Heike Abidi Ich sehe was, was du nicht liebst

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Inhaltsangabe zu „Ich sehe was, was du nicht liebst“ von Heike Abidi

Marlene Winter ist eine glückliche Hausfrau. Jedenfalls glaubt sie das. Dass sie mit der Zeit immer mehr zur Sklavin ihres Ehemanns und ihrer verwöhnten Kinder mutiert, nimmt sie überhaupt nicht wahr. Als ein Wellnesswochenende mit ihrer Freundin bevorsteht, übermannt sie das schlechte Gewissen – und sie sagt kurzfristig ab. Man könnte glauben, ihr sei nicht mehr zu helfen. Doch das Schicksal meint es gut mit Marlene und startet einen letzten Versuch, sie zur Vernunft zu bringen. Einen ziemlich radikalen Versuch: Marlene löst sich in Luft auf. Sie wird urplötzlich unsichtbar. Was bedeutet, dass sie nicht nur zum Nichtstun verdammt ist, sondern auch dazu, mit anzuhören, was ihre Familie wirklich über sie denkt. Eine heilsame Rosskur, die ihr so einiges klar macht. Aber was hat sie nun von ihrer Erkenntnis, unsichtbar, wie sie ist?

Das Buch hat nur eine Emotion in mir geweckt: Wut! Leider von Logik und charismatischen Figuren keine Spur.

— Summersnowdrops

ganz nett für zwischendurch. das Ende war mir dann nicht rund genug.

— rose_of_sharyn

Witzig-fantasievolle Selbstfindungsstory. Geschichten um sich wandelnde Hausmütterchen sind zwar nicht neu, diese aber ist besonders.

— Lesestunde_mit_Marie

Was tun, wenn Mutti auf einmal weg ist? Chaos pur bei Familie Winter! Zeit für Erkenntnisse! Klasse.

— Yoyomaus

Zum Nachdenken ....für jede Familie geeignet

— Marie1971

Amüsant und ein wenig nachdenkliche Chick-Lit für Mütter! Was passiert, wenn Mütter alle Wünsche von den Augen ablesen?

— danielamariaursula

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— mysticcat

Ein humorvoller und kurzweiliger Roman, der trotz viel Witz und Charme auch zum Nachdenken anregt.

— tinstamp

Unterhaltsamer Familienroman, der ohne erhobenen Zeigefinger aufzeigt, wie man vllt. auch sein eigenes Familienleben noch besser machen kann

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Kurzweilige Lesestunden sind hier garantiert.

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  • Ich wünschte, ich hätte es nicht gesehen.

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Summersnowdrops

    02. October 2016 um 17:40

    Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich “Ich sehe was, was du nicht liebst gelesen” habe, aber ich weiß noch ganz genau, wasdieses Buch in mir ausgelöst hat... Unverständnis! Aber spulen wir zurück. Marlene ist Ehefrau, Mutter von drei Kindern und Hausfrau. Sie kümmert sich, koordiniert, putzt, kocht und macht zudem noch den Papierkram für die Firma ihres Mannes. Ihre Freundin überredet sie, mit ihr ein Wellness-Wochenende zu verbringen, was weder Malene noch ihre Familie sonderlich begeistert aufnehmen. Trotzdem entscheidet sich Marlene dafür, doch noch bevor sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen kann, passiert das Unfassbare: sie wird unsichtbar. Einfach so! Von da an muss sie mitansehen, wie ihre Familie das Haus verwüstet, ihre Kinder über sie lästern und die verhasste Schwiegermutter das Zepter schwingt. Marlene braucht einen Plan, und zwar schnell! Hört sich jetzt erstmal gar nicht so schlecht an, oder? Eine Hausfrau, die es mit ihren Dämonen aufnimmt, das hört sich zwar nicht neu an, aber zumindest lustig. Und etwas Lustiges habe ich gesucht. Der Schreibstil ist dabei sehr einfach. Hauptsätze, vieles wird einfach beschrieben, ohne dass man es als Leser wirklich erlebt hat. Dialoge scheinen mittendrin aufzuhören oder unlogisch zu verlaufen. Die Perspektive wechselt zwischen Marlene und ihrem Mann hin und her, aber man kommt nicht wirklich in den Genuss, sich in eine der Personen hineinzuversetzen. Alles wirkt irgendwie flach, nicht wirklich emotional geladen, obwohl es SO VIEL Potential hat! Denn wie Marlene behandelt wird, ist wirklich unter aller Sau und sollte jeden wütend machen, ABER es kommt im Buch einfach nicht rüber. Marlene als Figur ist leider genauso flach und fahl wie der Stil. Ihre Gefühle, Gedanken und Entscheidungen schwanken alle 30 Sekunden, wie es scheint, und schwupp, schon kommt was Neues. Ich bin mit ihr leider nicht warm geworden. Die Kinder sind alle recht stereotypisch. Das kleine Nesthäkchen, der intelligente Geek, der pubertierende Teenie. Aber kommen wir zu den wahnsinnigen Logikfehlern, die mich erst so richtig aufgeregt haben: Marlene verschwindet als. Sie wird unsichtbar. Dh, sie ist noch da, aber keiner sieht sie und keiner weiß, dass sie da ist. Sie hat auch keine Notiz hinterlassen, denn sie wusste ja vorher nicht, dass sie unsichtbar wird. Ihre Familie denkt also, sie wäre über das Wochenende in die Wellness Oase gefahren, wie sie es ja auch geplant hatte. Schön und gut. Achtung, jetzt kommen Spoiler. Absolut unverständlich ist es mir daher, dass ihr Mann sich überhaupt keine Sorgen darüber macht, dass sie nicht einmal anruft oder sonst ein Lebenszeichen von sich gibt über das Wochenende. Aber dann kommt der Hammer... Marlene bleibt unsichtbar und kommt nach dem Wochenende nicht zurück. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, geht das ganze über einen Zeitraum von zwei Monaten. ZWEI MONATE! In der der Ehemann nicht mal de Polizei benachrichtigt, dass seine Frau nicht mehr auftaucht, dass sie sich nicht mehr meldet, usw! Er ruft nicht einmal die Freundin an, mit der sie unterwegs hätte sein sollen, um sie zu fragen, wo die Frau denn steckt!!! Mir ist das absolut unverständlich. Er nimmt es einfach so hin, dass sie weg ist, weil er denkt, sie würde ihm eine Lektion erteilen wollen. Zwei Monate lang unternimmt er NICHTS, um herauszufinden, wo sie steckt. Und wenn sie auf dem Nachhauseweg vom Bahnhof angegriffen und verschleppt worden wäre? Oder ähnliches? Fuchsteufelswild hat mich das gemacht... einfach, weil es so weit entfernt ist von der Realität und was ein „richtiger“ Mensch bzw Partner tun würde. Stattdessen holt er sich seine Mutter ins Haus und lässt sich zwei Wochen später dazu überreden, wieder Frauen zu treffen. Das hat dem Fass dann noch den Boden ausgeschlagen! Ich hab gedacht, ich werd nicht mehr... Spulen wir vor, durch eine Geschichte voller Nicht-Logik und ödem Schreibstil... Marlene, ein neuer Mensch, neue Garderobe (außerhalb des Hauses ist sie sichtbar), mit neuem Job, kommt nach Hause. Keiner fragt, wo sie gewesen ist. Ihr Mann ist nicht in etwa super wütend und möchte eine Erklärung. Nein, alles ist super, Friede, Freude, Eierkuchen. Ich habe es geschafft. Das Buch ist zu Ende. Das nächste Mal les ich mir die Leseprobe durch.

