Hector A. Camin Der Irrtum des Mondes

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Inhaltsangabe zu „Der Irrtum des Mondes“ von Hector A. Camin

Eines Tages entdeckt Leonor das Porträt ihrer verstorbenen Tante Mariana. Das Bild wird ihr zur Obsession. Sie will mehr über die Frau, der sie zum Verwechseln ähnlich sieht, und ihren rätselhaften Tod wissen. Langsam entfesselt sie die archaischen Kräfte, die das weibliche Geschlecht der Gonzalbos durch alle Zeiten prägte.

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  • Rezension zu "Der Irrtum des Mondes" von Hector A. Camin

    Der Irrtum des Mondes
    Aldawen

    Aldawen

    10. August 2010 um 20:56

    Nach dem Unfalltod ihrer Eltern wächst Leonor bei ihren Großeltern mütterlicherseits auf, die insgesamt vier Töchter hatten. Die älteste lebt im gleichen Haus, gilt aber als zurückgeblieben und etwas verrückt. Eine weitere der Schwestern hat als Sängerin Karriere gemacht, lebt aber auch in der Stadt. Und von der letzten der Schwestern, Mariana, wird möglichst wenig gesprochen. Das erweckt Leonors besonderes Interesse, vor allem. als sie auch noch feststellt, daß sie ihrer Tante mehr als nur verblüffend ähnlich sieht. Und so macht sich Leonor auf eine schwierige Spurensuche, mit dem Ziel, für sich das Geheimnis um Mariana zu lüften. Dabei trifft sie auf einige Leute, die Mariana kannten, aber wem kann sie glauben und was kann sie glauben? Und hat die Großmutter nicht vielleicht doch recht, daß auf den weiblichen Mitgliedern der Familie Gonzalbo ein Fluch liegt? Abgesehen davon, daß mich die ziemlich zu Anfang kurz aufgerollte Familiengeschichte mehrere Generationen zurück etwas verwirrt hat, weil ich sie nicht, jedenfalls nicht sofort, den Personen der eigentlichen Geschichte zuordnen konnte, war es eine durchaus gut erzählte, aber nicht herausragende Geschichte. Wie sich Leonor bei ihren Nachforschungen langsam von purer Neugier zur Obsession steigert, hatte etwas ziemlich zwangsläufiges, und auch wenn ich sie manchmal gerne durchgeschüttelt hätte, um sie zur Vernunft zu bringen, so waren ihre Verhaltensweisen doch nicht abwegig und unerklärlich. Die anderen Personen treten hinter Leonors Perspektive sehr weit zurück, man erfährt eigentlich nur das von ihren Gedanken und Gefühlen, was sie dem Mädchen anvertrauen, dadurch entsteht fast der Eindruck einer Ich-Erzählerin, obwohl Leonor nicht als solche auftritt. Im Grund kreist die ganze Erzählung um das Geheimnis, mit dem die Familie Marianas Tod umgibt, und Leonors Bemühen, gegen die Widerstände ihrer Verwandten alles darüber zu erfahren. Das führt zu innerfamiliären Konflikten, bringt Leonor aber vor allem in Kontakt mit sehr unterschiedlichen Menschen, die ihre Tante kannten. Und jeder trägt aus seiner Sicht Puzzlestückchen zum Gesamtbild bei, das sich trotzdem lange nicht fügen will. Vor dem Hintergrund des zuvor getriebenen Aufwandes wirkte das Ende auf mich dann fast ein bißchen banal, auch wenn es gerade deswegen nicht eines gewissen Überraschungseffekts entbehrte.

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