Heide Solveig Göttner

 4.1 Sterne bei 58 Bewertungen
Autorin von Die Priesterin der Türme, Der Herr der Dunkelheit und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Heide Solveig Göttner

Die Priesterin der Türme

Die Priesterin der Türme

 (26)
Erschienen am 01.03.2007
Der Herr der Dunkelheit

Der Herr der Dunkelheit

 (19)
Erschienen am 15.02.2008
Die Königin der Quelle

Die Königin der Quelle

 (13)
Erschienen am 20.07.2009

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Rezension zu "Die Königin der Quelle" von Heide Solveig Göttner

Rezension zu "Die Königin der Quelle" von Heide Solveig Göttner
Siirivor 7 Jahren

Auch vom dritten Teil der bezaubernden Trilogie „Die Insel der Stürme“ wurde ich nicht enttäuscht.
Schnell wurde ich wieder von der Geschichte um das Eine Kind Lillia und ihre drei so unterschiedlichen Begleiter Amra, Gorun und Jemren in den Bann gezogen. Die dichte Atmosphäre des Romans nahm mich sofort gefangen. Mit kleinen, subtilen Hinweisen auf frühere Geschehnisse hilft die Autorin zuweilen dem Gedächtnis auf die Sprünge, so dass es einfach war, sich wieder in dieser faszinierenden Fantasy-Welt zurechtzufinden.
Diesmal erhalten die drei Gefährten von der Feenpriesterin Anrynan den geheimnisvollen Auftrag, den Weißen Stein zu finden, ohne den Lillias Heimkehr keinerlei Wirkung hätte und die Insel verloren wäre. Die Helden ziehen somit aus, um diesen Stein zu finden, obgleich ihnen niemand sagt, wie dieser beschaffen ist.
Der weiße Stein ist der wichtigste Stein im Edú-Spiel, dem Spiel des Wandels. Dieses Spiel spiegelt die Geschicke der Welt wider, eine Analogie, welche die Autorin auf sehr geschickte Weise in den Roman einbaut. Antiles, der Dunkle Gott, hat diesen Stein entwendet, bevor er vom restlichen Feenvolk aufs Meer verbannt wurde.
So ziehen denn die Helden aus und lassen sich dabei vom Einen Kind auf einen langen und gefahrenvollen Weg führen. Dabei ahnen sie nicht, welches traurige Schicksal ihnen die dunkle Prophezeiung voraussagt, denn Anrynan entscheidet sich, ihnen diese Weissagung vorzuenthalten. Wird die Prophezeiung eintreten oder kann das Schicksal noch abgewendet werden?

In diesem Teil der Trilogie nimmt das Feenvolk, das von den Menschen des Südens als „die Ewigen“ angebetet wird, einen größeren Raum ein. So sind in diesem Buch einige mystisch angehauchte Passagen zu finden; Anrynan erhält als die Hohepriesterin von Defágos und Angehörige des Feenvolks eine tragende Rolle. Das Feenvolk hat sich seit Langem von den Geschicken der Menschen abgewandt und ist ihnen gegenüber gleichgültig eingestellt. Die Götter haben sich von den Menschen entfremdet – einzig Anrynan hält ihnen die Treue und zerwirft sich darüber mit dem Rest des Feenvolks.

„Die Königin der Quelle“ ist ein Buch über Toleranz zwischen den Völkern, über die Sinnlosigkeit von Kriegen und Zwistigkeiten und die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundschaft. So spielt denn auch die Freundschaft zwischen den so ungleichen Charakteren Jemren und Gorun auch in diesem Band wieder eine zentrale Rolle. Auch das Verhältnis der beiden Männer zu Amra verändert sich. Die Gefährten streiten sich, versöhnen sich, lernen sich besser kennen und verstehen, trennen sich und finden sich wieder. Finden dabei auch sich selbst.