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  • Rausgerissen aus dem Alltag und zur Tatenlosigkeit verbannt

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Lesestunde_mit_Marie

    Dieser „Hausfrauen-Roman“ von Heike Abidi ist Chick-Lit vom Feinsten – nicht nur für alle stressgeplagten Mütter! Marlene, kurz Lene, ist Mitte 30, glücklich mit Phil, einem gutaussehenden und erfolgreichen Bauunternehmer verheiratet. Neben der Haushaltsführung im großen Haus, der intensiven Pflege des Gartens, der Betreuung der drei verwöhnten Kinder sowie des inkontinenten Hundes, kümmert sie sich klaglos auch noch um die verhasste Buchhaltung der Firma ihres Mannes – natürlich ohne Gehalt und Position. Die immer aktive, treu-fürsorgliche Marlene ist von jetzt auf gleich zur Tatenlosigkeit verbannt. Hat sie doch eigentlich nur kurzfristig das von ihrer erfolgreichen und kinderlosen Freundin Jennifer – mehr oder weniger gegen ihren Willen - geplante Wellness-Wochenende abgesagt, was diese recht gelassen hinnimmt, da sie annimmt, dass Lene stark erkältet ist und sich extrem schnell mit der Absage abfindet. Doch Lene ist gar nicht krank. Sie hat nur schlichtweg ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrer Familie. Doch kaum hat sie abgesagt, stellt sie fest, dass sie plötzlich unsichtbar ist. Die Familie wähnt sie im Wellness Wochenende und ist recht verärgert, dass Lene sie nun mit dem Haushalt im Stich gelassen hat. Doch als Lene auch nach dem vermeintlichen Wellness Wochenende nicht wiederkehrt, gehen ihre „Lieben“ davon aus, dass sie ihre nicht ernst gemeinte Drohung, zur Meditation ins Kloster zu gehen, in die Tat umgesetzt hat. Im Haushalt läuft natürlich alles drunter und drüber … Für die Buchhaltung stellt Phil kurzerhand die attraktive Blondine Jennifer ein und für den Haushalt und die Kinderbetreuung kommt Oma Ella ins Haus … All dem muss Lene tatenlos und stellenweise schier ohnmächtig zusehen und nach und nach wächst in der sonst so friedfertigen Lene eine unbekannte Wut … Sehr scharf sind die Charakterzeichnungen. Die Ich-Erzählerin Lene ist anfangs an gutmütiger Selbstlosigkeit, die schon in eine sklavenhafte Haltung übergeht, nicht zu übertreffen, ihr mangelndes Selbstwertgefühl unübersehbar. Ihr Ehemann Phil, der erfolgreiche und gutaussehende Unternehmer, sticht mit Ignoranz und nicht wertschätzendem sowie beinahe patriarchischem Verhalten hervor. Die 16-jährige Teenagerin Emily ist manipulativ und verwöhnt, ihr Bruder Daniel ein 12-jähriger Hochbegabter und der 5-jährige Nachzügler Noah ein betreuungsintensives Kindergartenkind – vom inkontinenten Hund ganz zu schweigen. Dann kommt auch noch die unausstehliche Schwiegermutter, Oma Ella, die keinerlei Hehl daraus macht, dass sie Lene für eine schlechte Wahl hält und kein gutes Haar an ihr lässt. Hinzu gesellt sich die schnell drohende Gefahr in Gestalt des vordergründig lieblichen und patenten, aber tatsächlich blonden, hinterhältigen und manipulativen Giftes namens Patricia. Interessant ist auch die sogenannte „Freundin“ Jennifer, die sich weder während noch nach dem Wochenende nach dem Wohlbefinden Lenes erkundigt und erst durch Lenes Mann Phil Wochen später von deren Verschwinden erfährt. Doch unerwartet gibt es Außenimpulse von zwei Nebendarstellern, der Boutique-Besitzerin Bianca und dem früher so unattraktive Mitschüler und Tanzpartner Oliver, der sich extrem gemausert hat. Was uns dieser Roman lehrt, ist, dass auch Wut eine positive Energie entwickeln kann und ein wenig Egoismus und weniger Service positive Entwicklungsschübe bei Ehemännern, Kindern und Teenagern auslösen können. Fazit: Unterhaltsame und lehrreiche Chick-Lit, die witzig, aber logisch verpackt in eine fantasievolle „Unsichtbarkeitsgeschichte“ gebettet wurde. Nette, leicht und schnell lesbare Lektüre – nicht nur für Frauen ;o).

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  • Wie heilsam eine unfreiwillige Auszeit wohl sein kann?

