Hedda Soellner

 3,5 Sterne bei 41 Bewertungen

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Cover des Buches Das Mädchen aus der Kasbah (ISBN: 9783552049031)

Das Mädchen aus der Kasbah

(2)
Erschienen am 24.08.1998

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Der Aufstieg der Lorimers

 Das Oberhaupt John Junius Lorimer führt seine Bank ebenso wie seine Familie mit eiserner Hand. John Junius hochmütige Frau Georgiana sowie seine ungleichen Kinder Ralph, William und Margaret sind nur Schachfiguren im Kampf um das Überleben der Handelsdynastie. Während William sich fügt und Ralph mit den Sünden seiner Ahnen hadert, rebelliert vor allem Margaret. Leidenschaftlich kämpft sie um ihre Unabhängigkeit, für die Erfüllung ihrer Wünsche und um ihre Liebe. Sie löst sich aus dem Schatten des mächtigen, alles bestimmenden Vaters, und beginnt gegen die viktorianischen Konventionen, die Vorurteile der Familie und einer ganzen Epoche ein Medizinstudium in London … 


Meinung:

Diese Reihe habe ich schon länger auf meinem SUB liegen, der Klapptext hörte sich einfach gut an.

Der Schreibstil ist gut und der Zet angepasst, die Charektere sind gut ausgearbeitet und passen. Sie sind sympatisch oder auch unsyympatisch.

Die Beschreibung der Zeit, Orte usw.. war gur, ich konnte mir alles gut vorstellen.

Die Geschichte selber ist interessant und hat eine gute Länge.

Jedoch zieht es sich auch etwas dahin und bis Margret wirklich sich ihrem Studium widmet, dauert es etwas.

Das Oberhaupt der Familie- Junius Lorimer- isst wirklich vom alten Schlag, alles muss so gehen wie er es will, er ist hart und führt alles wie ein Regiment. Auch seine Frau ist nicht gerade sympatisch. Da wundert es einen nicht, da die Söhne so geraten sind wie die Eltern. Bis auf Margret. Sie weiß die Pflichten eine Tochter und auch Hausdame zu erfüllen, aber sie setzt auch ihren Willen am Ende durch.

Im großen ganzen konnte mich das buch nicht wirklich mitreißen, aber ich werde die Folgeromane dennoch mal versuchen zu lesen.


Schöner Auftakt

Inhalt:

England zu Zeiten Queen Victorias: Das Haus Lorimer ist auf dem Gipfel seiner Macht. Das Oberhaupt John Junius Lorimer führt seine Bank ebenso wie seine Familie mit eiserner Hand. Doch hinter der Fassade lauern Geheimnisse, die deren Stand und Glanz gefährden. John Junius hochmütige Frau Georgiana sowie seine ungleichen Kinder Ralph, William und Margaret sind nur Schachfiguren im Kampf um das Überleben der Handelsdynastie. Während William sich fügt und Ralph mit den Sünden seiner Ahnen hadert, rebelliert vor allem Margaret. Leidenschaftlich kämpft sie um ihre Unabhängigkeit, für die Erfüllung ihrer Wünsche und um ihre Liebe. Sie löst sich aus dem Schatten des mächtigen, alles bestimmenden Vaters, und beginnt gegen die viktorianischen Konventionen, die Vorurteile der Familie und einer ganzen Epoche ein Medizinstudium in London …

Fazit:

Der Schreibstil ist der damaligen Zeit angepasst und lässt sich nach kurzer Zeit angenehm lesen. Die Lorimers leben im Reichtum und die Kinder William, Ralph und Margaret wachsen behütet auf. William hat seine eigene Reederei, Ralph studiert und Margaret möchte heiraten. Alles könnte perfekt sein, wenn nur John Junius sich nicht verschätzt hätte. Die Bank muss Konkurs anmelden und der Reichtum verschwindet. Durch einen glücklichen Umstand ist die Reederei nicht davon betroffen und so kann William sich wieder aufbauen und auch seine Geschwister unterstützen. Anfangs war das Buch recht langatmig und nahm erst später Fahrt auf. Margaret gefällt mir von den Geschwistern am besten. Sie setzt ihren Willen durch und wird Ärztin. Zu dieser Zeit noch sehr ungewöhnlich für eine Frau. Ihr Bruder William findet dies ehr nicht so toll und würde lieber sehen, dass sie heiratet und für ihren Ehemann da ist. Ich fand es bewundernswert wie Margaret sich trotz aller Widrigkeiten ihren Traum Ärztin zu werden verwirklicht. Ihr Schicksal ist nicht leicht und trotzdem gibt sie nicht auf. Ein gelungener Auftakt der Reihe.

Was fehlt ist Spannung

Der Roman ist der insgesamt sechste mit George Smiley und der zweite Band der sogenannten Karla-Trilogie, die durch die Rivalität zwischen George Smiley und seinem Gegner Karla auf Seiten der Sowjetunion gekennzeichnet ist. Das Buch erschien im Original 1977 unter dem Titel „The Honourable Schoolboy“.

Nach der Aufdeckung des Verrats von Bill Haydon (vgl. Dame, König, As , Spion) übernimmt George Smiley die Abteilungsleitung von Percy Alleline. Der Skandal hat den britischen Geheimdienst enorm erschüttert und seinem Ansehen sehr geschadet. Mit den ihm noch zur Verfügung stehenden wenigen Mitteln nimmt Smiley die Auseinandersetzung mit dem sowjetischen KGB und Karla wieder auf. Er benutzt eine Technik, die er „Rückpeilung“ nennt. Das bedeutet, dass er versucht, über die Ermittlung derjenigen Unternehmungen des Circus, die von Karlas Leuten besonders stark sabotiert wurden, zurückzuschließen auf Schwachstellen bei den Sowjets. Bei den diesbezüglichen Untersuchungen stößt er auf Geldtransfers, die von der sowjetischen Botschaft in Hongkong erfolgt sind, und zwar zugunsten des chinesischen Geschäftsmanns Drake Ko in Hongkong. Smiley reaktiviert den gelegentlichen Außenagenten Gerald Westerby und schickt ihn nach Hongkong.

John le Carré ist ja bekannt dafür, dass seine Romane nicht gerade Thriller sind, sondern eher gehobene, anspruchsvolle und verwickelte Agentenlektüre. Bei diesem Roman verheddert er sich jedoch für meinen Geschmack zu sehr in Nebenschauplätzen, die sich oft zu lange ziehen und die eigentliche Handlung nicht voranbringen, aber es dem Leser schwer machen, ihr zu folgen. Dadurch mangelt es dem Roman an vielen Stellen an Spannung.

Für meinen Geschmack macht le Carré auch die Zusammenhänge viel zu wenig deutlich, so dass sich der Leser immer wieder alleingelassen fühlt bei dem Versuch, die Abläufe zu durchschauen. Das ist dem Grunde nach keine schlechte Vorgehensweise, aber in diesem Roman lässt der Autor zu viele Dinge offen.

Nach dem sehr gelungenen Klassiker „Dame, König, As, Spion“ ein kleiner Absturz. Zwei Sterne. 

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