Das Haus der schönen Dinge

von Heidi Rehn 
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Das Haus der schönen Dinge
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Ein seichter Frauenroman mit historischem Hintergrund. Ok zum Nebenbei-Hören. Etwas zu schnell gelesen.

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Inhaltsangabe zu "Das Haus der schönen Dinge"

Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren.

Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet.

Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07GRTXJDC
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Lindhardt og Ringhof
Erscheinungsdatum:24.08.2018
Das aktuelle Buch ist am 27.04.2017 bei Knaur eBook erschienen.

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    vormivor 21 Tagen
    Das Haus der schönen Dinge

    Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional!
    Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren.
    Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet …

    Inhaltsangabe auf amazon

    Dies war mein q. Buch von Heidi Rehn, aber ich bin schon durch ihre anderen Bücher auf sie aufmerksam geworden.
    Der Schreibstil ist kraftvoll und die Personen sind leensecht.
    Die Situationen und Handlungen sind realistisch und nachvollziehbar.
    Ein echt großer Roman und ein beeindruckender Teil deutscher Geschichte.
    Aus den Augen jüdischer Kaufhaus-Besitzer.

    Diesen Teil fand ich besonders spannend und interessant, wie sich rund um das Kaufhaus alles entwickelt hat, wie die Ideen ineinandergriffen.
    Wie sich Werbung und Public Relations entwickelt haben.
    Wie Sonder-Aktionen geboren wurden. 
    Das hat echt Spaß gemacht.

    Meine Kritik an diesem Buch ist echt ungewöhnlich, da wir Leser uns in den Rezis sonst gerne beschweren, dass immer alles als Mehrteiler herausgebracht wird.
    Aber leider ist es bei diesem Buch andersrum, denn es ist ein zu interessanter Teil, um ihn in ein kleines Buch zu pressen.
    Dadurch gab es teilweise Sprünge von mehreren Jahren und manche Situation wurde nur im Nachhinein aufgelöst.
    Hier hätte es sich gelohnt 2 oder sogar 3 Teile draus zu machen.

    Und dabei hat mir die Idee, die Kriege mal nicht in all ihrem Schrecken und all der Grausamkeit auszubreiten, sondern beide komplett herauszulassen, denn mittlerweile wissen die meisten ja doch, was da alles passiert ist. Aber auch die Zeiten davor und danach sind der Erwähnjng mehr als wert. Da hätte man manche spannende Szene direkt auflösen können. Bei so einem komplexen Thema und den mehrere Jahrzehnte überspannenden Zeitrahmen hätte man herne mehr draus machen können...

    Kommentare: 1
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    Wedmas avatar
    Wedmavor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein seichter Frauenroman mit historischem Hintergrund. Ok zum Nebenbei-Hören. Etwas zu schnell gelesen.
    Ein seichter Frauenroman mit historischem Hintergrund.

    „Das Haus der schönen Dinge“ von Heidi Rehn habe ich im Hörbuchformat kennengelernt. Bei meinem Hörbuchanbieter gab es plötzlich im Programm, und bin da eher einer zwiegespaltenen Meinung.

    Es ist ein seichter Unterhaltungsroman, der über eine jüdische Kaufmannsfamilie in München am Anfang des 20 Jh. erzählt und über mehrere Generationen hinausreicht. Für so einen Frauenroman ist das Ganze recht nüchtern erzählt. Von Gefühlsduselei kann man hier wahrlich nicht reden. Dass man aber mit einer Figur durch den Roman gehen, mit ihr lachen und weinen könnte, davon kann auch keine Rede sein. Alle bleiben schön auf Distanz, manche Frauenfiguren weniger, die anderen mehr.

    Dass die Hirschvogls jüdisch sind, und wie die Münchner Upper-Class von damals mit ihnen im Laufe der Jahre umging, kam sehr deutlich rüber. Für meinen Geschmack war das Thema sehr präsent und doch recht überzeichnet.

    Sonst gab es recht interessante Schicksale, typische Konflikte zwischen den Generationen, viele Dialoge, die das Zwischenmenschliche auskundschafteten und die höheren wie die niederen Handlungsmotive der Figuren offenlegten.

    Manchmal brauche ich etwas Leichtes zum Nebenbeihören, dafür war es gut.

    Allerdings musste ich mich erst an die Vorleserin Lisa Rauen gewöhnen. Sie las zwar gut, deutlich, aber zu schnell, als ob sie in vorgegebener, knapp bemessener, Zeit mit dem Buch fertig sein musste. Dieses Hektische hat das Hörvergnügen auch beeinträchtigt. Etwas mehr Professionalität insg. habe ich da auch gewünscht.

    Ich kann hier drei Sterne vergeben.

     

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