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Kiwi-Lena

    02. February 2016 um 18:04

    Als Mutter, Ehefrau und Familienmanagerin ist Marlene Winter stets auf Zack. Marlene widmet sich engagiert und unermüdlich mit Liebe und Hingabe dem Wohl im Hause Winter. Dass sie sich dann jedoch eines Tages ein Freundinnenwochenende im Wellnesstempel gönnen möchte, versteht ihre Familie so gar nicht. Wie bitte! Das kann Mama Marlene doch nicht Ernst meinen? Weshalb denn diese Auszeit? Schnell nagt auch tatsächlich das schlechte Gewissen an ihr und sie macht dann doch einen Rückzieher. Eine Entscheidung mit Folgen. Denn eine vom Schicksal auferlegte Unsichtbarkeit Marlenes sorgt dafür, dass bei den Winters mit einem Schlag ein anderer Wind weht. Aber kann Marlenes Verschwinden letzten Endes wirklich Läuterung bringen oder türmt sich nun eher ein neues Spannungsfeld auf, das die Familie endgültig entzweien wird? "Ich sehe was, was du nicht liebst" ist ein pfiffiger Roman Heike Abidis, der als leichte Lektüre überaus schmackhaft daherkommt. Illustre Unterhaltung im bezeichnenden Abidi-Stil erwartet die Leser. Eine Konstante, die, im Gegensatz zu Protagonistin Marlene, nicht verblasst. Die Autorin greift bei der Gestaltung ihres Figurenensembles auf Komponenten zurück, die generationsübergreifend absolutes Identifikationspotential schaffen. Ob die sich aufopfernde, aber wenig geschätzte Mutter, die undankbare Teenietochter oder der charismatische Familienvater mit überdurchschnittlich ausgeprägter Karrierorientierung — sie alle sind mit von der Partie. Damit entsteht ein durchaus typisches Familienbild, das allerdings durch die nicht unwesentliche Tatsache einer plötzlich unsichtbar gewordenen Mutter dann doch ein wenig aus dem Rahmen fällt. Diese den Handlungsverlauf entscheidend prägende Entwicklung ist eine possierliche Idee, welche Heike Abidi mit gewohnt behänder Schmissigkeit koloriert. Eine auf diese eher ungewöhnliche Weise ins Spiel gebrachte Erziehungsmaßnahme einer Familie. Heike Abidi porträtiert das nicht unbekannte Phänomen der häufig milde belächelten "Hausfrau und Mutter" auf verspielte und zugleich ehrliche Art. Seit Generationen existiert dieses eingefahrene Vorurteil gegenüber dem "bisschen Haushalt und Kindererziehung", die sich doch angeblich sowieso allein machen. Mit ihrem humorigen Roman vergegenwärtigt die Autorin ihren Lesern genau jenes manifestierte, allerdings merklich verzerrte Abbild der Wahrheit. Spritzig, dynamisch und dabei nah am Leben präsentiert sich dieses Buch. Damit bleibt genau die kernige Stilistik erhalten, für die ich Heike Abidi schätze. Sie weiß ohne große Umschweife gut zu unterhalten. Wenngleich ich mir gerade zum Ende hin ein wenig ausgiebigere Stichhaltigkeit hätte vorstellen können, tut dies der Gesamtkomposition eines griffigen Unterhaltungsromans keinen schwerwiegenden Abbruch. Insgesamt sorgt dieses Werk für ein durchweg beschwingtes Lesevergnügen, welches durch eine Portion ernsthafte Reflexion (nicht) vorhandener Wertvorstellungen und zwischenmenschlicher Gepflogenheiten wunderbar abgerundet wird. 

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  • Leserunde zu "Ich sehe was, was du nicht liebst" von Heike Abidi

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    HeikeAbidi

    Marlene Winter ist eine glückliche Hausfrau. Jedenfalls glaubt sie das. Dass sie mit der Zeit immer mehr zur Sklavin ihres Ehemanns und ihrer verwöhnten Kinder mutiert, nimmt sie überhaupt nicht wahr. Als ein Wellnesswochenende mit ihrer Freundin bevorsteht, übermannt sie das schlechte Gewissen – und sie sagt kurzfristig ab. Man könnte glauben, ihr sei nicht mehr zu helfen. Doch das Schicksal meint es gut mit Marlene und startet einen letzten Versuch, sie zur Vernunft zu bringen. Einen ziemlich radikalen Versuch: Marlene löst sich in Luft auf. Sie wird urplötzlich unsichtbar. Was bedeutet, dass sie nicht nur zum Nichtstun verdammt ist, sondern auch dazu, mit anzuhören, was ihre Familie wirklich über sie denkt. Eine heilsame Rosskur, die ihr so einiges klar macht. Aber was hat sie nun von ihrer Erkenntnis, unsichtbar, wie sie ist? Gemeinsam mit Lovelybooks möchte ich zur Leserunde einladen. Wir verlosen 20 Gratisexemplare – genauer gesagt 10 Taschenbücher und 10 E-Books (via Whispernet!). Hast du Lust? Dann erzähl uns doch bitte, in welcher Situation du zuletzt am liebsten unsichtbar gewesen wärest … Und schreib unbedingt dazu, ob du dich für ein Taschenbuch oder ein E-Book bewirbst! Bitte nicht für beides, damit alle gleich große Gewinnchancen haben. Ich bin gespannt auf deine Bewerbung und drücke dir fest die Daumen. Am Sonntag, den 6. Dezember gegen Mittag schreitet die Losfee zur Tat! Und wenn dich das Losglück nicht trifft? Dann klappt es vielleicht beim nächsten Mal. Und ich würde mich freuen, wenn du trotzdem bei der Leserunde mitmachst. Hier kannst du es bestellen: http://www.amazon.de/Ich-sehe-was-nicht-liebst/dp/1503954528/ref=sr_1_6_twi_pap_2?ie=UTF8&qid=1448534579&sr=8-6&keywords=Heike+Abidi

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    • 841
  • Besonders was für junge Muttis

