Heidi Möhker Zwiebelangst

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Inhaltsangabe zu „Zwiebelangst“ von Heidi Möhker

Wenn Gefühle so sehr nach Wein riechen, dass Sabine davon trunken wird, ist es ihr kaum möglich der Polizeiarbeit nachzugehen. Noch schwieriger wird es, wenn die Sorge um ihre Tochter Bekke den Geruch gebratener Zwiebeln annimmt. Mit Minzöl gegen die Auswirkungen ihrer Synästhesie und einer Schusswaffe gegen Verbrecher bewaffnet macht sich Sabine Gruber daran, den Mörder vom Autoren Sören Horneborg ausfindig zu machen. Findet sie dabei auch ihre Liebe,muss sie alles geben, dafür nicht Bekke zu verlieren. Ort der Handlung: Voreifel

Zwiebelangst macht Appetit auf mehr!

— SonneDrache
SonneDrache

Eine Ermittlerin mit Synästhesie gibt diesem Kriminalroman die besondere Würze.

— Claddy
Claddy

Als Lektüre für zwischendurch ideal

— melusina74
melusina74

Spannender, unblutiger und kurzweiliger Krimi für Zwischendurch. Hat mich sehr gut unterhalten :)

— AdrienneAva
AdrienneAva

180 Seiten voller Spannung, Farben, Gerüche und Schmunzlern.

— nettiii
nettiii

Toller, kurzweiliger, interessanter Krimi. Der nicht nur Farben und Gerüche vereint sondern auch noch so einiges mehr zu bieten hat.

— chris_ma
chris_ma

Spannende, kurzweilige Unterhaltung - prima Lektüre für zwischendurch!

— dreamlady66
dreamlady66

Ein leicht zu lesender und wirklich spannender Krimi!

— die_tanja_
die_tanja_

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  • Mit Genuss zu lesen

    Zwiebelangst
    Alexa_Thiesmeyer

    Alexa_Thiesmeyer

    27. November 2016 um 22:29

      Mit Genuss zu lesen   Ein unterhaltsamer Krimi, schön zu lesen. Die Hauptfigur, Sabine, ist mit ihrer Besonderheit, Personen und Stimmungen begleitet von Farben und Gerüchen wahrzunehmen, interessant – mal echt was anderes! Der Kriminalfall, um den es geht, ist überzeugend gelöst, spannend erzählt und läuft in einem grandiosen Finale aus, das mir sehr lebensnah erscheint, vor allem was die Gefühlslage der Hauptfigur angeht. Als angenehm empfand ich auch, dass die Geschichte nur aus einer Perspektive (Sabine, Kriminaloberkommissarin) geschildert wird und mit relativ wenigen Personen auskommt, so bleibt sie immer übersichtlich und unbedingt geeignet, um abends im Bett gelesen zu werden!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. July 2016 um 18:57
  • Gefühlsintensiver Krimi

    Zwiebelangst
    SonneDrache

    SonneDrache

    15. June 2016 um 11:27

    Zwiebelangst ein Krimi mit dem besonderem Flair. Die Protagonistin Sabine lässt durch ihre seltene Anomalie Farben und Gerüche förmlich explodieren. Die Gefühle welche sie wahrnimmt, nicht nur ihre eigenen, sondern auch die der Anwesenden, geben der Geschichte die Würze. Als Polizeibeamtin ist es mit dieser Fähigkeit nicht einfach, zudem nur ihre Teenie-Tochter Bekke und ihr Therapeut darüber Bescheid wissen. Der Mord an einem Schriftsteller in der Eifel gehört nun von dem Team aufgeklärt. Ganz tolle und unterschiedliche Charakteren gehören dazu. Eine Chefin, die ihre Truppe und ihre Fähigkeiten einzusetzen weiß. Ein etwas mürrischer Kollege, welcher seinen eigenen Charme spielen lässt. Trauernde Familienangehörige und Freunde, welche eventuell doch zu den Verdächtigen gehören. Zu allem Übel hat Sabine neben der Aufklärung des Mordes auch noch so ihre Schwierigkeiten mit der Liebe und dann ihre Tochter Bekke. Bekke verhält sich nun doch auf einmal so pubertierend, oder steckt mehr dahinter? Alles sehr verzwickt, da hilft nur eine Menge Minze oder vielleicht was Stärkeres! Kurz vor der Aufklärung des Mordes wird es noch einmal recht geschmacksintensiv. Minze und Zwiebel eine üble Kombination. Ein Krimi der Appetit auf mehr macht!

