Potsdamer Affäre

von Heiger Ostertag 
2,0 Sterne bei2 Bewertungen
Potsdamer Affäre
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Hölzern geschrieben. Es kommt nicht einmal das Gefühl auf eine Geschichte zu lesen, wie soll da Spannung entstehen. Bei Seite 40 war Schluß.

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Inhaltsangabe zu "Potsdamer Affäre"

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Hinter den Kulissen der europäischen Großmächte wird längst gekämpft, der Krieg der Geheimdienste hat begonnen. Der 23-jährige Oberleutnant Wedigo von Wedel aus dem 1. Garderegiment in Potsdam wird nach Berlin abkommandiert. Die Abteilung III b, die Geheimdienstabteilung des Deutschen Generalstabs, hat ihn angefordert, um feindliche Agenten aufzuspüren. Von Wedel stürzt sich in die glitzernde Halbwelt des künstlerischen Berlins, wo neben zwielichtigen Gestalten eine verführerische Gräfin auf ihn wartet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839214503
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:370 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:01.07.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    VeraPestels avatar
    VeraPestelvor 4 Jahren
    Enttäuschend und fehlerhaft!

    Der Gmeiner Verlag brachte im Sommer 2013 diesen historischen Kriminalroman von Heiger Ostertag heraus. Ich las ihn als E-Book und bin immer noch sprachlos. An manchen Stellen war ich sogar etwas entsetzt. Zu Ende gelesen habe ich den Roman aus Neugier, wie viele Patzer ich noch finden werde.

    Die Handlung ist angesiedelt im Jahre 1913. Oberstleutnant von Wedel wird nach Berlin ins Kriegsministerium beordert. Kurz nach seiner Ankunft wird eine Leiche im Ministerium entdeckt. Es bleibt im Verlauf der Geschichte nicht bei einem Mord. Deutschland befindet sich in einer Zeit der Umbrüche. Der Kaiser regiert noch, Sozialisten gelten als Anarchisten, der russische Geheimdienst versucht Strukturen zu unterwandern und Agenten anzuheuern. Das klang eigentlich spannend. Ich hatte diese Lektüre ausgewählt, um mehr über diese Zeit zu erfahren. Gefunden habe ich einen trägen Krimi mit eindimensionalen Figuren und flacher Atmosphäre. Einfach angelegt. Schritt für Schritt führt er uns durch die Handlung und überrascht dabei nie. Die Figuren stehen im Geschehen herum, eine Lebendigkeit will ihnen nicht gelingen, sie sind vorhersehbar wie die gesamte Handlung. Auf einen Spannungsbogen wird gänzlich verzichtet.

    Viele der aufgeführten Personen habe ich nachgeschlagen und fand Lebensläufe, die bei Wikipedia abgeschrieben wurden. Vielleicht hat auch der Autor die Einträge bei Wikipedia vorgenommen, in einer belletristischen Darstellung erwarte ich jedoch mehr als das Herunterrattern von Fakten, die ich anderswo nachlesen kann.

    Ostertag beschreibt einfach. Ich kann nicht sehen, was er erzählt, da er die Handlung lediglich abarbeitet. Aus dem Stoff hätte man viel mehr herausarbeiten können. Den Prolog halte ich für überflüssig, genauso wie den Dank am Ende, bei diesen letzten Worten musste ich lachen. Der Autor dankt seinem Lektor, eigentlich eine schöne Geste. Dagegen steht meine Liste mit Fehlern, die ich in dem Text gefunden habe. Unglaublich. Ein entspanntes Lesen war nicht möglich, ich stolperte dauernd über falsche Artikel und seltsame Worte wie „Hochzeitungszug“ und „Paperfetzen“. Und dass eine Kombination von „als wie“ in einem professionell herausgebrachten Buch zu finden ist … da frage ich mich, wer hat hier geschlafen? Von einem Historiker und einem studierten Germanisten habe ich wahrlich mehr erwartet.

    2,5 Sterne.
    Eine Videorezension wird folgen.

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    buchmadchens avatar
    buchmadchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Hölzern geschrieben. Es kommt nicht einmal das Gefühl auf eine Geschichte zu lesen, wie soll da Spannung entstehen. Bei Seite 40 war Schluß.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Heigerostertags avatar

    Berlin im Frühjahr 1913. Theater, Tanz und Ballvergnügen, Varietes, Pferderennen und Vernissagen sowie das dunkle Blau der Uniformen prägen das Bild der Stadt. Das Zentrum des Kaiserreichs ist voller wirbelndem Leben. Doch man tanzt auf dem Vulkan: Die Spannungen zwischen den europäischen Bündnissen nehmen zu. Auf dem Balkan gibt es Krieg, England und Deutschland rüsten ihre Flotten auf. Russland verschärft die Kontroversen mit Österreich-Ungarn - und im Verborgenen kommt es zum Duell der Geheimdienste. In diesen Hexenkessel der Modernen gerät der junge Oberleutnant von Wedel, Mitglied eines traditionellen Potsdamer Garderegimentes. Er wird in die Geheimdienstabteilung des Kriegsministeriums kommandiert. Bei Dienstantritt entdeckt er einen Mord und soll den Fall klären. Am selben Tag macht der Offizier im Hotel Adlon die Bekanntschaft der polnischen Gräfin Walewska, die ihn in die glitzernde Halbwelt des künstlerischen Berlins führt und mit ihren Reizen bald an sich bindet. Hinter den Kulissen einer bunt bizarren Traumwelt der Bars, Salons und Künstlercafés geschieht Seltsames. Mit Mühen löst sich Wedel aus dem Netz der schönen Verführerin und kommt einem bösen Plan auf die Spur.

    Soweit der Inhalt des historischen (Kriminal)Romans aus dem Jahre 1913, der Auftakt zu einer Reihe um meinen "Helden" Wedigo von  Wedel (Band 2, "Sararejwo Tod" ist in Vorbereitung).  In diesem Forum können wir über den Inhalt und Hintergrund und das Verhältnis zwischen Fiktion und Realität ausführlich diskutieren. Alle Fragen, die kommen, beantworte ich gern. Unter den Interessenten verlose ich zehn meiner Bücher.

    Beste Grüße

    Heiger Ostertag

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