Hedwig Pringsheim Meine Manns

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Inhaltsangabe zu „Meine Manns“ von Hedwig Pringsheim

Geistreich, charmant, ironisch, einfühlsam - so meldet sich Thomas Manns Schwiegermutter zu Wort. 141 Briefe schrieb Hedwig Pringsheim an Maximilian Harden, den berühmten Publizisten. Es sind literarische Kabinettstücke, in denen auch die alltäglichste Beobachtung zum witzigen Bonmot wird. Es sind Lebensreflexionen der"schönsten und geistvollsten femme du monde"(Klaus Mann).
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  • Rezension zu "Meine Manns" von Hedwig Pringsheim

    Meine Manns
    MoMo

    MoMo

    19. April 2009 um 13:17

    Zuerst einmal ist der Titel sehr irreführend. Hedwig Pringsheim, deren Briefe an Maximilian Harden hier veröffentlich wurden, ist zwar die Schwiegermutter von Thomas Mann und man erfährt auch immer wieder Belangloses über die Familie Mann, aber dies umfasst vom Inhalt nur einen ganz kleinen Teil. Trotzdem sind die Briefe sehr spannend geschrieben und man erfährt über einen längeren Zeitraum die politischen und kulturellen Auseinandersetzungen, die vor dem 1. Weltkrieg und auch noch danach Deutschland beschäftigt haben. Die Briefe sind sehr anschaulich geschrieben und auch wenn man sich mit dem Umfeld der Hedwig Pringsheim nicht weiter beschäftigt hat kann das Buch doch gefallen. Der beginnende Antisementismus der damaligen Zeit ist herauszuhören, auch die Halbjüdin Pringsheim ist davor nicht gefeit. Ein zum Lesen lohnenswertes Buch mit einem irreführenden Titel

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