Heike Wolf

 4.9 Sterne bei 39 Bewertungen
Autorenbild von Heike  Wolf (©Privat)

Lebenslauf von Heike Wolf

Das Schreiben hat mich fasziniert, seit ich schreiben kann; die Geschichte kam ein paar Jahre später hinzu. Schon als Kind habe ich meine armen Eltern in den USA von Bürgerkriegsschlachtfeld zu Bürgerkriegsschlachtfeld geschleppt, mit einem Bürgerkriegsmuseum zwischendurch zur Entspannung. Wenn man dann das Glück hat, zumindest einige Jahre in Philadelphia zu leben, kommt man aus der amerikanischen Geschichte gar nicht mehr hinaus - die sonntäglichen Spaziergänge durch das koloniale Viertel Society Hill waren herrliche Gedankenreisen in die aufregendste Zeit der Stadt und boten zudem eine Vielfalt an Inspiration. Nach einem Ausflug an historische Orte kann ich gar nicht anders, als zu schreiben, die ganze aufgenommene Geschichte muss irgendwie wieder raus. Unsere Familiengeschichte erstreckt sich über viele Länder, hauptsächlich aber Deutschland. Deutschlands Geschichte ist unglaublich facettenreich, umfasst zahlreiche unterschiedliche Epochen, viele davon dunkel, viele aber auch erfreulich. Wie haben völlig normale Menschen die Geschichte erlebt? Das frage ich mich ohnehin oft, und noch öfter bei geschichtlichen Ereignissen, die meine eigenen Vorfahren betroffen haben. So ergeben sich die Handlungsstränge in meinen Büchern schon fast von alleine - das Betrachten der Geschichte und die Überlegung, wie sie sich auf die Menschen dieser Zeit auswirkt.

Neue Bücher

Letzte Abschiede: Die Allenders 1861 - 1882 (Die Allender-Trilogie 2)

 (2)
Neu erschienen am 15.03.2020 als E-Book bei Fairmount Publishing.

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Rezension zu "Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf" von Heike Wolf

Ein Wechselbad der Gefühle – in einer furchtbaren Zeit.
Babajagavor einem Monat

Das Buch:

Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Schönau-Dilogie. Er umfasst den Zeitrahmen 1935 bis 1957 im Leben der Familie Schönau. Den ersten Teil sollte man vorher gelesen haben, da der 2. Teil direkt an dessen Ende ansetzt. Das Buch ist Kapitel aufgeteilt, die über die meiste Zeit jeweils ein Jahr umfassen.

Worum geht’s?

1935 – das Naziregime gewinnt zusehends an Macht und das Leben der Familie Schönau ändert sich ein weiteres Mal drastisch. Alle Familienmitglieder müssen sich in dieser dunklen Zeit arrangieren und tun es auf die unterschiedlichsten Weisen. Dabei müssen alle schwerste Verluste hinnehmen und mit dem größer werdenden menschlichen Zwiespalt innerhalb der Familie klar kommen. Auch nach dem Krieg können nicht alle Schönau-Kinder ein gutes Leben führen. Gerade Lotte geht einen sehr schweren Weg, der – als sie vermeintlich am Ziel ist – wieder nur einen schmerzlichen Verlust für sie bereit hält. Erst an ihrem 90. Geburtstag am 09.11.1989 darf sie sich endlich über ein Geschenk freuen, mit dem sie nicht mehr gerechnet hatte.

Die Charaktere:

Lotte ist auch in diesem 2. Teil die Sympathieträgerin für die ich zu jeder Zeit Wohlwollen empfunden habe. Mehr als einmal habe ich gedacht, dass sie kaum noch mehr Rückschläge ertragen kann. Eine lange Zeit muss sie das Leben mit ihren beiden Kindern Agnes und Irene allein meistern, weil Richard entweder im Krieg ist oder im Gefängnis einsitzt. Oftmals weiß Lotte noch nicht einmal, wo genau Richard sich gerade befindet. Diese ständige Unsicherheit macht einen schon als Leser nervös und es ist kaum vorstellbar, was genau Lotte empfunden haben muss. Der Autorin gelingt es zu jeder Zeit absolut glaubwürdig diesen bedrückenden Umstand zu beschreiben. Lottes Verhaltensweisen und Entscheidungen kann ich oftmals sehr  gut nachvollziehen, insbesondere vor dem Hintergrund, da ich selbst nicht sagen könnte, wie ich in diesen Situationen reagiert hätte.

