Ich dachte, älter werden dauert länger

von Heike Abidi und Lucinde Hutzenlaub
4,0 Sterne bei24 Bewertungen
Ich dachte, älter werden dauert länger
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Positiv (18):
CorinnaWiejas avatar

Mit Augenzwinkern erzählt. Ich habe mich herrlich amüsiert :-)

Kritisch (1):
Yolandes avatar

Ich fand es nur mäßig lustig 😩

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Inhaltsangabe zu "Ich dachte, älter werden dauert länger"

Willkommen im Mittelalter!
Lucinde und Heike sind um die fünfzig. Früher dachten sie, das wäre das Alter, in dem man endlich angekommen ist. Seriös. Souverän. Würdevoll! Jetzt wissen sie es besser: Das Märchen vom In-Würde-Altern haben sie durchschaut. Also beschließen sie, nur noch das zu tun, worauf sie Lust haben – aus der langweiligen Oper abhauen etwa oder auf gängige Schönheitsideale pfeifen und trotzdem Botox ausprobieren. Auf die Gefahr hin, dass ihre Kinder sie irgendwie peinlich finden. Und dass sie womöglich auch mit achtzig noch längst nicht angekommen sein werden …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328102694
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:11.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    laraelainas avatar
    laraelainavor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr amüsant
    Sehr amüsantes Buch für UHUs und ÜFÜs

    Ich dachte, älter werden dauert länger von Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi
    Ja, das dachte ich auch, kann ich da nur sagen und das Buch hilft einem darüber zu lachen.
    Kurzweilig geschrieben, mit sehr viel Humor. In jedem Fall für Mädchen unter Hundert, aber über Fünfzig (oder knapp daran) und alle, die wissen wollen, was da so auf sie zukommt.
    Anmerkung: es ist ein Buch für Frauen und möglicherweise auch für Männer, die wissen wollen, wie wir Menopausengestressten denn so ticken.
    Sehr lustig. Ich liebe es.
    5 Sterne von mir dafür. :-)

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fand es nur mäßig lustig 😩
    Ich habe etwas anderes erwartet

    Die Autorinnen:

    Lucinde Hutzenlaub wurde 1970 in Stuttgart geboren. Sie studierte unter anderem in England, Spanien und den USA. Als sie mit ihrem Mann und ihren 4 Kindern für einige Zeit in Tokio lebte, begann sie einen Blog zu führen und startete damit ihre schriftstellerische Karriere.
    Lucinde Hutzenlaub lebt mit ihrer Familie in Böblingen. 
    (Quelle: lovelybooks)

    Heike Abidi wurde 1965 in Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) geboren. Sie studierte Sprachwissenschaften und Neuere Geschichte in Gießen. Danach begann sie als Werbetexterin zu arbeiten. Ihr erster Roman erschien 2012. Sie schreibt vor allem Unterhaltungsromane sowie Jugendbücher.
    Heike Abidi lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Kaiserslautern.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Klappentext):
    Lucinde und Heike sind um die fünfzig. Früher dachten sie, das wäre das Alter, in dem man endlich angekommen ist. Seriös. Souverän. Würdevoll! Jetzt wissen sie es besser: Das Märchen haben sie durchschaut. Also beschließen sie, nur noch das zu tun, worauf sie Lust haben - aus der langweiligen Oper abhauen zum Beispiel oder auf gängige Schönheitsideale pfeifen und trotzdem Botox ausprobieren. Auf die Gefahr hin, dass ihre Kinder sie irgendwie peinich finden. Und das sie womöglich auch mit achtzig noch längst nicht würdevoll sein werden...

    "Ein Überlebenstraining für alle ab 50" - das ist der Untertitel dieses Buches. "Genau das, was ich jetzt brauche", dachte ich. Schließlich habe ich schon vor ca. 2 Jahren diese Schallmauer durchbrochen und kenne die kleinen und großen Wehwehchen und Problemchen, die in diesem Alter doch leider immer öfter auftreten. Ich hatte auf lustige Geschichten aus dem Alltag gehofft, wurde aber leider enttäuscht. Es gab hauptsächlich die unvermeidlichen Schönheitstipps und ein paar kleine Anekdoten, die ich aber nur bedingt lustig fand. Besonders die Beiträge von Lucinde haben sich fast ausschließlich mit dem Aussehen beschäftigt. Ich finde es immer sehr bezeichnend, wenn man zuerst gesagt bekommt, man solle sich gut fühlen, so wie man ist und zwei Seiten später Vorschläge für straffere Haut bekommt. Aber dafür brauche ich kein Buch, das kann ich auch in jeder Frauenzeitschrift erfahren. 

