Heidrun Hurst Das Opfer des Wikingers

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Inhaltsangabe zu „Das Opfer des Wikingers“ von Heidrun Hurst

Ein packender historischer Roman über den Weg des Evangeliums bei den Wikingern im frühen Mittelalter, intensiv recherchiert und originell erzählt.

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  • Leserunde zu "Die Kinder des Bergmanns" von Heidrun Hurst

    Die Kinder des Bergmanns

    Heidrun_Hurst

    Winter 1606 Der junge Bergmann Johann Selzer eilt vor dem Ende seiner Schicht nach Hause. Seine Frau Anna bekommt ihr erstes Kind. Vor zwei Jahren waren sie vom Rheintal aus in die Fremde gezogen, doch erst seit wenigen Monaten war es Johann gelungen eine Arbeit als Hundestößer zu ergattern. Auf dem Erzkasten bei Freiburg hatte man ihm sogar eine Ausbildung versprochen. Nun soll die Geburt des Kindes der Anfang einer hoffnungsvollen Zukunft sein. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Johann und Anna... "Die Kinder des Bergmanns" ist der erste Teil einer groß angelegten Geschwistergeschichte, die sich vom Schauinsland bei Freiburg über Breisach bis nach Straßburg zieht. Sie begleitet die Geschwister Jakob und Bärbel weit über ihre Kindheit hinaus, in ein Leben, das nicht immer so verläuft, wie sie es gerne hätten. Teile einer Rezension, die für Amazon verfasst wurde: Ich konnte mich innerhalb weniger Seiten ins Jahr 1606 hineinversetzen. Die Autorin versteht es, ihre Leser mitzunehmen...Sie beschreibt Orte, Häuser, Personen, selbst Gerüche so exakt aber lebhaft, dass man  denkt, man stehe persönlich davor. Man spürt die reale Welt von früher, mit ihrer ganzen Härte, aber auch hinweisend auf das Schöne im Einfachen. Man konnte mit den handelnden Figuren mitfühlen und miterleben... Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch bis zum 8. September für eines von fünf signierten Taschenbüchern, die der Verlag für diese Leserunde zur Verfügung stellt. Selbstverständlich dürfen auch diejenigen daran teilnehmen, die kein Buch gewonnen haben.   Die Autorin wird die Leserunde begleiten! 

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    • 246
  • Leserunde zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    Heidrun_Hurst

    Norwegen im Jahr 802 n. Chr. Der junge Nordmann Leif Svensson, Sohn des Wikinger-Häuptlings Hakon, möchte den Menschen in seiner Heimat den christlichen Glauben nahe bringen. Doch das ist keine leichte Aufgabe, denn der neue Glaube ist so ganz anders als die althergebrachte Lebensweise und Götterwelt der Nordmänner. Als die Anfeindungen zunehmen und ihn zu zermürben drohen, ziehen auch noch dunkle Wolken am Ehehimmel auf. Werden er und seine schwangere Frau Aryana jemals wieder zueinander finden? Doch damit nicht genug. Eines Tages werden zwei fremde Schiffe im Fjord gesichtet. Ihr Anführer ist Sigurd, jung und erbarmungslos, der für sich und seine Mannschaft eine neue Heimat sucht. Die Siedlung von Hakon ist für ihn ein verlockendes Ziel. Für Leif hingegen wird die Situation zur grausamen Zerreißprobe. Soll er mit seinem Vater in den blutigen Kampf gegen Sigurd ziehen? Ist er überhaupt noch ein richtiger Wikinger? Schließlich trifft Leif eine folgenschwere Entscheidung. Möchtet ihr wissen, wie die Geschichte weitergeht? Dann lade ich euch hiermit zu dieser Leserunde ein. Willkommen ist jeder, der die Geschichte der Wikinger einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben möchte, als es normalerweise der Fall ist. Im Vorfeld verlost der mediaKern Verlag fünf signierte Bücher unter Interessierten, die bis zum 20. Oktober hier einen Kommentar unter "Bewerbung Gewinnspiel" hinterlassen, und bei der Leserunde mitmachen möchten. Begleitet wird die Runde von der Autorin, also von mir selbst. :) Ich freue mich schon jetzt auf den Austausch mit euch! Übrigens ist "Das Opfer des Wikingers" bereits der zweite Teil meiner Wikinger-Saga, die mit "Der weiße Rabe" begonnen hat. Es wäre zwar schön, wenn man den ersten Teil schon kennt, zwingend notwendig ist es aber nicht.

