliche Hobbydetektive mit den Namen und Eigenschaften ihrer berühmten literarischen Vorlagen gehen im London des 21. Jahrhunderts gemeinsam auf Verbrecherjagd. Ich erwartete brillante Herleitungen und Schlussfolgerungen und einen originellen Fall mit einer überraschenden Auflösung. Leider bekam ich so gut wie nichts davon. Gerade Sherlocks Genialität bleibt in diesem Buch total auf der Strecke und als Figur wirkt er nichtssagend und blass. Und wer vielleicht noch auf John Watson setzt, kommt hier ebenfalls nicht auf seine Kosten. Denn dieser hat zu meinem Bedauern nur einen Mini-Auftrit als Mitschüler Moris. Im Mittelpunkt steht definitiv Mori, was durch den Schreibstil in Ich-Form noch unterstrichen wird. Mori ist allerdings eine recht unsympathische Protagonistin und so richtig warm wurde ich mit ihr nie. Nach dem kürzlichen Tod der Mutter kümmert sie sich zwar rührend um ihre drei jüngeren Brüder, da der Vater noch in seiner Trauer versinkt, handelt aber oft auch unverständlich egoistisch und leichtfertig. Zudem nimmt die etwas merkwürdige Liebesbeziehung zwischen Lock & Mori einen viel zu großen Raum in der Geschichte ein. Als Paar kann ich den beiden nicht viel abgewinnen, denn jeder macht nur sein Ding und keiner vertraut dem anderen. Anstatt mal über wichtige Sachen zu reden, schweigen sich die zwei entweder nur an oder küssen sich ständig, wieso auch immer. Dabei gerät der eigentliche Fall zur Nebensache und es wird kaum Spannung erzeugt. Auch weil der Täter fast schon zu schnell enthüllt wird und nur noch das Warum geklärt werden muss. Die Lösung ist dann ebenfalls viel zu unspektakulär und meilenweit von den bekannten und genialen Sherlock-Holmes-Buch- und Serienabenteuern entfernt. Am Ende trifft Mori noch eine folgenschwere Entscheidung, die ich zwar nicht nachvollziehen kann, welche aber zumindest Hoffnung macht auf eine bessere Fortsetzung. Denn Lock & Moris Beziehung wird zunehmend komplizierter. Insgesamt kann ich daher "My Dear Sherlock - Wie alles begann" nur bedingt empfehlen. Ein mäßig spannender Jugendkrimi mit interessanter Grundidee und Potential, aber zu vielen Schwächen. Daher knappe 3 Sterne von mir.

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  • My dear Sherlock - Wie alles begann von Heather Petty [Rezension]