Dorchen ist wohl der Charakter, der sich am radikalsten verändert. War sie am Anfang lebenslustig, direkt und extrem gegen das Naziregime, entwickelt sie sich nach dem Krieg zu einer Fanatikerin, die den Sozialismus bejubelt, obwohl offensichtlich ist, dass die Russen nicht wirklich etwas anders machen als die Nazis vor ihnen. Die Diktatur unter Hitler hat sie rigoros abgelehnt, hat sogar Lotte und Richard verurteilt, weil sie ihrer Meinung nach zu wenig dagegen unternahmen; stets hat sie Heinrich verurteilt, wegen seiner Besessenheit in der NS Zeit. Und nun? Macht sie es genauso! Dorchen war mir immer sehr sympathisch, ich mochte sie wegen ihrer leichten Art zu leben, mir gefiel mit wie viel Enthusiasmus sie sich für ihre Arbeit eingesetzt hatte und natürlich ihre tiefen Gefühle für Levin. Nachdem sowohl Levin als auch ihre Tochter Margrit von ihrer Seite gerissen wurden, arbeitet Dorchen intensiv im Widerstand und verurteilt beinahe jeden, der etwas dezenter ist. Ich kann ihre Verluste nur all zu gut verstehen, ebenso wie den Umstand, dass sie etwas tun will. Dass sie jedoch sogar die eigene Familie verbal beginnt anzugreifen, bringt meine Sympathie ins Wanken. Bereits hier zeigen sich die ersten Züge von Fanatismus, die sich nach dem Krieg ganz extrem ausprägen. Zwar hilft sie Lotte in den wirklich schlechten Zeiten und zeigt hier dann das Dorchen, wie ich es kenne, aber kurz darauf ist sie wieder hart und ungerecht. Es ist mir durchaus bewusst, dass der Krieg Dorchen verändert und hart gemacht hat, aber diese bedingungslose Besessenheit von einer anderen Diktatur hat sie mir am Ende beinahe unsympathisch werden lassen. Doch trotz aller Antipathie am Ende des Buches ist auch dieser Charakter authentisch, er gehört dazu und in gewisser Weise tut mir Dorchen sogar leid.

Heinrich taucht nicht ganz so oft auf wie Lotte und Dorchen, aber wenn, dann möchte man ihn schütteln und ihn fragen, ob er blind ist. Ich empfinde es als furchtbar, wie er alte Freunde und sogar die eigene Familie ans Messer liefert ohne mit der Wimper zu zucken. Und trotzdem ist Heinrich eine Figur, die von Ambivalenz strotzt. Einerseits diese Härte und blinder Fanatismus – allerdings zum NS Regime – und andererseits kümmert er sich beinahe rührend um Lotte, sowohl direkt nach dem Krieg und auch später. Seine Verhaltens- und Denkweisen scheinen nicht zusammenpassen zu wollen, aber trotzdem ist er eine Figur, die man sich lebhaft vorstellen kann.

Sämtliche Charaktere, auch Nebenfiguren, zeichnet die Autorin vielschichtig. Man kann eigentlich bei keiner Figur einfach sagen, dass man sie mag oder eben nicht. Und genau das ist der Grund, weshalb sie mit all ihren Sorgen und Nöten, mit den schönen und schlechten Dingen ihres Lebens absolut glaubwürdig sind. Es kommt einem immer ein bisschen so vor, als könnte man sie greifen, wenn man nur die Hand ausstreckte. Je länger man in der Geschichte liest, desto mehr wachsen einem die Figuren ans Herz und desto mehr glaubt man, einen Freund der Familie zu verlieren, wann immer jemand stirbt – und es sterben viele! Heike Wolf macht es einem wirklich schwer Figuren gehen zu lassen. Dies wird besonders deutlich, als nach einem Bombenangriff 3 wichtige Figuren auf einmal sterben.

Schreibstil:

Heike Wolf schreibt einfach großartig! Bildgewaltig ohne sich in Details zu verlieren. Sie beschreibt die Welt in ihrer Geschichte so, dass der Leser in sie abtauchen kann, so als wäre sie selbst dabei gewesen. Und auch wenn die Zeit furchtbar war, wenn man auf überhaupt gar keinen Fall in dieser Zeit gelebt haben möchte, so ist diese Zeit für die Zeit des Lesens so echt und so greifbar – mit all ihren schrecklichen Momenten, aber gerade auch mit den schönen Momenten.