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    • 100
  • Rezension zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    Themistokeles

    31. October 2011 um 19:28

    Inhalt: In der Siedlung des Jarls Hakon wollen sich Leif und Aryana, nachdem sie aus dem Land der Angelsachsen zurückgekehrt sind, niederlassen. Leif, welcher der Sohn Hakons ist, wird jedoch samt seiner Familie als Sonderling abgetan, da er nicht den alten Göttern huldigt, sondern dem christlichen Gott. Zudem versuchen er und ein Priester auch noch die Bewohner der Siedlung zu bekehren. Jedoch stellt sich dies als keine leichte Aufgabe dar, denn der neue Glaube ist so anders als der bekannte und die Dorfbewohner sträuben sich zunächst noch sehr dagegen. Für Leif beginnt eine schwere Zeit, denn er bekommt nicht nur Probleme mit einigen Dorfbewohnern, auch durch die Taten seiner Frau Aryana geraten die beiden in Streit. Und als wäre das noch nicht genau, werden fremde Schiffe im Fjord gesichtet, deren Besatzung darauf aus ist, ihre neue Heimat in Hakons Siedlung zu begründen. Jetzt müssen sich die Bewohner entscheiden, Kampf oder Ergeben und auch Leif muss eine Entscheidung fällen. Die Sitauation wird für ihn zu einer grausamen Zerreißprobe, zwischen seiner Vergangenheit und seinem Glauben. Meinung: In diesem Roman sind sowohl die Charaktere richtig passig zu der Zeit in der sie leben, sieht man einmal von Aryana, der Frau des Hauptcharakters ab, welche doch deutlich stärker gegen ihren Mann aufbegehrt, als es üblich war. Zudem ist es seht bildhaft und vor allen Dingen glaubhaft dargstellt, wie die Wikinger auf den christlichen Glauben und jene die ihn verbreiten wollten reagiert haben, denn ich konnte mir das Misstrauen der einfachen Bevölkerung ebenso gut vorstellen, wie die Gegenwehr durch die Vertretung des alten Glaubens, die um ihre Macht bangen musste. Insgesamt sind die Lebensweisen der Menschen im Norden zu dieser Zeit sehr beispielhaft und lebensnah an der Dorfgemeinschaft von Leif und Aryana dargestellt und häufig verfolgt man allein nur die alltäglichen Probleme, die trotzdem noch sehr spannend sind, wie Geburten, da diese zu jener Zeit nicht grade einfach waren oder auch Probleme auf dem Hof und der Kampf um das Überleben druch wilde Tiere, die der Siedlung zu nahe kamen. Von den Charakteren her bietet das Buch alles was man sich von einer Geschichte nur wünschen kann, es gibt die Guten, die Bösen, die Intriganten, die Mutigen, so dass man mit einigen richtig mitfühlt und andere anfängt zu verachten. Auch die Geschichte selbst ist von vielerlei dieser Motive und Charaktereigenschaften geprägt, so dass man sowohl Liebe, wie auch Intrigen, Schlachten, Hass und Mut in der Geschichte wiederfinden kann, was sie vor allen Dingen sehr vielschichtig macht. Und trotzdem manche der Situationen und Handlungen schon ab und an ein wenig weit hergeholt scheinen, kann ich nicht sagen, dass die Geschichte vollkommen abwegig wirkt. Vermutet man jedoch heftige Schlachtszenen, da es sich um einen Wikingerroman handelt, wird man diese lange suchen müssen, denn grade diese doch sehr brutale und bekannteste Seite der Wikinger wird im Roman eigentlich nur ganz am Rand beleuchtet. Auch fehtl dem Roman ein bisschen das gewisse etwas in der Geschichte, wodurch man sagen kann, dass etwas wirklich großes passiert ist. Daher kann ich nicht sagen, dass es sich um einen grandios Roman handelt, aber um einen richtig guten, auf jeden Fall. Alles in allem ist es eine richtig klasse Geschichte um eins der interessantsten Völker unserer Vergangenheit, die auf eine angenehme und fesselnde Art erzählt wird.