    Fazit: Ich hatte etwas anderes erwartet und fand die Geschichten auch nur bedingt lustig. 

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    Leserin71s avatar
    Leserin71vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Älterwerden geht auch anders - Heiterer Ratgeber für die besten Jahre
    Heiterer Ratgeber für die besten Jahre

    Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi wissen, wovon sie schreiben: Heike hat schon die magische Grenze von 50 überschritten, Lucinde ist kurz davor. Aber wie soll man sich als Frau heutzutage in diesem Alter positionieren? Viele Themen, die Berufswahl, Partnersuche und Kindererziehung betrafen, rücken in den Hintergrund. Doch wo kommen nur die ganzen vielen jungen Leute her? Die gab es doch früher nicht.
    Die Autorinnen geben sehr viel von ihren eigenen Erfahrungen preis, schon das allein ist mutig. Lucinde erscheint mir die wagemutigere, Heike die gemütlichere der beiden zu sein. Bei Lucinde wird mal Botox oder auch mal ein Erotique-Laden besucht, Heike geht ins Theater.
    Dies ist ein Sachbuch, das mich sehr erheitert hat. Ich weiß definitiv, was ich nicht selbst machen will (Danke Heike für die Anregung einer Anti-Bucket-Liste). Und dass ich das, was andere machen wollen, so stehen lassen kann.
    Ein lustiger Ratgeber zum Thema Älterwerden, der sicherlich auch ein prima Geschenk zum 50 + - x. Geburtstag auch für Mann geeignet ist.


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    Sikals avatar
    Sikalvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn die magische Zahl an die Tür klopft, muss man ihr mit Humor begegnen - alles andere hat keine Chance...
    Wenn nur die schreckliche Zahl nicht wäre …


     

    Auch für mich ist es in rund einem Monat soweit und ich muss mich mit dieser Zahl anfreunden … Irgendwie finde ich es schon komisch, wenn ich mir die Zahl vorstelle, doch eigentlich ist es nicht wichtig – ich möchte auch nicht mehr 20 sein, da ist mir mein jetziges Leben viel angenehmer.

     

    Die beiden Autorinnen Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi haben ebenfalls bereits Begegnung mit dieser Zahl gemacht – Heike hat es bereits geschafft und sich an die 50 gewöhnt, Lucinde steht noch ein wenig davor und kämpft auch mit dem Annehmen dieser magischen Zahl.

     

    Beide schreiben locker und humorvoll, erzählen einige Geschichten aus dem Alltag und bald merkt man auch den Unterschied, wie sie sich diesem Thema nähern. Im ersten Teil geht es um das Gefühl des Älterwerdens, über das Duzen und Siezen, über Stimmungsaufheller, Vergleiche zur Pubertät usw. Diesen Teil fand ich sehr witzig und habe mich in einigen Aussagen wiedererkannt.

     

    Im zweiten Abschnitt werden die optischen Veränderungen herausgestrichen und auch so manche Tipps gegeben. Diesen Abschnitt fand ich einfach schrecklich, Themen wie Botox, Tattoos, Diäten hin oder her, diese oder jene Creme, Falten, Brille und Shopping-Frust sind einfach nicht mein Fall. Hier wurde auch das Augenzwinkern vergessen und viel sinnloses Wissen aufgelistet (wobei ich hier natürlich nur für mich spreche).

     

    Der dritte Teil ist wieder sehr humorvoll, es gibt einen Ausblick auf das weitere Leben, wie man mit welchen Problemchen denn nun so umgeht und dass man sich selbst darüber bewusst werden muss, was denn nun wichtig sei.

     

    Die beiden Autorinnen haben mich teilweise zum Lachen gebracht und mir teilweise einen Spiegel vorgehalten. Teilweise hatte ich jedoch das Gefühl, eine Frauenzeitschrift zu lesen, was nicht ganz meinem Geschmack entspricht.

    Auf jeden Fall finde ich das Buch ein witziges Geschenk zum 50er und man muss ja nicht alles so ernst nehmen und jedes Kapitel kann nicht für jeden passen.