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  • Leserunde zu "Zwiebelangst" von Heidi Möhker

    Zwiebelangst
    KSB_MediaGmbH

    KSB_MediaGmbH

    Liebe Krimifans,wir laden euch ein, Heidi Möhkers neuen Genusskrimi "Zwiebelangst" mit uns zu lesen und an Sabine Grubers Seite zu ermitteln.Zum Inhalt: »Ehefrau, Eifel und Mörderische Schwestern. Irgendwo hier werden wir schon den Täter finden.« »Jetzt müssen wir erst mal den Tatort finden«, mahnte Daniela. »So es denn ein Tatort ist. Ihr wollt mal wieder den zweiten Schritt vor dem ersten machen! Wir nähern uns zwar der Eifel, aber doch nicht Hengasch.« Wenn Gefühle so sehr nach Wein riechen, dass Sabine davon trunken wird, ist es ihr kaum möglich der Polizeiarbeit nachzugehen. Noch schwieriger wird es, wenn die Sorge um ihre Tochter Bekke den Geruch gebratener Zwiebeln annimmt. Mit Minzöl gegen die Auswirkungen ihrer Synästhesie und einer Schusswaffe gegen Verbrecher bewaffnet, macht sich Sabine Gruber daran, den Mörder vom Autoren Sören Horneborg ausfindig zu machen. Findet sie dabei auch ihre Liebe, muss sie alles geben, dafür nicht Bekke zu verlieren. Ort der Handlung: Voreifel http://www.genusskrimi.de/genusskrimis/m%C3%B6hker-zwiebelangst/ Wir verlosen 10 Exemplare unter allen, die in den Lostopf hüpfen. Die Bewerbungsfrist für diesen Krimi endet am 18. Mai 2016. Für die Teilnahme an der Leserunde ist es verpflichtend, zeitnah eine Rezension zu schreiben. Wir freuen uns auf euch und diese Leserunde! Euer KSB-Team

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    • 187
  • Angst riecht nach Zwiebel

    Zwiebelangst
    Claddy

    Claddy

    07. June 2016 um 19:46

    Kriminalkommissarin Sabine Gruber hat eine ganz besondere Veranlagung: Sie ist Synästhetikerin. Stimmungen und Gefühle nimmt sie als Farben und Gerüche wahr. Als Lügendetektor ist sie dennoch nur bedingt tauglich. Immerhin gelingt es der Person, die den bekannten Schriftsteller Sören Horneborg getötet hat, sich auch bei ihr nicht zu verraten.  Neben dem Mordfall macht ihr ein weiteres Problem zu schaffen: Die Freundin ihrer vierzehnjährigen Tochter Bekke lernt im Internet jemanden kennen, den sie leichtsinnigerweise unbedingt treffen will.  Heidi Möhker hat eine ganz ungewöhnliche Ermittlerin ins Leben gerufen. Der Kommissarin zur Seite zu stehen, bedeutet, Einblick zu gewinnen in eine Welt, in der verschiedene Sinneswahrnehmungen miteinander verflochten sind. Das gibt der Geschichte das gewisse Etwas. Allerdings sind die wechselnden Farbgebungen der Personen zwar interessant und engagiert herausgearbeitet (Staatsanwalt Rüdiger Bertram verströmt ein schweres Bordeauxrot, das unsere Heldin mitunter einzulullen vermag), bremsen aber die Handlung ein wenig aus. Spannung ist erst im letzten Drittel zu finden. Besonders schön ist das Mutter-Tochter-Verhältnis: Sensibel und achtsam gehen die beiden miteinander um. Bekke  ist ein ganz wunderbares Mädchen und wird von ihrer Mutter auf warmherzige und nachdenkliche Weise ernst genommen. Sie weiß als Einzige um deren spezielle Eigenschaft. Beider Hobby ist die Kochkunst, die dem Roman zusätzliche Würze verleiht. Dass die Handlung in der Voreifel spielt, wird deutlich, ist aber eigentlich nicht von besonderer Wichtigkeit. Insgesamt ist der Schreibstil recht einfach und auf Wesentliches konzentriert. Auch die überschaubare Anzahl von Personen sorgt für entspannte Lektüre. Gedächtnishochleistungen werden nicht abverlangt.  Trotz des kleinen Kreises der Verdächtigen darf gehörig gerätselt werden. Erst im Nachhinein erscheint die Lösung überzeugend und logisch, beinahe zwingend.  Ein Extralob hat der Titel verdient: Auf geniale Art bildet er die Essenz dessen, was diesen kurzen Roman ausmacht.  Alle, die ein offenes Herz für Gerüche und Farben haben und in deren Hobbys sich  neben der Kriminalliteratur das Kochen einreiht, dürfen hier mit Appetit zugreifen.