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  • Rezension zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    Gurke

    31. October 2011 um 18:02

    „Das Opfer des Wikingers“ ist die Fortsetzung des ersten Bandes der Wikinger Saga „Der weiße Rabe“ rund um Leif Svensson und seine Familie. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, war es überhaupt kein Problem einen guten Einstieg in die Geschichte zu finden, denn die Autorin führt uns behutsam in die raue Welt der Wikinger ein und schon bald erfahren wir, dass es dabei nicht nur um das Überleben oder das Ausrauben von fernen Ländern geht – wie das Klischee es gerne darstellt, sondern um viel mehr und zum großen Teil auch um die wichtige Glaubensfrage zwischen den nordischen Göttern und dem Christentum. Der Protagonist Leif hat nach seiner Rückkehr in sein Heimatdorf gemeinsam mit seiner Frau Aryana, dem Pfarrer Cuthbert, sowie seiner mürrischen Mutter und Geschwistern ein neues Haus für die ganze Familie erbaut und ist guter Hoffnung, dass ihre Mission, nämlich das Evangelium zu verbreiten, von Erfolg gekrönt ist. Doch leider treten ihnen viele Anfeindungen seitens der Dorfbewohner entgegen und Leifs Vater, der Stammesführer Hakon, ist entsetzt darüber, was aus seinem starken und mutigen Sohn geworden ist – der nun lieber Vergebung und Nächstenliebe, statt Kampf und Rache predigt. Auch der Heilerin Svala sind die Christen ein Dorn im Auge, vor allem weil die junge Aryana ebenso eine Gabe zum Heilen der Menschen hat und sie sich vor der Konkurrenz fürchtet. Ist die Mission von vornherein zum Scheitern verurteilt? Ist die Familie überhaupt in dem eigenen Dorf in Sicherheit - schließlich sind am Horizont die Flaggen der feindlichen Schiffe schon in greifbarer Nähe...? Der Schreibstil liest sich sehr einfach und flüssig und wenn man erst einmal die Personen richtig zugeordnet hat, fällt es auch nicht schwer der Handlung zu folgen. Man merkt, dass die Autorin viel Arbeit darauf verwendet hat, möglichst genau zu recherchieren, bevor sie die Leser in das kalte und unbeständige Norwegen entführt. Diese kleinen Feinheiten, wie zum Beispiel alte Rituale bei der Schlachtung eines Schweins, oder große Feste, geben einen guten Einblick in eine (für mich) fast vergessene Welt. Viele verschiedene Charakter, von fies und gemein über hilfsbereit und liebenswert, bieten eine große Palette an Personen um die man bangen oder die man voller Schadenfreude in ihr Verderben rennen sieht. Das Protagonisten-Ehepaar selbst ist ungemein stur und so kommt es neben den Schwierigkeiten im Dorf auch immer wieder zu privaten Streitereien und manche davon sind so dramatisch, dass beinahe alles verloren scheint. Nichtsdestotrotz handeln die Personen sehr realistisch und keine Situation wirkte für mich überspitzt oder unglaubwürdig. Nach dem Lesen des Klappentexts hatte ich teilweise sehr brutale Szenen erwartet, doch diese blieben eher in der Minderheit, dennoch haben die wenigen Momente während des Finales es in sich und ließen mir teilweise den Atem stocken! Das Ende bietet ein überraschendes und gleichzeitig würdiges Ende für diesen historischen Roman und an Spannung mangelt es im ganzen Buch nicht, dennoch fehlte mir das kleine gewisse Extra, wodurch ich den Roman nicht mehr aus der Hand zu legen vermochte und daher vergebe ich gute vier Sterne für einen interessanten und atmosphärisch guten Wikingerroman! Für überzeugte Christen ist es bestimmt auch spannend zu sehen, wie ihr Glaube den Weg in die Welt gefunden hat und daher bekommt „Das Opfer des Wikingers“ eine Leseempfehlung von mir – für Frauen UND für Männer! :-)