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: ein spritziger Austausch zweier versierter Autorinnen über das älter werden
    ein kurzweiliger Ratgeber, der einen anspricht und nicht mit Rat"SCHLÄGEN" daher kommt

    Das Buch „Ich dachte, älter werden dauert länger: Ein Überlebenstraining für alle ab 50“ von Lucinde Huzenlaub und Heike Abidi steht zwar bei den Ratgebern, ist aber eine wunderbare Mischung aus Erfahrungsbericht und zusammengetragenen Informationen. Das Buch fühlt sich eher nach einem kurzweiligen Gespräch unter Freundinnen an (bei einem Glase Prosecco, oder ähnlichen). Aber nun erst mal zum Inhalt:

     

    Das Buch ist in drei Themenbereiche aufgeteilt. Im ersten Teil gibt es eine Bestandsaufnahme, die den beiden sehr witzig und umfassend gelungen ist. Gerade die persönlich angehauchten Passagen wie zum Beispiel die Ausführungen von Lucinde über die Tatsache, dass ihre Tochter sie beim Rauchen/Tanzen bzw. Trinken „erwischt“ hat, haben mich zum Laut loslachen gebracht.

     

    Im zweiten Teil erfahren wir mehr über das Thema Optik mit 50 und auch hier bringen es die Autorinnen einfach auf den Punkt mit „wer schön sein will, muss reiben“…

    In diesem Abschnitt traut sich Lucinde sehr viel und berichtet von ihren Selbstversuchen in Bezug auf die diversen Möglichkeiten, die uns heutzutage zur Verfügung stehen. Zum Glück ist Heike immer mit von der Partie und lässt uns auch an ihren Themen teilhaben. Gerade das Zusammenspiel zwischen den Beiden machen das Buch zu etwas Besonderem.

     

    Und dann geht es ans „Eingemachte“ und der dritte und letzte Part „Und was machen wir nun?“ bietet einen Ausblick auf die da kommenden Möglichkeiten. Auch hier werden alle möglichen Themen durchleuchtet und einfach nur positiv belegt. Keine/r braucht Angst vor dem Alter haben. Gerade, dass doch alle das Gleiche erfahren und erleben und diese unaufgeregte Art mit der das Thema angegangen und von den verschiedensten Blickwinkelnd durchleuchtet wird ist die große Stärke dieses Buches. Auch, dass es keine eine richtige Wahrheit gibt, sondern viele Ansätze zum Ziel führen ist ebenfalls eine Botschaft, die ich mitnehmen werde auf meinem persönlichen Weg in Richtung 50.

     

    So macht älter werden Spaß und für diese gute Unterhaltung vergebe ich 5 von 5 Sterne!


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    Hermione27s avatar
    Hermione27vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvoll, selbstironisch, kurzweilig. - Ein Buch, das sich auch als nettes Geschenk für eine gute Freundin eignet!
    Humorvolle Sammlung zum Thema Älterwerden

    Die beiden Autorinnen Heike Abidi und Lucinde Hutzenlaub, die um die 50 sind, nehmen sich in kurzen Episoden das Thema „Älterwerden“ zur Brust. Eingeteilt sind die kurzen Geschichten in die drei großen Themenblöcke: Bestandsaufnahme, Optik/Beauty und Neues ausprobieren.

     

    Meine Meinung:

    Auch wenn ich mit „erst“ Anfang 40 noch nicht ganz zur eigentlichen Zielgruppe des Buches gehöre, finde ich die Zusammenstellung der Themen sehr gelungen. Durch die abwechselnde Erzählung der beiden Autorinnen, die jeweils etwas andere Schwerpunkte setzen, sich aber sehr gut ergänzen, wirkt das Buch mit seinen kurzen Episoden noch kurzweiliger.

    Mir haben besonders der erste und der dritte Teil gut gefallen, weil ich hierbei an einige eigene Erlebnisse erinnert wurde, z.B. bei neuen Dingen, die die beiden Autorinnen ausprobieren (wie ZUMBA, Thai Massage, gemeinsame Hobbies als Ehepaar…), oder auch bei den Themen, wie man mit dem eigenen Alter umgeht, wie man runde Geburtstage feiert etc.

    Der zweite Teil hat bei mir eher gemischte Gefühle verursacht. Zum einen fand ich es sehr mutig und offen, wie die Autorinnen teilweise über eigene Erfahrungen berichtet haben, zum anderen gab es aber auch kurze Kapitel, die beinahe ein bisschen an Produktmarketing erinnert haben, was mir wiederum nicht ganz so gut gefallen hat.

