Heidi Rehn Bernsteinerbe

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Inhaltsangabe zu „Bernsteinerbe“ von Heidi Rehn

Herbst 1662: In den Wirren des Königsberger Aufstandes trifft Carlotta, die Tochter der einstigen Wundärztin Magdalena, ihre erste Liebe Mathias wieder. Als Offizier der Kurfürstlichen Armee gehört er zu den Belagerern der Stadt – ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern. Als sich die politische Lage in Königsberg zuspitzt, geraten Carlotta und ihre Mutter in Verdacht, wichtige Geheimnisse an die Belagerer verraten zu haben. Ihnen bleibt nur die Flucht aus der Stadt … Der neue Stern am Himmel der historischen Romane!

Viel zu langatmig.

— tiggger
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  • Der Abschluss einer Trilogie

    Bernsteinerbe
    tiggger

    tiggger

    31. July 2015 um 09:28

    Da ich die ersten beiden Teile nun auch gelesen hatte, wollte ich wissen, was mit den Charakteren zum Ende geschieht. Leider hat sich das Buch ziemlich lange gezogen, sodass die Spannung erst einmal unten gehalten wurde. Erst ca. ab der Mitte wurde es dann spannender, sodass man auch wirklich Lust hatte die Geschichte zu beenden, denn nun wollte man wissen, wie sich die ganze Story auflöst. Im Endeffekt gibt es ein Happy End, und man wird befriedigt zurück gelassen. Allerdings hätte es auch gereicht, nur den ersten Teil zu lesen.

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  • Bernsteinerbe

    Bernsteinerbe
    Ikopiko

    Ikopiko

    24. April 2015 um 13:30

    Die ehemalige Wundärztin Magdalena und ihre Tochter Carlotta haben sich in Königsberg niedergelassen. Ihr Bernsteinhandel läuft erfolgreich. Doch Carlotta ist tief in ihrem Innern ebenfalls Wundärztin und keine Buchhalterin, weswegen es sie immer wieder hinaus zu Kranken und Verletzten zieht. Sie hofft, über ihren Freund Christoph an dessen Medizinstudium teilhaben und eine erfolgreiche Ärztin werden zu können. Frauen war ein solches Studium zu damaliger Zeit untersagt. Doch die Familien von Carlotta und Christoph sind gegen die Verbindung. Die politische Lage in Königsberg entwickelt sich dramatisch, als die Kurfürstliche Armee die Stadt belagert. Unter ihnen befindet sich Mathias, Carlottas früherer Geliebter. Zwischen ihm und Christoph entbrennt aus Eifersucht ein großer Streit, an dem die Beziehung zwischen Christoph und Carlotta zerbricht. Als hätte Carlotta dadurch nicht genug zu leiden, machen die Nachbarn ihr und Magdalena das Leben zur Hölle. Sie verdächtigen beide Frauen der Hexerei und bezichtigen sie des Mordes. Mit ihrer Bernsteinessenz soll Magdalena einen unbescholtenen Bürger getötet haben. Jeder dichtet diesem Ammenmärchen etwas zu, sodass selbst gute Freunde ihnen den Rücken kehren. Doch die beiden Frauen sind stark und mit Hilfe der ihnen verbliebenen Freunde versuchen sie, das Gegenteil zu beweisen. Nach „Die Wundärztin“ und „Hexengold“ hat Heidi Rehn mit „Bernsteinerbe“ den dritten Band um die Wundärztin Magdalena vorgelegt. In erster Linie ist hier jedoch Carlotta Protagonistin, die Tochter Magdalenas. Carlotta ist eine liebenswerte junge Frau, die man sogleich in sein Herz schließt. Ohne Vater aufgewachsen, ist sie so stark wie ihre Mutter und nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Viele Figuren aus den ersten beiden Romanen haben auch hier ihre Geschichte. Man ist ihnen schnell wieder vertraut, freut sich mit ihnen, trauert mit ihnen. Es ist auch nicht von vornherein klar wer gut und wer böse ist. Die Charaktere sind vielschichtig und spannen den Leser auf die Folter. Oft lässt in Serien die Qualität der Romane nach. Für mich kann ich jedoch behaupten, dass dieser dritte Band mir am besten gefallen hat. Das Ende lässt viel Potential für eine Fortsetzung offen, die es hoffentlich in absehbarer Zeit auch geben wird.

