Heike Adami Fenster zur Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Fenster zur Freiheit“ von Heike Adami

Als Stewardess einer arabischen Fluggesellschaft hat Sophie den gutaussehenden wohlhabenden Latif kennen und lieben gelernt. Sie folgt ihm in sein Heimatland Bahrain, in ein Leben voller Luxus mit Villa, Maid, Gärtner und Driver.
Nach und nach merkt sie, dass sie im goldenen Käfig gefangen ist. Sie verliert ihr Selbstbewusstsein und fügt sich schließlich den Forderungen ihres arabischen Ehemannes. Wie viel Selbstverleugnung und Selbstaufgabe kann ihre Seele ertragen? Sophie liebt ihren Mann. Sie ist entschlossen, bei ihm in Bahrain zu bleiben – bis sich die politische Situation im Land zuspitzt.
Die Autorin schildert eine Liebes- und Familiengeschichte im heutigen Arabien. Sie hat eine ähnliche Story in ihrer Familie erlebt. Das bewegte sie zu der Frage: Wie würde ich reagieren?

Fremde Kulturen treffen auf einander und die Kraft der Liebe überwindet alle Schwierigkeiten

— rewareni

Das Leben mit unterschiedlichen Kulturen ist eine Herausforderung

— Schnuck59

Ein interessante Familiengeschichte

— Diana182

Ein aufwühlendes Buch über die Liebe einer Europäerin zu einem Araber... Sehr realistisch erzählt!

— SunshineSaar

Alles wird so realistisch dargestellt. Toll geschrieben!

— Stelze74

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  • Leserunde zu "Fenster zur Freiheit" von Heike Adami

    Fenster zur Freiheit

    HeikeAdami

    „Fenster zur Freiheit: Eine Liebe in Arabien“ Hast Du Lust eine Geschichte über die Familie und Liebe zu lesen? Wenn ja, bewerbe Dich schnell für ein Exemplar " Fenster zur Freiheit: Eine Liebe in Arabien“ Klappentext: Als Stewardess hat Sophie den gutaussehenden wohlhabenden Latif kennen und lieben gelernt. Sie folgt ihm in sein Heimatland Bahrain, in ein Leben voller Luxus mit Villa, Maid, Gärtner und Driver. Nach und nach merkt Sophie, dass sie im goldenen Käfig gefangen ist. Die Autorin schildert eine Liebes- und Familiengeschichte im heutigen Arabien. Sie hat eine ähnliche Story in ihrer Familie erlebt. Heike Adami vermeidet die üblichen Klischees und Vorurteile und schildert auf authentische Weise die Schwierigkeiten, aber auch Liebe, Verständnis und Mut zu einem ungewöhnlichen Leben. Neugierig? Schnell bewerben und ein Platz im Lostopf sichern. Ich verlose 5 Exemplare als Print und 5 Exemplare als eBook im Wunschformat von "Fenster zur Freiheit" unter allen, die sich bis zum 3. November 2015 um 23:59 Uhr bewerben und folgende Frage beantworten: Warum möchtet Ihr an dieser Leserunde teilnehmen? Ich freue mich auf Eure zahlreiche Teilnahme. Bitte schreibt in die Bewerbung, für welches Format Ihr Euch interessiert. Die Leserunde startet am 6. November 2015. Ich wünsche Euch viel Glück... Noch etwas Wichtiges am Rande... Solltet Ihr ein Rezensionsexemplar gewinnen, verpflichtet Ihr Euch zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und dem rezensieren des Buches innerhalb von 6 Wochen.

