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Ausgewählter Beitrag

melanie1984

vor 1 Jahr

(12)

Die alleinerziehende Kommissarin Sabine Gruber macht sich daran, den Mörder des Autors Sören Horneborg ausfindig zu machen. Nebenbei steht sie auch noch große Ängste um ihre Teenie-Tochter Bekke aus, deren beste Freundin im Internet einen älteren Mann kennen gelernt hat. 
Wird Sabine den Mörder dingfest machen und gleichzeitig ihre Tochter beschützen können?

Das Ermittlerteam und der Umgang im Kollegium haben mir besonders gut gefallen. Sabine ist Synästhetikerin und verbindet alles mit Farben und Gerüchen. So erinnert sie die Angst um ihre Tochter zum Beispiel an angebrannte Zwiebeln. Meine Lieblingsfigur ist Sabines Tochter Bekke, die für ihr Alter sehr erwachsen und (meistens) vernünftig ist. Das Mutter-Tochter-Verhältnis wirkt sehr innig und vertrauensvoll. Die beiden kochen sehr gerne gemeinsam. Im Laufe der Geschichte bahnt sich auch eine Liebelei zwischen Sabine und dem Staatsanwalt Bertram an.
Zum Team gehören noch der bullige, hitzköpfige Polizist Axel und ihre Chefin Daniela, die Sabines beste Freundin ist.

Im Prolog erfahren wir die Gefühle des Mörders vor der Tat. Das Buch besteht aus 25 kurzen Kapiteln und ist mit seinen 180 Seiten schnell gelesen. Es werden zwei Handlungsstränge erzählt, die am Ende zu einem zusammenlaufen.
Das Cover, das eine durchgeschnittene rote Zwiebel zeigt, passt perfekt zur Geschichte. 

Autorin:
Heidi Möhker wurde 1968 in Düsseldorf geboren und lebt jetzt mit dem jüngsten ihrer drei Kinder und der Katze Lisa in Rheinbach bei Bonn. 
Heidi war von der Gründung 2003 bis zur Auflösung 2010 Mitglied der Bonner Schreibgruppe "Schreibrausch". Heute ist sie Mitglied der "Mörderischen Schwestern". Neben langen und kurzen Krimis verfasst sie auch Jugendromane.

Ich habe den Genusskrimi sehr genossen, an manchen Stellen war es mir mit den Farben und Gerüchen aber etwas zu viel.

Autor: Heidi Möhker
Buch: Zwiebelangst
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