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2016 um 18:30

    Klappentext: London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige James „Mori” Moriarty trifft, ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moris verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moris Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Moris gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier? Quelle – Meinung: Ich lese eigentlich nicht viele Bücher in Krimi Genre, um ehrlich zu sein nie. Aber ich bin ein riesiger Sherlock Holmes Fan, weshalb ich zu diesem Buch gegriffen habe. Die Sherlock Holmes Filme mit Robert Downey Junior gehören zu meinen Lieblingsfilmen, ich habe letztens auch die Serie Sherlock anfangen und möchte irgendwann einmal die original Sherlock Holmes Bücher von Sir Arthur Conan Doyle lesen. Doch kommen wir erst einmal zum Inhalt: Die 16-jährige Jamie Moriarty lernt in der Schule den ein Jahr älteren Sherlock Holme kennen. Dieser sieht sich als eine Art Genie an und ist von Anfang an fasziniert von Jamies Scharfsinn und ihrer Schlagfertigkeit. Als sich die beiden kurz danach wieder treffen, nimmt Sherlock Jamie kurzerhand mit zu einem Tatort und die beiden Beginnen eine Wette: Wer zuerst den Mörder gefasst hat. Jamie willigt wiederwillig ein und ermittelt. Doch der Tote scheint auf seltsame Art und Weise etwas mit ihrer toten Mutter zu tun haben, weshalb Jamie die wichtigste Regel ihrer Wette bricht. Und zwar alle Beweismittel mit Sherlock zu teilen. Sherlock und Jamie finden heraus das der Ermordete nur ein Teil einer ganzen Mordserie ist und sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Wer ist der Mörder und was hat Jamies Mutter mit der ganzen Sache zu tun? Ich bin sehr schnell in die Geschichte reingekommen. Bei dem Buch hatte ich allerdings das Gefühl, dass nur die wichtigsten Aspekte, die dazu beitragen das die Geschichte vorrankommt erzählt werden. Kleine Hintergrund Details um die Personen und die Location besser kennenzulernen werden einfach ausgelassen, was ich sehr schade finde. Die Geschichte und die Zusammenhänge von Jamies Leben bzw. die Geheimnisse ihrer Mutter sind sehr gut miteinander verwoben. Sherlock und Jamie mochte ich beide richtig gerne. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat sich erst langsam entwickelt, da sich beide nicht so auf die Beziehung einlassen wollten. Aber die beiden sind einfach richtig süß zusammen! Was ich sehr schade fand war, dass man von Jamies Brüdern nicht sehr viel erfahren hat. Die Geschichte ist sehr spannend und gegen Ende sind die Seiten nur so dahingeflogen. Das Buch ist sehr groß geschrieben, weshalb es sich wahrscheinlich so schnell lesen ließ. Der Schreibstiel war leicht und locker und dennoch war die Geschichte so spannend, was mir auch sehr gut gefallen hat. Für den zweiten Teil würde ich mir irgendwie wünschen, dass die beiden John Watson begegnen. Das fände ich wirklich cool! – Fazit: Eine sehr coole und spannende Sherlock Holmes Geschichte, die definitiv was für jeden ist, auch für Leute die vielleicht nicht so gerne Krimis lesen. Auf jeden Fall ein Muss für alle Sherlock Holmes Fans und ich freue mich schon auf Teil 2! Das Buch hat von mir 4,5 Sterne bekommen. - Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog!

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  • My Dear Sherlock - Wie alles begann