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  • Ein Krimi der besonderen Art

    Zwiebelangst
    AdrienneAva

    AdrienneAva

    Das Buch:Sabine ist eine ganz besondere Ermittlerin. Sie ist Synästhetikerin, d.h. sie kann Gefühle von Menschen durch Farben und Düfte wahrnehmen. Keiner weiß jedoch davon, außer ihrer Tochter Bekke. Als ein berühmter Autor ermordet wird und ihre Angst um Bekke den Geruch von gebratenen Zwiebeln annimmt, scheint ihr Leben um einiges komplizierter zu werden. Auch wenn ich am Anfang etwas Mühe hatte mit den vielen Gerüchen und Farben, kann ich jetzt sagen, dass die Idee einer Ermittlerin mit Synästhesie neu und erfrischend ist.Die Geschichte ist flüssig und gut zu lesen. Einmal angefangen konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen. Auch die Länge des Buches hat mir sehr gut gefallen. Außerdem ist dieser Krimi unblutig, was mich inzwischen sehr viel mehr anspricht. Die Figuren sind sehr gut beschrieben und sympathisch. Besonders gefallen hat mir das Mutter/Tochter Gespann, welches trotz einiger Probleme sehr gut miteinander harmonieren. Auch die restlichen Teammitglieder von Sabine haben ihre Macken, werden dadurch liebenswert. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und empfehle dieses Buch jedem der auch gerne mal unblutige Krimis mit einer speziellen Ermittlerin liest. 

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    • 2
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    05. June 2016 um 20:44
  • Wie riecht Angst?

    Zwiebelangst
    Simi159

    Simi159

    02. June 2016 um 20:22

    Sabine ist Synesthetikerin. D.h. für Sie sind die Gefühle von Menschen in ihrer Umgebung immer als Farbe und Geruch warnehmbar. In ihrem Job als Kommissarin is das als Talent sehr nützlich. Wenn auch niemand, außer ihrer Tochter Bekke, weiß, dass sie es hat. Denn bei der Aufklärung von Mordfällen könnte es schon mal sehr nützlich sein mehr als nur die wörtliche Aussagen von Zeugen oder Täter zu haben. Ihr neuer Mordfall ist erst mal nicht so kompliziert. Der Autor Sören Horneborg ist von einem Steilhang gestürzt worden und am Ufer eines Stausees ertrunken. Seine Frau, eine bekannte Schauspielerin und auch sein bester Freund haben mein Alibi. Wenn auch Sabine Extra Sinne, bei den Aussagen der Beiden, erst mal irritiert werden. So recht lässt sich kein konkretes Motiv erkennen. Und da Sabine auch privat noch ein paar Baustellen zu bearbeiten hat. Die beste Freundin ihrer Tochter will sich mit einer Dubiosen Internetbekanntschaft, in die sie sich verliebt ist, treffen. Und Sabine Sinne schlagen Alarm. Besser gesagt es riecht nach Zwiebeln, und so riecht Angst. Fazit: Da hat die Autorin, Heidi Möhker, eine tolle Idee für eine Ermittlerin gehabt. Synesthetiker oder besser Menschen, die bei Wörtern, Zahlen oder Musik mehr sehen und fühlen gibt es wirklich. Da ist das Talent von Sabine, dass sie bei Gefühlen die Gerüche und Farben sehen kann, die damit zusammenhängen, einfach nur eine Ecke weitergedacht. Egal ob es so jemand gibt oder nicht, es ist ein ein tolles Talent für einen Mordermittler. Dass das nicht nur positiv sein kann, und auch unter Kontrolle gehalten werden möchte, erklärt sich fast von selbst. Mir hat es sehr gut gefallen, die Farben zu den Gefühlen und die Gerüche, die dabei um den Mensch herum wehen, zu lesen. Manchmal hatte ich fast das Gefühl das alles wirklich zu riechen, so gut beschreibt die Autorin das, so gut verpackt sie die Gefühle in Worte. Da klärt sich der Todesfall fast nebenbei auf. Obwohl es dieser in sich hat. Vieles ist nicht so, wie ist auf den ersten Blick scheint. Die Charaktere sind gut beschrieben, wie vorher schon gesagt, teilweise mit ungewöhnlichen Talenten gesegnet sind, und authentisch. Die Mischung für den Krimi passt. Eine sympathische Ermittlerin, ein bzw. mehrere Morde, ein paar falsche Färten und ein spannendes - überraschendes Ende. So mag der Krimi Leser das. Von mir gibt es 5 Sterne.

