Heidi Julavits Heute

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Inhaltsangabe zu „Heute“ von Heidi Julavits

Ein magisches Buch über das Abenteuer, das wir 'Leben' nennen: Heidi Julavits erforscht die eigene Existenz und bringt dabei das Außergewöhnliche im Alltäglichen zum Leuchten: radikal persönlich, zutiefst wahrhaftig und hinreißend komisch.Heidi Julavits, Mitte vierzig, wohnhaft in New York, Autorin, Mutter und Ehefrau, beschließt, dem Leben auf die Spur zu kommen. Und da das Leben nun mal zum großen Teil aus vermeintlich Alltäglichem besteht, fängt sie genau dort an: bei den kleinen Dingen, wie Gesprächen mit Freunden, einem Wespenstich, der ein Telefonat durchkreuzt, dem Besuch einer Ausstellung unter Zeitdruck und kuriosen Erlebnissen mit eBay-Verkäufern. Dabei wird der Alltag auf überraschende Weise zum Auslöser von Auseinandersetzungen mit der Zeit, dem Älterwerden, dem Wesen von Beziehungen, von Freundschaft und Liebe. Clever, unerschrocken und mit einem hintersinnigen Humor stellt sich Heidi Julavits den großen Fragen, die untrennbar mit einem jeden Leben verbunden sind: Warum sind wir auf der Welt? Und wenn wir schon mal hier sind – was machen wir daraus?

Ein Mischmasch aus philosophischen und humoristischen Erlebnissen gepaart mit nervig ausschweifenden und teils nichtssagenden Berichten

— orfe1975
orfe1975

Hält leider nicht was es verspricht

— Aaaaa123
Aaaaa123

schönes Äußeres, das nicht hält was es verspricht

— gusaca
gusaca

Tagebuchroman ohne roten Faden

— Schnuck59
Schnuck59

Der vollmundige Klappentext war zu verlockend, aber der eigentliche Inhalt sehr ernüchternd.

— seschat
seschat

leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.

— DamlaBulut
DamlaBulut

Heute- Dem Leben auf der Spur

— Claudia_Poesie
Claudia_Poesie

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Wow. Dieses Buch ist ungewöhnlich aber wirklich ein unglaublich gutes Buch. So wenig Worte vermögen eine solche Atmosphäre zu schaffen.Mega!

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  • Leserunde zu "Heute" von Heidi Julavits

    Heute
    NetzwerkAgenturBookmark

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    Heute - Dem Leben auf der Spur Warum sind wir auf der Welt?Was macht uns aus?Was bedeutet Zeit?Findet es in einer gemeinsamen Leserunde zu "Heute - Dem Leben auf der Spur" von Heidi Julavits heraus. Wir sind schon jetzt gespannt auf Eure Meinungen zum Buch.Ein magisches Buch über das Abenteuer, das wir 'Leben' nennen: Heidi Julavits erforscht die eigene Existenz und bringt dabei das Außergewöhnliche im Alltäglichen zum Leuchten: radikal persönlich, zutiefst wahrhaftig und hinreißend komisch. Heidi Julavits, Mitte vierzig, wohnhaft in New York, Autorin, Mutter und Ehefrau, beschließt, dem Leben auf die Spur zu kommen. Und da das Leben nun mal zum großen Teil aus vermeintlich Alltäglichem besteht, fängt sie genau dort an: bei den kleinen Dingen, wie Gesprächen mit Freunden, einem Wespenstich, der ein Telefonat durchkreuzt, dem Besuch einer Ausstellung unter Zeitdruck und kuriosen Erlebnissen mit eBay-Verkäufern. Dabei wird der Alltag auf überraschende Weise zum Auslöser von Auseinandersetzungen mit der Zeit, dem Älterwerden, dem Wesen von Beziehungen, von Freundschaft und Liebe. Clever, unerschrocken und mit einem hintersinnigen Humor stellt sich Heidi Julavits den großen Fragen, die untrennbar mit einem jeden Leben verbunden sind: Warum sind wir auf der Welt? Und wenn wir schon mal hier sind – was machen wir daraus?Heidi Julavits wurde 1968 in Portland, Maine, geboren und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Ihr Roman „Der Mineralpalast" wurde für seine „subversive Energie“ (FAZ) gefeiert, zuletzt erschien Heute und, zusammen mit Leanne Shapton und Sheila Heti, der vielbeachtete Band „Frauen und Kleider". Heidi Julavits ist Mitherausgeberin der renommierten Literaturzeitschrift „Believer", unterrichtet an der Columbia University und lebt mit ihrer Familie in New York City und in Maine. Wir suchen nun 15 Leser,  die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben! Bewerbungsfrage: Schildert uns Eure Erwartungen an dieses Buch Schaut auch gerne im aktuellen Programm vom Atrium Verlag rein, vielleicht haben wir noch weitere schöne Lesehäppchen für Euch! Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!*** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezensionen in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des BuchesErwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt.