    Insgesamt war jedoch die Erzählweise und die Auswahl der Themen sehr humorvoll und führte häufig zu unkontrolliertem Kichern – auch in der Öffentlichkeit – so dass sich das Buch sehr gut auch als nettes Geschenk eignet, weil es so herrlich selbstironisch und voller Situationskomik ist.

     

    Fazit:

    Ich habe die kurzweiligen Geschichten aus dem Buch sehr gerne gelesen und fand besonders die Zusammenstellung der Themen durch die beiden beteiligten Autorinnen sehr gelungen!

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    Ichbinswieders avatar
    Ichbinswiedervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsam bis zum Schluss, mit Wiedererkennungsfaktor
    Unterhaltsam, informativ und humorvoll

    Den Untertitel kann man mit einem Augenzwinkern lesen,

    denn er lautet „Ein Überlebenstraining für alle ab 50“. Hier bekommt man so manches aus dem Erfahrungsschatz der Autorinnen präsentiert, aber das ganze wurde mit sehr viel Humor gewürzt, was ich sehr erfrischend fand.
    Ich habe mich schon am Anfang köstlich amüsiert, denn die beiden Autorinnen kommen immer abwechselnd zu Wort und man merkt schnell, dass beide vollkommen unterschiedlich mit dem Thema „älter werden“ umgehen. So sollte es ja auch sein: jeder muss seinen Weg finden, um sich bestmöglich damit zu arrangieren. Die Zwiesprache der Beiden war dabei richtig klasse und bot reichlich Stoff zum nachdenken. Nichts, was mit dem älter werden (oder auch speziell mit dem Klimakterium) zu tun hat, wurde totgeschwiegen. Ob Hitzewellen, Falten oder weinerliche Ausbrüche – alles wurde beleuchtet, versehen mit viel Realitätssinn und/oder Humor.

    Ein Buch mit Tipps, Tricks, Selbsterfahrung und einem bisschen „Alters-Knigge“

    Zuerst dachte ich ja, jetzt kommt der Werbeblock. Es wurden detaillierte Make-up-Tipps gegeben, man erfuhr welche Falten man mit welcher Creme am besten verzögert etc. Ich musste oft schmunzeln, aber ich habe mich hier und da auch selbst wiedererkannt, und nicht nur das. Ich konnte für mich tatsächlich etwas finden, von dem ich dachte „das ist genau meins“. Die beiden Autorinnen schilderten auch, wie sich die Persönlichkeit und deren Wahrnehmung verändert, nach innen und außen. Es wird offen über Marotten, plötzliche Lust (oder Unlust) auf sportliche Aktivitäten aller Art, das Verhältnis zur jüngeren Generation und vieles mehr gesprochen. Ich fand es interessant, humorvoll und habe mich auch hier in Teilen wiedergefunden.

    Die Quintessenz? Nimm das Alter wie es kommt und mach das beste draus

    Dieses Buch ist ein Rundumschlag für die Generation (fast) 50+. Sie vermittelt den positiven Eindruck, dass das älter werden nicht so schlimm ist wie es sich manchmal anfühlt, dass man immer noch viel Spaß haben kann und vor allem, dass man mit vielen Fragen und Problemchen nicht alleine dasteht. Schon deshalb mochte ich dieses Buch sehr und empfehle es gerne weiter.

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    Buecherwurm1973s avatar
    Buecherwurm1973vor 4 Monaten
    Mit Humor dem Alter entgegentreten

    Für viele Frauen ist der 50. Geburtstag ein Schreckgespenst, dem sie angstvoll entgegensehen. Heike Abidi hat die 50 schon überschritten und findet sie gar nicht so schrecklich. Ihre Freundin Lucinde Hutzenlaub sieht diesem ominösen Geburtstag noch entgegen und will dem Alter mit allen Mitteln entgegenwirken.

    Die beiden Frauen sprechen abwechslungsweise über Themen, die Frauen rundum 50 beschäftigen. Damit das Ganze einen roten Faden hat, greifen sie ein Thema oder Episode der Vorgängerin auf. Schonungslos ehrlich, aber dennoch humorvoll erzählen sie über ihre Ängste vor dem Alter, ihren Beautykniffs und Selbstversuchen, weshalb man Sport betreiben sollte und zu guter Letzt berichten sie, von ihren Erfahrungen mit dem Partner ein gemeinsames Hobby zu finden.