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    littleowl

    30. July 2016 um 12:19

    Worum geht’s? Als der 17-jährige Exzentriker Sherlock die gleichaltrige Jamie Moriarty trifft, ist er sofort fasziniert. Endlich hat er jemanden gefunden, der es mit seinem außergewöhnlichen Scharfsinn aufnehmen kann. Zunächst begegnet ihm Mori jedoch abweisend, weil niemand die Wahrheit über ihr Familienleben wissen soll: Seit dem Tod ihrer Mutter ist ihr Vater immer mehr dem Alkohol verfallen und schlägt seine Kinder. Doch als kurze Zeit später eine schreckliche Mordserie London erschüttert, überzeugt Sherlock Mori, mit ihm zusammen auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Schon bald wird klar, dass der Schlüssel zur Aufklärung der Morde in ihrer Vergangenheit liegt. Um die Wahrheit über ihre Familie zu erfahren, begibt sich Mori in große Gefahr… Meine Meinung Ich bin ein riesiger Sherlock-Fan, deshalb hat mich die Grundidee dieses Romans auf Anhieb angesprochen. Eine moderne Adaption der Sherlock Holmes-Reihe mit Teenagern als Protagonisten, daraus hätte man wirklich etwas machen können. Die Begeisterung ist dann aber leider schon nach wenigen Kapiteln Enttäuschung gewichen: Die Hauptfiguren heißen Sherlock und Moriarty (das ist in der Originalserie Holmes Erzfeind) und lösen gemeinsam ein Verbrechen, mehr Verbindungen zum berühmten Vorbild gibt es im Grunde nicht. Ganz besonders schade fand ich, dass Watson nur in einer winzigen Nebenrolle auftaucht. Auf mich wirkte es ein bisschen so, als wäre die Autorin erst, nachdem sie das Buch schon geschrieben hatte, auf die Idee gekommen, auf den Sherlock-Zug aufzuspringen. Über die fehlenden Gemeinsamkeiten mit dem Original hätte ich noch hinwegsehen können, wenn „My Dear Sherlock“ für sich eine gute Story zu bieten gehabt hätte. Das war jedoch nicht der Fall, zumindest nicht in den ersten drei Vierteln des Romans. Die Erklärung, warum Lock und Mori überhaupt anfangen, den Morden auf den Grund zu gehen, fand ich nicht sehr überzeugend, das wirkte ziemlich konstruiert. In der zweiten Hälfte nimmt dann zwar die Handlung Fahrt auf, gleichzeitig steigt aber auch das Kitsch-Level. Erst ganz am Schluss konnte mich der Roman wirklich packen, das Finale ist auf jeden Fall furios und überraschend. Neben dem gelungenen Ende gibt es für „My Dear Sherlock“ noch einen weiteren großen Pluspunkt: Mori ist eine wirklich starke und interessante Protagonistin. Dass die Namensgebung nicht wirklich Sinn macht, ignorieren wir jetzt mal kurz. Seitdem ihre Mutter gestorben ist, hat Mori die Rolle des Familienoberhaupts übernommen und beschützt ihre Brüder vor ihrem prügelnden Vater. Die Jugendliche ist selbstbewusst, unabhängig und hochintelligent – damit ist sie dem originalen Sherlock Holmes um einiges ähnlicher als Lock. Der jugendliche Chaot hat mit seinem Namensgeber bis auf die außergewöhnliche Intelligenz praktisch nichts gemein. Anders als der abgebrühte, schlagfertige Meisterdetektik ist Lock ein ganz normaler, liebeskranker Teenager. Fazit „My Dear Sherlock“ konnte mich leider weder als moderne Adaption der berühmten Orignalserie noch als eigenständiger Roman überzeugen. Parallelen zum literarischen Vorbild sind nur in Ansätzen vorhanden und die Story nimmt erst spät Fahrt auf. Der einzige echte Lichtblick ist die starke und vielschichtige Protagonistin Mori. Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde.

