Heide Solveig Göttner Der Herr der Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Der Herr der Dunkelheit“ von Heide Solveig Göttner

Die Insel der Stürme ist in Gefahr. Amra, die Dienerin des Totengottes, setzt mit ihren Gefährten den Kampf gegen die zerstörerischen Mächte fort, die ihre Welt in den Abgrund stürzen wollen. Auf der Flucht vor den grausamen Ziegenkriegern hat es Amra, Gorun, Jemren und Lillia in den Norden der Insel verschlagen. Verräter liefern Lillia, die Nachfahrin der Götter, dem Totengott Antiles selbst aus, der sie auf das Schiff der Toten verschleppt. Alles scheint verloren. Doch der Schwertkämpfer Gorun setzt sein Leben aufs Spiel, um Lillia dem Herrn der Dunkelheit wieder zu entreißen.

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  • Rezension zu "Der Herr der Dunkelheit" von Heide Solveig Göttner

    Der Herr der Dunkelheit

    Siiri

    12. August 2011 um 12:57

    Heide Solveig Göttner ist es auch mit dem zweiten Teil der Trilogie „Die Insel der Stürme“ wieder gelungen, mich in den Bann dieser fantasievollen Welt zu ziehen. Geschickt hilft die Autorin insbesondere zu Beginn des Romans dem Gedächtnis ihrer Leser auf die Sprünge, indem sie unaufdringlich nochmals an die Geschehnisse im ersten Band erinnert. Dies geschieht sehr subtil und stört den Lesefluss daher auch nicht. Vielmehr empfand ich es als hilfreich, manche Dinge aus dem ersten Band wieder in Erinnerung gerufen zu bekommen (auch wenn es noch gar nicht lange her ist, dass ich ihn gelesen habe). Schon von der ersten Seite des Buches an war ich wieder gefesselt von der Geschichte um Lillia und ihre Begleiter. Sofort spürte ich wieder die Wohlfühl-Atmosphäre, die mir schon die Lektüre des ersten Bandes zu einem Genuss machte. Ich freute mich sehr, den liebgewonnenen Protagonisten wieder begegnen zu dürfen. Auch in diesem Band war mein persönlicher Favorit wieder der nachdenkliche und sanftmütige Jemren, den ein so schlimmes Schicksal ereilt, das er mit Fassung trägt. Interessant ist es, wie er seine Haltung seiner Heimat, dem Norden sowie auch dem vormals als feindlich betrachteten Süden gegenüber langsam verändert und immer offener wird. Auch Gorun macht eine sehr interessante Entwicklung durch und so wuchs auch er mir immer mehr ans Herz. Amra hat mich wie immer sehr fasziniert und ich bewundere ihre Willensstärke und ihren Mut. Die Laîren von Caláxi muss in diesem Band viel leiden, so dass ich oftmals nicht umhin konnte, um sie und mit ihr zu zittern. Im Laufe der Handlung erfährt der Leser nebenbei auch immer mehr über die Hauptfiguren und deren Vergangenheit, lernt sie kennen und ihre Einstellungen und Handlungsmotive verstehen. Der zweite Band der Saga ist in zwei Teile aufgeteilt, die wiederum in einzelne Kapitel unterteilt sind. Im Gegensatz zum ersten Band, in dem die Perspektive insgesamt nur drei Mal wechselte, erlebt man hier jedes einzelne Kapitel aus der Sicht einer anderen Figur. Auf diese Weise erlebt der Leser, wie sich Jemren und Gorun langsam einander annähern, bis schließlich sogar eine Freundschaft zwischen den beiden so grundverschiedenen Männern entsteht. Auch die Beziehungen zwischen den anderen Charakteren verändern und intensivieren sich, was durch den häufigen Perspektivwechsel sehr gut zu verfolgen ist. Anders als im ersten Band konnte der Leser hier auch einen Handlungsstrang aus der Perspektive von Nesyn, Feldherr der Nraurn-Königin Kajlyn-Gua, verfolgen. Somit bekommt man auch eine Einsicht in die Denkweisen und Beweggründe des feindlichen Nraurn-Volkes. Auch Nesyn ist eine sehr interessante Figur und man kann erahnen, dass auch in ihm ein guter Kern steckt, dass er im Glauben ist, seine Handlungen wären zum Besten seines Volkes. Gleichzeitig erhält man auch einen tieferen Einblick in die Geschichte der Insel und es werden Teile von Lillias Geheimnis gelüftet. Ich möchte nochmals die so gut durchdachte und geheimnisvolle Welt loben, welche die Autorin hier erschaffen hat. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich ihr Schicksal und das ihrer liebenswerten (und auch der weniger liebenswerten) Bewohner noch entwickeln wird. Die Sprache gefällt mir wieder sehr gut, sie wirkt sehr elegant und bringt dem Leser die Umgebung auf eine bildhafte, anschauliche Weise näher, ohne jedoch sperrig zu wirken. Die Schlachtszenen waren so eindringlich geschildert, dass ich nicht umhin konnte, mit den Charakteren zu leiden und zu zittern. Positiv möchte ich auch hervorheben, dass die Autorin auf allzu brutale und blutige Schilderungen verzichtet. Vielmehr hebt sie immer wieder die Sinnlosigkeit und das Leid des Krieges und der damit verbundenen Verluste hervor. Dies hat mir sehr gut gefallen und lässt mich auf ein versöhnliches Ende der Trilogie hoffen. Auch das Cover ist wieder einmal eine Augenweide und ist perfekt auf den Buchinhalt abgestimmt. Das Glossar sowie die Karte hinten im Buch kamen beim Lesen oft zum Einsatz und waren äußerst hilfreich. Alles in allem hat mir der zweite Band dieser wunderbaren Trilogie mindestens genauso gut gefallen wie der erste und ich verbrachte viele schöne Lesestunden damit. Ich kann es kaum erwarten, mit dem dritten Band zu beginnen und fiebere schon jetzt dem Finale entgegen.

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