Heide Solveig Göttner Die Priesterin der Türme

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Inhaltsangabe zu „Die Priesterin der Türme“ von Heide Solveig Göttner

Die Bewohner der Stadt Caláxi werden vor einer verheerenden Katastrophe gewarnt. Doch die Menschen trauen der Überbringerin der Nachricht, dem Mädchen Lillia mit den türkisfarbenen Augen, nicht; denn sie fürchten, Lillia bringe das Ende der Zeit. Einzig Amra, die Dienerin des Totengottes Antiles, nimmt sich Lillias an. Als auch noch die kriegerischen Nraurn angreifen und Lillias Herausgabe verlangen, scheint das Unheil unabwendbar. Der Auftakt zum Zyklus »Die Insel der Stürme«, der die Leser bis zum Schluss gefangen halten wird. Gefährliche Abenteuer, faszinierende Charaktere eine Entdeckung für alle Freunde epischer Fantasy.

Die Idee für die Story ist ganz nett,aber bei mir kam keine Spannung auf.Die Kämpfe unterscheiden sich nicht sonderlich von der restlichen Handlung ... Dabei hat Göttner eigentlich interessante Ideen:Blindschützen,das Ziegenvolk,die Götter,die Städte. Trotz guter Ideen ein eher mäßiger Roman.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Rezension zu "Die Priesterin der Türme" von Heide Solveig Göttner

    Die Priesterin der Türme
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 12:58

    Inhalt: Amra ist die Laîren der Stadt Caláxi, der Freundlichen. Ihre Aufgabe ist es, als Heilerin zu wirken sowie die Verstorbenen ins Jenseits zu geleiten. Sie dient dabei dem erbarmungslosen und gierigen Totengott Antiles, der nach allem Leben trachtet. Unter den Lebenden gilt sie deshalb als die „Unberührbare“ und steht am Rande der Gesellschaft – ein Schicksal, das sie sich, ihrer Berufung folgend, selbst erwählt hat. Nach der Totenklage für einen jungen Bewohner Caláxis, der ermordet aufgefunden worden war, begegnet sie auf der Suche nach Heilkräutern im Tal von Caláxi einem Fremden, der sich in Begleitung eines wunderschönen kleinen Mädchens befindet. Zusammen mit Gorun, dem Ersten Reiter Caláxis, der gleichzeitig der ältere Bruder des Verstorbenen ist, bringt sie die geheimnisvollen Fremden in die Stadt. Die Bewohner Caláxis begegnen der kleinen Lillia und ihrem Begleiter mit großem Misstrauen – scheint sie doch ein Verlorenes Kind zu sein, welches einer alten Legende nach das Ende der Zeit und damit den Untergang ihrer Insel herbeiführen wird. Solche Kinder werden gewöhnlich zu Tode verurteilt. Amra will dies jedoch nicht wahr haben, empfindet Mitleid mit dem Kind und setzt sich für Lillia ein. Diese kündigt voller Angst ein großes Unglück an, das der Stadt bevorsteht, doch es will ihr niemand Glauben schenken. Als jedoch tatsächlich eine furchtbare Katastrophe eintritt, welche vielen Bewohnern der Stadt das Leben kostet und zudem die starke Stadtmauer zum Einsturz bringt, geben die aufgebrachten Bewohner Caláxis dem Kind und dessen übernatürlichen Kräften die Schuld. Nach der Katastrophe und der Zerstörung ihrer geliebten Stadt macht sich Amra zusammen mit Gorun, Jemren, dem Fremden aus dem Norden sowie Lillia auf den Weg, um der Herkunft des geheimnisvollen Kindes auf den Grund zu gehen… Meine Meinung: Heide Solveig Göttner schafft mit dem Auftakt ihrer Trilogie eine wundervolle Fantasy-Welt, in welche der Leser voll und ganz versinken kann. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere verfasst sind. So lernt der Leser die doch recht unterschiedlichen Ansichten und Denkweisen dieser drei Figuren kennen, die teils auch einen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund haben. Dies fand ich sehr interessant und der Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt brachte mir alle drei Hauptcharaktere sehr nahe. Der wichtigste Aspekt der Geschichte ist natürlich das geheimnisvolle Mädchen Lillia, das offensichtlich die Elemente beherrschen kann und doch oftmals so unschuldig und schutzbedürftig ist, wie es ein Kind dieses Alters gewöhnlich ist. Wie ihre Begleiter, so trieb auch mich beim Lesen die Frage um, ob die alten Legenden die Wahrheit berichten und ob Lillia wirklich eine Unglücksbotin oder gar Unglücksbringerin ist. Sehr interessant fand ich aber auch die Beziehungen zwischen den drei anderen Hauptfiguren zueinander. Gorun scheint Amra sehr nahe zu stehen und dennoch achtet er ihren Status als Laîren und ist sorgfältig darauf bedacht, sie niemals zu berühren. Dennoch herrscht zwischen diesen beiden Figuren eine große Vertrautheit. Im Süden scheinen Regeln und Gesetze, Traditionen, Sitten und Gebräuche sehr groß geschrieben zu werden, und der Glaube an die alten Götter ist dort sehr verwurzelt. Außerdem herrscht zwischen den Städten im Süden ein sehr starker Zusammenhalt. Damit kann Jemren, der aus dem Norden der Insel stammt, nicht viel anfangen. Sein Volk glaubt nicht an die alten Götter und die einzelnen Städte bleiben lieber für sich. Der Gegensatz zwischen diesen beiden Kulturen und das gegenseitige Unverständnis füreinander zeigt sich immer wieder in der Beziehung zwischen Gorun und Jemren, die von großem Misstrauen geprägt ist. Amra dagegen ist der fremden Kultur gegenüber deutlich toleranter. Ihre Toleranz und ihr Verständnis haben mir diese Frau auf Anhieb sympathisch gemacht. Hinzu kommt noch ihr unablässiges Festhalten an ihrer Berufung als Laîren, auch wenn sie dies mit ihrer Familie entzweit hat und zudem ein Leben in sehr einfachen Verhältnissen mit sich bringt. Für diese Zielstrebigkeit und Konsequenz konnte ich Amra nur bewundern. Auch Jemren und Gorun gefallen mir sehr gut, sie sind vielschichtig und haben ihre Stärken und Schwächen, sind zwar alles andere als perfekt, aber dennoch keine schlechten Menschen. Dies macht sie authentisch und plastisch und bringt sie dem Leser nahe. So war es mir ein Leichtes, während ihrer beschwerlichen Reise mit den Protagonisten zu leiden und zu hoffen und mich mit ihnen immer wieder über neue Entdeckungen und Enthüllungen zu wundern. Das Buch hat einen angenehm ruhigen Erzählstil, wirkt aber keinesfalls langatmig. Die Autorin hält den Spannungsbogen stets aufrecht, so dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen mochte. Zudem verzichtet sie auf übertrieben grausame Schilderungen von Gewalt und auf ausufernde Schlachtenszenen. Vielmehr entwirft sie eine stimmungsvolle, detailreiche und faszinierende Welt, in die ich mich sehr schnell eingefunden habe und in die ich mich freue, im zweiten Band wieder zurückzukehren. Immer wieder werden dem Leser gut durchdacht wirkende Einblicke in die Geschichte der Insel und in ihre politischen Verhältnisse offenbart. Das Ende des ersten Bandes macht mich auf jeden Fall neugierig darauf, wie es mit den lieb gewonnenen Protagonisten weitergeht, und deshalb bin ich froh, dass die Trilogie bereits komplett vorliegt, so dass ich zeitnah weiter lesen kann. Ich freue mich schon sehr darauf, bald wieder in diese atmosphärische, wunderbare Welt abtauchen zu können.