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    • 2
  • Lock & Mori

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Amilyn

    25. July 2016 um 22:52

    Als James Moriarty ihren Mitschüler Sherlock Holmes kennenlernt, hat sie endlich jemanden gefunden, der mit ihr mithalten kann. In der Schule lernt sie schon lange nichts mehr, sie ist viel intelligenter als ihre Lehrer, den Unterrichtsstoff liest sie Monate im Voraus. Zu Hause müssen sie und ihre drei jüngeren Brüder nach dem Tod der Mutter mit ihrem gewalttätigen Vater auskommen. Als ein Mord geschieht, will Sherlock ihn aufklären, und Mori soll mitmachen. Doch Mori findet mehr heraus, als ihr lieb ist, und dass sie sich auch noch in Sherlock verliebt, hilft ihr keineswegs weiter. Es gibt relativ viele Kritikpunkte, die ich an diesen Roman habe, bzw. die ich an die Erwartungen an diesen Roman habe. Trotzdem fällt meine Bewertung sehr gut aus. Ich glaube, dass das Hauptproblem dieses Buches und warum es andere Erwartungen wecken kann, als es letztendlich erfüllt, mal wieder der Klappentext ist. Im Klappentext stehen z. B. Dinge, die im Buch nicht mit einer Silbe erwähnt werden: - laut Klappentext ist Mori 16 Jahre alt, Sherlock 17. Im Buch wird niemals das Alter erwähnt. Streng genommen wird nicht einmal gesagt, in was für eine Schule sie gehen, außer dass es eine Privatschule ist. Sie könnten also auch bereits aufs College gehen und somit 19 oder sogar 20 Jahre alt sein, zumal sich vor allem Sherlock sehr erwachsen benimmt und ganz selbstverständlich raucht. - laut Klappentext heißt Mori Jamie Moriarty. Das ist vollkommen falsch. James Moriarty ist in dieser Sherlock-Holmes-Version zwar eine weibliche Figur, sie heißt dennoch James. Es gibt sogar eine schöne Szene, in der sie und Sherlock über seltsame Vornamen diskutieren. - der Klappentext suggeriert außerdem einen astreinen Kriminalroman, was ich so nicht bestätigen kann. Tatsächlich finde ich die reine Krimihandlung im Buch als eher schlecht. Eigentlich ist es ein Familiendrama mit Krimielementen. - dann noch der "deutsche" Titel My dear Sherlock lässt darauf vermuten, dass wir einen Roman mit Sherlock Holmes als Hauptfigur haben, was ebenfalls nicht der Fall ist. Die Hauptfigur ist James Moriarty. Der Originaltitel lautet übrigens Lock & Mori - hätte man eigentlich prima übernehmen können. Was viele sicherlich auch enttäuschen kann, ist eben die Figur des Sherlock Holmes. Er wird zu Beginn sehr gut präsentiert - der verschrobene, weltfremde, intelligente Junge, dem nicht sehr viel an den "normalen" Dingen des Lebens liegt. Doch dann verkommt er mehr und mehr zu nichts weiter als einem guten Küsser. Sherlock und Mori verlieben sich sehr schnell, und schon bald wird klar, dass Mori ihm sogar in seinem "Fachgebiet" der Schlussfolgerung überlegen ist, und überhaupt kann er ja sowieso besser küssen als alles andere. Das ist nicht unsympathisch und macht den Charakter selbst nicht weniger gut gezeichnet - aber es ist nicht Sherlock-Holmes-like. James Moriarty ist ebenfalls eine sympathische Figur. Sie handelt meiner Meinung nach zwar überhaupt nicht nachvollziehbar, aber vielleicht bin ich für diese Gedankengänge einfach zu alt. Ich hatte ein ähnliches Thema bereits in einem anderen Buch schon nicht verstanden, aber wahrscheinlich ist es für jüngere Leser nachvollziehbarer. Und obwohl ich mir im Vorfeld gewünscht hätte, dass James Moriarty auch in dieser Version ein männlicher Charakter geblieben wäre - auch im Hinblick auf die Liebesgeschichte mit Sherlock Holmes -, war ich positiv überrascht, wie gut sie als Mädchen funktioniert. Warum habe ich denn jetzt das Buch überhaupt so gut bewertet? Weil es ganz einfach toll geschrieben ist. Und weil es trotz eher mäßiger Krimihandlung und nicht erfüllter Erwartungen eine schöne Geschichte ist. Wenn man komplett von der ursprünglichen Sherlock-Holmes-Geschichte (oder von der gerade sehr beliebten TV-Version mit Benedict Cumberbatch) abrückt, hat man einfach zwei wirklich sympathische junge Menschen, die sich verlieben, die eine tragische Geschichte durchmachen und nebenbei eine Mordserie aufklären. Fazit: von mir gibt es 4**** für Lock und Mori und eine Empfehlung, den Klappentext nicht ganz so genau anzusehen. Wer Bücher nicht nach seinen eigenen Erwartungen bewertet sondern an dem, was er am Ende bekommt, kann viel Spaß damit haben. Und auch, wenn Sherlock Holmes hier nicht wirklich ein Sherlock Holmes ist und schon gar keine Hauptfigur, war er doch mein Liebling, und somit passt der "deutsche" Titel ja doch wieder ganz gut ;)

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  • Sherlock Holmes im modernen London, nur leider schlecht umgesetzt