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  • Ungewöhnliche Form eines Tagebuchs

    Heute
    orfe1975

    orfe1975

    04. January 2017 um 23:25

    Cover: Das Cover wirkte auf mich irgendwie nichtssagend, irgendwie auch altmodisch. Vielleicht ist es symbolisch gemeint für den Alltag/das Tagesgeschäft, um zu sagen, dass das Leben eben einfach so ist, wie es kommt und nicht irgendwas Außergewöhnliches sein muss? Das Originalcover sowie der englische Titel "The Folded Clock: A Diary" fand ich aussagekräftiger. Unter einem Tagebuch kann sich jeder etwas vorstellen und es passt auch besser zum Thema. Der deutsche Titel samt Cover halte ich daher für nicht sehr gelungen. Inhalt: In Tagebucheinträgen, die nicht chronologisch angeordnet sind, lässt die Autorin ihre alltäglichen Erlebnisse und Gedanken Revue passieren. Dabei sind schwanken ihre Schilderungen von schrägen und skurrilen Erlebnissen bis hin zu sehr philosophischen Gedanken. Mein Eindruck: Eins vorweg: Während ich mit dem deutschen Titel nichts anfangen konnte, hat mich vorwiegend der englische Titel dazu bewogen, dieses Buch lesen zu wollen. Ich liebe Tagebücher, anhand derer man auch meist die persönliche Entwicklung des Schreibers nachvollziehen kann. Zudem versprach der Klappentext kurzweilige und humorvolle Unterhaltung. Dies ist hier jedoch nicht ganz der Fall. Das liegt zum einen an der nicht chronologischen Reihenfolge der Einträge, die mich jedoch kaum gestört hat, da die Kapitel selten auf einander verweisen, sondern in sich geschlossene Geschichten darstellen. Zum anderen sind die hier geschilderten Erlebnisse oft so überzogen oder gar künstlerisch abstrakt geschrieben, dass man als Leser schwer folgen konnte. Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, fiel mir sehr schwer, da es Passagen gab, die mich absolut begeistert haben, dann wieder Passagen, mit denen ich gar nichts anfangen konnte, weil ich das Gefühl hatte, dass ich das Denken und Handeln der Autorin absolut nicht verstehe. Am Anfang, besonders die ersten 30 Seiten habe ich mit dem Abbrechen gekämpft. Später war ich jedoch ganz froh, weitergelesen zu haben. Der Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Die Autorin schreibt lange, verschachtelte Sätze, kommt öfter vom "Hölzchen aufs Stöckchen" und verzettelt sich, so dass ein gedankliches Folgen schwierig ist. Das sagt sie sogar in ihrem Buch selbst: "Als Schriftstellerin habe ich missverstanden, wie man Worte gebraucht. Ich schreibe zu viel. Ich schreibe so, wie manche Leute reden, um die Stille zu füllen." (S. 14) Doch nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und konnte mich vollkommen auf den Inhalt einlassen. Insgesamt wirkte die Autorin sehr neurotisch auf mich und hat einige extreme Komplexe, was zu sehr amüsanten Szenen führt, mir teilweise aber auch auf die Nerven ging. Auf der einen Seite hat sie eine sehr genaue Beobachtungsgabe und erscheint mir wie eine Art weiblicher Seinfeld, wenn sie z. B. schreibt "Männer wollen eine Beziehung, aber Frauen erwarten eine Welt." (S. 99) Wie wahr! Und als zweites gefiel mir noch: "Es schien keine Möglichkeit zu geben, die Sache richtig zu stellen, ohne dass es sehr peinlich wurde oder sogar beleidigend. [...] Ab einem gewissen Punkt scheint es höflicher zu sein, einfach die Person zu werden, für die die Menschen dich ohnehin halten." (S. 134). Solche Zitate waren meine Lesehighlights, von denen ich gezehrt habe, während andere Abschnitte leider so gar nicht meins waren, in denen sie bestimmte Schimpfworte zu häufig gebrauchte, ihre Neurosen für meinen Geschmack zu stark in den Vordergrund rückte oder darüber schrieb, wie sie auf recht fiese Art einen Mann abserviert hat. Doch dann kommen wieder einige höchst tiefsinnige Bemerkungen, wie z. B. die Szene, in dem sie ihr Ehegelübde mit dem Steinfundament ihrer Scheune vergleicht: "Diese Konstruktion ist unfassbar; sie ist ein wunderschönes Rätsel. Unsere Scheune brauchte diese Steine nicht mehr - wenn sie Sie überhaupt je brauchte." (S. 215f.) Oder: "Verlust kann, solange es sich um Dinge handelt, als Chance verstanden werden. Weil ich meinen Pass verlor, sind wir nicht in der Sahara gestorben..." (S. 243) Dieses Buch hat mich nicht wirklich gepackt, ich konnte es getrost zwischendurch mal weglegen. Zwischendurch gab es einige Zitate, die mich sehr ansprachen, während ich den Rest eher überflogen habe. Letztendlich blieb für mich die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Für mich symbolisierte der nicht erkennbare rote Faden im Buch die Aussage: das Leben verläuft nicht gradlinig, nach einem nachvollziehbaren roten Faden, sondern auf und ab und für uns scheinbar manchmal total chaotisch. Es gab absolute Highlights, vollkommene (Lese)Tiefs und dahinplätschernde Berichterstattungen in diesem Buch - eben wie im Leben. Fazit: Ein Mischmasch aus philosophischen und humoristischen Erlebnissen gepaart mit nervig ausschweifenden und teils nichtssagenden Berichten - regt aber stellenweise zum Nachdenken an