    Mein 50. Geburtstag ist erst in ein paar wenigen Jährchen. Bisher hadere ich, bis auf wenige schwache Momente, kaum mit meinem Alter. Dennoch habe ich das Buch förmlich inhaliert und mich köstlich amüsiert. Immer wieder habe ich schallend gelacht, weil ich mir die beschriebene Episode vorgestellt habe. Der eine oder andere Beautykniff werde ich auf jeden Fall auch noch ausprobieren.

    Das Buch zeigt auf, dass man dem Alter in erster Linie mit Humor entgegentreten sollte. Für Lucinde Hutzenlaub, so glaube ich, war das Buch eine Art Therapie. Am Schluss hat sie schon fast Frieden mit dem 50. Geburtstag geschlossen. Daher sollten alle Frauen, für die 50 ein Schreckgespenst ist, dieses Buch lesen. Ich verspreche dieser Leserin, wenn sie denselben Humor wie ich hat, wird das Buch auch eine Therapie für sie sein. 

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Was macht FRAU, wenn die 50 naht? Tipps und Tricks mit Humor gepaart!
    Wenn es auf die 50 zugeht ...

    „...Auch das ist ein echter Vorteil des Älterwerdens: Mit Ü50 weiß man zwar nicht unbedingt, was man will, aber definitiv, was man nicht will!...“


    Lucinde Hutzenlaub steht kurz vor ihrem 50. Geburtstag, Heike Abidi hat die Hürde schon übersprungen. In drei Teilen legen die beiden Autorinnen dar, wie sich diese Zeit so anfühlt.

    Sie kommen abwechselnd zu Wort. Schnell wird klar, dass beide unterschiedlich an das Thema herangehen.

    In einem kurzen Vorort denkt Lucinde darüber nach, ob sie diesen Tag feiert und wenn ja, wie, während Heike auflistet, woran sie gemerkt hat, dass sie die Lebensmitte überschritten hat.

    Im ersten Teil geht es darum, wie sich das Älterwerden anfühlt. Neben persönlichen Erfahrungen spielen Vorbilder in Filmen eine Rolle, aber auch die allbekannten Klassentreffen. Wann sagt man „Du“, wann „Sie“? Auch das ändert sich mit den Jahren, ist aber auch vom persönlichen Typ abhängig. Außerdem zieht Heike gekonnte Vergleiche zwischen der Zeit der Pubertät und ihrem jetzigen Leben, das sie als Pubertät 2.0. bezeichnet. Damit liegt sie gar nicht so falsch!

    Im zweiten Teil steht die Optik im Mittelpunkt. Lucinde probiert vieles aus, was gut und teuer ist, einschließlich Botoxspritzen. Heike bleibt bei gängigen Mitteln. Der Abschnitt ist eher sachlich gehalten, sei es bei Thema Brille, Falten oder Gewichtsproblemen. Hier fehlt mir ein Schuss Humor, womit der erste Teil gekonnt aufgelockert wurde.

    Im dritten Teil erzählen beide, was das Leben in Zukunft noch zu bieten hat.

    Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Neben Fakten betonenden Abschnitten werden vor allem Heikes Beiträge mit einem feinen Humor durchzogen, wie das folgende Zitat zeigt:


    „...Dass Schwimmer von allen Sportlern die beste Figur haben, ist allgemein bekannt. Aber um welchen Preis! Stundenlang Bahnen ziehen ist fast so langweilig wie angeln. Wenn man dabei wenigstens lesen könnte!...“


    Ein häufig genutztes Stilmittel ist das Auflisten von Möglichkeiten, aber auch von Unnötigkeiten. Das Eingangszitat stammt von Heike.

    Ab und an weist eine weise Eule auf eigentlich nutzloses Wissen in kleinen grauen Kästchen hin. Ob das wirklich nutzlos ist, liegt in der Entscheidung des Lesers.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir daraus die eine oder andere Anregung mitgenommen.

    Kommentare: 4
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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ja ja, das Alter, es kommt langsam angeschlichen, ohne daß man es merkt, aber die Autorinnen, kommen ihm humorvoll auf die Schliche.
    Prima Urlaubslektüre oder Geschenk zum 50.