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  • Fenster zur Freiheit

    Fenster zur Freiheit

    hundeliebhaber

    03. December 2015 um 10:27

    "Fenster zur Freiheit" berichtet von der Stewardess Sophie, die für eine arabische Fluggesellschaft arbeitet und sich dadurch in einen Araber aus Bahrain verliebt. Sie lebt mit ihm zusammen in Bahrain und muss sich dem kulturellen Lebensstil anpassen. Ihr Mann bietet ihr zwar ein Leben voller Luxus, doch ihr fehlt eine wichtige Zutat zum Glück in ihrem Leben. Zusätzlich spitzt sich die politische Lage im Land zu... Mich haben der Klappentext und das Cover, das ich in Bezug auf die Geschichte passend gewählt finde. Allerdings hat mich der Roman dann enttäuscht. Der Schreibstil ermöglichte zwar ein flüssiges Lesen, der Inhalt hingegen bereitete mir Schwierigkeiten. Zum einen finde ich die anachronische Erzählweise sehr mühsam, weil sie nicht nur durch Rückblenden geprägt ist, sondern diese sehr viele Sprünge enthält, die nicht erläutert werden. So erfährt der Leser zwar etwas über einzelne Passagen Sophies Lebens, jedoch erfolgen diese meines Empfindens nicht stimmig. Mir fehlten die Brücken, die zwischen diese Situationen nicht geschlagen werden. So wird passagenweise vom Kennenlernen des Mannes, von Krisen, von ihrer Arbeit als Stewardess und ihren Schwangerschaften erzählt. Es findet aber weder eine Erläuterung durch den Erzähler statt, weshalb diese Passagen wichtig sind, noch werden die Jahre, die dazwischen liegen in irgendeiner Weise beschrieben. Ich hatte daher nicht das Gefühl, Sophies Leben und ihre Erfahrungen nachverfolgen zu können. Und das, was ich über Sophies Charakter erfahren habe, gefiel mir nicht. Sie machte den Anschein, als sei ihre Unzufriedenheit mit Luxusglütern aus der Welt zu schaffen, klagte dennoch ihr Unglück. Allerdings tat sie für mein Empfinden auch nichts, damit es besser wurde. Sie hat erst ganz zum Schluss klare Worte gegenüber ihrem Mann finden können. Ihre Gefühle und Gedanken empfand ich außerdem als sehr oberflächlich. Sie wurden nur angerissen, nicht wirklich ausgeführt und ständig wiederholt, sodass ich schließlich genervt von Sophie war und ihr Verhalten nich nachempfinden konnte. Ihr Mann Latif hingegen war mir sehr viel symphatischer, weil er klar sagte, was er will und verlangt - auch, wenn natürlich fraglich ist, inwiefern Sophie das kulturell mit sich vereinbaren konnte. Aber darum geht es ja in dem Buch. Bei mir kam leider auch nichts von der "innigen Liebe", die ständig genannt wird, an. Für mich bestand die Geschichte aus Zwang, Unzufriedenheit, Vorwürfen und vor allem aus Materialismus. Einzig das letzte Viertel des Buches hat mir gefallen, in dem geschildert wird, wie sich die politische Lage in Bahrain verändert und wie Sophies Familie damit umgehen muss, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert wird und welche Entscheidungen sie treffen muss. Insgesamt finde ich die Thematik nach wie vor sehr spannend, die Umsetzung allerdings sehr einseitig und oberflächlich. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich keinerlei Symphatie zu Sophie aufbauen konnte und somit ihre Gedanken und vor allem ihr Verhalten diesbezüglich nicht nachvollziehen kann.

