Hef Buthe

 3.6 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor von Das Erbe der Loge, Im Schatten des Münsters und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hef Buthe

Hef Buthe, geboren 1946, durchstreifte von 1968-1975 die USA, Südamerika und Asien. Als Reporter berichtete er aus dem Vietnamkrieg und Yom-Kippur-Krieg. Danach folgten Aufenthalte auf Borneo, Japan und Sibirien. Es folgte ein Studium zum Wirtschaftsingenieur und die Gründung einer Beraterfirma in Hongkong, Shanghai und Peking. 2001 zog er sich aus dem Geschäftsleben zurück und lebt seither mit seiner Familie im Sauerland. Inzwischen sind 14 Thriller als print und E-book von ihm erschienen.
Besuchen Sie den Autor auf seiner Webseite www.hef-buthe.de

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hef Buthe

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Cover des Buches Das Erbe der Loge (ISBN: 9783404155996)

Das Erbe der Loge

 (12)
Erschienen am 05.04.2007
Cover des Buches Im Schatten des Münsters (ISBN: 9783404157839)

Im Schatten des Münsters

 (9)
Erschienen am 13.11.2007
Cover des Buches Saigon - Berlin (ISBN: 9783404165148)

Saigon - Berlin

 (6)
Erschienen am 01.11.2010
Cover des Buches Die Büßer von Mallorca (ISBN: 9783404163588)

Die Büßer von Mallorca

 (5)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches Lebenslänglich tot (ISBN: 9783404165988)

Lebenslänglich tot

 (2)
Erschienen am 09.11.2011
Cover des Buches Wolfspest (ISBN: 9783739245348)

Wolfspest

 (1)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches Der brennende Dornbusch (ISBN: 9783404159383)

Der brennende Dornbusch

 (2)
Erschienen am 07.11.2008
Cover des Buches Töchter der Triaden - Band 1 (Xantia) (ISBN: 9783845009889)

Töchter der Triaden - Band 1 (Xantia)

 (0)
Erschienen am 31.10.2012

Neue Rezensionen zu Hef Buthe

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Rezension zu "Lebenslänglich tot" von Hef Buthe

Rezension zu "Lebenslänglich tot" von Hef Buthe
beowulfvor 9 Jahren

Sicher, die Methode ist nicht ganz neu, aber wenn so gut umgesetzt, wie bei Hef Buthe, immer wieder faszinierend. Da weiß einer etwas, das hat er als Journalist erfahren, aber beweisen lässt sich nichts, Veröffentlichung ausgeschlossen. Da macht man dann einen Krimi oder Thriller draus, garniert die Geschichte mit zwei oder drei zusätzlichen Leichen und einem obertoughem Protagonisten und fertig ist ein Stück Dutzendware.

Dieser Versuchung ist der Autor nicht erlegen. Er schreibt nicht von einem Edelprotagonisten, der reihenweise die Ganoven erlegt und die schönsten Frauen umlegt. Sich mit seinem Peter Stösser, der von einem Schlammassel in den nächsten stolpert, der an Höhenangst leidet und der vor der totalen Pleite steht zu identifizieren, wie viele Leser das oft möchten fiele mir schwer. Der arme Peter Stösser weiß nicht wie ihm geschieht, als er in eine immer verzwicktere Situation verwickelt wird und alsbald bemerkt, dass er auf dem Schachbrett nur eine Figur ist, in einem Spiel das Andere spielen. Es geht um Geld, viel Geld. es geht um Ausbeutung der schlimmsten Art und um Mord aus brutalstem Egoismus. Zum Inhalt will ich gar nichts verraten, nur meinen guten Rat zu Hef Buthe Büchern wiederholen : Niemals an einem Tag beginnen, auf den ein Arbeitstag folgt. Freitag am Abend anfangen an einem freien Wochende, das ist das Gesündeste, aber bitte immer daran denken, dass auch ein Leser der Nahrungs- und Getränkeaufnahme bedarf.

