Hef Buthe Im Schatten des Münsters

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten des Münsters“ von Hef Buthe

Otto ist ein Stadtstreicher, der sein Holzwägelchen über den Münsterplatz schiebt. Die Anlieger beobachten ihn mit einer Mischung aus Widerwillen und Mitleid. Doch als der Organist des Münsters einem mysteriösen Unfall zum Opfer fällt, rückt Otto in den Mittelpunkt des Interesses. Ein Journalist deckt Zusammenhänge auf, welche die Kirche lieber verschweigen möchte. Es geht um ein Konkordat aus dem 19. Jahrhundert, das Erbe einer alten italienischen Adelsfamilie und die Frage: Wem gehört der Münsterplatz? Die Antwort könnte lebenswichtig sein. Nicht nur für Otto.

Dieses Buch hat mich in den Bann des Autors gezogen!

— Lesetante68

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  • Rezension zu "Im Schatten des Münsters" von Hef Buthe

    Im Schatten des Münsters

    Penelope1

    05. September 2010 um 11:24

    Ich erwartete einen "normalen" Krimi und war erstaunt über die Art, in der dieser Krimi aufgebaut ist: es geht nur zweitrangig um die Aufklärung der Morde bzw. Unfälle, die quasi "ganz nebenbei" geschehen. Ein Reporter macht Urlaub in einer Münsterstadt (wahrscheinlich Freiburg) und wird durch einen kranken, stinkenden und allseits unbeliebten Stadtstreicher, der sich täglich von den Abfällen des Münstermarktes ernährt, in eine Geschichte hineingezogen, die seine ganze Aufmerksamkeit und Kombinationsfähgikeit in Anspruch nehmen. Die Geschäfte rund um den Münsterplatz bestimmen nach außen hin harmonisch das Bild, aber hinter den Kulissen brodelt es gewaltig: die Pachtverträge sind in zwei Gruppen unterteilt und so kann es nur zu Zwistigkeiten kommen, sobald eine Gruppe wieder einmal Pachterhöhungen hinnehmen muss... Man munkelt, dass der Hintergrund die Besitzansprüche des Marktes bildet und da niemand weiß, wem der Münsterplatz wirklich gehört. Doch der Professor scheint mehr zu wissen, seit Jahren recherchiert er die Stammbäume der Ladenbesitzer. Als er durch einen Unfall stirbt, wird die Aufmerksamkeit von Reporter Gerd geweckt, und bald schon macht er es sich zur Aufgabe herauszufinden, wem der Marktplatz denn nun wirklich gehört - zunächst nur, weil er eine große Story für seine Zeitung wittert, aber schnell wird die Sache persönlich, denn er verliebt sich in die Tochter des toten Professors. Welche Rolle spielt der kranke Penner? Kann er vielleicht sogar Besitzansprüche geltend machen? Und wenn ja, warum fristet er sein Dasein als Bettler, anstatt sich auf sein Recht zu berufen? Fragen über Fragen, die Lage auf dem Markt spitzt sich täglich zu. Es kommt zu Unruhen, Anzeigen, Geschäftsschließungen, und sogar zu einer Reihe seltsamer "Unfälle". Als dann auch noch ein Kind entführt wird, scheint die Situation ihren Höhepunkt erreicht zu haben... Eine spannende und gut recherchierte Geschichte um die Besitzansprüche des Münsterplatzes, die offensichtlich bis heute noch nicht geklärt sind. Allerdings hatte ich an einigen Stellen Schwierigkeiten, die Flut von Informationen und Querstreben zu verarbeiten, musste des öftern zurückblättern und kam mir bald selbst vor wie ein Stammbaumforscher. Wer kannte wen, wer ist mit wem verwandt, wem gehörte der Marktplatz ursprünglich, wer hat welche Dokumente und wer hat welche Dokumente wem enwendet? Wo sind die Originale? Irgendwann verlor ich ein wenig den Überblick, vor allen Dingen dann, wenn ich das Buch für einen Tag unterbrechen musste. Der Protagonist Gerd ist sympathisch, allerdings wunderte es mich, wie leicht er damit zurechtkam, dass er doch offensichtlich nicht ganz unschuldig an den Geschehnissen und "Unfällen" war. Überhaupt: die Angehörigen scheinen nicht sehr traurig über den Tod der Personen zu sein, hier hätte ich mir ein wenig mehr Gefühl oder Anteilnahme - auch von seiten des Reporters - gewünscht. Ansonsten hatte ich das Gefühl, hier ein fundiert recherchiertes Werk vor mir zu haben, welches aber letztendlich immer noch die Frage offen lässt: wem gehört denn nun der Münsterplatz??

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  • Rezension zu "Im Schatten des Münsters" von Hef Buthe

    Im Schatten des Münsters

    Jens65

    25. May 2008 um 13:19

    Im Schatten des Münsters ist kein Thriller im üblichen Sinne, Action fehlt weitgehend, Eher ein intelligentes Kreuzworträtsel, ein Puzzle mit viel zu vielen Teilen.

    Ein Buch, das seine Spannung aus den Rätseln zieht, aus Figuren, die schillern und ständig andere Interessen zu vertreten scheinen. Ein Lesevergnügen, das am Schluss die Frage offen lässt: Wem gehört die Stadt denn nun wirklich?

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