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  • Eine Liebe in Arabien

    Fenster zur Freiheit

    rewareni

    27. November 2015 um 14:38

    Sophie war als Stewardess einer arabischen Fluggesellschaft schon länger nicht mehr wirklich glücklich. Reiche Fluggäste, die ihren Luxus zur Schau stellten und ständig Sonderwünsche hatten und Flugstrecken, die immer anstrengender wurden. Da lernt sie Latif kennen und lieben und folgt ihm in sein Heimatland Bahrain. Nach der ersten Verliebtheit folgt nach und nach die Erkenntnis, dass sie in einem goldenen Käfig gefangen ist. Ihre arabischen Schwiegereltern lassen sie ständig spüren, dass sie als Ehefrau ihres Sohnes nicht erwünscht ist. Nach und nach erkennt Sophie, dass ihr vormals selbständiges Leben ihr immer mehr aus den Händen gleitet. Ihr wird auf einmal bewusst, dass die Schwierigkeiten verschiedener Kulturen, Sitten und Bräuchen, doch nicht nur mit Hilfe der Liebe überwunden werden können. Ihr Ehemann bestimmt fort an ihr Leben. Und Sophie und die Kinder sind seinen Launen ausgesetzt. Er strebt immer mehr nach finanzieller Sicherheit und setzt dabei auch seine Gesundheit aufs Spiel. Selbst als die Unruhen zwischen dem Iran und Saudi Arabien immer mehr zu spüren sind und Sophie Angst um ihre Familie hat, bestimmt Latif, dass sie nicht das Land verlassen würden. Erst als die Revolution zwischen Schiiten und Sunniten immer blutiger werden, gibt Latif nach und bringt seine Familie in Sicherheit. Die Liebe, die die Kraft besitzt, einander zu verbinden, deren Worte Gedanken und Gefühle sind. Der Roman beschreibt eine Familiengeschichte mit vielen Höhen und Tiefen. Fremde Kulturen und Sitten treffen auf einander und es ist nicht immer leicht den anderen in seinen Gedanken und Handlungen zu verstehen. Die Autorin, Heike Adami, hat versucht auf die Kraft der Liebe zu setzen. Wie weit kann ich mich verbiegen lassen ohne meine Achtung zu verlieren. Was bin ich bereit dem anderen zu geben, auch wenn mein Selbstwertgefühl darunter leidet. Das Leben ist ein ständiges geben und nehmen. Der Roman zeigt aber auch , dass es den Menschen, egal welcher Religion, noch immer nicht gelungen ist, miteinander in Frieden zu leben.

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  • Kraft der Veränderung

    Fenster zur Freiheit

    Schnuck59

    25. November 2015 um 15:06

    In ihrem Roman „ Fenster zur Freiheit“ schreibt Heike Adami eine multikulturelle Liebes- und Familiengeschichte im Orient. Die selbstbewusste Engländerin Sophie heiratet den wohlhabenden arabischen Finanzmakler Latif. Sie gehen in sein Heimatland Bahrain und ihr wird dort deutlich, dass ihr vieles der arabischen Kultur nicht bewusst war. Die Schwierigkeiten im Zusammenleben nehmen zu und der äußerliche Glanz verblasst. Unterordnung und fehlende Wertschätzung nagen an ihrem Selbstwertgefühl. Ihre Liebe und ihre Ehe werden durch den Alltag und die politische Situation auf eine harte Probe gestellt.    Im Prolog befindet man sich auf einer Vernissage in San Francisco. Die Bilder zeigen die Welt einer Familie im Orient, die Welt von Sophie, Latif und ihren vier Kindern. Im Laufe des Buchs wird ihr Weg bis zu diesem Tag beschrieben. Es gibt einige Erzählstränge mit vielen Zeitsprüngen. Dadurch wird der Lesefluss beeinträchtig und es ist teilweise schwer die Zusammenhänge direkt zu verstehen. Anfangs ist es auch schwierig die vielen Personen zuzuordnen. Die Beschreibungen von Heike Adami sind ausführlich und man kann gut in das Flair der arabischen Welt mit ihren Düften und Farben eintauchen. Die politische Situation und den Stellenwert der Frauen macht sie innerhalb der Geschichte deutlich. Die Liebe zwischen Latif mit seinem muslimischen Glauben und Sophie als europäische Frau des 21. Jahrhunderts hat einige Schwierigkeiten überstanden, dies wird schon in der Anfangssituation deutlich und endet im Buch mit dem Bildband von diesen Bildern. Somit ist klar, dass ihre Liebe trotz unterschiedlicher Kulturen stürmische Tage überstanden hat. Die Charaktere der Eheleute sind gut ausgearbeitet, ihre unterschiedlichen Nationalitäten werden deutlich. Die persönlichen Entwicklungen während dieser Ehejahre sind gut beschrieben. Hier vermisse ich allerdings einen Spannungsbogen. Leider steht der Schluss in der Anfangsszene. Einige Stellen regen zum Nachdenken über das Leben und die Liebe an. Was macht dein Leben- nicht, was macht dein Leben mit dir, Wellenbewegungen des Lebens, Liebe geht im Alltag unter. Man kommt auch zu der jetzt sehr aktuellen Frage wie man bei unterschiedlichen Kulturen und verschiedenem Glauben einen gemeinsamen Weg finden kann. Das Cover von Printausgabe und Ebook ist leider unterschiedlich. Die Abbildung auf der Printausgabe ist eine Zeichnung. Mir gefällt das Foto mit am Anfang des Ebooks, das einen Blick aus dem Fenster darstellt, besser und passender zum Titel.    Heike Adami hat in diesem Buch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der westlichen und arabischen Kultur aufgezeigt und dies gut in eine unterhaltsame Liebes- und Familiengeschichte eingeflochten. 