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Rezension zu "Saigon - Berlin" von Hef Buthe

Rezension zu "Saigon - Berlin" von Hef Buthe
beowulfvor 10 Jahren

Spannender Krimi der die Themen Wendezeit und Zusammenbruch der DDR Staatsmacht und Einsatz von Journalisten im Vietnamkrieg mit einer Krimihandlung verbindet. Gerade die Thematisierung der heute so berühmten "embedded journalsts" und ihr Mißbrauch durch die Kriegsparteien im Propagandakrieg macht dieses Buch so interessant., aber auch die Unsicherheit der Ostberliner im Dezember 1989 als alles Gewisse ungewiss wurde und die fest gefügte Ordnung und Zukunft sich in Nichts auflöste wird gut getroffen. Dabei ist die Krimihandlung temporeich und aktiongeladen- keiin whodunit mit Ermittler im engeren Sinne, sondern der Erlebnisbericht eines Jouranlisten, den die ferne Vergangenheit aus Anlass des Systemzusammenbruchs einholt.

Ich habe gestern früh an einem normalen Arbeitstag begonnen das Buch zu lesen und leide heute - an einem normalen Arbeitstag an Schlafmangel, da ich kurz nach drei beim Erreichen der letzten Seite das Licht ausgemacht habe, das empfehle ich niemand, wollte es aber als Warnung nicht unterschlagen. Das Buch zu lesen ist sehr empfehlenswert- aber besser am Samstag anfangen...

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Rezension zu "Saigon - Berlin" von Hef Buthe

Rezension zu "Saigon - Berlin" von Hef Buthe
hproentgenvor 10 Jahren

Der junge Reporter Peter Stösser wird 1968 vom Verlag nach Saigon geschickt, mitten in die Hochphase des Vietnamkriegs. Bald stellt er fest, dass hier jeder gegen jeden kämpft. Seine Journalistenkollegen nicht ausgenommen. Und die Vietnamesen, Chinesen und Khmer in Saigon versuchen in der Hölle vor allem eins: Zu überleben. Letzteres ist nicht einfach, in einem Krieg, dem mehrere Millionen Menschen zum Opfer fielen und der von beiden Seiten gnadenlos geführt wurde.

Bald wird Peter Stösser in Intrigen beider Seiten hineingezogen, muss um sein Leben fürchten, weiß nicht, wer Freund und Feind ist. Nicht mal auf seine vietnamesische Geliebte kann er sich verlassen. Ist sie eine heimliche Parteigängerin des Vietcong, liefert sie Informationen? Warum verhält sie sich so aggressiv? Ihr Bruder, erst dreizehn, läuft weg, um Vietcong Soldat zu werden, der Bauernhof der Eltern wird erst vom Vietcong, dann von US Bombern zerstört. Peter Stösser gelingt eine aufsehenerregende Fotoreportage aus dem Grenzgebiet zu Kambodscha, doch selbst da stellt sich bald heraus, dass nichts so war, wie er angenommen hatte.

Zwanzig Jahre später sitzt Stösser in Berlin. Die Mauer fällt, die Grenze ist offen und jemand hat Stösser nach Ostberlin gelockt, der seine Tochter, die Halbvietnamesin The Maria entführt hat. Die Vergangenheit holt den Kriegsreporter ein.

Der Ich-Erzähler wird von einem Abenteuer ins nächste geworfen, durchblickt selten, was gespielt wird, erlebt Vietnam und wie fremd ihm die Kultur ist. Kein üblicher Thriller mit Gut und Böse, stattdessen ist das ein Kriegsbuch, besser gesagt ein Anti-Kriegsbuch. Es bringt den Vietnamkrieg zurück, der erst groß als Verteidigung der freien Welt gefeiert wurde, später wurde er unter Ho-Ho-Ho Tschi Minh rufen als tapferer Befreiungskrieg verstanden. Stössers Vietnam ist weder das eine noch das andere, sondern einfach die Hölle, in dem niemand weiß, wem er trauen kann, in dem jeden Augenblick ein neues Verhängnis losbrechen kann.

Das ist das Verdienst des Buches. Einen unbarmherzigen Krieg wieder lebendig werden zu lassen, Spannung pur aber genauso gut Grauen und was Sache ist, bleibt meist verborgen. Es ist aber auch eine Erinnerung an die Kriegsreporter, die oft genug ihr Leben riskierten. Hef Buthe, der Autor, war selbst einer von ihnen. Und es erinnert daran, dass es nur einen Sieger gab: Drogen.

Leseprobe: http://www.amazon.de/gp/reader/3404165144/ref=sibdppt#reader-link
Homepage des Autors: http://www.hef-buthe.de/

Saigon Berlin, Thriller, Hef Buthe, Bastei, Dezember 2010
ISBN-13: 978-3404165148, TB, 461 Seiten, Euro 8,99

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L
suche im hinblichk auf einen mallorca-aufenthalt belletristik die zur insel passt
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