Heide Solveig Göttner Die Königin der Quelle

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Inhaltsangabe zu „Die Königin der Quelle“ von Heide Solveig Göttner

Der lang erwartete Abschluss des Fantasy-Epos »Die Insel der Stürme«: Jemren und Gorun brechen in die Berge auf, um einen erneuten Krieg zwischen dem Norden und Süden zu verhindern. Doch Jemren wurde von einem magischen Pfeil verletzt, und das Volk des Einzigen Kindes ist seine letzte Hoffnung auf Rettung. Die Gefährten ahnen nicht, dass ihnen die feindlichen Nraurn ins Gebirge folgen. Sie wollen sich Lillias bemächtigen, in deren Händen das Schicksal der Insel liegt. Wird die dunkle Prophezeiung erfüllt werden, oder ist der Untergang noch zu verhindern?

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  • Rezension zu "Die Königin der Quelle" von Heide Solveig Göttner

    Die Königin der Quelle

    Siiri

    10. September 2011 um 14:04

    Auch vom dritten Teil der bezaubernden Trilogie „Die Insel der Stürme“ wurde ich nicht enttäuscht. Schnell wurde ich wieder von der Geschichte um das Eine Kind Lillia und ihre drei so unterschiedlichen Begleiter Amra, Gorun und Jemren in den Bann gezogen. Die dichte Atmosphäre des Romans nahm mich sofort gefangen. Mit kleinen, subtilen Hinweisen auf frühere Geschehnisse hilft die Autorin zuweilen dem Gedächtnis auf die Sprünge, so dass es einfach war, sich wieder in dieser faszinierenden Fantasy-Welt zurechtzufinden. Diesmal erhalten die drei Gefährten von der Feenpriesterin Anrynan den geheimnisvollen Auftrag, den Weißen Stein zu finden, ohne den Lillias Heimkehr keinerlei Wirkung hätte und die Insel verloren wäre. Die Helden ziehen somit aus, um diesen Stein zu finden, obgleich ihnen niemand sagt, wie dieser beschaffen ist. Der weiße Stein ist der wichtigste Stein im Edú-Spiel, dem Spiel des Wandels. Dieses Spiel spiegelt die Geschicke der Welt wider, eine Analogie, welche die Autorin auf sehr geschickte Weise in den Roman einbaut. Antiles, der Dunkle Gott, hat diesen Stein entwendet, bevor er vom restlichen Feenvolk aufs Meer verbannt wurde. So ziehen denn die Helden aus und lassen sich dabei vom Einen Kind auf einen langen und gefahrenvollen Weg führen. Dabei ahnen sie nicht, welches traurige Schicksal ihnen die dunkle Prophezeiung voraussagt, denn Anrynan entscheidet sich, ihnen diese Weissagung vorzuenthalten. Wird die Prophezeiung eintreten oder kann das Schicksal noch abgewendet werden? In diesem Teil der Trilogie nimmt das Feenvolk, das von den Menschen des Südens als „die Ewigen“ angebetet wird, einen größeren Raum ein. So sind in diesem Buch einige mystisch angehauchte Passagen zu finden; Anrynan erhält als die Hohepriesterin von Defágos und Angehörige des Feenvolks eine tragende Rolle. Das Feenvolk hat sich seit Langem von den Geschicken der Menschen abgewandt und ist ihnen gegenüber gleichgültig eingestellt. Die Götter haben sich von den Menschen entfremdet – einzig Anrynan hält ihnen die Treue und zerwirft sich darüber mit dem Rest des Feenvolks. „Die Königin der Quelle“ ist ein Buch über Toleranz zwischen den Völkern, über die Sinnlosigkeit von Kriegen und Zwistigkeiten und die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundschaft. So spielt denn auch die Freundschaft zwischen den so ungleichen Charakteren Jemren und Gorun auch in diesem Band wieder eine zentrale Rolle. Auch das Verhältnis der beiden Männer zu Amra verändert sich. Die Gefährten streiten sich, versöhnen sich, lernen sich besser kennen und verstehen, trennen sich und finden sich wieder. Finden dabei auch sich selbst. Wieder erleben wir jedes Kapitel aus der Perspektive einer anderen Figur, wobei auch die Blickwinkel des Nraurn Nesyn und der Feenpriesterin Anrynan eingenommen werden. Auf diese Weise erhält der Leser auch einen Einblick in die Denkweisen und Gegebenheiten des feindlichen Ziegenvolks, der Nraurn. Und er lernt, dass auch das langlebige Feenvolk keineswegs unfehlbar ist und seinerseits mit internen Zwistigkeiten und Zank zu kämpfen hat. Heide Solveig Göttner verzichtet auf jegliche Schwarz-Weiß-Malerei. Vielmehr gelingt ihr eine facettenreiche und glaubwürdige Zeichnung der Charaktere, deren Gefühlswelt und Gedanken eindringlich beleuchtet werden. Am besten hat mir gefallen, wie gekonnt die Autorin Jemrens innere Zerrissenheit zwischen dem Süden und der Solidarität mit seiner Heimat, dem Norden, darstellt. Obwohl er sich im Süden inzwischen Ansehen erworben hat, tritt dieser ihm nach wie vor misstrauisch entgegen. Dem Süden gehören jedoch seine beiden Weggefährten Amra und Gorun an, die ihm längst auch Freunde geworden sind. Auch die Motive des Dunklen Gottes Antiles werden in diesem Band deutlicher. Die Autorin zeigt uns viel Innenansicht ihrer Figuren und zeichnet sie mit großem psychologischem Geschick, so dass die Gründe für ihr Handeln immer nachvollziehbar bleiben. Der bildhafte und detailreiche Erzählstil und die sehr angenehme und elegante Sprache sorgen dafür, dass die Handlung wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft. Den Abschluss der Trilogie empfand ich als sehr gelungen, da mich die Wendung am Schluss sehr überrascht hat und sich so nicht vorhersehen ließ. Der Epilog bietet dann einen Ausblick auf die Zukunft der Insel der Stürme. Fazit: Die Trilogie „Die Insel der Stürme“ hat mit ihrem dritten Band einen runden und sehr gelungenen Abschluss gefunden. Ich kann jedem Fantasy-Leser diese wundervolle Reihe ans Herz legen. Mir hat es großen Spaß gemacht, diese drei faszinierenden Charaktere auf ihrer gefahrenvollen und entbehrungsreichen Reise durch die Insel der Stürme zu begleiten.