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  • Rezension zu "Bernsteinerbe" von Heidi Rehn

    Bernsteinerbe
    manu1983

    manu1983

    05. August 2012 um 12:47

    Nachdem ich schon die ersten beiden Teile der „Bernsteintriologie“ gelesen hatte, war ich auf „Bersteinerbe“ schon ganz neugierig und wurde nicht enttäuscht. Das Cover mit einer jungen Frau im Vordergrund, die ihren Blick auf das rege Treiben in der Stadt im Hintergrund richtet, hat mir gut gefallen. Gemeinsam mit der Autorin durfte ich das Buch in einer Leserunde lesen. Die Geschichte handelt von der 17 jährigen Carlotta, die mit ihrer Mutter Magdalena zusammen das Kontor ihres verstorbenen Vater leitet. Magdalena übte lange Zeit das Amt der Wundärztin aus und übergab dies dann an ihre Tochter. Diese erlebt nun viele Höhen und Tiefen und sucht nach der großen Liebe. Gemeinsam leben die beiden seit nunmehr vier Jahren in Königsberg. Durch einen Todesfall und das Auftauchen von Matthias, als Soldat der Dragoner müssen Magdalena und Carlotta die Flucht ergreifen. An dieser Stelle möchte ich mich bei Heidi Rehn nochmal für die tolle Leserunde und die interessanten Hintergrundinformationen bedanken. Der Schreibstil war so spannend und flüssig, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. Durch die Karte auf der ersten Seite konnte ich immer gut mit verfolgen, wo die Figuren sich befanden. Viele Charaktere waren mir bereits aus den vorhergehenden Büchern bekannt, ich lernte jedoch manche interessante neue Figuren kennen. Carlotta habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen und mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Während des Lesens hat sich bei mir das Kopfkino eingeschaltet. Fazit: Ich freue mich schon sehr auf weitere Werke von Heidi Rehn.

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  • Rezension zu "Bernsteinerbe" von Heidi Rehn

    Bernsteinerbe
    Zabou1964

    Zabou1964

    26. July 2012 um 07:30

    Nachdem mich schon die ersten beiden Teile der Trilogie um die Wundärztin Magdalena begeistert haben, wollte ich auch „Das Bernsteinerbe“ lesen. Auch mit diesem Werk konnte Heidi Rehn mich wieder voll in ihren Bann ziehen. Magdalena und ihre Tochter Carlotta leben mittlerweile seit vier Jahren in Königsberg. Das Mädchen ist zu einer jungen Frau geworden, die auf den Spuren der Mutter als Wundärztin wandelt. Magdalena selbst dagegen hat sich dem Kontor ihrer Vorfahren angenommen. Seit dem Tod ihres geliebten Mannes Eric mag sie nicht mehr als Wundärztin tätig sein. Als im Jahre 1662 die kurfürstliche Armee in die Stadt am Pregel einzieht, verändert sich die Situation der beiden selbstbewussten Frauen schlagartig. Sie werden verdächtigt, mit den Belagerern zu kooperieren und mit ihren Heilkünsten nur Schaden anzurichten. Als sich die Lage immer weiter zuspitzt, verlassen sie Königsberg. In diesem dritten – und leider letzten – Teil der Reihe übernimmt die 17jährige Carlotta die Rolle der Hauptfigur, Magdalena tritt etwas in den Hintergrund. Von dem klugen und selbstbewussten Mädchen war ich sofort begeistert. Ihre Liebe zu dem jungen Arzt Christoph Kepler wird immer wieder überschattet von Eifersucht und der Tatsache, dass sowohl Christophs Vater als auch Carlottas Mutter von dieser Verbindung nur wenig begeistert sind. Als Mathias, der mittlerweile beim kurfürstlichen Heer ist, plötzlich wieder auftaucht, ist Carlotta hin- und hergerissen. Besonders ihr Schicksal hat mich sehr bewegt. Aber auch Magdalena kommt in eine unangenehme Situation, als sie sich entgegen ihrer Vorsätze eines kranken Patienten annimmt. Einige liebgewonnene Figuren aus den beiden Vorgängerbänden tauchten zu meiner Freude auch wieder auf. Man merkt der Autorin ihre Liebe zu Königsberg an. Mit ihren bildhaften Schilderungen der Stadt und der Landschaft hat sie in mir den Wunsch geweckt, mir diese Gegend auch einmal anzuschauen. Ihre Figuren zeichnet sie mehrdimensional, sodass ich immer wieder von deren Handeln und deren Reaktionen überrascht wurde. Auch die Romantik und die Gefühle kamen nicht zu kurz. Das Ende dieser Trilogie hat mich das Buch mit einem zufriedenen Seufzer zuklappen lassen. Obwohl dies bereits der dritte Teil der Trilogie ist, kann man den Roman auch lesen und der Handlung folgen, ohne die beiden Vorgänger zu kennen. Heidi Rehn erklärt in kurzen Rückblenden, die geschickt in die Geschichte eingeflochten sind, was bisher geschah. Allerdings rate ich jedem, sich nicht um den Genuss der beiden ersten Bücher der Trilogie zu bringen. In einem Nachwort schildert Heidi Rehn, welche Ereignisse und Figuren real existiert haben und welche ihrer Fantasie entsprungen sind. Man merkt dem Roman eine gründliche Recherchearbeit an. Eine Karte der Gegend am Anfang des Buches und ein Glossar runden diesen großartigen historischen Roman ab. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Werke aus der Feder der Autorin. Fazit: Auch dieser letzte Teil der Trilogie um die Wundärztin Magdalena konnte mich wieder bestens unterhalten und voll und ganz überzeugen.