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    ingrid_pabst

    20. January 2016 um 11:57

    Ich sehe was, was du nicht liebst   Autor: Heike Abidi Preis: 9,99 € (Taschenbuch) eBook: 4,99 € Seitenzahl: 254 Verlag: Amazon Publishing Weitere Infos: Hier Inhalt Marlene Winter ist glücklich Hausfrau, Mutter von drei Kindern, liebende Ehefrau und kostenlose Mitarbeiterin in dem Unternehmen ihres Mannes. Erst als sie ein Wellnesswochenende mit ihrer Freundin plant, merkt sie (und ihre Familie), wie sehr sie Zuhause gebraucht wird. Aber wirklich wertschätzen können die verwöhnten Familienmitglieder dies nicht und sie verhalten sich mehr als respektlos gegenüber Marlene. Das Schicksal meint es gut mit Marlene und gibt Ihr Zeit klar zu sehen, denn sie verwandelt sie in eine unsichtbare Beobachterin. So erfährt die liebevolle Hausfrau nicht nur, was alle über sie denken, die krämpelt ihr ganzes Leben um. Wie hat's mir gefallen  Aber der ersten Sekunde an war mir Marlene sympathisch. Obwohl sie von ihrer Familie maßlos ausgenommen wird und ihr keiner so recht helfen oder danken will, so schuftet sie dennoch mit Hingabe und Ehrgeiz für ihre Liebsten. Selbst als sie ihr wohlverdientes Wellnesswochenende antreten will, hat sie ein schlechtes Gewissen, obwohl sie den Haushalt vorbereitet und Essen vorgekocht hat. Zuallerletzte schafft sie es, sich vor dem Wochenende zu drücken, aber das Schicksal bietet ihr dennoch eine wohlverdienste - wenn auch ungewollte - Pause und lässt Marlene unsichtbar werden. Ihre Familie ist von nun an auf sich alleine gestellt und zetert was das Zeug hält über Marlene, die rücksichtslos jede Lästerei mitanhören muss. Auch wenn die Grundidee keineswegs neu ist, so finde ich solche Geschichten immer sehr interessant. Was denken andere Menschen wirklich über einen? Marlene könnte nicht geschockter sind. Nicht nur ihre Kinder halten sie für eine bessere Putzkraft, auch ihr Ehemann steigt in die Meckereien und Lästerein mit ein. Ich hatte solch ein Mitleid mit Marlene, die so viel Empathie in sich trägt. Nach und nach beginnt sie über ihr Leben nachzudenken. Wieso hat sie sich nie gewehrt? Wieso hat sie nie um Mithilfe gebeten? Mir hat vor allem die Alltäglichkeit der Situationen gefallen. Jeder Leser wird sich in mindestens einer Situation wiederfinden. Jede Ehe- und Hausfrau wird Marlene verstehen können. Alles wirkt natürlich und nicht gestellt, weswegen ich jede Sekunde der Handlung geglaubt habe. Ja, so sieht Familienleben aus. Ich hoffe, dass jüngere Leser inspiriert werden mal im Haushalt anzupacken und ältere Leser Marlene als Inspiration nehmen, sich selbst zu verwirklichen. Die Grundbotschaft - nichts als selbstverständlich zusehen - ist im Hintergrund immer spürbar, dennoch droht die Autorin niemals mit dem gehobenen Zeigefinger, was mir sehr gut gefiel. Ebenso passend war der flüssige Schreibstil, der recht jung, witzig und unterhaltend daherkommt. Wer denkt "Das Buch ist nix für junge Leute", täuscht sich gewaltig, denn ich hatte viel Spaß und habe alle Emotionen von Trauer bishin zu Wut und Glücksgefühlen mit der Protagonistin geteilt. Klare Leseempfehlung für alle, die gerne über echte Gefühle und realitätsnahe Geschehnisse lesen. Cover/Buchgestaltung  Bei diesem Buch stimmt alles. Es ist sehr hübsch anzusehen, lässt sich super lesen und hat eine angenehme Schrift und Formatierung. Jeden Cent wert! Für Fans von * "Mieses Karma" von David Safier * "Marrakesh Nights" von Heike Abidi Fazit Eine Geschichte über eine starke Frau, die sich zu lange versteckt und verrenkt hat, um es ihrer Familie recht zu machen. Ein Roman über eine alltägliche Familie, die die Liebe zu ihrer Mutter/Ehefrau wiederfindet. Eine Geschichte voller Witz und Emotionen. Bewertung 4/5 

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  • Plötzlich unsichtbar

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Kuhni77

    INHALT: Marlene Winter ist eine glückliche Hausfrau. Jedenfalls glaubt sie das. Dass sie mit der Zeit immer mehr zur Sklavin ihres Ehemanns und ihrer verwöhnten Kinder mutiert, nimmt sie überhaupt nicht wahr. Als ein Wellnesswochenende mit ihrer Freundin bevorsteht, übermannt sie das schlechte Gewissen – und sie sagt kurzfristig ab. Man könnte glauben, ihr sei nicht mehr zu helfen. Doch das Schicksal meint es gut mit Marlene und startet einen letzten Versuch, sie zur Vernunft zu bringen. Einen ziemlich radikalen Versuch: Marlene löst sich in Luft auf. Sie wird urplötzlich unsichtbar. Was bedeutet, dass sie nicht nur zum Nichtstun verdammt ist, sondern auch dazu, mit anzuhören, was ihre Familie wirklich über sie denkt. Eine heilsame Rosskur, die ihr so einiges klar macht. Aber was hat sie nun von ihrer Erkenntnis, unsichtbar, wie sie ist? MEINUNG: Ich hatte mit dem Buch angefangen und wollte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Es war wirklich direkt mein Buch, aber leider musste es dann doch erst noch einmal eine Zeitlang warten. Wie das Leben halt, in der Weihnachtszeit, so spielt. Aber direkt im neuen Jahr hatte ich Zeit und das Buch war wirklich schnell gelesen. Marlene Winter ist Mutter von 3 Kindern und eine Ehefrau, die sich wohl jeder Mann wünscht. Sie ist rund um die Uhr für ihre Familie da, managt alles und hilft nebenbei auch noch ihrem Ehemann in der kleinen eigenen Firma. Als sie mit einer Freundin ein Wellnesswochenende starten möchte, ist die Familie entsetzt. Wer soll sich denn nun um den Haushalt kümmern? Wer soll mit dem Hund spazieren gehen? Und ausserdem, warum braucht sie als Hausfrau eine Auszeit?Ihre Familie kann es wirklich nicht verstehen und Marlene kommt schnell ins Grübeln, ob sie auch wirklich dieses Wochenende braucht. Kurzfristig sagt sie ihrer Freundin ab und bleibt zu Hause. ABER Marlene ist ab diesem Zeitpunkt unsichtbar und muss zusehen wie ihre Familie erst im Chaos landet, aber nach und nach lernt, ohne Marlene zurecht zu kommen. Marlene kann sich das alles anschauen, bekommt den ersten Liebeskummer ihrer Tochter mit, sieht wie die Familie auch ohne sie zurecht kommt und muss um ihre Ehe fürchten. Mehr möchte ich jetzt auch gar nicht schreiben. Das Buch muss man einfach lesen und sich danach selbst ein Bild machen. Heike Abidi hat mich auch mit diesem Roman total begeistert und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Geschichten, die ich von ihr lesen werde.