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    MadameEve1210

    26. May 2016 um 23:48

    Inhalt: Achtung SpoilerMoriaty genannt Mori ist ein sehr schlaues Mädchen, lebt mit ihrem gewalttätigen Polizistenvater und ihren Brüdern in einem Haus am Regentpark in London. Bei der TheaterAG triffst sie im Keller auf Sherlock Holmes, der da unten seine kleinen Experimente durchführt. Eines Tages wird im Park eine Leiche entdeckt. Dort treffen sie wieder aufeinander und Sherlock und Mori machen ein Spiel draus und wollen den Fall klären. (von Anfang an macht die Autorin klar, dass die Kids schlauer sind als die ermittelnde Polizei)Im Verlauf kommen ein paar unschöne Wahrheiten über Mori´s Familie ans Licht.... doch was hat das mit dem Mord zu tun? Liest es selbst.....Ich komme direkt zum Fazit.... noch mal Achtung SpoilerAlso kurz gesagt, es war nicht gut, schlecht .... ging gar nicht. Was es mir nicht gefiel? Die Hauptprotagonistin Mori und ihr Handeln fand ich nicht sehr schlau. Ihr Vater hat nach dem Tod der Mutter zur Flasche gegriffen und wird immer wieder gewalttätig. Doch obwohl sie ihre Brüder beschützen will und zum Teil auch tut, geht sie nicht zur Polizei. Vertraut sich niemandem an.Klar hat sie Hemmungen, jeder hat Hemmungen sich gegen das eigene Elternteil zu stellen und doch hat sie eine Tante.Als dann auch noch sich der Verdacht auf ihren Vater erhärtet, sagt sie immer noch nichts. Sie tut einiges, aber die Polizei darf nicht eingeschaltet werde.... als Konsequenz schadet das einer Person in ihrem direktem Umfeld. Selbst da noch immer keine Polizei. Nein, sie nimmt die Sache selbst in die Hand und als Sherlock schlussendlich die Polizei ruft und sie rettet.... der letzte Gedanke von ihr, sie würde ihm das nie verzeihen.... Ich habe drei Wochen gebraucht, mit einigen Unterbrechungen um dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist gar nicht so schlecht, doch kann ich mit den Figuren nicht mitfiebern und mitfühlen. Nein, diesem Buch hat mich sogar wütend gemacht, dass ich es fast abgebrochen hätte. Am Ende kann sich ja jeder selbst ein Bild machen und einige finden es super. Doch rate ich euch, wenn ihre eine moderne Sherlock Geschichte wollt, dann liest Digby. 

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  • My Dear Sherlock - Wie alles begann • Heather Petty [Rezension]

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Paperhearts

    14. May 2016 um 18:11

    InhaltLondon 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige James „Mori” Moriarty trifft, ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moris verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moris Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Moris gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?MeinungIn My Dear Sherlock - Wie alles begann erfindet Heather Petty die Geschichte des berühmten Sherlock Holmes und dessen Erzfeind Moriarty, auf eine ganz erstaunliche und besondere Weise neu.Erzählt wir die Geschichte aus der Perspektive der 16-jährigen James Moriarty, auch Mori gennant, und anders als man erwartet ist Mori kein Mann, sondern eine junge Frau. Scharfsinnig und sehr sympathisch berichtet sie aus ihrem täglichen Leben und erzählt sowohl von den guten, wie auch den schlechten Seiten. Denn Moris Familiäres Umfeld ist alles andere als in Ordnung, Tag für Tag versucht sie sich und ihre Geschwister, vor ihrem tyrannischen Vater zu schützen. Durch Moris ehrlicher Schilderung bekommt man einen tiefen und sehr bedrückenden Eindruck ihres Alltags, welchen man so hautnah mit erlebt und welcher der Geschichte viel Leben einhaucht.Mori und Sherlocks Wege kreuzen sich Zufällig und aus dieser simplen Begegnung entwickelt sich schon bald eine tiefe Freundschaft die sich langsam zu einer erfrischenden und schönen Liebesgeschichte entwickelt. Sherlock dem man wie seinem "Vorgänger" wenig Interesse am weiblichen Geschlecht zutraut, überrascht sowohl dadurch, wie auch mit seinem intelligenten und schamlos charmanten Gemüt, welches sich zwar nicht sehr von dem seines "Vorgängers" unterscheidet, aber mich als Leser trotzdem sehr begeistern und in seinen Bann ziehen konnte.Zu dem Fall, den die beiden bearbeiten kann ich nur sagen, das er die Geschichte nur noch spannender macht und man bis zur letzten Seite gar nicht aufhören kann zu lesen. In Verbindung mit den außergewöhnlichen und sehr sympathischen Charakteren, macht die Handlung und der Verlauf der Geschichte eine große und eine wortwörtlich atemberaubende Entwicklung mit.Ich vergebe 4 Punkte und empfehle die Geschichte nicht nur allen Sherlock Fans, sondern auch denjenigen die gerne Jugendbuch-Krimis lesen. Mit My Dear Sherlock seit ihr wirklich bestens bedient und könnt euch sowohl auf einen spannenden Kriminalfall freuen, wie auch auf eine Geschichte in der Familie, Freundschaft und Liebe eine wichtige und nicht zu verachtende Rolle spielen.