    Die Autorinnen schreiben die Kapitel aus jeweils ihrer Sicht und ganz klein oben, in der Ecke, steht dann jeweils Heike oder Lucinde, um zu kennzeichnen, wer gerade seine Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse schildert. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist Heike Abidi glückliche Anfang 50, während Lucinde Hutzenlaub 48 Jahre alt ist und bereits die nahenden 50 mit Schreckenskrallen nach ihr zu greifen scheinen. Kurzum, sie will nicht 50 werden und wird sich dennoch freuen, wenn sie dieses Alter erreichen darf.

    Bereits die Einführung in diesen nicht wirklich ernst gemeinten Ratgeber ist sehr lustig. Heike und Lucinde (den Namen kannte ich noch gar nicht und ich dachte ja schon, beim Formulareausfüllen, wäre mir inzwischen schon alles untergekommen) schildern ihre persönlichen Erfahrungen mit dem 50. Geburtstag, ihre Einstellung und ihre Erwartungen aus sehr unterschiedlicher Sicht und sehr witzig. Da gibt es sicherlich sehr viele Wiedererkennungsmomente. Ich habe mich an diesem Punkt noch ganz klar im Lager Heike positioniert, so nach dem Motto, von dem Alter lasse ich mich doch jetzt nicht mehr schrecken und es reicht doch auch wirklich, mit dem Sport anzufangen, wenn die Beweglichkeit nachlässt, dann hat man sich bis dahin wenigstens die Gelenke nicht verschlissen. Interessanterweise, ist diese Lagerbildung nicht durchgängig, denn die kommenden Teile des Buches behandeln sehr verschiedene Aspekte des Älterwerdens und da haben ja alle eine andere Herangehensweise.

    Teil 1: Wie es sich anfühlt. Bestandsaufnahme: Was bin ich und wenn ja, warum?

    Hier geht es um die Veränderungen, die gerade das Klimaterium oft mit sich bringt. Da wären außer Hitzewallungen auch die gesteigerte Emotionalität, die in wahres rührseeliges Heulsusentum umschlagen kann, wodurch die Menge an Taschentüchern pro Film deutlich ansteigt und auch schon Pampers-Werbung emotional berührt. Das war für mich wirklich eindrucksvoll, da ich diese Erfahrungen lediglich nach den Geburten erlebt habe, nach denen ich keine Nachrichten mehr schauen konnte, weil alles so traurig und bewegend war! Fazit: ich bin wirklich noch keine 50, hach Gott bin ich noch jung geblieben! Es geht aber auch um älter werdende Kinder und die eigene Vorbildrolle, um die Tatsache, daß man sich ja eigentlich noch total jung fühlt, nur sind die Studenten plötzlich so jung und warum siezen einen eigentlich auf einmal alle?! Außerdem stellt sich die Frage: warum werden eigentlich immer nur ganz junge Frauen in Talkshows eingeladen, gibt es nicht auch spannende ältere Frauen? Hier wird eine rein subjektive nicht abschließende Auswahl an interessanten Frauen mit Vorbildfunktion auch im höheren Alter aus allen verschiedenen Berufen vorgestellt von Wissenschaftlerinnen über Sportlerinnen, Sängerinnen, Modells, Schauspielerinnen, Autorinnen, Politikerinnen etc. Man ist also nie zu alt, um in seinem gewählten Bereich etwas zu bewirken und anderen Mut zu machen! Daher gibt es auch wirklich tolle Filme für jede Stimmung mit älteren Heldinnen mit silbernen Strähnen, die es sich lohnt zu schauen, wie z.B. Best Exotic Marigold Hotel oder Der Club der Teufelinnen.

    Teil 2: Die Sache mit der Optik: Wer schön sein will muß reiben, Beauty im Selbstversuch