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  • Rezension zu "Bernsteinerbe" von Heidi Rehn

    Bernsteinerbe
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    05. July 2012 um 20:01

    Meine Meinung: Carlotta lebt zusammen mit ihrer Mutter Magdalena in Königsberg und zusammen führen sie ein Kontor, das unter anderem mit dem berühmtem Bernstein handelt. Nebenbei übt Carlotta auch noch den Beruf einer Wundärztin aus. Davon hat sich Magdalena fast ganz zurückgezogen, obwohl es immer ihre Bestimmung war, Kranken zu helfen. Doch der Tod ihres Ehemanns Eric lastet immer noch schwer auf ihr. Carlotta indes liebt ihr Leben und Christoph Kepler, der Medizin studiert hat und fortan als Arzt in Königsberg tätig ist. Doch ihre Liebe müssen sie noch geheim halten, sind Magdalena und Christophs Vater nicht die besten Freunde. Als eines Tages die Kurfürstliche Armee in Königsberg auftaucht, steht Carlotta Mathias gegenüber, ihrem Vetter. Als sie mit ihm gesehen wird, kommt der Verdacht auf, dass Carlotta und ihre Familie für den Feind arbeiten. Als dann noch ein angesehener Bürger stirbt, gerät Magdalena in Gefahr. Es bleibt nur die Flucht aus Königsberg. Mit dem dritten Teil „Bernsteinerbe“ der Wundärztin-Reihe liegt nun ein weiterer Teil aus Magdalenas Leben vor. Doch diesmal geht es mehr um ihre Tochter Carlotta, die mit ihrem 17 Jahren schon ganz schön erwachsen sein „muss“. Ich hatte wieder das Vergnügen, das Buch zusammen mit der Autorin in einer Leserunde genießen zu dürfen und konnte auch wieder nach Herzenslust Fragen stellen, die auch mal nichts mit dem Buch zu tun hatten. Dabei sei vorweg gesagt, dass Heidi eine wunderbare nette Persönlichkeit ist, die keinen Scherz auslässt und einem auch mal die Nase lang macht, wenn es um ihren neuen Roman geht (der leider erst im Herbst 2013 erscheint). Da heißt es mal abwarten. Aber zurück zu diesem Werk. Mit ihrem gewohnt wundervollen Schreibstil, der einem sofort wieder in das Mittelalter versetzt, wird die Geschichte Carlottas erzählt, die in den Wirren der Jugend, des Verliebtseins und des Erwachsenwerdens ihren Weg und ihre große Liebe sucht. In Christoph scheint sie die Liebe gefunden zu haben und in ihrem Beruf als Wundärztin auch den Weg zum Erwachsenwerden. Dass es natürlich wieder jede Menge Rätsel zu lösen gibt, Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden müssen und auch altbekannte, sehr lieb gewonnenen Charaktere auftauchen, ist wohl klar. Ich habe mich mit diesem mittelalterlichen Roman sehr unterhalten gefühlt, konnte mit den Figuren mitleiden, mitfiebern und mich auch über so manchen sehr ärgern. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Heidi für die (wie immer) sehr tolle Leserunde und ich freue mich auf Herbst 2013. Fazit: Ein faszinierender Roman von einer meiner Lieblingsschriftstellerinnen.