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  • Hält leider nicht was es verspricht

    Heute
    Aaaaa123

    Aaaaa123

    30. October 2016 um 11:08

    "Heidi Julavits erforscht die eigene Existenz und bringt dabei das Außergewöhnliche im Alltäglichen zum Leuchten: radikal persönlich, zutiefst wahrhaftig und hinreißend komisch" - Dieser Satz und das wunderschöne Cover haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich habe mich gefreut, es endlich in den Händen halten zu dürfen und mit dem lesen beginnen zu können.Leider wurde ich sehr schnell enttäuscht. Das Buch ist in Form eines Tagebuches aufgebaut (die Idee an sich finde ich ganz gut), jedoch sind die Einträge wild durcheinander und teilweise ziemlich sinnlos und verwirrend. In die Protagonistin konnte ich mich überhaupt nicht hineinversetzten und einige Gedankengänge konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen.Ich musste mich ständig zwingen, überhaupt noch weiterzulesen und habe letztendlich beschlossen, das Buch ca. nach der Hälfte abzubrechen.

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  • schönes Äußeres, das nicht hält was es verspricht

    Heute
    gusaca

    gusaca

    24. October 2016 um 14:01

    Die Autorin versucht dem LEser in diesem Buch etwas über ihre Sinnfindung im alltäglichen Erleben mitzugeben.DAbei ist der Klappentext und das optisch schöne Cover das BEste am Buch.In zeitlich ungeordneten TAgebucheinträgen erfährt der LEser viele Dinge über das private LEben der Autorin . DAbei finden sich durchaus einige Gedankengänge, die man als philosophisch bezeichnen könnte . Allerdings empfinde ich die Anordnung dieser  GEdanken als sehr wirr und durcheinander.Einen  roten Faden sucht man vergeblich.Auch am Ende vermisse ich einen finalen Gedanken, der einen guten Schlusspunkt setzt.Auch die geschilderten Geschehnisse sind teilweise obskur und nicht nachvollziehbar.Ich hatte nach dem interessanten und ansprechenden Klappentext mehr erwartet und werde wohl in Zukunft besser LEseproben lesen, ehe ich mich dazu verleiten lasse , Bücher für LEserunden zu lesen.Ohne die LEsrunde für die ich dieses Buch bekommen habe, hätte ich das Buch mit Sicherheit nicht zu ende gelesen.