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  • Ein Genusskrimi der sich lohnt!

    Zwiebelangst
    nettiii

    nettiii

    Erst ein berühmter Schriftsteller, welcher Tod aufgefunden wird und kurze Zeit später eine weitere tote Person. Kommissarin Sabine hat zusammen mit ihrem Team allerhand zu tun. Doch wenn dies nicht schon genug wäre, hat Sabine eine schreckliche Angst und Vorahnung in Bezug auf ihre Teenagertochter Bekke. Da Sabine Synästhetikerin ist und zu allen Emotionen Farben und Gerüche wahrnimmt, sprudelt ein ganzes Meer von neuen Sinneseindrücken auf sie ein, während sie versucht den Täter zu finden und ihre Tochter zu beschützen. Ob es ihr das gelingt?Dieser Genusskrimi von Heidi Möhker hat mich wirklich überzeugt. Ich glaube ich habe seit Jahren kein Buch mehr unter 300 Seiten gelesen, umso überraschter war ich, dass mich die 180 Seiten wirklich abgeholt haben. Der Schreibstil war flüssig, Spannung war von Anfang an da und man konnte bis zum Schluss fleißig rätseln wer denn nun der Täter sei. Der zweite Handlungsstrang durch die Teenagertochter Bekke fand ich auch sehr gut, lenkte er doch auch immer wieder scheinbar vom Täter ab. Die Einbeziehung der Synästhesie in den Krimiverlauf fand ich spannend und auch gewagt. An machen Stellen war es mir jedoch ein wenig zu wirr, bzw. konnte ich es nicht in Einklang bringen. Es ist ein tolles Stilmittel. Ich denke, wenn sich die Autorin noch mehr in das Thema einarbeitet und vielleicht sogar mit einem Synästhetiker zusammenarbeitet, könnte es was ganz ganz großes werden.  Mir hat der Krimi wirklich gut gefallen, ohne viel Blut und Gemetzel, war er spannend und hat für mich eine ganz neue Thematik mit sich gebracht. Ich würde mich jedenfalls über weitere Fälle von Sabine freuen. 

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    • 3
    nettiii

    nettiii

    29. May 2016 um 18:32
  • Minzöl gegen den Geruch gebratener Zwiebeln...

    Zwiebelangst
    melanie1984

    melanie1984

    24. May 2016 um 19:53

    Die alleinerziehende Kommissarin Sabine Gruber macht sich daran, den Mörder des Autors Sören Horneborg ausfindig zu machen. Nebenbei steht sie auch noch große Ängste um ihre Teenie-Tochter Bekke aus, deren beste Freundin im Internet einen älteren Mann kennen gelernt hat. Wird Sabine den Mörder dingfest machen und gleichzeitig ihre Tochter beschützen können?Das Ermittlerteam und der Umgang im Kollegium haben mir besonders gut gefallen. Sabine ist Synästhetikerin und verbindet alles mit Farben und Gerüchen. So erinnert sie die Angst um ihre Tochter zum Beispiel an angebrannte Zwiebeln. Meine Lieblingsfigur ist Sabines Tochter Bekke, die für ihr Alter sehr erwachsen und (meistens) vernünftig ist. Das Mutter-Tochter-Verhältnis wirkt sehr innig und vertrauensvoll. Die beiden kochen sehr gerne gemeinsam. Im Laufe der Geschichte bahnt sich auch eine Liebelei zwischen Sabine und dem Staatsanwalt Bertram an.Zum Team gehören noch der bullige, hitzköpfige Polizist Axel und ihre Chefin Daniela, die Sabines beste Freundin ist.Im Prolog erfahren wir die Gefühle des Mörders vor der Tat. Das Buch besteht aus 25 kurzen Kapiteln und ist mit seinen 180 Seiten schnell gelesen. Es werden zwei Handlungsstränge erzählt, die am Ende zu einem zusammenlaufen.Das Cover, das eine durchgeschnittene rote Zwiebel zeigt, passt perfekt zur Geschichte. Autorin:Heidi Möhker wurde 1968 in Düsseldorf geboren und lebt jetzt mit dem jüngsten ihrer drei Kinder und der Katze Lisa in Rheinbach bei Bonn. Heidi war von der Gründung 2003 bis zur Auflösung 2010 Mitglied der Bonner Schreibgruppe "Schreibrausch". Heute ist sie Mitglied der "Mörderischen Schwestern". Neben langen und kurzen Krimis verfasst sie auch Jugendromane.Ich habe den Genusskrimi sehr genossen, an manchen Stellen war es mir mit den Farben und Gerüchen aber etwas zu viel.