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  • Rezension zu "Bernsteinerbe" von Heidi Rehn

    Bernsteinerbe
    Natalie77

    Natalie77

    31. May 2012 um 14:49

    Rückentext: Herbst 1662: In den Wirren des Königsberger Aufstandes trifft Carlotta, die Tochter der einstigen Wundärztin Magdalena, ihre erste Liebe Mathias wieder. Als Offizier der Kurfürstlichen Armee gehört er zu den Belagerern der Stadt - ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern. Als sich die politische Lage in Königsberg zuspitzt, geraten Carlotta und ihre Mutter in den Verdacht, wichtige Geheimnisse an die Belagerer verraten zu haben. Ihnen bleibt nur die Flucht aus der Stadt... Die ersten Seiten: Carlotta hat sich gut in Königsberg eingelebt, seit vier Jahren lebt sie nun schon mit ihrer Mutter in dem Haus ihrer Verwandten. Ihr Alltag gestaltet sich recht ruhig bis die Nachricht kommt das der Kurfürst in die Stadt einfallen will. Carlotta hat eine List die sie kund tut. Sie sollen es aussehen lassen als ob in der Stadt die pest wäre, dann würde der Kurfürst gewiss einen weiten Bogen um die Stadt machen. Zunächst gelingt das auch. Alles läuft weiter wie bisher, sie trifft sich ab und an heimlich mit Christoph in den sie verliebt ist und kümmert sich um Tinkturen und Cremes zur Heilung. Aber lange hält diese Ruhe nicht an... Meine Meinung: Das wird keine ganz leichte Rezension und gleichzeitig wird es wohl die letzte von einem historischen Roman werden. Ich habe ja schon vor längerem fast alle historische Romane von meinem SuB entfernt und auch das letzte Buch von Heidi Rehn ging an mir vorbei. Ich schaue noch nicht einmal mehr nach Büchern in der Richtung, höchstens für meine Mama. Aber und nun kommt die Einschränkung, ich hatte schon die Wundärztin und Hexengold von Heidi Rehn gelesen und wollte natürlich wissen wie die Reihe weiter geht und freute mich richtig als das Buch gestern per Post kam. 680 Seiten rund um die Geschichte von Magdalena dachte ich, aber erstmal ging es mehr um Carlotta, die Tochter von Magdalena. Zunächst musste ich mich erstmal wieder zurecht finden. Es gab nur wenige Rückblicke auf die vorangegangenen Bände. Gut ist das für die die mit Bernsteinerbe anfangen, denn das kann man auch gut für sich alleine lesen. Schlecht war es für mich weil ich anfangs immer am überlegen war wie Hexengold geendet hat :-/ mein Fehler. Als ich damit aufgehört habe konnte ich auch gut weiterlesen. Allerdings merkte ich selber das mir so ein wenig das Interesse fehlte. Sicher war es interessant zu lesen wie es mit Carlotta und Christoph läuft. Wie Mathias auf sie reagiert. Wie sie versucht als Ärztin zu arbeiten und natürlich auch wie Königsberg als Gesamtes dem Kurfürsten trotzt. Nur meine Neugier wie es ausgeht war es zu verdanken das ich bis zum Ende durchgehalten habe, was ich aber meinem fehlenden Interesse zuschreibe und nicht dem Buch, denn Heidi Rehn hat wieder sehr sorgfältig recherchiert und alles sehr bildlich geschrieben. Ich denke meine Mama als Fan historischer Romane wird Spaß an diesem Buch haben und bestimmt auch jeder andere Leser der diese Richtung mag. Für mich war es nun definitiv das letzte Buch dieser Art. Die Serien habe ich alle beendet und neue werde ich nicht anfangen. Schade nur das ich dieses Buch nicht so würdigen kann wie ich es tun würde wäre es mein Genre. Eins möchte ich noch hervorheben. Im Nachwort wird die geschichtliche Grundlage dieses Buches geschildert und im Glossar hat Heidi Rehn alle Begriffe erklärt die es heute nicht mehr gibt oder dem Dialekt zu Grunde liegen.

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