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  • Hier kam ich dem Leben nicht auf die Spur

    Heute
    Schnuck59

    Schnuck59

    21. October 2016 um 08:55

    In ihrem Tagebuchroman „Heute Dem Leben auf der Spur“ will Heidi Julavits dem Leben auf die Spur kommen.Heidi Julavits 1968 in Portland, Maine, geboren, hat mehrere Bücher veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in New York City und in Maine. Britt Somann-Jung hat Heute aus dem Amerikanischen übersetzt. Die Autorin gibt an, dass dieses Buch ein Bericht über zwei Jahre ihres Lebens ist. Um die Privatsphäre von anderen zu schützen hat sie charakteristische Merkmale verändert. Cover und Layout dieses Buchs aus dem Atrium Verlag finde ich ansprechend. Leider wird im Klappentext nicht deutlich, dass es sich um Tagebucheintragungen handelt. Das wird bei der Originalausgabe mit der Angabe diary deutlich. Die Tagebucheintragungen sind nicht chronologisch und haben nicht nachvollziehbare Zeitsprünge. Die Zusammenhänge sind durch die Themen-und Ortswechsel nicht nachvollziehbar. Für mich ergibt sich kein roter Faden und mir fehlen die tiefgründigen Fragen zum Leben. Manche Gedankengänge, Aussagen und Standpunkte kann ich nicht nachvollziehen oder bestätigen. Der Sprachstil ist nicht flüssig. Oftmals sind die Sätze sehr verschachtelt, schwer zu lesen und zu verstehen. Vielleicht ist hier die Übersetzung aus dem Amerikanischen das Problem. Mich haben die Gedanken in diesem Buch und der Schreibstil nicht angesprochen. Aufgrund des Klappentextes hatte ich andere Erwartungen, die Richtung Lebensphilosophie gingen.

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  • Banales Zeug

    Heute
    seschat

    seschat

    19. October 2016 um 08:05

    Die amerikanische Schriftstellerin Heidi Julavits, Anfang 40, begann bereits mit 8 Jahren Tagebuch zu schreiben, woraus ihre spätere Schreibleidenschaft erwuchs. Aufgrund des vollmundigen Klappentexts und des künstlerisch ansprechenden Covers war ich sehr gespannt aufs Buch. Doch bereits nach der Lektüre der ersten Seite stellte sich bei mir Ernüchterung und Langeweile ein. Julavits berichtet auf insgesamt 382 über zwei Jahre ihres Lebens. Dies tut sie mit einer z.T. recht gewöhnlichen und langatmigen Sprache, was mich störte. Ihre Tagebucheinträge lassen sich an Banalität kaum überbieten und führten dazu, dass ich mehr im Buch blätterte als las. Irgendwie suchte ich nach etwas Besonderem bzw. nach einem für mein eigenes Leben relevanten Fakt/Tipp, aber ohne Ergebnis. Die Gedankengänge und Schilderungen der Autorin sind zudem oft zusammenhangslos und reich an Wiederholungen.Alles in allem, hielt dieses Buch nicht, was es von außen versprach. FAZITWer nach einer guten Einschlafhilfe/-lektüre sucht, dem rate ich nur zu, sonst aber sollte man die Finger von dieser sinnfreien und zu ausufernden Trivialliteratur lassen.