Wieder erleben wir jedes Kapitel aus der Perspektive einer anderen Figur, wobei auch die Blickwinkel des Nraurn Nesyn und der Feenpriesterin Anrynan eingenommen werden. Auf diese Weise erhält der Leser auch einen Einblick in die Denkweisen und Gegebenheiten des feindlichen Ziegenvolks, der Nraurn. Und er lernt, dass auch das langlebige Feenvolk keineswegs unfehlbar ist und seinerseits mit internen Zwistigkeiten und Zank zu kämpfen hat.
Heide Solveig Göttner verzichtet auf jegliche Schwarz-Weiß-Malerei. Vielmehr gelingt ihr eine facettenreiche und glaubwürdige Zeichnung der Charaktere, deren Gefühlswelt und Gedanken eindringlich beleuchtet werden. Am besten hat mir gefallen, wie gekonnt die Autorin Jemrens innere Zerrissenheit zwischen dem Süden und der Solidarität mit seiner Heimat, dem Norden, darstellt. Obwohl er sich im Süden inzwischen Ansehen erworben hat, tritt dieser ihm nach wie vor misstrauisch entgegen. Dem Süden gehören jedoch seine beiden Weggefährten Amra und Gorun an, die ihm längst auch Freunde geworden sind. Auch die Motive des Dunklen Gottes Antiles werden in diesem Band deutlicher. Die Autorin zeigt uns viel Innenansicht ihrer Figuren und zeichnet sie mit großem psychologischem Geschick, so dass die Gründe für ihr Handeln immer nachvollziehbar bleiben.

Der bildhafte und detailreiche Erzählstil und die sehr angenehme und elegante Sprache sorgen dafür, dass die Handlung wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft.
Den Abschluss der Trilogie empfand ich als sehr gelungen, da mich die Wendung am Schluss sehr überrascht hat und sich so nicht vorhersehen ließ. Der Epilog bietet dann einen Ausblick auf die Zukunft der Insel der Stürme.

Fazit: Die Trilogie „Die Insel der Stürme“ hat mit ihrem dritten Band einen runden und sehr gelungenen Abschluss gefunden. Ich kann jedem Fantasy-Leser diese wundervolle Reihe ans Herz legen. Mir hat es großen Spaß gemacht, diese drei faszinierenden Charaktere auf ihrer gefahrenvollen und entbehrungsreichen Reise durch die Insel der Stürme zu begleiten.

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Rezension zu "Die Priesterin der Türme" von Heide Solveig Göttner

Rezension zu "Die Priesterin der Türme" von Heide Solveig Göttner
Siirivor 7 Jahren

Inhalt:

Amra ist die Laîren der Stadt Caláxi, der Freundlichen. Ihre Aufgabe ist es, als Heilerin zu wirken sowie die Verstorbenen ins Jenseits zu geleiten. Sie dient dabei dem erbarmungslosen und gierigen Totengott Antiles, der nach allem Leben trachtet. Unter den Lebenden gilt sie deshalb als die „Unberührbare“ und steht am Rande der Gesellschaft – ein Schicksal, das sie sich, ihrer Berufung folgend, selbst erwählt hat.

Nach der Totenklage für einen jungen Bewohner Caláxis, der ermordet aufgefunden worden war, begegnet sie auf der Suche nach Heilkräutern im Tal von Caláxi einem Fremden, der sich in Begleitung eines wunderschönen kleinen Mädchens befindet. Zusammen mit Gorun, dem Ersten Reiter Caláxis, der gleichzeitig der ältere Bruder des Verstorbenen ist, bringt sie die geheimnisvollen Fremden in die Stadt. Die Bewohner Caláxis begegnen der kleinen Lillia und ihrem Begleiter mit großem Misstrauen – scheint sie doch ein Verlorenes Kind zu sein, welches einer alten Legende nach das Ende der Zeit und damit den Untergang ihrer Insel herbeiführen wird. Solche Kinder werden gewöhnlich zu Tode verurteilt. Amra will dies jedoch nicht wahr haben, empfindet Mitleid mit dem Kind und setzt sich für Lillia ein.

Diese kündigt voller Angst ein großes Unglück an, das der Stadt bevorsteht, doch es will ihr niemand Glauben schenken. Als jedoch tatsächlich eine furchtbare Katastrophe eintritt, welche vielen Bewohnern der Stadt das Leben kostet und zudem die starke Stadtmauer zum Einsturz bringt, geben die aufgebrachten Bewohner Caláxis dem Kind und dessen übernatürlichen Kräften die Schuld.

Nach der Katastrophe und der Zerstörung ihrer geliebten Stadt macht sich Amra zusammen mit Gorun, Jemren, dem Fremden aus dem Norden sowie Lillia auf den Weg, um der Herkunft des geheimnisvollen Kindes auf den Grund zu gehen…

Meine Meinung:

Heide Solveig Göttner schafft mit dem Auftakt ihrer Trilogie eine wundervolle Fantasy-Welt, in welche der Leser voll und ganz versinken kann.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere verfasst sind. So lernt der Leser die doch recht unterschiedlichen Ansichten und Denkweisen dieser drei Figuren kennen, die teils auch einen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund haben. Dies fand ich sehr interessant und der Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt brachte mir alle drei Hauptcharaktere sehr nahe.