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  • Rezension zu "Die Priesterin der Türme" von Heide Solveig Göttner

    Die Priesterin der Türme
    savvy

    savvy

    29. November 2009 um 18:35

    "Die Priesterin der Türme" handelt von vier Personen: Amra, eine Lairen - eine Priesterin des Gottes des Todes - aus der Stadt Caláxi, eine Stadt im südlichen Teil der Insel, auf der sich alles abspielt, Gorun, dem ersten Reiter dieser Stadt, Jemren, einem Bilndschützen aus dem nördlichen Teil der Insel, und Lillia, das "verlorene Kind" mit ihren sonderbaren Fähigkeiten. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, wobei die Handlung des ersten Teils in Caláxi stattfindet und aus der Perspektive von Amra erzählt wird. Die nächsten beiden Teile werden jeweils aus der Perspektive von Gorun bzw. Jemren erzählt und geschehen in den Trockenen Hügeln, einer Wüste im Süden. Durch den Wechsel der Perspektive wird der Leser auf bemerkenswerte Weise allen drei Hauptpersonen nähergebracht und man wird dazu angeregt mit den neu gewonnen Ansichten über z.B. Jemren noch einmal die Handlung der vorhergehenden Teile zu überdenken. Mit der "Priesterin der Türme" hat Heide Solveig Göttner eine wunderbare Welt entworfen, die ganz nebenbei noch verdeutlicht wie unterschiedlich die Geschichtsauffassungen eines gespaltenen Volkes sein können. Ich kann es kaum erwarten, die weiteren Teile der Trilogie zu lesen.

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