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  • Gedanken als Tagebucheinträge

    Heute
    kruemelhino

    kruemelhino

    17. October 2016 um 18:41

    In 'Heute: Dem Leben auf der Spur' beschreibt Julavits Alltägliches. Sie schreibt von ihren Reisen, ihren Aufenthalten in Maine, New York und auch mal Deutschland, von Ausstellungen, ihren Ex-Freunden - schlichtweg, über ihr Leben. Ihre Erlebnisse/Gedanken sind dabei in hierbei in Tagebuchform zusammengetragen.Schaut man genauer hin, fällt einem gleich auf, dass die Tagebucheinträge nicht chronologisch gehalten sind. Der nähere Grund hierfür ist für mich nicht ganz einleuchtend, denn mich haben manche Einträge, in denen sie sich, von Eintrag zu Eintrag, plötzlich in New York oder auch Deutschland aufhält, schon etwas verwirrt.Grundsätzlich mag ich es, wenn Autoren über ihr eigenes Leben philosophieren, ihre eigenen Gedanken/Verhaltensweisen reflektieren. Julavits versprüht dabei auch einen gewissen derben Humor, den ich passend finde. So zeigt mir dieser, dass sie sich selbst nicht zu ernst nimmt. Über ihre Therapeuten-Anekdoten, zB, konnte ich sehr gut schmunzeln.Als ärgerlich und auch schwierig empfinde ich allerdings den Schreibstil. So springt sie innerhalb eines Eintrags oftmals von Thema A nach B, um dann doch beim Thema C zu enden. Gedanken werden oft gar nicht zu Ende gedacht bzw. abgebrochen, wenn es für sie schwierig wird. So spricht sie selbst das Thema 'Glaube' an, hat aber selbst dann doch keine Meinung dazu. Bei den Ausführungen zu ihrer eigenen Krankheit, die sie anscheinend etwas länger begleitet hat, verweigert sie beharrlich, diese beim Namen zu nennen oder sich überhaupt näher zu diesem Lebensabschnitt zu äußern. Schwammige und oberflächliche Ausführungen, zudem gespickt mit Vorurteilen, haben meinen Lesefluss leider nachhaltig gestört.Fazit: Einmal gelesen, in Erinnerungen bleiben werden mir Julavits Gedanken damit aber wohl nicht!

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  • Ich weiß auch nicht so recht...

    Heute
    Gelegenheitsleseratte

    Gelegenheitsleseratte

    15. October 2016 um 10:42

    Eine Inhaltsangabe zu diesem Buch gestaltet sich als schwierig. Im Grunde ist es eine Ansammlung von längeren und kürzeren Geschichten aus Heidi Julavits Leben. Es ist ein vielschichtiges Buch, das mal spannend, mal langweilig ist, ihre Meinungen sind mal interessant und mal einfach nicht nachvollziehbar. Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll, es hat mal Spaß gemacht und mal wollte ich es fast nicht mehr weiter lesen. Leider kamen wirklich philosophische Ansätze und Fazits in dem Buch erst am Schluss (für mich zumindest) zum Vorschein, das hatte mir davor gefehlt. Die Lektüre war an sich also durchwachsen, Anfang und Ende waren wirklich gut gelungen, dazwischen habe ich manche Meinungen und Kapitel als eher seltsam empfunden und mir hat sich auch nicht überall der Sinn etc erschlossen. das Buch hat mich unterhalten. Nicht gefesselt, aber unterhalten. Also ich empfehle das Buch nur weiter an Leute, die gerne schwierige Literatur lesen. Ich denke, ich bin wahrscheinlich nicht der richtige Leser für dieses Buch. Der Klappentext passt meiner Meinung nach nicht so wirklich auf das Buch. Der ,,hinreißend komisch" Teil hat mir persönlich komplett gefehlt, oder ich hatte nicht den richtigen Humor dafür. Dafür ist das Cover echt schön und ich denke ich lese es in ein paar Jahren oder so vielleicht noch einmal, vielleicht erschließt es sich mir ja dann.... Ich gebe 3 Sterne von 5, Cover schön, Anfang und Ende gelungen, Geschichten im Großen und Ganzen okay.

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  • Heute dem Leben auf der Spur...

