Heidi Möhker

 4.3 Sterne bei 12 Bewertungen
Heidi Möhker

Lebenslauf von Heidi Möhker

Heidi Möhker, 1968 in Düsseldorf geboren, denkt sich schon immer Geschichten aus. Zur Bekämpfung ihrer Rechtschreibschwäche stellten ihre Eltern ihr mit zehn Jahren eine Schreibmaschine hin. Die Legasthenie ließ sich davon nicht beeindrucken, aber Heidi begann zu tippen, zu schreiben, schrieb auf, was war und welche Welten es außerdem noch gab. Der Vater arbeitete auf Montage und brachte an jedem Wochenende ein Buch mit, das er auf der Zugfahrt gelesen hatte. So komplettierte sich eine Sammlung aller Agatha Christie und Edgar Wallace Kriminalromane. Ein sehr rotes Regal. Die Ausbildung zur Versicherungskauffrau zeigte ihr dann die alltäglichen Übel dieser Welt auf: Brände, Stürme und Unfälle. Denen begegnet sie lieber in der Fiktion als in der Realität. So sagt sie der Versicherung Ade, aber nicht dem Schreiben. Im zivilen Leben geht Heidi Möhker ihrem Broterwerb im öffentlichen Dienst nach. Mit dem jüngsten ihrer drei Kinder und der Katze Lisa lebt sie heute Rheinbach bei Bonn und hat somit den guten alten Fluss zumindest im Stadtnamen wieder zurück. Mit Cappuccino und Büchern genießt sie dort das kulturelle Leben der Stadt und macht sich Gedanken über das nahe BKA in Meckenheim und über den ehemaligen Regierungsbunker im Ahrtal. Lange Spaziergänge und Wanderungen durch den Wald machen ihr den Kopf frei und lassen die Eindrücke in Geschichten einfließen. Bibilographie 2003 bekam sie Kontakt zum Bonner Schreibrausch und lernte viel über Form und Farbe des Aufschreibens. Heidi Möhker veröffentlichte 2008 ihre erste Kurzgeschichte „Das Schaf im Wolfspelz“. Dieser Veröffentlichungen folgten immer mehr: „…dass“ in der Anthologie „Augenblick!“ Und: ,„Es“ in der Anthologie „Das wahre Leben mit Kind“, sowie die mit dem Schreibrausch entstandenen, preisgewürdigten Kurzkrimis,:„Eintausendachthundertsechsunddreißig“ aus der Anthologie „Mord und Blutwurst“(Pfungstadt) und „Der letzte Weg des Georg S.“ aus der Anthologie „Tödliche Wasser“ (Heidelberg). Seit 2012 ist Heidi Möhker Mitglied bei den mörderischen Schwestern und genießt die Vorteile des ausgefeilten Netzwerkes. Nach der Veröffentlichung ihres ersten ein ganzes Buch füllenden Krimi „Zwiebelangst“ ist sie nun seit 2016 auch Mitglied im Syndikat.

Alle Bücher von Heidi Möhker

Zwiebelangst

Zwiebelangst

 (12)
Erschienen am 16.03.2016
Fräulein Broich

Fräulein Broich

 (0)
Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Heidi Möhker

Neu

Rezension zu "Zwiebelangst" von Heidi Möhker

Ein nett gewürzter kurzer Krimi
JanaMPvor 7 Monaten

Das Taschenbuch ist 03.2016 im KSB Media GmbH Verlag erschienen und umfasst 180 Seiten. Es ist der erste ganz füllende Krimi der Autorin.


Die Polizistin Sabine ist Synästhetikerin und muss mit ihrem Team gemeinsam einen Mord aufklären. Hinzukommt aber noch die Beeinflussung der Eindrücke durch eine anbandelnde Liebschaft und die Fürsorge um ein Kind im Teenageralter die ebenfalls noch in Gefahr gerät. Und all dies wird noch durch die Synästhesie verstärkt.

In dem Buch sind eine überschaubare Anzahl von Charakteren vorhandensodass man den Zusammenhängen gut folgen kann. Zudem sind alle miteinander verbunden.

Die, zwar nicht realistische, Synästhesie der Polizistin Sabine ist zugänglich beschrieben und mit Wortbildern die man sich gut Vorstellen kann. 
Generell sind die Beziehungen etwas einfach gestrickt. Die Liebesbeziehungen Sabine mit dem Staatsanwalt Rüdiger Bertram, die Chefin des Teams um Sabine mit dem Kollegen, Sabine mit einem sehr unkompliziertem Verhältnis zu ihrer Tochter Bekke und die obligatorische beste Freundin von Bekke.
Auch werden einige Klischees mit aufgegriffen, wie die Freundin von Bekke die sich über das Internet in jemanden verliebt der sich als älter herausstellt. Oder auch die Zeugin die das Mordopfer gefunden hat, die zu einer altmodischen Beziehung zu ihrem Ehemann steht.

Es wurde aber auch ein guter Weg gefunden den Zwiespalt von Polizistin zu Mutter einfach darzustellen. Und die Themen wie Mord, Liebe, Angst um das Kind wurden gut und schlüssig in der Geschichte eingebunden.
Es ist ganz süß, wie die Autorin die reale Schreibgruppe "Mörderische Schwestern", in der sie selber Mitglied ist, mit in ihrem Krimi mit einer Nebenrolle berücksichtigt hat.

Insgesamt ist der Schreibstil recht einfach und auf das Wesentliche konzentriert.