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  • Rezension zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    PMelittaM

    31. October 2011 um 16:52

    Das Buch ist zwar schon der zweite Band, doch auch wer den Vorgängerband "Der weiße Rabe") nicht gelesen hat, wird keine Verständnisprobleme haben (dafür um so größere Lust, diesen auch noch zu lesen). Leif bekennt sich zum christlichen Glauben und stößt damit in seiner Siedlung auch auf Widerwillen. Als jedoch ein gemeinsamer Feind auftaucht, müssen alle zusammenhalten. Ich persönlich empfinde das Titelbild durch seinen bluttriefenden Effekt beim Wort "Opfer" etwas reißerisch, das Buch hat das gar nicht nötig und es könnte sogar etwas abschreckend auf die wirken, die ein Buch suchen, das das wahre Leben der Wikinger abseits des Klischees des blutrünstigen Eroberers erzählt. Letzteres findet man in diesem Buch. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der mehr über die Welt der Wikinger lesen möchte, Heidrun Hurst hat kenntnisreich und mit viel Liebe zum Detail das Leben einer Gruppe von Wikingern beschrieben, die nicht nur Probleme mit anderen Gruppen sondern auch untereinander haben. Das Ganze ist sehr spannend geschrieben, man möchte das Buch am liebsten nicht mehr aus den Händen legen.

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  • Rezension zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    nirak03

    29. October 2011 um 17:18

    Es ist das Jahr 802 n. Chr. Diese Geschichte spielt in einer Wikingersiedlung irgendwo in Norwegen. Leif Svensson ist der typische Nordmann groß und blond. Allerdings für diese Zeit ungewöhnlich, er ist ein Christ und lebt mit seiner Frau Aryana unter den Heiden. Die Versuche seine Mitmenschen zu dem rechten Glauben zu geleiten führen immer wieder zu Schwierigkeiten und Streitereien. Der Erzählstil von Heidrun Hurst ist einfach zu lesen und so folgen die Seiten nur so dahin. Ihre Darstellung des täglichen Lebens mit all ihren Höhen und Tiefen ist ihr ausgesprochen gut gelungen. Sie hat nicht nur die Lebensumstände lebhaft geschildert sondern auch die Landschaft wunderbar beschrieben, so dass ich das Reich der Wikinger deutlich vor Augen hatte. Es war ein wunderbares Kopfkino. Wobei ich allerdings bemerken möchte, diese Zeit war auch eine ziemlich grausame Zeit mit ihren Ritualen und Opfergaben. Auch diese werden ansatzweise geschildert. „Das Opfer des Wikingers“ ist allerdings schon der zweite Band. Die eigentliche Geschichte beginnt bereits mit dem Roman „der weiße Rabe“. Dieses Buch habe ich nicht gelesen und ich hatte auch nicht den Eindruck dass es zwingend erforderlich gewesen wäre. Auch ohne die Vorkenntnisse habe ich mich bei den Nordmännern sehr wohl gefühlt. Nichts desto trotz steht „der weiße Rabe“ nun auf meiner Liste der Bücher die ich unbedingt noch mal lesen möchte. So gut mir dieses Buch auch gefallen hat, einen kleinen Mangel hat es doch. Es gibt hier leider kein Nachwort in dem die Autorin darauf eingeht was Fiktion und Wahrheit betrifft oder vielleicht woher ihre Idee zu dem Roman stammt. Auch ein Personenregister wäre nicht schlecht gewesen, da es doch einige Protagonisten mit schwierigen Namen gibt. Dafür gibt es aber ein Glossar der fremden Begriffe. Dies fand ich wiederum sehr gut. Eine Karte wäre natürlich auch schön gewesen, die ich in diesem Fall aber nicht zwingend gebraucht hätte da ich mich im Norden Europas ganz gut auskenne. Ich mag solche Dinge eben einfach sehr gern in historischen Roman und vermisse sie immer wenn sie nicht vorhanden sind. Mein Fazit: „Das Opfer des Wikingers“ ist ein interessanter, spannender Roman aus einer längst vergangen Zeit. Ich hatte unterhaltsame Lesestunden und kann es auch nur jedem ans Herz legen der gerne historische Romane aus dem Norden Europas lesen möchte. Vielleicht nur mit dem Hinweis darauf dass es sich hier um eine kleine Buchreihe handelt. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann noch mal einen dritten Band, wer weiß?