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  • Genussreicher und sympathischer “Genusskrimi”

    Zwiebelangst
    chris_ma

    chris_ma

    22. May 2016 um 23:26

    Ein schöner sonniger Tag auf der Terrasse und dazu diesen Krimi, besser kann ein Tag nicht sein. Ich habe den kurzen aber ganz schön knackigen Krimi an einem Tag verschlungen. Es war wirklich ein genussvolles Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken. Ich lese Regionalkrimis sehr gerne und diesen hier kann ich Euch echt nur ans Herz legen. Diesmal geht’s in die Eifel. Ich selber war noch nicht dort aber ich glaube ein bisschen zurückfinden würde ich mich nach dem Krimi schon. Warum, die Autorin beschreibt die Umgebung sehr genau und genau deshalb fühlt man sich auch gleich wohl und hat das Gefühl dort schon gewesen zu sein. So wie die Umgebung beschrieben wird, so geht es bei den Ermittlerfiguren weiter. Das Team um das sich alles drehen wird sind Sabine, Daniela und Axel, sowie der Staatsanwalt Rüdiger. Jede Figur hat eine bestimmtes Rollenprofil was einen in echt kurzer Zeit alle ans Herz wachsen lässt. Der etwas grantige Axel, die resolute und gutmütige Chefin Daniela, der manchmal nervige und auch attraktive Rüdiger und die etwas ungewöhnliche mit besonderem Spürsinn versehene Sabine. Auch die gesamten Ermittlungen werden toll beschrieben. Sabine kann Stimmungen und Gefühle in Form von Farben und Gerüchen wahrnehmen. Außer ihrer Tochter weiß niemand von dieser besonderen Begabung. Manchmal ist es hilfreich und oft ist sie auch zu sehr verwirrt und dann hemmen die Wahrnehmungen sie selber. Sabine wird mit ihren Kollegen zu einem Mord gerufen. Dort angekommen treffen sie auf die Finderin der Leiche. Sie ist Mitglied im Club der “Mörderischen Schwestern” und hatte mit dem Mordopfer, ein Autor, erst Kontakt. Ist sie vielleicht auch die Mörderin oder hat ihr Mann das bessere Motiv ? Was ist mit der Frau des Mordopfers. Ist die Ehe doch nicht so harmonisch verlaufen und spielt sie letztlich die Rolle der Witwe  zu gut ? Oder hat die Freundin und Managerin der Witwe das bessere Motiv ? Außerdem wäre noch ein alter Schulfreund und der Jogginggefährte des Mordopfers ein möglicher Mörder. Also ganz schön viel verdächte und somit auch viel zu tun für das Team um jeder dieser Spuren nachzugehen. Parallel zum Mordfall bekommt Sabine von ihrer Tochter Bekke noch den Hinweis, dass deren Freundin sich per Internet auf einen unbekannten eingelassen hat. Bekke will ihrer Freundin natürlich beistehen und hat kein gutes Gefühl dabei. Bei einem Faschingsball kommt es dabei zu einem Zwischenfall und Sabine muss sich nun noch außerdem um ihre Tochter kümmern. Als wenn das schon alles wäre, nein eine kleine Liebensgeschichte bahnt sich in dem Krimi auch noch an. Ihr seht auf gar nicht so vielen Seiten (180) passiert eine ganze Menge und es wird nie langweilig. Ganz im Gegenteil, durch die besondere Wiedergabe von Sabines Wahrnehmungen in Form von Gerüchen und Farben macht diesen Krimi noch interessanter. Die tollen Wortgefechte im Buch machen das ganze noch echter und die Figuren noch sympathischer. Wer letztlich der Mörder ist, wie das mit Bekkes Freundin so ausgeht, für wen die Liebesgeschichte so geschrieben wurde und ob die Mörderischen Schwestern ihre Finger im Spiel haben und wie das alles mit den Farben und Gerüchen zu sehen ist, dazu müsst ihr diesen Krimi lesen. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß, musste immer wieder schmunzeln und kann in somit nur weiterempfehlen. Ich würde mich auch freuen, wenn es einen weiteren Krimi geben würde. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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  • Zwiebelangst by Heidi M.