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    • 2
  • Die unsichtbare Mutti und Ehefrau

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Cupcakes2

    01. January 2016 um 20:21

    Marlene ist Hausfrau und Mutter. Nebenbei macht sie die Buchhaltung für das Bauunternehmen ihres Mannes. Als ihre Freundin sie für ein Erholungswochenende überredet, willigt sie nach kurzem zögern ein. Ihr Mann zeigt kein Verständnis dafür. Wozu auch? Zuhause ist es gemütlich und schön. Vor ihrer Abreise hat Marlene noch allerlei zu erledigen. Die Familie macht ihr dabei Vorwürfe. Kurz vor der Abreise meldet sich ihr schlechtes Gewissen. Im letzten Moment entschliesst sie, doch nicht zu verreisen. Alleine im Haus beginnt sich ihr Körper plötzlich langsam zu verblassen und vollends zu verschwinden. Sie wird nicht nur unsichtbar, gleichzeitig verschwinden auch ihre ganzen Kräfte. Ungewollt muss sie mit ansehen, wie in der Familie das Chaos ausbricht. Die Autorin Heike Abidi hat ein amüsantes und zugleich nachdenkliches Buch über das Hausfrauendasein geschrieben. Als Hausfrau und Mutter erkennt man in den Handlungen verschiedene Muster, wie sie in vielen Familien vorkommen. Oft ist es den Männern und den Kindern nicht bewusst, was eine Hausfrau den ganzen Tag zu erledigen und zu organisieren hat. Wie auch? Wenn sie von der Arbeit oder Schule nach Hause kommen, ist die ganze Hausarbeit zum Teil erledigt und es ist aufgeräumt und sauber wie immer. Als Marlene unsichtbar wird und ihre Kräfte verschwinden, bleibt ihr nichts anderes übrig, als untätig in der vorhandenen Unordnung herumzusitzen. Schlimmer als das ist, mit anhören zu müssen, wie ihre eigene Familie über sie spricht. Schnell wird ihr bewusst, dass sie nicht unschuldig an der Situation ist. All die Jahre hat sie ihre Lieben zu fest verwöhnt. Sie sind es gewohnt Marlene herumzukommandieren. Als auch noch Oma Ella angereist kommt, von der sie als Schwiegertochter nie akzeptiert wurde, raffelt sie sich auf, um sie zu vertreiben. Denn diese bringt erneute Unruhe ins Haus. Setzt ihrem Sohn Flausen in den Kopf, dass er die neue gutaussehende Angestellte einlädt. Anfangs möchte man einige Romanfiguren schütteln. Mit dem Fortlauf der Erzählungen erkennt man, wie die Charaktere mit ihren Aufgaben wachsen. Ein unterhaltsames und witziges Lesevergnügen, welches ich auch unseren lieben Männern empfehle.

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  • Manchmal ist das Gute zum Greifen nah, man muss es nur erkennen

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Lagoona

    ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT LIEBST von Heike Abidi Alleine das Cover hat mich schon begeistert. Heike Abidi hat es geschafft mich so in den Alltag von Familie Winter hineinzuziehen, dass ich ganz unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe es in einem Atemzug ausgelesen. Zum Inhalt: Familie Winter besteht aus: Marlene:      Mama , Hausfrau, selbsternannte Buchhalterin und   Allround-Talent Phil:            Papa, groß, gut gebaut und super aussehend, Chef der Firma Winter Bauunternehmen und meist in irgendwelchen Terminen Emily:         pubertierende 16-jährige Tochter, die sich lieber mit dem Mädchenschwarm der Schule beschäftigt als im Haushalt zuhelfen Daniel:        Sohn Nr.1, 12 Jahre alt, dokumentiert liebend gerne sämtliche Situationen Noah:         Sohn Nr.2, 5 Jahre alt , weiss genau , was er will, besonders im Supermarkt Klitschko:     Hund, 1 Jahr alt, hat keine Kontrolle über seine Blase und sorgt immer für Action Es gibt dann auch noch die ein oder andere amüsante Nebenrolle, verraten möchte ich dazu aber hier noch nichts. Marlene und Phil sind seit ganzen 18 Jahren zusammen. Seitdem die Kinder da sind verbringen sie eigentlich kaum noch gemeinsame Zeit. Marlene opfert sich für die Familie, den Haushalt und ganz nebenbei auch noch für Phil's Firma komplett auf. Gesehen wird das allerdings von niemandem. Solange Marlene da ist, läuft alles wie am Schnürchen, ganz nach dem Motto: 'Mama macht das schon'. Doch dann hat Marlenes Freundin Jessica eine tolle Idee und überredet sie mit ihr ein Wellnesswochenende zu verbringen. Marlene bekommt bei dem Gedanken schon ein schlechtes Gewissen und möchte ihre Familie nicht im Stich lassen. Doch dann kommt alles anders als erwartet und zuhause herrscht plötzlich das blanke Chaos. Wird Marlene sich durchringen können ein paar Tage wegzufahren oder verschwindet sie einfach um mal abschalten zu können? Mein Fazit: Ganz klar 5 Sterne Dieses Buch hat mich von Anfang an zum Schmunzeln gebracht 😊 Manchmal hätte ich Marlene aber gerne auch ein paar Tipps gegeben und gesagt, dass sie auch ab und zu mal an sich denken muss. Denn auch als Mama braucht man mal eine Pause um neue Energie für den Alltag zu tanken. Mein Tipp für alle Mamas dieser Welt: Unbedingt Lesen und amüsieren !!!