Die Autorin wirft den Leser durch alle Emotionen. Immer wieder möchte der Leser hoffen und tut es auch, dass sie diesem oder jenem Charakter dies oder jenes nicht antun möge. Man hofft und bangt und doch kommt das Unvermeidliche. Wer mehr als ein Buch von Heike Wolf gelesen hat, der weiß, dass sie nicht zimperlich mit ihren Figuren ist, aber trotzdem schafft sie es immer wieder, dass man zu ihren Figuren ein Verhältnis aufbauen muss. Man kommt nicht umhin, eben weil sie so lebendig sind. Der Satz „Das kann sie jetzt nicht wirklich tun!“ war mein ständiger Begleiter, aber sie tut es trotzdem – erbarmungslos. Erbarmungslos ist hier ein Kompliment, denn die Zeit war genau das. Alles andere wäre nicht authentisch.

Historischer Hintergrund:

Es gibt sicherlich viele Bücher, die sich mit dem 3. Reich befassen. Es gibt sicherlich auch viele gute Bücher über diese Zeit. Aber dieses hier vereint einfach alles. Es liefert einerseits sauber recherchiertes Hintergrundwissen sowohl über den Krieg als auch die Anfänge der DDR – ich habe mehr als einmal ungläubig gesagt „Das glaube ich jetzt nicht“ und doch ist es wahr. Andererseits lässt es diese Zeit so lebendig werden, als würde man selbst dabei sein. Hin und wieder musste ich beim Lesen unterbrechen um aus dem Fenster zu schauen, bevor die nächsten Bomben fielen.

Fazit:

Dieses Buch ist alles, aber keine leichte Unterhaltung! Wer sich auf dieses Buch einlässt, braucht mindestens ein Paket Taschentücher – besser zwei! Er sollte sich darauf einstellen, dass zwischen Liebe und Hass jedes Gefühl hochkommen wird – außer Gleichgültigkeit! Diese kann und wird sich der Leser nicht erlauben. Für Fans von wirklich realistischen, historischen Romanen ein absolutes Must read! 5 von 5 Sternen.


Danke Heike!

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Rezension zu "Letzte Abschiede: Die Allenders 1861 - 1882 (Die Allender-Trilogie 2)" von Heike Wolf

Eine amerikanische Familie – Teil 2
Bibi1960vor 2 Monaten

Selten habe ich bei einem Buch so viele unterschiedliche Emotionen verspürt wie im zweiten Teil der Allender-Trilogie „Letzte Abschiede“ von Heike Wolf.

Hier begleiten wir die alten Vertrauten und neuen Familienmitglieder durch die Jahre 1861-1882. Schon auf den ersten Seiten muss der Leser von einem beliebten Gefährten Abschied nehmen. Bedingt durch den Sezessionskrieg sind auch in der Familie Allender zahlreiche Verluste zu beklagen. Doch es gibt auch glückliche Neuanfänge und fröhliche Hochzeiten sowie eine weitere Generation Allenders, die in eine veränderte Welt hineinwächst.

Heike Wolf schreibt, wie gewohnt, sehr gekonnt, leicht und durchweg spannend. Die Protagonisten sind abermals außerordentlich fein, sorgfältig und liebevoll ausgearbeitet. Kein Charakter ist uneingeschränkt gut, keiner hat nur schlechte Eigenschaften. Selbst der liebenswerte Hauptcharakter Stuart muss im Laufe der Geschichte einige Minussympathiepunkte hinnehmen.
Nicht immer war ich mit der Entwicklung der Handlungsstränge einverstanden, hätte manche Situation gerne anders gehabt, doch die Autorin hat hier ihre eigene großartige Art, die Geschichte plausibel, stimmig und versöhnlich zu handhaben.

Die Grundstimmung empfand ich durch den Krieg und dessen Folgen schon als recht düster. Da hätte es für mich manchmal etwas „heller“ zugehen können. Nichtsdestotrotz hat mich jede Seite gefesselt, jedes Schicksal berührt, hat mich die Geschichte zum Trauern, zum Ärgern oder zum Schmunzeln gebracht. In einem Buch einmal quer durch alle Emotionen geführt zu werden – dazu gehört schon was!