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  • Rezension zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    merlin78

    26. October 2011 um 10:04

    Leif Svensson, Sohn des Wikinger-Häuptlings Hakon, hat geahnt, dass es nicht einfach sein würde, den Menschen in seinem Heimatdorf die lebendige Hoffnung nahezubringen, die er selbst kennengelernt hat. Der neue Glaube ist so ganz anders als die althergebrachte Lebensweise und Götterwelt der Nordmänner. Als die Anfeindungen zunehmen und ihn zu zermürben drohen, ziehen auch noch dunkle Wolken am Ehehimmel auf.... Das Opfer des Wikingers erzählt auf wirklich eindrucksvolle Weise das Leben eines alten Volkes um 802 n.Ch. Auf beeindruckende Art packt Heidrun Hurst den Leser in seinen Bann und man kann sich vollkommen auf die neue Welt, die einem begegnet, einlassen. Das Buch erzählt von Sklaven, von Eunuchen, von Frauen, die keine Rechte haben, von Kindern, die nach der Geburt getötet werden, weil sie dem Vater nicht zusagen. Das Buch zeigt die ganze Breite der Brutalität, der die Menschen zu jener Zeit begegnen mussten. Jedoch zeigt es auch viel Liebe und Hingabe, Menschen, die sich selbst opfern, um anderen zu helfen. Die Geschichte ist ergreifend und flüssig geschrieben. Nach nur wenigen Seiten fühlt man mit den Hauptprotagonisten und kann sich Leif, Aryana, Hakon und auch Bronagh sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen sind sehr detailliert und bildlich wiedergegeben. Der Handlungsstrang ist sehr gut ausgearbeitet und der Spannungsbogen wird vom Beginn bis zum Schluss gehalten. Zu keiner Zeit kam Langeweile auf. Im Gegenteil, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war am Schluss traurig, dass nun die Geschichte zu Ende ist. Besonders gut empfand ich die kleine Legende, die sich hinten im Buch befindet und kleine, sprachliche Besonderheiten erklärt. Das Buch werde ich ganz gewiss weiterempfehlen und mir mit Sicherheit auch noch den ersten Teil zulegen, den ich noch nicht gelesen habe. Von mir erhält das Werk die volle Punktzahl. Ergreifend, mitfühlend und atemberaubend.

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  • Rezension zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    Nana_73

    24. October 2011 um 12:12

    Ich habe den ersten Band "Der weiße Rabe" verschlungen und war ganz gespannt auf den 2. Band der Autorin. Es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe. Ich war begeistert von der Geschichte und gleichzeitig geschockt von der Gewalt und Brutalität in der Vergangenheit. Die Geschichte macht mehr als einmal sehr betroffen und nachdenklich. Das Buch liest sich sehr flüssig und ist spannend geschrieben. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Werke der Autorin.

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  • Rezension zu "Das Opfer des Wikingers" von Heidrun Hurst

    Das Opfer des Wikingers

    Heftklammer

    05. October 2011 um 18:07

    Die perfekte Fortsetzung des ersten Buches und von Anfang bis zum Ende der Geschichte Spannung und Abenteuer pur; nichts fehlt, alles ist rundum abgedeckt!
    Das Warten hat sich mehr als gelohnt; nur schade, daß diese Geschichte jetzt zu ende ist!
    Aber ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Werk dieser sympathischen und einfühlsamen Schriftstellerin!

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