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    • 2

    Lesestunde_mit_Marie

    31. December 2015 um 13:26
  • Buchverlosung zu "Ich sehe was, was du nicht liebst" von Heike Abidi

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Normal-ist-langweilig

    Zur Zeit läuft zu dem Buch eine Blogtour, bei der ihr das Buch gewinnen könnt!Kommentieren müsst ihr dazu NICHT hier bei lovelybooks, sondern jeweils bei den Blogs!
    Viel Spaß!
    HIER könnt ihr starten!
    http://dasbuchmonster.blogspot.de/2015/12/blogtour-ich-sehe-was-was-du-nicht.html


    • 4
  • Was tun, wenn Mutti auf einmal weg ist? Chaos pur bei Familie Winter! Zeit für Erkenntnisse! Klasse.

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Yoyomaus

    30. December 2015 um 14:30

    Stell dir vor: Du bist Hausfrau, Übermutter und die Buchhalterin für die Baufirma deines Mannes. Du weißt, wo der Hase lang läuft, du erledigst alles. Alle verlassen sich auf dich. Du funktionierst rund um die Uhr. Bis schließlich deine beste Freundin vorschlägt, dass du dir auch einmal eine Auszeit gönnen könntest. Du sollst mit ihr in ein Spa fahren und ein Wellnesswochenende verleben! Schließlich hast du dir das verdient, du schuftest ja schon so genug! Du bist das Gourmetrestaurant für die privaten Geschäftsessen deines Mannes, du bist die Waschmaschine und das Bügelbrett für die Mode deiner Tochter, du bist der Manager für die Kindergartenbesuche und Fußballspiele, du bist der Gassigeher, du bist die Putzfrau, du bist einfach alles. Doch anstatt sich für deine Auszeit zu freuen und dich zu unterstützen, sind deine drei Kinder und dein Mann der Meinung, dass du doch nie wirklich was zu tun hast, schließlich bist du ja Hausfrau und somit eh den ganzen Tag zu Hause und kannst ja tun und lassen, was du willst. Und du? Du lässt dir auch noch ein schlechtes Gewissen von ihnen einreden, sodass du deinen Drei-Tages-Trip schließlich absagst. Doch dann kommt alles ganz anders als du denkst... willkommen im Leben von Marlene Winter. Diese muss nämlich bald feststellen, dass etwas mit ihr ganz und gar nicht stimmt, denn plötzlich kann sie niemand mehr sehen. Sie ist unsichtbar! Die drei Kinder und der Mann reagieren mit Unglauben, als sie heim kommen und Mutti nicht da ist. Sie ist also wirklich ins Spa gefahren. Doch was solls? Mutti ist ja in drei Tagen wieder da! Zeit für Pizza, DVD-Abende und solide Lästerrunden über Mutti. Zeit das Haus so richtig zuzumüllen. Mutti wird es schon richten, wenn sie wieder da ist. Blöd nur, wenn Mutti nach drei Tagen nicht wieder kommt... Das Chaos scheint perfekt. Und Marlene? Ihr sind die Hände gebunden, denn sie kann sich nicht bemerkbar machen. Sie muss dabei zusehen, wie ihre Familie ihr sauberes Heim immer mehr ins Chaos stürzt, muss zuhören, was ihre Familie so über sie zu sagen hat. Und als es ihrem Mann Phil schließlich alles zu viel wird, sucht sich dieser Hilfe bei Personen, die für Marlene kein gutes Wort übrig haben. Für Marlene steht fest, sie muss sich etwas einfallen lassen! Und vor allem muss sie wieder sichtbar werden! Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich habe gelacht, ich habe mit dem Kopf geschüttelt und vor allem habe ich alltägliche Situationen wieder gefunden, die ich so voll uns ganz unterschreiben kann. Muttis sind eben die Mädchen für alles und wer dieses Buch liest, wird mir zustimmen, dass sich Heike Abidi hier einem ganz alltäglichen Klischee bedient und dieses wirklich gut verpackt hat. Immer wieder gibt es Szenen die man aus dem alltäglichen Leben kennt und immer wenn man denkt, es geht nicht mehr krasser, wird noch einer drauf gesetzt. So muss die Familie bald erfahren, dass das was Marlene geleistet hat, doch nicht so wenig war und dass sie es gar nicht so schlecht bei ihr hatten. Spätestens ab dem Punkt, an dem Oma Ella auf der Matte steht und die Familie systematisch umzukrempeln versucht. Doch auch nicht nur die Familie macht einen Lernprozess durch, sondern auch Marlene, denn dadurch, dass sie alle nur beobachten kann, lernt sie ihre Familie neu kennen und auch muss sie feststellen, dass sie die eine oder andere Aufgabe auch hätte abgeben können. Während also die Familie immer mehr erkennt, was sie an Mutti hatten, lernt Marlene auch viel über sich selbst. Endlich nimmt sie sich Zeit für sich. Die Charaktere der Geschichte sind allesamt wirklich sehr gut ausgearbeitet. Da gibt es die Tochter, in der Pubertät, frisch verliebt, die von alles und jedem genervt ist. Dann haben wir den Familienvater, der es gewohnt ist, dass alles immer so ist, wie er es denn gern hätte. Dann gibt es den Kleinsten, der alles immer versucht auszutricksen. Wir haben die Oma, Mutter und Schwiegermutter, die ein echtes Biest sein kann. Wir haben das Familiengenie, der immer kluge Sprüche reißt. Wir haben die Angestellte, die sich versucht in das Familienleben zu drängen. Und natürlich haben wir Marlene selbst, die es immer allen recht machen möchte und nun lernen muss, dass es auch anders geht. Es ist wirklich eine bunte Mischung, die das Buch wirklich besonders macht. Empfehlen möchte ich dieses Buch allen, die gern lachen und einfach mal die Seele baumeln lassen möchten. Vor allem möchte ich es aber Familienmuttis ans Herz legen. Ich denke, da wird es die eine oder andere Szene im Buch geben, bei der ihr euch selbst wieder findet. Das buch lässt sich sehr gut lesen und besticht durch seinen lockeren Schreibstil. Ich liebe es. Es regt zum nachdenken an, nicht nur bei den Muttis! Kids könnten mit diesem Buch durchaus ihr Verhalten gegenüber Mutti überdenken und auch Ehemänner könnten damit durchaus dezent darauf hingewiesen werden, dass sie vielleicht etwas ändern müssten indem sie z.B. im Haushalt mit anpacken.

