Heiger Ostertag Nicht ohne Leoni

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Inhaltsangabe zu „Nicht ohne Leoni“ von Heiger Ostertag

Die wahre Geschichte des Michael Klubschewsky und das Schicksal seiner Tochter Leoni, die im letzten Jahr die Menschen bewegte, bildet die Basis für den neuen Roman von Heiger Ostertag, „Nicht ohne Leoni! – der Fall“. Im Mittelpunkt steht das Ringen Michael Klubschewkys – im Roman Klaus Gruschki genannt - um das Sorgerecht für seine Tochter. Die Geschichte beginnt mit einer Geburt im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki, seine Frau Michaela und die kleine Leoni fühlen sich als die glücklichsten Menschen ihrer kleinen, süddeutschen Provinzstadt und sind voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Zunächst herrscht die Idylle, es folgen Tage und Wochen des Glücks und der Freude. Doch dann wandelt sich alles. Michaela gerät in die Gesellschaft fragwürdiger Existenzen und verstrickt sich, von ihrem Mann unbemerkt, immer tiefer in ein eigenartiges Milieu. Eines Abends findet er bei der Heimkehr Mutter und Kind nicht zu Hause vor. Michaela kehrt erst Tage später mit Leoni zurück. Wo sie gewesen ist, kann sie nicht erklären. Gruschki geht dem Geschehen nach und entdeckt entsetzt, in welche Kreise sie geraten ist. Er versucht sie aus der Szene herauszuholen, will, als dies misslingt, zumindest sein Kind zu retten. Doch Michaelas Eltern greifen ein. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion holen sie ihre Tochter mit dem Kind zu sich. Ein Rechtsstreit und Nervenkrieg beginnt. Mit Mühen gelingt es Klaus Gruschki sich zu verteidigen und im Kontakt mit Leoni zu bleiben. Bei einem Ausflug mit Leoni entschließt er sich, durch eine Flucht die Lage in seinem Sinne zu klären – und endet nach dramatischer Flucht und Verhaftung im Gefängnis. Erst nach Wochen, die er in einer engen Zelle mit primitiven Kriminellen verbringen muss, wird er freigelassen - und ihm jeder Kontakt zu Mutter und Kind untersagt. Doch Gruschki ist nicht bereit aufzugeben und nimmt, diesmal mit legalen Mitteln, den schwierigen Kampf um sein Kind neu wieder auf. Einfühlsam und berührend zeichnet der Autor Ostertag ein Bild dieses vielfältigen und durchaus kontroversen Geschehens. Er thematisiert mit seinem Roman die Lage der vielen Väter, denen nach einer Trennung die Kinder vorenthalten werden, die nur zahlen dürfen und deren private wie berufliche Existenz oft an diesem Geschehen zerbricht. Im Zentrum steht das Leid aller Betroffenen, insbesondere das der Kinder.

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