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  • Als Christin in Bahrain

    Fenster zur Freiheit

    Mrs. Dalloway

    19. November 2015 um 16:23

    Heike Adamis "Fenster zur Freiheit" wirft einen Blick auf das Leben von Sophie und ihrer Familie. Als Christin hat sie einen Moslem geheiratet und lebt mit ihm und ihren vier Kindern in seinem Heimatland Bahrain. Es ist nicht leicht für Sophie, ihr Selbstbewusstsein in diesem goldenen Käfig aufrechtzuerhalten. Meine Meinung zum Buch: Für Bücher über andere Kulturen bin ich immer zu haben! Auch dieses hier hat mir im Grunde genommen gefallen und meinen Horizont wieder ein Stück weit erweitert. Auch bin ich mir jetzt absolut sicher, niemals in arabische Länder reisen zu wollen, da ich beim Lesen noch mal gemerkt habe, wie rückständig diese Länder im Bezug auf Frauen und ihre Rechte sind. Mit der Protagonistin bin ich nicht wirklich warm geworden. Es fehlten mir ein wenig die Gemeinsamkeiten. So konnte ich ihr Denken und Handeln oft nicht nachvollziehen. Zum Beispiel ist mir die große Liebe zwischen ihr und Latif, ihrem Mann, nicht ganz klar geworden, da er sich oft genug wie ein rückständiger, konservativer Moslem verhält. Auch der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Der ganze Aufbau des Buches ließ irgendwie einen richtigen Spannungsbogen vermissen. Vielmehr reisen wir als Leser quasi durch Sophies Leben und kriegen einige wichtige Ereignisse oder spannende Momente mit. Man weiß nicht so recht, wo es drauf hinauslaufen soll. Ich empfehle dieses Buch allen LeserInnen, die sich gerne auf literarische Reisen begeben und offen für fremde Kulturen sind.

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  • Eine interessante Familiengeschichte