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  • Am Anfang: exciting; Am Ende: boring

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. May 2016 um 09:34

    Ich war am Anfang hin und weg. Sherlock war unglaublich faszinierend und man war neugierig was er für eine Person war. Doch irgendwann ging aus der Geschichte die Luft raus und nichts spannendes und großartiges passierte mehr... das fand ich sehr schade.Das Buch hat mich wirklich sehr an eine Fanfiction erinnert aber trotzdem ist es ein tolles Buch. Ich frage mich nur was noch groß passieren soll, wenn selbst der erste Band nicht ultra packend ist.Aber trotzdem ist dieses buch sehr empfehlenswert, auch wenn der Spannungsbogen nicht aufrechterhalten wurde

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  • Spannend, jedoch mit ein paar Ungereimtheiten....

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    EmelyAurora

    09. April 2016 um 16:33

    Erster Satz: Bei meiner ersten Begegnung mit Sherlock Holmes trug ich einen Hut mit einer langen Feder. Inhalt: Seit der BBC- Serie ist Sherlock Holmes angesagter denn je London 2015: Als das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige James „Mori” Moriarty trifft , ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moris verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moris Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Moris gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier? Meinung: Zugegebenermaßen war ich sehr Skeptisch, als ich mich dazu entschieden habe, das Buch zu lesen. Ich hatte es aus einer Laune heraus bestellt und dann eine Weile auf meinem SuB schmoren lassen. Am Anfang haben mich Mori und Sherlock sehr irritiert, weil sie laut Klappentext 16 und 17 sein sollen, sich aber teilweise nicht so benommen haben. Besonders von der Sprache und den Gedanken und Handlungen her haben sich beide teilweise jünger benommen und dann doch wie Erwachsene geredet, was mich wirklich sehr irriteiert hat. Auch war ich etwas verwirrt, als Mori Sherlock ihren kompletten Namen genannt hat. James Moriarty. Dabei steht im Klappentext eindeutig Jamie Moriarty. Ein Fehler, der mich stutzig gemacht hat. Aber egal. Wichtig war das überhaupt nicht. Die Beziehung wischen Mori und Sherlock habe ich nicht ganz verstanden. So kannten sie sich erst nicht, haben begonnen das "Spiel" zu spielen und dann hat Mori Sherlock geküsst und plötzlich waren sie sowas wie zusammen. Und Mori hat dann ständig festgestellt, dass Sherlock sehr hibbelig war und nicht wusste, was er tun soll. Sie hat gedacht, dass er doch irgendwie nervig ist... Das fand ich auch alles etwas komisch. Außerdem wirkten die beiden jetzt nicht sonderlich intelligent auf mich. Und das sollte doch wohl das Wichtigste sein, wir jeden hier schließlich von Moriarty und Holmes - den beiden schlauesten Köpfen Londons! Ich fand es außerdem seltsam, dass bei Sherlock und Mycroft nie jemand Erwachsenes zu Hause war. Es wirkte beinahe so, als seien sie auf sich selbst gestellt, dabei hat Sherlock mehrmals angedeutet, dass seine Mutter schwer krank sei und sich die Haushälterin Mrs. Hudson um alle kümmerte. Anwesend war jedenfalls keiner. Das Ende war dann aber sehr spannend und ich konnte über die kleineren (oder vielleicht doch nicht ganz so kleinen) Ungereimtheiten hinweg sehen. Der Schluss war sehr spannend. Das sehr offene Ende hat mich allerdings sehr geärgert! Schreibstil: Es wird aus Moriartys Sicht in der 1. Person geschrieben. Man bekommt ihre Gedanken und gefühle mit, wobei das meißte, das außerhalb geschieht, ausser Acht gelassen wird.    Cover: Das Cover finde ich recht hübsch, jedoch erinnert es mich sehr an die Folge von Sherlock, in der dieser vom Dach gesprungen ist. Damit hat das Buch jedoch wenig zu tun, wesshalb es mich eher stört. DIe Farben finde ich aber ganz cool und ich mag die Silhouette der Stadt! Bewertung: 3 von 5, weil mich das Buch eher an eine mittelmäßige FanFiction erinnert als an ein eigenständiges Buch.