Der wichtigste Aspekt der Geschichte ist natürlich das geheimnisvolle Mädchen Lillia, das offensichtlich die Elemente beherrschen kann und doch oftmals so unschuldig und schutzbedürftig ist, wie es ein Kind dieses Alters gewöhnlich ist. Wie ihre Begleiter, so trieb auch mich beim Lesen die Frage um, ob die alten Legenden die Wahrheit berichten und ob Lillia wirklich eine Unglücksbotin oder gar Unglücksbringerin ist. Sehr interessant fand ich aber auch die Beziehungen zwischen den drei anderen Hauptfiguren zueinander. Gorun scheint Amra sehr nahe zu stehen und dennoch achtet er ihren Status als Laîren und ist sorgfältig darauf bedacht, sie niemals zu berühren. Dennoch herrscht zwischen diesen beiden Figuren eine große Vertrautheit.

Im Süden scheinen Regeln und Gesetze, Traditionen, Sitten und Gebräuche sehr groß geschrieben zu werden, und der Glaube an die alten Götter ist dort sehr verwurzelt. Außerdem herrscht zwischen den Städten im Süden ein sehr starker Zusammenhalt. Damit kann Jemren, der aus dem Norden der Insel stammt, nicht viel anfangen. Sein Volk glaubt nicht an die alten Götter und die einzelnen Städte bleiben lieber für sich. Der Gegensatz zwischen diesen beiden Kulturen und das gegenseitige Unverständnis füreinander zeigt sich immer wieder in der Beziehung zwischen Gorun und Jemren, die von großem Misstrauen geprägt ist. Amra dagegen ist der fremden Kultur gegenüber deutlich toleranter. Ihre Toleranz und ihr Verständnis haben mir diese Frau auf Anhieb sympathisch gemacht. Hinzu kommt noch ihr unablässiges Festhalten an ihrer Berufung als Laîren, auch wenn sie dies mit ihrer Familie entzweit hat und zudem ein Leben in sehr einfachen Verhältnissen mit sich bringt. Für diese Zielstrebigkeit und Konsequenz konnte ich Amra nur bewundern.
Auch Jemren und Gorun gefallen mir sehr gut, sie sind vielschichtig und haben ihre Stärken und Schwächen, sind zwar alles andere als perfekt, aber dennoch keine schlechten Menschen. Dies macht sie authentisch und plastisch und bringt sie dem Leser nahe.
So war es mir ein Leichtes, während ihrer beschwerlichen Reise mit den Protagonisten zu leiden und zu hoffen und mich mit ihnen immer wieder über neue Entdeckungen und Enthüllungen zu wundern.

Das Buch hat einen angenehm ruhigen Erzählstil, wirkt aber keinesfalls langatmig. Die Autorin hält den Spannungsbogen stets aufrecht, so dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen mochte. Zudem verzichtet sie auf übertrieben grausame Schilderungen von Gewalt und auf ausufernde Schlachtenszenen. Vielmehr entwirft sie eine stimmungsvolle, detailreiche und faszinierende Welt, in die ich mich sehr schnell eingefunden habe und in die ich mich freue, im zweiten Band wieder zurückzukehren. Immer wieder werden dem Leser gut durchdacht wirkende Einblicke in die Geschichte der Insel und in ihre politischen Verhältnisse offenbart.

Das Ende des ersten Bandes macht mich auf jeden Fall neugierig darauf, wie es mit den lieb gewonnenen Protagonisten weitergeht, und deshalb bin ich froh, dass die Trilogie bereits komplett vorliegt, so dass ich zeitnah weiter lesen kann. Ich freue mich schon sehr darauf, bald wieder in diese atmosphärische, wunderbare Welt abtauchen zu können.

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Rezension zu "Der Herr der Dunkelheit" von Heide Solveig Göttner

Rezension zu "Der Herr der Dunkelheit" von Heide Solveig Göttner
Siirivor 7 Jahren

Heide Solveig Göttner ist es auch mit dem zweiten Teil der Trilogie „Die Insel der Stürme“ wieder gelungen, mich in den Bann dieser fantasievollen Welt zu ziehen.

Geschickt hilft die Autorin insbesondere zu Beginn des Romans dem Gedächtnis ihrer Leser auf die Sprünge, indem sie unaufdringlich nochmals an die Geschehnisse im ersten Band erinnert. Dies geschieht sehr subtil und stört den Lesefluss daher auch nicht. Vielmehr empfand ich es als hilfreich, manche Dinge aus dem ersten Band wieder in Erinnerung gerufen zu bekommen (auch wenn es noch gar nicht lange her ist, dass ich ihn gelesen habe).