    Hier geht es teilweise zu wie in der Frauenzeitschrift. Nein, die vermeintlich makellose Schönheit einer Ü50 Schauspielerinnen liegt nicht nur an guten Genen und der täglichen Aufnahme von Unmengen an besonders teurem Mineralwasser, da wird auch schon mal geschnitten, gespritzt, gerubbelt und geschluckt. Anders als in Frauenzeitschriften haben die Autorinnen aber auf fast alles selbst ausprobiert, sogar Botox- und Hyaluronspritzen, mit humorigen Kommentaren und subjektiver Auswertung. Lucinde hat sich da deutlich mutiger gezeigt, da ich mir ja kein Nervengift spritzten lassen würde (das schöne am Altern ist ja, daß parallel zum Erschlaffen der Haut, auch die Sehkraft nachlässt). Es war schon interessant, was es so alles gibt, was ich niemals machen möchte, wobei ich durchaus nicht völlig kalt geblieben bin, bei diesen Berichten. Denn tatsächlich habe ich einiges wieder ausgekramt, was ich mal angeschafft, aber lange nicht mehr benutzt habe. Die Lektüre dieses Buches hat mich also definitiv verschönert und verjüngt, aber noch hoffe ich vergebens auf entsprechende Komplimente. Seufz. Naja, ich weiß ja nun, daß ich es auch für mich tue und die Sichtbarkeit z.T. Erst nach einer gewissen Zeit eintritt.
    Die Vorstellung von einigen Nahrungsmittelergänzungen oder anderen Präparaten, sind sehr subjektiv und für mich nicht wirklich werbefrei, aber die Leserinnen sind ja alle Erwachsen und können selbst entscheiden. Aber ehrlich für das Geld für irgendwelche Ampullen, würde ich die Jahreskosten lieber in einen schönen Urlaub oder ähnliches investieren.
    Es gibt aber nicht nur Kosmetik und ähnliches, es kommt auch auf die Ernährung und Bewegung an. Beide Autorinnen, sind sehr unterschiedliche Sporttypen. Bei Heikes Sportpensum kann ich nur mit den Ohren schlackern, aber ihr Sohn ist ja erwachsen und sie selbstständig, da kann man diese Sportkurse auch wirklich besser unterbekommen. Mit einer deftigen Portion Selbstironie schildern die beiden von ihrer Suche nach dem Alterungsprozess sich entgegenstemmenden Sportarten, die auch auch zu ihnen passen müssen. Während Lucindes Mutter vom Floating völlig begeistert war, war sie selbst nicht wirklich hin und weg. Andere Themen sind Ernährung und Gewichtsreduktion, Krampfadern, Haarefärben, Enthaarung und Modetrends.

    Teil 3: Und was machen wir nun? Spaß mit Sachen: Einfach mal was Neues probieren?

    Alt ist man erst, wenn man nicht mehr neugierig ist und nichts mehr ausprobiert! Beide Autorinnen sind schon sehr lange mit ihren Männern verheiratet und bestätigen, für eine lange Ehe, brauchen alle Beteiligten eine gute Portion Humor und die kommt in diesem Fall hier auch den Leserinnen zu Gute. So darf man sie auf die Suche nach gemeinsamen Hobbies mit ihren Männern begleiten und feststellen, daß Hobbies auch relativ sind, die Suche danach aber abenteuerlich und abwechslungsreich.
    Beide Autorinnen, sind sehr unterschiedliche Sporttypen. Bei Heikes Sportpensum kann ich nur mit den Ohren schlackern, aber ihr Sohn ist ja erwachsen und sie selbstständig, da kann man diese Sportkurse auch wirklich besser unterbekommen. Mit einer deftigen Portion Selbstironie schildern die beiden von ihrer Suche nach dem Alterungsprozess sich entgegenstemmenden Sportarten, die auch auch zu ihnen passen müssen. Während Lucindes Mutter vom Floating völlig begeistert war, war sie selbst nicht wirklich hin und weg. Neben Sport geht es nämlich auch um passive und aktive Entspannungsmethoden. Teilweise sind diese Methoden, die Alterung aufzuhalten ziemlich zeitintensiv, da hilft es schon, wenn man seine Kinder nicht erst mit Mitte-/Ende Dreißig bekommen hat.
    Es geht um Marotten, die man sich mit den Jahren zu legt, oder um Produkte und Werbung für die Generation Silberfaden. Wie kommt es, daß man ab 50 auf einmal Werbemails für Treppenlifte zugeschickt bekommt? Kurzweilige, sehr subjektive Unterhaltung mit einigem an Wiedererkennungswert. Wunderbare Urlaubslektüre oder einfach für zwischendurch.

    Ich hatte meinen Spaß, auch wenn ich nicht alles selbst ausprobieren werde. Immerhin habe ich mir vorgenommen und auch begonnen, mehr für mein gepflegtes Äußeres zu tun. Schade, daß ich vergessen habe, ein Bild von mir, vor Beginn des Buches aufzunehmen, so daß ich meinen optischen Gewinn nun nicht bildlich präsentieren kann.

    Unterhaltsame 4 von 5 Sternen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HeikeAbidis avatar
    Willkommen im Mittelalter!