Für den letzten Teil der Trilogie „Verlorenes Gestern“, der im Herbst 2020 erscheinen wird, würde ich mir ein kleines bisschen weniger Düsternis wünschen.

Fazit: Ein wunderbares emotionales Leseerlebnis!

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Rezension zu "Letzte Abschiede: Die Allenders 1861 - 1882 (Die Allender-Trilogie 2)" von Heike Wolf

Familie Allender, der Sezessionskrieg und das Leben danach
InaRomvor 2 Monaten

Carlyle, Philadelphia und Mississippi: 1861 - 1882

Der Sezessionskrieg zwischen dem Norden und dem Süden der USA ist ausgebrochen.

Stuart Allender, der junge Familienvater muss seine Frau und seine drei Kinder verlassen, um seinen Dienst als Offizier der Unionstruppen anzutreten.  Er wird allen an ihn gestellten Anforderungen gerecht und kommt mit dem Status eines Kriegshelden nach Hause. Kein noch so großes Lob der Kompanie und die Tatsache, den Krieg überlebt zu haben, kann ihn über den Verlust von Freunden, Verwandten oder Kameraden hinweg trösten. Eine besondere Tragik ergibt sich, dass nahestehende Verwandte von Stuart, von der Zerstörung im Süden stark betroffen sind. In Mississippi dominieren Hunger und verbrannte Erde. 

Nach dem Krieg hat Stuart mit schwerwiegenden Problemen innerhalb seiner Familie zu kämpfen. Er muss sich mit den Themen Kindererziehung, Bruderzwist, gestörter Mutterliebe bis hin zum Ehebruch auseinandersetzen. Doch es gibt auch glückliche Tage, die unter anderen mit einem gesellschaftlichen Aufstieg belohnt werden. Die Familie Allender durchlebt Höhen und Tiefen in einem vom Krieg gespaltenen Land.

Das Familienepos wird in einem flüssigen, auf hohem Niveau angesetzten, aber durchaus leicht zu lesenden Schreibstil erzählt. Die Kapitel sind so zusammengefasst, dass man sich anhand der verschiedenen Personen und Szenenwechsel gut orientieren kann. Viele schnippische Fragen oder Antworten der Charaktere unterbrechen manchmal eine düstere Szene und lassen dem Leser nach angehaltener Luft wieder Zeit zum Durchatmen, um dem Dialog mit einem Grinsen im Gesicht zum Ende folgen zu können. Die Autorin lässt mit diesen prickelnden Zeilen nie Langeweile aufkommen. 

Ich habe mit dem Protagonisten Stuart, seiner Familie und seinen Freunden mitgelitten und mitgelacht. Die grandiose Recherche und das Wissen der Autorin Heike Wolf über den Bürgerkrieg zwischen den Nord- und den Südstaaten ist sehr bemerkenswert, rührt auch sicher vom Aufenthalt der Autorin als ehemalige Studentin in Philadelphia. Die Autorin versteht es, den Schmerz und die Freude einer leidgeprüften Bevölkerung im Norden und im Süden der USA, mit Herzblut und Stil zu beschreiben. 

Nach dem tollen Einstieg mit Band 1 der Allender-Trilogie muss ich für mich feststellen, dass mir Band 2 noch besser gefallen hat und von mir noch einen sechsten Stern bekommen hätte. Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die an einem amerikanischen Familienepos  und an einem Teil der amerikanischen Geschichte interessiert sind. 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Letzte Abschiede: Die Allenders 1861 - 1882 (Die Allender-Trilogie 2)undefined

Es geht weiter mit Band 2 der Allendertrilogie, wir steigen direkt mitten ins Bürgerkriegsgeschehen ein und begleiten die Allenders diesmal bis ins Jahr 1882.

So, hier nun die Vorableserunde zum zweiten Buch der Allenders. Alles wie gehabt, ihr kennt das Procedere und einander ja schon 😊 . Ich weiß, daß ihr gerade alle noch andere Bücher lest (Babajaga liest ein besonders herrliches Werk), also fühlt euch durch die Rundeneröffnung jetzt nicht gedrängt - lest in eurem eigenen Tempo. Es soll ja Spaß machen und kein Stress werden. 