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  • Der erste Fall

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Archer

    05. April 2016 um 11:09

    Sherlock Holmes in der Neuzeit. Das kennen wir schon von BBC. Und auch einen weiblichen Watson bietet uns das amerikanische Fernsehen. Also alles schon mal dagewesen? Nicht ganz. Denn hier verschlägt es uns in das London unserer Zeit, Sherlock ist ein hochintelligenter Jugendlicher und sein Sidekick ist nicht Watson. Überhaupt taucht kein Sidekick auf, denn Holmes und die Ich-Erzählerin sind durchaus gleichberechtigt. Die Ich-Erzählerin hingegen ist eine Überraschung, denn es handelt sich hier um niemanden anders als Jamie Moriarty. Wer sich von dem Namen irritiert fühlt: Keine Panik, ihr kommt drüber weg. Mory jedenfalls hat es nicht einfach. In ihrer Umgebung geschehen Morde, sie lebt bei ihrem gewalttätigen Vater, der Polizist ist, und muss sich um drei jüngere Brüder kümmern. Dass sie einen gefühlten IQ von 180 hat, macht ihr das Leben nicht wirklich einfacher, denn sie ist jemand, der versucht, unter dem Radar zu fliegen und keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das funktioniert bei Sherlock natürlich überhaupt nicht, und bevor sie sich versieht, ermitteln sie beide in dem Fall der Serienmorde. Doch Mory trägt ein Geheimnis mit sich, das sie nicht einmal Sherlock, der doch bald mehr als nur ein Zeitvertreib ist, anvertrauen kann. Kurz und bündig: Das war ein Auftakt, der Spaß gemacht hat, wenn man sich drauf einlassen kann. Die beiden Jugendlichen sind genau das: Jugendliche. Auch wenn sie natürlich extrem clever sind. Es geht spannend und manchmal auch wirklich tragisch zur Sache, das Ende ist keineswegs Friede-Freude-Eierkuchen, durch den sich Jugendbücher so gern auszeichnen. Falls diese Serie also weitergeführt wird, kann man sich auf Sequels freuen, denke ich.