    Zwiebelangst
    dreamlady66

    dreamlady66

    22. May 2016 um 22:58

    (Inhalt übernommen) Wenn Gefühle so sehr nach Wein riechen, dass Sabine davon trunken wird, ist es ihr kaum möglich der Polizeiarbeit nachzugehen. Noch schwieriger wird es, wenn die Sorge um ihre Tochter Bekke den Geruch gebratener Zwiebeln annimmt. Mit Minzöl gegen die Auswirkungen ihrer Synästhesie und einer Schusswaffe gegen Verbrecher bewaffnet macht sich Sabine Gruber daran, den Mörder vom Autoren Sören Horneborg ausfindig zu machen. Findet sie dabei auch ihre Liebe,muss sie alles geben, dafür nicht Bekke zu verlieren. Ort der Handlung: Voreifel Allgemeines DANKE an Heidi Möhker bzw. KSB_Media GmbH für Eure Zusage und schnelle Belieferung (per Einwurf, da uns nur wenige km trennen). Definitiv: Ich freute mich sehr über die Teilnahme an dieser Leserunde, als quasi Neuzugang. Handliches, sehr angenehm leichtes Format - mit nicht überfrachteten Textseiten & einer gut lesbaren Schrift! Das Cover im (für mich) warmen zwiebelviolett schreit förmlich nach Genuss, Gefühl, Angst aber auch ganz viel Lebensfreude, und...gar auch etwas Leidenschaft. Binnen zwei Tagen konnte ich den Krimi beenden - Schreibstil/Fazit Die 180 Seiten mit 25 Kapiteln des Provinzkrimis in der Voreifel lassen sich gut lesen & verarbeiten, sind spannend formuliert aber auch konstruiert & kommen ohne viel Blut vergiessen aus - bis zum Ende bleibt die Spannung bestehen, wer hier denn der eigentliche Mörder ist & natürlich auch die Frage nach dem warum. Ich fühlte mich einfach - seit Beginn - prächtig unterhalten mit überschaubaren, aber gut charakterisierten Protagonisten, die auch teilweise etwas Einblick in ihr Privatleben ließen, gepaart mit ganz viel Herz & teilweise auch Ironie - die Sache mit der eingebauten Synästhesie macht den Krimi zu einem ganz besonderen Highlight, gar Genusserlebnis - das ich so noch nicht kannte, aber schätzen lernte - mach' einfach weiter so! Ich werde Dich im Auge behalten :)

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  • ein Krimi mit dem Beigeschmack von Zwiebeln....

    Zwiebelangst
    die_tanja_

    die_tanja_

    21. May 2016 um 21:32

    Eine Kommissarin, die Gefühle in Farben und Gerüchen wahrnehmen kann, ein ermordeter Autor, dessen Tod Rätsel aufgibt und eine Tochter, deren beste Freundin sich mit einem Kontakt aus dem Internet treffen will.... Dieses Buch (180 Seiten) habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Obwohl ich in der Regel eher selten Krimis lese, hat mich dieses Buch bis zur letzten Seite gefesselt. Bis zum Schluss konnte ich nicht absehen, wer nun der Täter ist... zu groß war der Kreis meiner Verdächtigen. Die Charaktere (zumindest die Polizeibeamten) sind einem von Beginn an sympathisch. Die zwischenzeitlichen Neckereien untereinander zeugen von einer guten Teamdynamik. Der Schreibstil der Geschichte ist fließend, wodurch sich das Buch sehr gut lesen lässt. Der Titel des Buches könnte passender nicht sein, denn wann immer die Protagonistin das Gefühl von Angst wittert, vernimmt sie den beißenden Geruch von Zwiebeln. Mein Fazit: Als gelegentliche Krimileserin kann ich das Buch allen empfehlen, die gerne leichte Krimis lesen ohne Gemetzel.In meinen Augen eignet es sich auch gut als Urlaubslektüre.

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