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  • Rezension zu "Die Königin der Quelle" von Heide Solveig Göttner

    Die Königin der Quelle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2009 um 22:01

    Der Abschluss der Trilogie um “Die Insel der Stürme” entführt uns erneut in ein zerrissenes Land voller Auseinandersetzungen und Misstrauen. Diesmal erweitert sich die Geschichte noch um die Ebene der Götter und des Glaubens. Wir begleiten Amra, Gorun und Jemren bei ihrer rätselhaften Reise und der Aufgabe, Lillia wieder nach Hause zu bringen und somit die Prophezeiung zu erfüllen. Dabei ist alles im Wandel und so manch eine starre Rolle wird abgelegt. Das Buch beginnt sehr mystisch und betont so, dass die Götter in diesem Teil eine größere Bedeutung haben als bisher. Dabei spürte ich gleich wieder die besondere Atmosphäre, die diese Reihe ausmacht – und wurde mitgerissen, da ich bereits auf den ersten Seite um eine liebgewonnene Figur bangen musste (und hier meine ich ausnahmsweise einmal nicht Jemren). Die liebevoll gezeichneten Charaktere sind vielschichtig angelegt und wirken aufgrund ihrer Motive und Emotionen sehr real. Darunter findet sich niemand, der rein “gut” oder “böse” ist, außerdem bleiben alle Handlungen für mich nachvollziehbar. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven erhält man nicht nur ein runderes Bild der Ereignisse, sondern die einzelnen Figuren werden auch aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Dadurch konnte ich mit vielen Personen so richtig mitfiebern, und selbst Gorun ist mir hier ans Herz gewachsen. Das Ende überraschte mich, wie so einiges in dieser Geschichte. Es war unvorhergesehen aber doch so passend! Dazu noch Jemrens Plan, um die Freiheit des Nordens zu sichern – und der Epilog bietet einen kleinen Ausblick auf die Zukunft der Insel und hinterlässt ein gutes Gefühl.

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  • Rezension zu "Die Königin der Quelle" von Heide Solveig Göttner

    Die Königin der Quelle

    Aeryn

    23. July 2009 um 23:17

    Zwei Jahre hat es gedauert, bis endlich dieser letzte Teil der Trilogie um die Insel der Stürme erschien. Das Warten hat sich gelohnt. Die drei Gefährten des Einen Kindes Lillia, der Blindschütze Jemren, der Reiter Gorun und die Totenpriesterin Amra, machen sich auf den Weg, die Prophezeiung zu erfüllen und Lillia nach Hause zu bringen – nicht wissend, dass dort der Tod auf sie wartet. Aber ihnen stellen sich auch so genug andere Probleme in den Weg, Misstrauen und Neid herrschen bei den Männern aus dem Süden, die sie begleiten. Außerdem wurde Jemren von einem magischen Pfeil getroffen, der tödlich sein wird, und er macht sich Sorgen um seine von den Nraurn verschleppte Schwester Harat. Aber auch bei ihren Gegnern, den Nraurn, wächst die Unzufriedenheit, denn nicht jeder Nraurn steht hinter dem Pakt ihrer Herrscherin mit dem Schwarzen Gott Antiles und die mit ihnen verbündeten Blindschützen aus dem Norden sind erbost über die erlittene Niederlage vor Defágos. Das Schicksal der Insel der Stürme ist ungewisser denn je, denn keiner weiß, was am Ende der Zeiten geschehen wird. Heide S. Göttner erzählt auch diesmal wieder mit der ihr eigenen kraftvollen und poetischen Sprache. Sie spinnt die spannende Geschichte um Freundschaft, Verrat und den Kampf gegen den Schwarzen Gott weiter und bringt sie zu einem recht schlüssigen Ende. Als Erstlingswerk ist die gesamte Trilogie beeindruckend und man kann gespannt sein, was sie noch zu bieten hat.

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