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  • Gute Story

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    April

    23. March 2016 um 14:15

    KlappentextAls das 17-jährige Genie Sherlock auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft, ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrem Witz. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden – und als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regentspark ein schauerlicher Mord geschieht, dessen Opfer in der Jugend mit Moriartys verstorbener Mutter befreundet war, begibt sich das Mädchen auf die Suche nach dem Täter. Sherlock immer an ihrer Seite werden sie beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Moriartys Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf. Sollte Jamies gewalttätiger Vater ein Mörder sein – und hat er sein nächstes Opfer womöglich schon im Visier?Das CoverDas Cover gefällt mir wirklich sehr gut, da es mich irgendwie an die "Sherlock" Serie aus dem Fernsehen erinnert. Man sieht London im Hintergrund und wird duch den abgebildeten Sherlock schnell neugierig auf die Geschichte.Der SchreibstilDer Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, ich bin rasch durch das Buch gekommen und war sehr zufrieden.Die PersonenAls Sherlock Holmes Fan habe ich die Erzählungen von Sir Arthur Conan Doyle natürlich gelesen und wusste demnach über Sherlocks Charakterzüge bescheid. In diesem Buch jedoch muss ich sagen, wurde Holmes Charakter nicht sehr gut getroffen. Natürlich gibt es Ähnlichkeiten, dennoch ist Sherlock aus dem Buch für mich nicht der typische Sherlock, allein schon aus dem Grund, dass er ab der Mitte der Geschichte sehr viele Gefühle entwickelt und zeigt. Der altbekannte Sherlock dagegen bleibt immer kühl und emotionslos. Gerade der Sarkasmus, der oft in Sherlock Holmes Geschichten eine große Rolle spielt, war hier leider kaum zu finden.Wenn man Sherlock aus "my dear Sherlock" nicht mit Sherlock Holmes vergleicht, ist er dennoch ein gelungene Figur, jedoch erwartet man sich als Fan etwas mehr Sherlock-Charakter.Ungewohnt war ausßerdem, dass es nicht um die Freundschaft von Sherlock und Watson geht, sondern um die Liebe zwischen Sherlock und Moriarty. Dieser Fakt hat mich ehrlichgesagt etwas gestört, da ich mir unter dem Erzfeind Moriarty nicht Jamie Moriarty vorstellen kann. Besser hätte es gepasst, wenn Jamie Watson mit Nachnahmen geheißen hätte, denn so macht es irgendwie wenig Sinn.Generell hat mir Jamies Charakter nicht sonderlich zugesagt. Zu Anfang fand ich sie recht nett, doch die Wendung ihres Charakters am Ende, war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Vielleicht sollte in diesem Sinne der Charakter von Moriarty durchscheinen? Außerdem ging mir diese "Liebesgeschichte" auch etwas zu schnell, da man von keinem der beiden irgendwelche Gefühle übermittelt bekommen hat und auf einmal haben sie sich dann geliebt.Dennoch sind beide gut ausgearbeitete Charaktere, die man jedoch nicht so sehr mit Sherlock Holmes oder Professor Moriarty vergleichen sollte, denn das passt meiner Meinung nach nicht so gut.Die StoryWie schon gesagt, war ich etwas enttäuscht, dass die Figuren irgendwie nicht zu den Originalcharakteren gepasst haben. Somit hatte es keinen Sherlock Holmes Flair für mich. Aber unabhängig davon war es eine schöne und sehr spannende Geschichte.Lieblingszitate"Ich bin eine Frau, das bringt gewisse Vorteile mit sich.""Als da wären?""Empfindsamkeit und eine rasche Auffassungsgabe, eine einzigartige Weltsicht und die Energie, die daraus resultiert, wenn man ständig unterschätzt wird."-Jamie und Sherlock, Seite 126

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  • Anders als erwartet...

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

    Reebock82

    02. March 2016 um 16:30

    Eine Liebesgeschichte mit Sherlock Holmes in der Hauptrolle? Das hat sich für mich nach einem wirklich unterhaltsamen Buch angehört, da ja auch ein Kriminalfall im Mittelpunkt der Handlung steht. Leider bin ich etwas enttäuscht.  Moriarty hat mir als Person so lange gefallen, bis man ihre Familie kennenlernt. Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, aber ich bin etwas genervt, weil schon wieder eine Jugendliche aus problematischen Familienverhältnissen die Hauptrolle ist. Auch, dass diese in dem Buch eine so große Rolle spielen hat mich gestört. Das ständige Theater von Moriarty um die "Geheimnisse" ihrer Familie (sie erzählt Sherlock, den sie angeblich liebt, nichts davon und ist zu dem armen Kerl dann immer extrem abweisend) ist einfach nervig. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch von einem simplen, spannenden Kriminalfall handelt, mit Moriarty und Sherlock als Ermittler. Zwischendrin etwas Romantik.  Ich hatte ganz einfach etwas anderes erwartet.

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