    Heute
    DamlaBulut

    DamlaBulut

    14. October 2016 um 13:36

    Heute dem Leben auf der Spur In dem Buch ''Heute dem Leben auf der Spur'', erforscht die Autorin Heidi Julavits, ihr eigenes Leben.In Form eines Tagebuches, schreibt die Autorin über Erfahrungen, Alltagsprobleme und weiteres.Meiner Meinung nach werden die einzelnen Einträge, nicht gut genug geschildert oder sie werden schnell überflogen. An einigen Stellen, hatte ich Probleme, die Situation, einzuschätzen und sie zu verstehen.In die Protagonistin, konnte ich mich nicht hineinversetzen. Das ist auch eines der Gründe, warum ich einige Erzählungen, nicht ganz verstehen oder nicht nachvollziehen konnte.Das Cover an sich gefällt mir gut. Die Schrift und die Schreibweise sind angenehm.Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und es hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

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  • Philosophisch

    Heute
    histeriker

    histeriker

    13. October 2016 um 22:46

    Inhalt:Die Autorin schreibt ein Tagebuch, das nicht chronologisch ihre Gedanken wiedergibt.Bewertung:Zuerst zum Abzug: die Nicht-Chronologie hat mich am Anfang gestört, später aber nicht mehr wirklich. Vielleicht werde ich es nochmal chronologisch lesen. Schwerwiegender waren aber für mich einige ihrer Gedanken und Handlungen, die ich gar nicht nachvollziehen konnte. Da war mir die Autorin total fremd und es hat den Genuss des Buches gestört.Was mich aber eindeutig überzeugt hat und wieso ich das Buch empfehlen würde, sind die schönen und oft sehr philosophischen Gedanken, die in diesen Beiträgen stehen. Die Autorin schreibt zwar über alltäglichen Dinge, kommt aber immer wieder auf Gedanken, die ich sehr gerne für mich festhalten würde und die mich zum Nachdenken gebracht haben. Z. B. Fand ich es sehr spannend zu lesen, wie sie bei einem Ausflug dazu kommt, zu beobachten, dass unsere Existenz nur zwei Möglichkeiten hat: Man ist am Leben oder tot. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir dieser Gedanke. Und für mich waren in diesem Buch viele mehreren solchen Stellen.Als in Deutschland lebende Person fand ich noch ihre Beobachtungen über diese Land sehr reizvoll.

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    • 2
  • Tagebuch

    Heute
    Claudia_Poesie

    Claudia_Poesie

    06. October 2016 um 13:42

    In dem Buch „Heute – Dem Leben auf der Spur“ schildert die Autorin Heidi Julavits ihre Gedanken über Erlebnisse aus beispielsweise ihrem Liebes- und Familienleben in Tagebucheinträgen, diese sind jedoch nicht chronologisch gegliedert. Dass die Autoren zwischen den Monaten und Gedanken springt, hat mich weniger gestört. Auch die Idee eines Tagebuchs hat mir sehr gefallen und mich auch dazu bewegt es zu lesen. Insgesamt konnte ich mich jedoch bis zum Ende nicht so richtig in die Autorin hineinversetzen, da ich ihre Ansichten und Gedanken zu den verschiedensten Themen, vor allem Vorstellungen über die Liebe oder Moral, leider nicht teile und darüber hinaus oftmals total unverständlich für mich waren. Dadurch habe ich das Buch auch oft beiseitegelegt und verlor hin und wieder die Leselust. Trotzdem muss ich sagen, dass der Schreibstil und das Tagebuchformat zunächst sehr gut gefallen hat und das Buchcover eines der schönsten ist, die ich dieses Jahr gesehen habe.

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  • Heute - Dem Leben auf der Spur

    Heute
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    04. October 2016 um 20:10