    Fenster zur Freiheit

    Diana182

    18. November 2015 um 14:59

    Das Cover zeigt ein gemaltes Bild einer verschleierten Frau. Dieses Bild finde ich dem Roman entsprechend passen gewählt. Auch die Kurzbeschreibung ist anregend formuliert und macht neugierig. Viel weiß ich noch nicht über das Leben in Bahrein. Daher bin ich neugierig, was mich in der Geschichte erwartet. Sophie wohnt in England und arbeitet als Stewardess. Auf einem Flug lernt sie den gut aussehenden Latif kennen und später Lieben. Nach ca. 3 Jahren heiraten die beiden und ziehen in Latifs Heimat: In die Wüste Bahreins. Sophie und Latif werden bald Eltern von 2 Zwillingspaaren. Doch nach und nach fühlt sich Sophie immer mehr, wie in „einem goldenen Käfig“. Kann die Ehe zwischen einem Moslem und einer Christin gut gehen? Und dann ist da plötzlich auch noch Jean, von dem sie sich verstanden und geschätzt fühlt….. Anfangs hatte ich hier leider meine Probleme: Es gibt viele Zeitsprünge, so dass ich oft nicht wusste, ob ich mich am Anfang oder am Ende der Geschichte befand. Dies ließ meinen Lesefluss etwas ins Stocken geraten und ich musste sehr aufpassen, dass ich aus der Geschichte nichts durcheinander bringe. Auch einige arabische Wörter und Bezeichnungen waren mir bisher unbekannt, wurden aber leider nicht weiter erklärt. Aber mein eigentliches Problem, welches bis zum Ende anhielt, war wohl die Abneigung zur Hauptperson. Mit Sophie wurde ich während der ganzen Geschichte leider nicht wirklich warm und konnte mich daher nur schwer in sie hinein versetzten. Ganz im Gegenteil: Ich bekam sogar hier und da Mitleid mit ihrem Ehemann! Da geht er den ganzen Tag arbeiten, damit es der Familie an nichts fehlt und Sophie ist nur am Nörgeln.  Sophie hatte zwar eine Maid und eine russische Personaltrainerin, aber andere aus ihrem Bekanntenkreis hatten 2 Maids und einen Driver – Also wollte Sophie dies natürlich auch und war nicht davon begeistert, dass ihr dieser Wunsch nicht erfüllt wurde. Teilweise brachten mich Abschnitte sehr zum Augenrollen und stöhnen. Zum Ende des Buches kommt doch noch etwas Spannung auf und ich konnte mit den Mitwirkenden mitfühlen. Das Ende ist jedoch von Anfang an absehbar, da es quasi in der Einleitung des Buches bereits beschrieben wird. So wurde mir leider etwas von der Spannung genommen, ob es in der Ehe klappt oder nicht. Mein Fazit: Man bekommt einen Einblick in die Kultur Bahreins und es gab auch viele, für mich unbekannte Sachen, welche ich auch dem Buch mitnehmen werde. Leider konnte ich mich in die Charaktere des Buches nur schwer hineinversetzten und einige Handlungen waren für mich daher sehr schwer nachvollziehbar. Ein schöner Familienroman für zwischendurch!

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  • Fenster zur Freiheit

    Fenster zur Freiheit

    zyrima

    17. November 2015 um 19:44

    Die Engländerin Sophie arbeitet als Flugbegleiterin bei einer arabischen Fluglinie, bei einer ihrer reisen lernt sie den Araber Latif kennen und die beiden werden ein Paar.Als sie ihren Job aufgibt und zu ihrer Mutter nach England zieht besucht Latif sie dort und macht ihr einen Heiratsantrag. Sophie willigt ein und die beiden heiraten in England, Sophie folgt ihrem Mann in seine Heimat Bahrain und lebt fortan in einem goldenen Käfig, mit Villa, Pool,Driver ,,Maid und Gärtner und doch einsam. Trotz allem liebt Sophie ihren Latif und erst als durch politische Unruhen auch ihre Familie bedroht wird zweifelt sie ob die Zukunft ihrer Familie wirklich in Bahrain liegt. An den Schreibstil des Buches musste ich mich erst gewöhnen, es ging mir teilweise etwas zu sehr ins Detail, was die Düfte und die Beschreibungen der Umgebung anging. Die Geschichte beginnt mit dem glücklichen Ende und wird in Rückblenden erzählt. Die Erlebnisse einer Europäerin in diesem Arabischen Land waren sehr interessant, gerade der Stellenwert von Frauen in der Öffentlichkeit war mir nicht bewusst und machte mich nachdenklich. Das Cover des Ebooks zeigt ein Fenster durch das man einen bewölkten Himmel sieht, ich finde es paast sehr gut zu dem Roman. Fazit: Ein sehr gelungener Roman der einen auch mal über den Tellerrand hinaus schauen lässt.

