Heather Topham Wood The Disappearing Girl

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Inhaltsangabe zu „The Disappearing Girl“ von Heather Topham Wood

Kayla Marlowe is slowly vanishing… Last year, Kayla’s world imploded. Her beloved father died, leaving her alone with a narcissistic mother who is quick to criticize her daughter’s appearance. During her winter break from college, Kayla’s dangerous obsession with losing weight begins. Kayla feels like her world changes for the better overnight. Being skinny seems to be the key to the happiness she has desperately been seeking. Her mother and friends shower her with compliments, telling her how fantastic she looks. Kayla is starving, but no one knows it. Cameron Bennett explodes into Kayla’s life. He’s sexy and kind—he has every quality she has been looking for in a guy. As Cameron grows closer to Kayla and learns of how far she’s willing to go to stay thin, he becomes desperate to save her. Kayla’s struggles with anorexia and bulimia reach a breaking point and she is forced to confront her body image issues in order to survive. She wonders if Cameron could be the one to help heal her from the pain of her past. New Adult Contemporary-Ages 17+ due to language and sexual situations.

Gute Thematik schlecht umgesetzt.

— miss_mesmerized
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  • Heather Topham Wood - The Disappearing Girl

    The Disappearing Girl

    miss_mesmerized

    05. June 2015 um 05:56

    Kaylas Welt bricht zusammen, als ihr geliebter Vater stirbt. Die Mutter ist keine Unterstützung, im Gegenteil, statt den Töchtern in der Trauer beizustehen kritisiert sie Kayla und Lila unentwegt. Hauptziel des Angriffs: die beiden sind ihr nicht schlank und hübsch genug. Als Kayla am College den attraktiven Cameron kennenlernt, scheint ihr Leben eine andere Wendung zu nehmen, doch die Vorwürfe der Mutter nagen an ihr. Wie kann so ein begehrter Junge sich für das unscheinbare Mädchen interessieren? Für ihn will sie genauso attraktiv sein und mit ein paar Kilos weniger, wäre das sicher der Fall. Es beginnt eine Spirale abwärts, die auch dadurch genährt wird, dass Kayla immer mehr Komplimente und begehrende Blicke erhält, je schlanker sie wird. Was vom Plot her interessant angesetzt ist und auch vernünftige Gründe für das langsame Abdriften in eine Essstörung liefert, ist leider in der Umsetzung ziemlich misslungen. Die Figuren sind einfache Schablonen amerikanischer Erzählungen oder noch eher: seichter, schlecht-gemachter Filme: platt, klischeehaft, uninspiriert. Auch wenn aus Kaylas Sicht erzählt wird, fehlt der tiefere Einblick in ihre Psyche. Diese Komplexe Krankheit wird ebenso oberflächlich abgehandelt, wie alles andere. Die damit verbundene Zerrissenheit, das gestörte Selbstbild, der Rückzug von den Menschen – wird alles nur angerissen und bleibt flüchtig. Besonders misslungen: das obligatorische Happy-End suggeriert, dass man innerhalb kürzester Zeit, bis ein bisschen Therapie und Krankenhaus alles heilen kann und nichts zurück bleibt. Im Vergleich zu anderen Büchern mit ähnlicher Thematik – bspw. „Die Einsamkeit der Primzahlen“ von Paolo Giordano oder Delphine de Vigans „Jours sans faim“ – einfach nur enttäuschend. Fazit: oberflächlich, uninspiriert, die Thematik wirklich flach umgesetzt. 

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