    Ein magisches Buch über das Abenteuer, das wir 'Leben' nennen: Heidi Julavits erforscht die eigene Existenz und bringt dabei das Außergewöhnliche im Alltäglichen zum Leuchten: radikal persönlich, zutiefst wahrhaftig und hinreißend komisch… ‚Heute – Dem Leben auf der Spur‘ besticht auf den ersten Blick durch ein wunderschön gestaltetes Cover und einen interessanten Klappentext, der neugierig auf den Inhalt macht. Der Schreibstil ist meistens ganz angenehm zu lesen, wenn man mal von den ganzen Einschüben in Klammern absieht, denn man könnte die zusätzlichen Gedanken (oder Einschübe) auch etwas angenehmer (oder lesefreundlicher) verpacken. (Mich hat es zwischendurch enorm beim Lesen gestört.) Teilweise ist der Schreibstil also sehr gewöhnungsbedürftig (und anstrengend). Die Tatsache, dass die Tagebucheinträge nicht chronologisch sind, sondern wahllos durcheinander gewürfelt sind und die Einträge daher von März auf Mai auf Oktober auf September auf November etc. springen, ergibt für mich absolut keinen Sinn. Davon habe ich beim Lesen nicht profitiert und ich glaube auch nicht, dass die Darstellung des Inhalts etwas davon hatte. Die Einträge sind inhaltlich alle in einem gleich: Es wird in einem Beitrag wild über mehrere Themen geschrieben, oft schweift die Autorin vom eigentlich angefangenen Thema ab, um im letzten Satz nochmals darauf zurück zu kommen. Das ist durchaus anstrengend zu lesen. Einerseits gefällt mir die ungewöhnliche Art der Autorin an Dinge heranzugehen, ihre obskure Denkweise fasziniert mich von Zeit zu Zeit. Andererseits konnte ich oft einfach nur mit dem Kopf schütteln über ihre Ansichten, Ausflüchte und Gepflogenheiten. Oftmals bleibt die Autorin bei Beschreibungen derart unklar und vage, dass sich mir der Sinn des Aufschreibens entzogen hat. Warum über einen Besuch in einem Gebäude schreiben, wenn dieses nicht namentlich erwähnt wird? Warum die Szenarien, die man erlebt, in einem Tagebuch so undeutlich wie nur irgend möglich beschreiben? Fraglich ist für mich auch das Konzept eines Tagebuchs, bei dem die verfassende Person von Beginn an weiß, dass es veröffentlicht wird - oft kamen mir die wirrend und abschweifenden Einträge unterschwellig konstruiert vor. Als würde es eine versteckte ‚Message‘ geben, die die Autorin mit diesen Einträgen darstellen möchte. Insgesamt konnte mich ‚Heute – Dem Leben auf der Spur‘ nicht überzeugen. Hinter dem überaus ansprechenden Cover versteckt sich ein für mich allenfalls mittelmäßiges, konstruiert wirkendes Tagebuch einer Frau, die in ihren Ansichten und der Art, wie sie sich gibt, polarisiert und bei mir größtenteils auf Unverständnis stößt.

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  • Heute - dem Leben auf der Spur

    Heute
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2016 um 10:48

    "Heute - dem Leben auf der Spur" hat mich sehr enugierig gemacht, doch leider wurde ich einfach nicht ganz warm mit dem Buch. Erwartet hatte ich ein Buch über eine Reise zu sich selbst, doch leider konnte ich die Protagonistin hier nicht wirklich ernst nehmen oder ihre Handlungsweisen nachvollziehen. Das Buch ist in Form eines Tagebuches geschrieben, was ich ansich eine sehr schöne Sache finde, allerdings sind die Tagebucheinträge nicht gerade mit Tiefe gesegnet, eher mit balanglosen Ereignissen, die völlig wild durcheinander sind. Ich habe das Buch etwa nach der Hälfte aufgegeben... es ist mehr Mühe, als dass ich das lesen wirklich genieße... Zwei Sterne vergebe ich dennoch sehr gerne, denn die Idee eines Tagebuches finde ich sehr gut und das Cober bzw. die Buchgestaltung sind wirklich sehr gelungen!

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  • Tagebuch

    Heute
    Cupcakes2

    Cupcakes2

    02. October 2016 um 19:47

    Mit dem Buch "Heute dem Leben auf der Spur" erforschte die Autorin Heidi Julavits ihr eigenes Dasein. Das Buch ist in From eines Tagebuches geschrieben mit einem schönen Cover, welches sehr passend ist. Bei ihren Eintragungen schrieb sie über Erfahrungen, Geschehnisse und Alltagsproblemen. Inhaltlich werden viele Details nur kurz erwähnt und zum Teil übergangen. Für mich gibt es dauernd fremde Situationen mit Bewegungsgründen, die ich nicht nachvollziehen kann. Die Protagonistin ist mir nicht näher gekommen. Das Buch hat mich gelangweilt, wobei ich keinen Drang verspürte um schnell weiterzulesen. Da ich das Buch infolge einer Leserunde las, beendete ich es trotzdem. Ein Buch mit gut ausgesuchtem Cover. Inhaltlich nicht für jeden Geschmack.

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