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  • Fenster zur Freiheit

    Fenster zur Freiheit

    abetterway

    15. November 2015 um 19:18

    Inhalt: "Als Stewardess einer arabischen Fluggesellschaft hat Sophie den gutaussehenden wohlhabenden Latif kennen und lieben gelernt. Sie folgt ihm in sein Heimatland Bahrain, in ein Leben voller Luxus mit Villa, Maid, Gärtner und Driver. Nach und nach merkt sie, dass sie im goldenen Käfig gefangen ist. Sie verliert ihr Selbstbewusstsein und fügt sich schließlich den Forderungen ihres arabischen Ehemannes. Wie viel Selbstverleugnung und Selbstaufgabe kann ihre Seele ertragen? Sophie liebt ihren Mann. Sie ist entschlossen, bei ihm in Bahrain zu bleiben – bis sich die politische Situation im Land zuspitzt. Die Autorin schildert eine Liebes- und Familiengeschichte im heutigen Arabien. Sie hat eine ähnliche Story in ihrer Familie erlebt. Das bewegte sie zu der Frage: Wie würde ich reagieren?" Meinung: Das Cover ist ok. Der Schreibstil des Buch ist nicht so flüssig, aber ich denke das liegt nicht an der erzählweise sondern an dem Thema welches das Buch behandelt. Teilweise hat man ein beklemmendes Gefühl beim lesen und möchte manche Szenen einfach schenll vorbei haben, da man sich selbst irgendwie eingeengt fühlt. Es ist wirklich ein sehr interessantes Buch welches einen guten Einblick in die arabische Welt gibt, die ich mir so nicht vorgesetllt habe. Teilweise erschreckend und es hat mich nachdnklich gestimmt. Ein Buch das einen noch im nachhinein beschäftigen wird. Fazit: Ein Buch das sehr viel zum nachdenken anregt und teilweise sehr beklemmend war.

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  • Eine Liebe auf steinigen Pfaden

    Fenster zur Freiheit

    Isaopera

    15. November 2015 um 10:15

    Dieses Buch beschreibt die Geschichte einer Heldin, die irgendwie stark ist, aber auf der anderen Seite auch sehr viel auf sich nimmt und opfert und sich selbst dabei ein bisschen zu verlieren scheint.  Die Geschichte ist hauptsächlich in Rückblenden geschrieben und durch den Erzählstrang in der Gegenwart ist das Ende bereits vorweggenommen. Das fand ich persönlich etwas schade! Natürlich war es auch spannend zu erfahren, wie sich die ganze Geschichte entwickelt hat, aber irgendwie bleiben die Schilderungen der schrecklichen Ereignisse für mich nicht so nachvollziehbar, wenn ich weiß, wie aktuell alles aussieht...da will ich mal gar nicht zu viel verraten. Insgesamt vermittelt der Roman sehr viel Flair des arabischen Lebens und die Autorin beweist große Expertise in diesem Bereich. Mir ist es leider teilweise ein bisschen schwer gefallen, mich in die Personen hinein zu versetzen bzw. ihre Emotionen nachzuvollziehen. Sophie ist einfach sehr anders als ich und geht mit vielen Situationen sehr gegensätzlich um...evtl. ist das der Grund. Zudem hatte ich anfangs Probleme mit den vielen Personen und Namen und habe ab und an den Faden verloren. Es handelt sich jedoch um ein sehr bedeutsames und interessantes Thema und die Geschichte ist sehr tiefgründig erzählt!  Leseempfehlung! Viel Spaß dabei!

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  • Die außergewöhnliche Liebe zwischen einer Europäerin und einem Araber