    Lucinde und Heike sind um die fünfzig. Früher dachten sie, das wäre das Alter, in dem man endlich angekommen ist. Seriös. Souverän. Würdevoll! Jetzt wissen sie es besser: Das Märchen vom In-Würde-Altern haben sie durchschaut. Also beschließen sie, nur noch das zu tun, worauf sie Lust haben – aus der langweiligen Oper abhauen etwa oder auf gängige Schönheitsideale pfeifen und trotzdem Botox ausprobieren. Auf die Gefahr hin, dass ihre Kinder sie irgendwie peinlich finden. Und dass sie womöglich auch mit achtzig noch längst nicht angekommen sein werden …

    Die Autorinnen:

    Lucinde Hutzenlaub wurde in Stuttgart geboren und lebte bis vor ein paar Jahren in Tokio. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und arbeitet als Kolumnistin und Autorin. Älter werden war für sie bisher überhaupt kein Thema – aber da betraf es ja auch immer nur die anderen.

    Heike Abidi lebt mit Mann, Sohn und Hund in der Pfalz, wo sie als freiberufliche Werbetexterin und Autorin arbeitet. Bis jetzt hat sie in ihrem Leben fünf Mal genullt, und weder bei dreißig noch bei vierzig oder fünfzig hatte sie eine Krise …

    Gemeinsam mit LovelyBooks und dem Penguin Verlag laden wir ganz herzlich zu dieser Leserunde ein! Du musst nur auf diese Frage antworten und schon bist du dabei:

    Was findest du am Älterwerden super, furchtbar oder einfach nur erstaunlich – und warum?

    Am 28. Mai 2018 gegen 12 Uhr mittags wird ausgelost. Und wenn du nicht zu den 20 Gewinnern gehörst? Würden wir uns freuen, wenn du trotzdem dabei wärst in der Leserunde …
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    Urlaub auf den billigen Plätzen: 

     -  eine Mutter im Familienurlaub packt aus - 


    "Verreisen ist toll. Es bildet, ist erholsam und bringt die Familie zusammen. Obwohl: Weder das mit der Erholung noch das mit der Familienbildung weiß man vorher immer so genau, aber ein Abenteuer ist eine Reise auf jeden Fall. Schließlich kann selbst ein im Reisebüro gebuchter Pauschaltrip in ein All-inclusive-Hotel ganz anders beginnen oder enden als geplant. Flüge halten nicht immer, was sie versprechen, Uhrzeiten können für Verwirrung sorgen und allerlei Missverständnisse entstehen, wenn man Pläne schmiedet, aber sie mit keinem bespricht. Oder nur die Hälfte. Wichtig ist bei Chaos aller Art natürlich, dass man die Nerven behält. Dafür ist Urlaub allgemein ja ein gutes Übungsfeld, vor allem, wenn man Kleinkinder, Pubertierende, Großeltern oder Ehemänner dabeihat, die eine völlig andere Vorstellung von links und rechts haben als man selbst. Jeder von uns hat nun mal ganz konkrete Vorstellungen von einer gelungenen Reise. Dass die nicht immer mit den Vorstellungen der anderen Familienmitgliedern übereinstimmen, ist logisch."  (aus: Ruhe auf den billigen Plätzen - eine Mutter im Familienurlaub packt aus)  


    Anfang März ist es endlich so weit: Mein zweites Reisebuch erscheint bei EdenBooks! Dieses Mal geht es allerdings nicht nach Japan (das heißt, einmal schon, aber leider nur kurz), dafür nach Bayern (ich liebe Bayern!), Irland, Neuseeland, Griechenland und an viele andere spannende Orte. Schließlich kann man überall auf der Welt spannende Abenteuer erleben. Vor allem, wenn man mit der Familie reist. Im Buch findet ihr - außer unseren Erlebnissen zu sechst, zu zweit und manchmal sogar alleine - hilfreiche links und Listen, die die Ferien manchmal ein bisschen unkomplizierter machen. Obwohl … ;) Aber lest einfach selbst. Wer gerne eines der 15 Bücher gewinnen möchte, darf mir einfach die zwei folgenden Fragen beantworten: Welcher war dein schönster Urlaub  - und warum? Am 18.Februar wird gelost!  Auf eure Antworten  bin ich schon sehr gespannt - und über zeitnahe Renzensionen würde ich mich natürlich auch sehr freuen. Also: Ich drücke die Daumen! Alles Liebe, Lucinde 
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