Rückmeldung einer Freundin, die Band 1 gerade eben beendet hat (und mir erlaubte, dies zu zitieren): "Es hört auf, wie "Vom Winde verweht" anfängt. 😄 Stuart ist Scarlett, hin und hergerissen zwischen Rhett und Ashley Caroline und Dara.... - Ist das zweite Buch schon gedruckt verfügbar? Ich muss jetzt wissen, wie es weitergeht!" 

Ich hoffe, ihr kündigt mir nach manchen Ereignissen nicht die Freundschaft und freue mich auf lebhafte Diskussionen. Wie immer: seid offen, sagt mir auch, was euch nicht gefällt. 

Ich habe meistens zwei Kapitel pro Abschnitt, aber drei Abschnitte sind 3 Kapitel lang - nur hier zur Sicherheit als Info, damit keine von euch unabsichtlich gespoilert wird, weil sie aus Gewohnheit 2 Kapitel gelesen hat.


431 Beiträge
Letzter Beitrag von  Babajagavor 2 Monaten

Nun... Man braucht ja auch Vorbilder... 😊

Cover des Buches Ferne Wolkenundefined

Wie besprochen hier nun die Leserunde für "Ferne Wolken", Band 1 der Allender-Trilogie, die das Leben einer Familie zwischen 1831 und 1931 behandelt. In Band 1 (1831 - 1861) haben wir noch echtes Pionierleben in Texas, das sich von der Kultur- zur Industriestadt wandelnde Philadelphia, den nicht für alle so romantischen Alten Süden und das recht verschlafene Handelsstädtchen Carlyle.

Meine Gudsten, 

nun ist 2020 ganz frisch und ich freue mich sehr, daß ihr einige Zeit dieses noch so jungen Jahres darauf verwenden möchtet, mit mir die Allenders und ihre familiären Verwicklungen zu diskutieren. Die römischen Kapitelüberschriften sind nicht wahnsinnig übersichtlich, aber ich hoffe, wir kommen zurecht. Ich habe noch einen Bereich erstellt, in dem ihr nach Herzenslust über die Charaktere diskutieren, schimpfen oder schwärmen könnt, das könnt ihr aber natürlich auch in den Kapitelbereichen machen - wie es euch lieber ist. 

Da wir eine so kleine Runde sind, gebe ich kein offizielles Startsignal, ihr könnt einfach loslegen. Ich freue mich auf den Austausch, eure ehrlichen Rückmeldungen und werde natürlich gerne Hintergrundinformationen geben und Fragen beantworten. Im Treffpunkt stelle ich schon mal den Stammbaum ein, der im eBook nicht enthalten ist, weil er da nicht gut abgebildet werden kann. 

Auf eine lebhafte Diskussion!


320 Beiträge
Letzter Beitrag von  Mamaofhannah07vor 4 Monaten

Liebe Heike,

verspätet aber dennoch von ganzem Herzen:

https://www.lovelybooks.de/autor/Heike--Wolf/Ferne-Wolken-2414837800-w/rezension/2436116413/ ;

Vielen Dank für diese bezaubernde Lektüre! Die Allenders sind mindestens genauso interessant wie die Schönaus, nur ganz klar, anders halt. Ich bin immer wieder begeistert von deiner Fähigkeit, bleibende Erinnerungen an das Gelesene zu hinterlassen. Die Familien könnten auch Freunde von nebenan sein. Das ist einfach schön!

Liebe Grüße,

Steffi

Cover des Buches Des Lebens labyrinthisch irrer Laufundefined
Wie besprochen geht es nun weiter mit den Schönaus. Diese Leserunde ist für Teilnehmer mit Eigenexemplaren und ich möchte mich bei den Teilnehmern aus der ersten Leserunde ganz herzlich bedanken, daß ihr so viel Interesse an den Schönaus habt, daß ihr gleich weiterdiskutieren möchtet! Natürlich ist auch sonst jeder herzlich willkommen, der sich über "Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf" mit uns austauschen möchte.

Begleiten wir unsere Leipziger Familie und ihr Umfeld also in die dunkelste Zeit unserer Geschichte und ich hoffe sehr, daß euch auch dieses Buch ansprechen wird, selbst wenn es nun etwas düsterer wird.
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