    Fenster zur Freiheit

    SunshineSaar

    10. November 2015 um 18:58

    Als ich das Cover des Buches „Fenster der Freiheit“ gesehen habe, war ich etwas skeptisch, ob das Buch etwas für mich ist, aber der Klappentext hat mich dann doch neugierig gemacht. Zum Glück habe ich das Buch letztendlich gelesen, denn ich habe bisher noch keine Geschichte über ein solches Thema gelesen, das so realistisch und authentisch dargestellt wurde – und auch zum Nachdenken anregt. Die Geschichte dreht sich um die Engländerin Sophie, die eine junge Stewardess bei einer arabischen Fluggesellschaft ist. Während eines Fluges lernt sie den vermögenden Latif kennen und beide verlieben sich ineinander. Obwohl sie große Bedenken wegen ihrer verschiedenen Kulturen hat, entscheidet sich nach ein paar Jahren ihn zu heiraten und zu ihm nach Bahrain zu ziehen. Dort lebt sie ein Leben voller Luxus und bekommt alsbald zweimal Zwillinge. Nach und nach merkt sie jedoch, dass sie regelrecht in dem goldenen Käfig gefangen ist. Sie muss als Frau viele Einschränkungen in Kauf nehmen und als Christin hat sie sowieso ein schlechtes Ansehen. Obwohl sich Sophie im Laufe der Jahre immer unwohler fühlt, physisch abbaut und durch den Beginn der Revolution einfach nur noch dieses Land verlassen will, hat Latif keine Einsicht und macht seinen Standpunkt klar. Sophie ist trotzdem entschlossen bei ihrem Mann zu bleiben und kämpft weiter – bis die politische Situation im Land eskaliert… Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Story hinein zu finden. Vor allem die plötzlichen Zeitsprünge von der Gegenwart in verschiedene Zeiten in der Vergangenheit haben meinen Lesefluss etwas gehemmt. Auch die vielen Namen der einzelnen Proganisten sind plötzlich auf mich eingeprasselt. Man musste sich wirklich konzentrieren, um der Geschichte zu folgen und um herauszufinden, wo im Leben von Sophie man gerade angelangt ist. Nach und nach hat sich dies aber gebessert. Vor allem in der Mitte des Buches wurde der Lesefluss leichter. Von da an nimmt die Geschichte von Latif und Sophie erst richtig Fahrt auf. Sophie lebt nun in Bahrain und hat es dort nicht gerade leicht als Frau eines arabischen Mannes. Als der Alltag in ihrer Liebe angekommen ist, merkt sie auch, dass Latif mitunter sehr schwierig werden kann. Sie hatte keine Ahnung als junge Stewardess, die sich in Latif verliebte, welche Folgen für sie ein Leben als Ehefrau in einer arabisch-religiösen Kultur haben wird. Sie verliebte sich in einen Mann, dessen Vaterland exotisch auf sie wirkte als Europäerin. Für mich zeigt sich in dieser Phase ihres Lebens, wie stark Sophie wirklich ist. Viele würden diese Umstände nicht aushalten, aber sie möchte trotz allem bei ihm bleiben – ganz einfach weil sie ihn liebt. Die Zustände in Bahrain wurden realistisch dargestellt und man kann richtig mit Sophie mitleiden und sie voll und ganz verstehen. Schrecklich waren für mich auch die Passagen über die Zustände für Frauen in Saudi-Arabien. Solche Geschichten bringen mich zum Nachdenken, wie gut wir es hier als Frauen in Europa haben. Auch die politische Situation und die Ängste von Sophie um ihr Leben und das ihrer Kinder sind komplett nachvollziehbar. Es läuft einem kalt den Rücken herunter, wenn man überlegt, dass man unter solchen Umständen leben müsste. Für mich ist das Buch jedoch weniger eine Liebesgeschichte, als eine Familiengeschichte. Natürlich ist die Liebe auch ein großes Thema, aber sie wird realistischer erzählt als in andere Romanen. Hier wird nicht nur geschmachtet, sondern der Alltag einer Ehe, die zwischen zwei Kulturen geführt wird, authentisch gezeigt. Fazit: Ein realistisches, aufwühlendes Buch über das Leben einer Europäerin, die zu ihrem arabischen Ehemann nach Bahrain zieht und schnell merkt, dass die Weltanschauung der beiden Kulturen sehr unterschiedlich ist… Sehr authentisch geschrieben!

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  • Modernes Märchen!

    Fenster zur Freiheit

    Stelze74

    10. November 2015 um 09:14

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es liest sich locker, alles wird dermaßen bildlich dargestellt, dass man wie eine Freundin neben Sophie steht und alles miterlebt.
    Das Leben in Bahrain und Saudi-Arabien wird in den Vordergrund gerückt und man bekommt viele Einblicke, die man so noch nicht hatte.
    "Fenster zur Freiheit " ist wie ein modernes, aber realistisches, Märchen. Toll geschrieben! 

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