Heide Maixner Riss in der Staumauer

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Inhaltsangabe zu „Riss in der Staumauer“ von Heide Maixner

Die Eltern des Kindes wuchsen nach dem zweiten Weltkrieg auf. Die Verhältnisse waren eher ärmlich. Der Vater des Kindes wollte schnelles Geld verdienen und fuhr zur See. Danach lernte er die Mutter dieses Kindes kennen, die „zwei Gesichter“ hatte. Der Vater entwickelte sich in dieser Ehe - aus Bequemlichkeit der Wahrheit ins Auge zu sehen - zu einem Schönredner. Er redete sich im wahrsten Sinne seine Ehe schön. Vor einer Scheidung hatte er Angst, denn das Alleinsein und mit den Lebensumständen nicht zu Recht zu kommen, bereitete ihm Sorgen. So entwickelte er sich immer mehr zu einem Zweifler, negativem Denker und Angsthasen. Tag für Tag erlebte das Kind die Unterdrückung durch seine Mutter und litt unter großen Angstzuständen. Als junger Mann im Alter von 24 Jahren lebte er noch immer bei seinen Eltern.

Der ständige Dauerkonflikt mit seinen Eltern führte dazu, dass er als erwachsener Mann an starker Neurodermitis litt, die sich über seinen gesamten Körper so ausbreitete, dass das rohe Fleisch sichtbar wurde. Er war inzwischen suizidgefährdet. Es kam der Tag, an dem er sich das Leben nehmen wollte, was schief ging.

Aus eigener Kraft konnte er sein Leben nicht in den Griff bekommen. So begab er sich in eine psychosomatische Klinik. Dort wurde sein Leben von Anfang an über 9 Wochen aufgearbeitet. Das Ziel der Ärzte bestand darin, ihm aufzuzeigen, warum er so depressiv und suizidgefährdet war und an dieser extremen Neurodermitis litt. Allerdings war er seelisch noch nicht gefestigt und geheilt, was ihm bei der Entlassung gesagt wurde.

Trotzdem glaubte er daran, seelisch allein klar zu kommen. So nahm er seine berufliche Tätigkeit und seine Arbeit in der gemeinnützigen Institution (in der er über viele Jahre hinweg den Elternhausersatz suchte) wieder auf.

Inzwischen hat er sich einer Therapie unterzogen.

Die Therapeutin signalisierte ihm eine sehr lange Therapiezeit…

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