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  • Wie schön, Chick-Lit für Mütter ;)

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    danielamariaursula

    Marlene ist über 30, glücklich mit Phil einem gutaussehenden erfolgreichen Bauunternehmer verheiratet, dem sie die verhasste Buchhaltung (ganz nebenbei), Einkauf und Rechnungen abnimmt, ganz neben dem großen Haus mit Garten und inkontinenten Hund und den 3 Kindern Emiliy schwer pubertierende/augenrollende 16, dem hochbegabten 12 jährigen Daniel und Vorschulkind Noah, denen sie jeden Wunsch von den Augen abliest. Dabei gibt sie sich selbst völlig auf und ihre Freundin Jennifer, erfolgreiche Single Anwältin, nötigt sie daher zum Wellness-Wochenende. Während Marlene packt, hat ihre liebe Familie nichts besseres im Sinn, als ihr diesen "Unsinn" aus- und ein schlechtes Gewissen einzureden! Aber sie ist festentschlossen und als alle aus dem Haus sind, knickt sie dennoch ein, schickt das Taxi weg, daß sie zum Bahnhof bringen soll und sagt Jennifer mit krächzender Stimme am Telefon ab. Und da passierts! Marlene, die ihre Persönlichkeit stets bis zur Selbstaufgabe hintenanstellt, löst sich in Luft auf und wird unsichtbar. Verdammt, ihrer verwöhnten Familie beim Leben zuzuhören. Ohne Körper, ohne Kraft, ohne Stimme! Erholung pur! Aber gefällt ihr, was sie da hört und sieht? Leider stimmt der Spruch "der Lauscher an der Wand..." und eines von dem was sie da zu sehen und zu hören bekommt ist schmerzlich. Erst läßt ihre Familie alles unter sich fallen und denkt Mama kommt Sonntagabend wieder und darf zur Strafe putzen und aufräumen..... Aber die Zeit vergeht und das Chaos und die Unsicherheit wächst? Kommt Marlene wirklich wieder? Wo steckt sie? Dieser Kampf mit dem Leben ohne Marlene und der von Marlene ohne Körper und ohne sonstige Fähigkeiten ist äußerst vergnüglich und immer mal wieder habe ich mir selbst an die eigene Nase gefaßt.... Der Stil ist flüssig und liest sich nur so weg. Dennoch habe ich mit Marlene gelitten, wurde schaden froh und habe mich mit ihr gefreut! Natürlich gibt es böse Feindinnen, schöne Momente und ein Happy End, aber mehr mag ich nicht vorweg nehmen. Wunderbare Chick-Lit für treusorgende Mütter und Ehefrauen mit Wohlfühlfaktor und Mitfühlgarantie! Volle Leseempfehlung!

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    • 2

    Lesestunde_mit_Marie

    30. December 2015 um 10:26
  • Unterhaltsam

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    connychaos

    28. December 2015 um 15:16

    Marlene Winter ist Hausfrau, Ehefrau und Mutter von drei Kindern. Eigentlich ist sie glücklich, sie wird gebraucht und opfert sich liebevoll für Ihre Familie auf. Doch sie vergisst, dass sie auch ab und an an sich selbst denken sollte und sich etwas Gutes tun muss. Das lange mit ihrer Freundin geplante Wellnesswochenende sagt sie aus schlechtem Gewissen ihrer Familie gegenüber ab. Doch dann passiert etwas Seltsames, sie wird unsichtbar und kann nur tatenlos zusehen, wie ihre Familie ohne sie klarkommen muss. Sie bekommt mit, was ihre Familie wirklich über sie denkt. Bloß wie soll Marlene wieder sichtbar werden? Der Schreibstil ist wirklich toll, die Geschichte liest sich locker und flüssig und ist sehr humorvoll und ironisch. Mit Marlene bin ich lange nicht warm geworden, sie war für mich eine nörgelnde Hausfrau, die sich ihren Stress selbst gemacht hat, alles sollte perfekt sein, die Kinder wurden zu sehr verwöhnt und am Selbständigwerden gehindert, sie hat ihnen und auch dem Ehemann alles abgenommen und hinterhergetragen. Zusätzlich hat sie sich noch einen inkontinenten Hund aufgehalst... Es gibt so viele berufstätige Mütter mit mehreren Kindern, die das Leben besser gebacken bekommen als Marlene Winter. Für meinen Geschmack war die Entwicklung, die Marlene durchmacht auch zu langsam und gering. Identifizieren konnte ich mich nicht mit der Protagonistin aber zum Schmunzeln, Kopfschütteln und Nachdenken hat mich die Geschichte schon gebracht.

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  • Ein philosophischer Unterhaltungsroman

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    TochterAlice

    28. December 2015 um 07:11

    Was macht uns eigentlich aus? Ist es unsere Persönlichkeit, die Wahrnehmung anderer oder vielleicht der Umstand, wie sehr wir es verstehen, unserem Leben einen Sinn zu geben, gewissermaßen zum Zuge zu kommen? Marlene Winter, Hausfrau, Mutter und Ehefrau - in genau dieser Reihenfolge und dann hört es auch schon auf - ist schon sehr, sehr lange nicht mehr zum Zuge gekommen. Immer waren und sind die Interessen ihrer Lieben, die diese auch rigoros durchsetzen, wichtiger als ihre eigenen Belange und so wird sie auch diesmal schwach und sagt kurzfristig ein Wellness-Wochenende mit ihrer Freundin ab. Und dann - verschwindet sie einfach, löst sich auf, wird unsichtbar! Nix ist mehr von Marlene übrig, jedenfalls nicht in der Wahrnehmung anderer. Sie selbst kann sehr wohl alles sehen, was in ihrem Hause vor sich geht - soweit sie die Kraft hat, sich dorthin zu begeben, wo sich ihre Lieben gerade aufhalten. Mit ihrer Sichtbarkeit ist ihr nämlich auch ihre Kraft genommen worden und langsam, aber sicher wird deutlich, wie sie diese wiedererlangen kann. Durch Wut und vor allem durch den eigenen Willen! Marlene wird schnell klar, dass nicht nur die anderen sie in ihre Rolle gedrängt haben, sondern sie diese auch bereitwillig angenommen hat. Wird es für sie möglich sein, genug Reserven zu sammeln, um wieder sichtbar zu werden? Und ist das überhaupt der wahre Grund oder steckt noch etwas anderes dahinter. Was braucht sie, wer ist sie eigentlich. Und wer sind ihre Lieben und wie kommen sie ohne sie klar? Vermissen sie sie überhaupt? Ein lustiges und lockeres Buch, aber eines mit einem durchaus ernsten Hintergrund. Man liest es locker runter, aber dabei kommt man sich vor, als würde man sich oder anderen selbstlosen Menschen einen Spiegel vorhalten. Ein Buch, das Spaß macht, aber nachdenklich stimmt und nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird - mir jedenfalls!