Ein Spannungsaufbau ist gegeben, allerdings könnte dieser noch etwas stärker sein, da es auch zu einer Stark brenzligen, wenn ich dramatischen, Situation kommt. Und spätestens nach dem Überfall auf Bekkes Freundin ist auch klar wer der Täter ist.

Das Buch kann man auf jeden Fall gut lesen und ist eine nette Abwechslung zu den härteren Krimis oder auch gut geeignet für Leute die generell eher keine Krimis lesen.


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A

Rezension zu "Zwiebelangst" von Heidi Möhker

Mit Genuss zu lesen
Alexa_Thiesmeyervor 2 Jahren

 

Mit Genuss zu lesen

 

Ein unterhaltsamer Krimi, schön zu lesen. Die Hauptfigur, Sabine, ist mit ihrer Besonderheit, Personen und Stimmungen begleitet von Farben und Gerüchen wahrzunehmen, interessant – mal echt was anderes! Der Kriminalfall, um den es geht, ist überzeugend gelöst, spannend erzählt und läuft in einem grandiosen Finale aus, das mir sehr lebensnah erscheint, vor allem was die Gefühlslage der Hauptfigur angeht. Als angenehm empfand ich auch, dass die Geschichte nur aus einer Perspektive (Sabine, Kriminaloberkommissarin) geschildert wird und mit relativ wenigen Personen auskommt, so bleibt sie immer übersichtlich und unbedingt geeignet, um abends im Bett gelesen zu werden!

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Rezension zu "Zwiebelangst" von Heidi Möhker

Gefühlsintensiver Krimi
SonneDrachevor 3 Jahren

Zwiebelangst ein Krimi mit dem besonderem Flair. Die Protagonistin Sabine lässt durch ihre seltene Anomalie Farben und Gerüche förmlich explodieren. Die Gefühle welche sie wahrnimmt, nicht nur ihre eigenen, sondern auch die der Anwesenden, geben der Geschichte die Würze. Als Polizeibeamtin ist es mit dieser Fähigkeit nicht einfach, zudem nur ihre Teenie-Tochter Bekke und ihr Therapeut darüber Bescheid wissen. Der Mord an einem Schriftsteller in der Eifel gehört nun von dem Team aufgeklärt. Ganz tolle und unterschiedliche Charakteren gehören dazu. Eine Chefin, die ihre Truppe und ihre Fähigkeiten einzusetzen weiß. Ein etwas mürrischer Kollege, welcher seinen eigenen Charme spielen lässt. Trauernde Familienangehörige und Freunde, welche eventuell doch zu den Verdächtigen gehören. Zu allem Übel hat Sabine neben der Aufklärung des Mordes auch noch so ihre Schwierigkeiten mit der Liebe und dann ihre Tochter Bekke. Bekke verhält sich nun doch auf einmal so pubertierend, oder steckt mehr dahinter? Alles sehr verzwickt, da hilft nur eine Menge Minze oder vielleicht was Stärkeres! Kurz vor der Aufklärung des Mordes wird es noch einmal recht geschmacksintensiv. Minze und Zwiebel eine üble Kombination. Ein Krimi der Appetit auf mehr macht!

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Gespräche aus der Community

Neu
Hi all - es wird mal wieder Zeit für eine weitere Wochenverlosung von mir :)

Heute biete ich Euch einen Genusskrimi von KSB an, einem Verlag aus der quasi Nachbarschaft.
Was genau assoziert Ihr mit dem Titel?

Freue mich über originelle Antworten und unaufgefordert ist es selbstverständlich, eine spätere Rezi und das Streuen auf diversen Portalen ist Bewerbungspflicht!

Viel Glück und ran an die Tasten...
Zur Buchverlosung

Liebe Krimifans,

wir laden euch ein, Heidi Möhkers neuen Genusskrimi "Zwiebelangst" mit uns zu lesen und an Sabine Grubers Seite zu ermitteln.

Zum Inhalt:

»Ehefrau, Eifel und Mörderische Schwestern. Irgendwo hier werden wir schon den Täter finden.«

»Jetzt müssen wir erst mal den Tatort finden«, mahnte Daniela. »So es denn ein Tatort ist. Ihr wollt mal wieder den zweiten Schritt vor dem ersten machen! Wir nähern uns zwar der Eifel, aber doch nicht Hengasch.«

Wenn Gefühle so sehr nach Wein riechen, dass Sabine davon
trunken wird, ist es ihr kaum möglich der Polizeiarbeit nachzugehen.
Noch schwieriger wird es, wenn die Sorge um ihre Tochter Bekke
den Geruch gebratener Zwiebeln annimmt. Mit Minzöl gegen die
Auswirkungen ihrer Synästhesie und einer Schusswaffe gegen
Verbrecher bewaffnet, macht sich Sabine Gruber daran, den Mörder
vom Autoren Sören Horneborg ausfindig zu machen. Findet sie dabei
auch ihre Liebe, muss sie alles geben, dafür nicht Bekke zu verlieren.

Ort der Handlung: Voreifel

http://www.genusskrimi.de/genusskrimis/m%C3%B6hker-zwiebelangst/

Wir verlosen 10 Exemplare unter allen, die in den Lostopf hüpfen.

Die Bewerbungsfrist für diesen Krimi endet am 18. Mai 2016.

Für die Teilnahme an der Leserunde ist es verpflichtend, zeitnah eine Rezension zu schreiben.

Wir freuen uns auf euch und diese Leserunde!
Euer KSB-Team

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Heidi Möhker im Netz:

Community-Statistik

in 13 Bibliotheken

von 1 Lesern gefolgt

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