Schon von der ersten Seite des Buches an war ich wieder gefesselt von der Geschichte um Lillia und ihre Begleiter. Sofort spürte ich wieder die Wohlfühl-Atmosphäre, die mir schon die Lektüre des ersten Bandes zu einem Genuss machte. Ich freute mich sehr, den liebgewonnenen Protagonisten wieder begegnen zu dürfen. Auch in diesem Band war mein persönlicher Favorit wieder der nachdenkliche und sanftmütige Jemren, den ein so schlimmes Schicksal ereilt, das er mit Fassung trägt. Interessant ist es, wie er seine Haltung seiner Heimat, dem Norden sowie auch dem vormals als feindlich betrachteten Süden gegenüber langsam verändert und immer offener wird. Auch Gorun macht eine sehr interessante Entwicklung durch und so wuchs auch er mir immer mehr ans Herz. Amra hat mich wie immer sehr fasziniert und ich bewundere ihre Willensstärke und ihren Mut. Die Laîren von Caláxi muss in diesem Band viel leiden, so dass ich oftmals nicht umhin konnte, um sie und mit ihr zu zittern. Im Laufe der Handlung erfährt der Leser nebenbei auch immer mehr über die Hauptfiguren und deren Vergangenheit, lernt sie kennen und ihre Einstellungen und Handlungsmotive verstehen.

Der zweite Band der Saga ist in zwei Teile aufgeteilt, die wiederum in einzelne Kapitel unterteilt sind. Im Gegensatz zum ersten Band, in dem die Perspektive insgesamt nur drei Mal wechselte, erlebt man hier jedes einzelne Kapitel aus der Sicht einer anderen Figur. Auf diese Weise erlebt der Leser, wie sich Jemren und Gorun langsam einander annähern, bis schließlich sogar eine Freundschaft zwischen den beiden so grundverschiedenen Männern entsteht. Auch die Beziehungen zwischen den anderen Charakteren verändern und intensivieren sich, was durch den häufigen Perspektivwechsel sehr gut zu verfolgen ist.

Anders als im ersten Band konnte der Leser hier auch einen Handlungsstrang aus der Perspektive von Nesyn, Feldherr der Nraurn-Königin Kajlyn-Gua, verfolgen. Somit bekommt man auch eine Einsicht in die Denkweisen und Beweggründe des feindlichen Nraurn-Volkes. Auch Nesyn ist eine sehr interessante Figur und man kann erahnen, dass auch in ihm ein guter Kern steckt, dass er im Glauben ist, seine Handlungen wären zum Besten seines Volkes.

Gleichzeitig erhält man auch einen tieferen Einblick in die Geschichte der Insel und es werden Teile von Lillias Geheimnis gelüftet. Ich möchte nochmals die so gut durchdachte und geheimnisvolle Welt loben, welche die Autorin hier erschaffen hat. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich ihr Schicksal und das ihrer liebenswerten (und auch der weniger liebenswerten) Bewohner noch entwickeln wird.

Die Sprache gefällt mir wieder sehr gut, sie wirkt sehr elegant und bringt dem Leser die Umgebung auf eine bildhafte, anschauliche Weise näher, ohne jedoch sperrig zu wirken. Die Schlachtszenen waren so eindringlich geschildert, dass ich nicht umhin konnte, mit den Charakteren zu leiden und zu zittern. Positiv möchte ich auch hervorheben, dass die Autorin auf allzu brutale und blutige Schilderungen verzichtet. Vielmehr hebt sie immer wieder die Sinnlosigkeit und das Leid des Krieges und der damit verbundenen Verluste hervor. Dies hat mir sehr gut gefallen und lässt mich auf ein versöhnliches Ende der Trilogie hoffen.

Auch das Cover ist wieder einmal eine Augenweide und ist perfekt auf den Buchinhalt abgestimmt. Das Glossar sowie die Karte hinten im Buch kamen beim Lesen oft zum Einsatz und waren äußerst hilfreich.

Alles in allem hat mir der zweite Band dieser wunderbaren Trilogie mindestens genauso gut gefallen wie der erste und ich verbrachte viele schöne Lesestunden damit. Ich kann es kaum erwarten, mit dem dritten Band zu beginnen und fiebere schon jetzt dem Finale entgegen.

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