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  • Zum Nachdenken....für jede Familie geeignet

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    Marie1971

    27. December 2015 um 16:10

    Es ist die klassische Geschichte: Marlene ist Ehefrau, Mutter von drei Kinder, hilft ihrem Mann in der Firma, kümmert sich um Haus, Hund und das Wohl der Familie. Aber eigentlich leben sie alle nebeneinander her und spüren das Wesentliche nicht mehr, nämlich den Respekt und die Liebe zum andern. Marlene wird unsichtbar und kann nicht mehr ins Familienleben eingreifen. Demzufolge muss sich jeder, wie ein Glied in der Kette, neu positionnieren, anders einbringen. Das Buch fokussiert zwar sehr auf Marlene und ihrem ungesunden Eingebundensein aber ich finde dass alle Familienmitglieder unter dem alltäglichen Nebeneinander und nicht Miteinander leiden. Ich könnte jetzt auf den Zug aufspringen und das Klischee voll bedienen, dass ihr böser Ehemann an allem Schuld wäre. Aber genau das sehe ich nicht so. Jeder trägt seinen Teil an Verantwortung und es wäre zu einfach nur einer Person den Schuldstempel aufzudrücken. Und genau das hat die Autorin auch, zwar auf eine feine und subtile Art, meines Erachtens nach gewollt. Dass man nicht nur einen in Frage stellt sondern alle! Vom feinen Cover bis zu der surealistischen Idee des Unsichtbarseins hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hat zum Nachdenken bewegt und gezeigt dass nichts selbstverständlich ist! Vor allem nicht die Liebe in der Familie.

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  • "Mieses Karma" meets "Frauentausch"

    Ich sehe was, was du nicht liebst

    mysticcat

    25. December 2015 um 17:22

    "Ich sehe was, was du nicht liebst" von Heike Abidi ist bei amazon publishing erschienen. Das verwundert mich, werden doch schon erfolgreich Jugendbücher von ihr in einem anderen Verlag herausgegeben. Ich hatte über eine Leserunde das Glück, dieses Buch kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen, sogar mit einer persönlichen Widmung. Die Verarbeitung des Buches ist hochwertig. Da ich alle Taschenbücher vor dem Lesen einbinde, kann ich nicht sagen, was bei "ungeschütztem" Cover passiert. Ich lese auch vorsichtig und habe bei diesem Buch weder Knicke noch Leserillen oder andere Abnützungsspuren feststellen können. Diese Qualität ist leider nicht mehr selbstverständlich, aber dieses Buch sieht auch nach dem Lesen noch neuwertig aus und macht sich gut zum Tauschen, Weiterschenken oder ins Regal stellen. Am Anfang konnte ich mich nur ganz schwer in die Handlung hineinversetzen, denn Marlene ist aufopferungsvolle Mutter von 3 Kindern vom Kindergartenkind zur nach wie vor pubertierenden 16-Jährigen. Der Mann leitet erfolgreich eine kleine Firma, für die Marlene nebenbei abends noch die Buchhaltung erledigt, was sie eigentlich hasst. Eine Freundin möchte Marlene endlich, nach Jahren, zu einem gemeinsamen Wellnesswochenende mitnehmen - die Familie sieht das skeptisch und versteht nicht, wovon Marlene sich denn überhaupt erholen müsse. Sie bringen der Mutter / Frau keinen Respekt entgegen, ihre Dienstleistungen sind für sie selbstverständlich geworden. Behandelt wird sie wie ein Dienstmädchen, niemand glaubt, dass sie tatsächlich fahren wird. Und plötzlich ist Marlene verschwunden - und niemand weiß, wo sie steckt, zu Hause bricht das Chaos aus. Mehr von der Handlung möche ich gar nicht vorweg nehmen, da sonst die Lesefreude zu stark eingeschränkt wurde, denn dieses Buch lebt ganz stark von den überraschenden Wendungen und Entwicklungen. Wer sich vorab zu viele Inhaltsinfos holt, schmälert damit den Lesegenuss gewaltig. Die Kapitelüberschriften sind kurze Inhaltsangaben, was in diesen Kapiteln erwartet werden darf, und daher sehr hilfreich, wenn man Buchstellen wieder sucht. Dieses Konzept verfolgt die Autorin auch in ihren Jugendbüchern, mir gefällt das. Auch in diesem Buch sind die Charaktere sehr sterotyp, was jedoch zum Genre Frauenroman sehr gut passt. Einzig der Ehemann hat etwas mehr Tiefe mitbekommen, aber alle kann man sich, ohne viel Beschreibung, sofort und bildhaft vor dem geistigen Auge vorstellen. Das gibt bei mir einen Abzug, weil ich beim Lesen eigenwillige Charaktere bevorzuge. Ganz besonders hat es mir Daniel angetan, in den ich mich sofort verliebt habe - ein vernünftiger und lieber Junge, wie ihn sich jede Mutter wünscht. Seine besonnene und fröhliche Art hat mich sofort überzeugt. Die Charaktere bleiben ihren Rollen treu, machen aber im Buch die notwendigte Entwicklung durch, damit die Handlung spannend bleibt. Ich habe mit Marlene mitgefiebert und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Der locker - leichte Schreibstil ließ die Seiten nur so dahinfliegen. Fazit: Ein sehr lesenswerter Frauenroman, der alles mitbringt, was sich Mütter wünschen. Leider zu spät, für einen Geschenktipp zu Weihnachten, aber ein Buchgutschein wäre hier sicher gut angelegt.

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