Darum nerven Chinesen

von Heike Barai 
4,2 Sterne bei21 Bewertungen
Darum nerven Chinesen
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suggars avatar

Ich weiß jetzt Alles über China & gleichzeitig nichts! Viele Oberflächligkeiten, ein bisschen Skurilles, aber wenig über die Menschen selbst

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Bissig, dabei aber sehr liebevoll ...

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Inhaltsangabe zu "Darum nerven Chinesen"

Wussten Sie, dass chinesische Wellness zur Qual werden kann? Dass es in China Sternekategorien für öffentliche Toiletten gibt? Und dass man als Chinareisender permanent mit seinem Leben spielt? Mit diesem Buch sind Sie gewappnet für einen
Aufenthalt im Land des Lächelns, das seine Besucher oft zum Lachen bringt – und manchmal auch zum Verzweifeln.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492300698
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:12.02.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Zen-Colas avatar
    Zen-Colavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bissig, dabei aber sehr liebevoll ...
    Witzig, informativ - aber niemals ohne Liebe zu Land und Leuten

    Das Buch lehnt sich vom Titel, wie sich unschwer erkennen lässt, an Neumanns Werk über Japan an. Den Vorgänger fand ich inhaltlich zwar interessant, die Herangehensweise grenzte allerdings schon an Zumutung - es fehlte dem Buch an allen Ecken an Liebenswürdig- und Herzlichkeit. Das oft zitierte Augenzwinkern glich - für mich - eher dem Rundumschlag eines deutschen Ignoranten mit der Empathie eines Kieselsteins. Nun, das darf jeder für sich entscheiden. Ich selbst ging daher mit etwas gemischten Gefühlen an Heike Barais Pendant über China. Aber diese Vorsicht war letztlich vollkommen unbegründet. Denn der Autorin hier gelingt der Spagat, einerseits die befremdlichen Eigentümlichkeiten Chinas aufzuzeigen, andererseits aber auch, diese mit viel Liebe und Humor zu schildern, ohne im Ausland gleich ein zweites Deutschland errichten zu wollen. Sehr gelungen.

    Der Inhalt gibt eher einen vagen, einführenden Überblick. Wer bereits einiges über das Land gelesen hat, wird hier nicht viel Neues finden - aber das Bekannte dafür aus einer etwas salopperen, humorvollen Sichtweise. Ich musste jedenfalls häufig grinsen und lachen beim Lesen; und es war keine diffamierende Schadenfreude. Ich selbst interessiere mich zwar schon seit mehreren Jahren stark für das Land, meine Eindrücke zu dem realen China beschränken sich jedoch bisher auf einen mehrwöchigen Urlaub. Somit wage ich nicht zu beurteilen, inwieweit das Geschriebene und Gelesene komplett der Realität entspricht oder inwieweit es teilweise selektiv wahrgenommen wurde. An einigen Punkten gibt es wahrscheinlich keinen, der Widersprüche wagen würde - wer auch nur einmal einen Blick in eine öffentliche Toilette in China geworfen hat, der wird das entsprechende Kapitel mit einem schmerzlichen Grinsen lesen. Von der oft geschilderten Kakerlakenflut bin ich dagegen, trotz recht billiger Unterkünfte, zum Glück verschont geblieben (mal hoffen, dass es nicht so ist wie mit der mir gerade nicht exakt bekannten Anzahl an Spinnen, die man durchschnittlich während des Schlafens unwissentlich in sich hineinstopft. Urgs, den Gedanken klammere ich mal lieber schnell aus ...)

    Ich kann dieses Buch jedenfalls mit bestem Gewissen empfehlen. Wenn das meiste auch schon bekannt ist, so gelingt es der Autorin wunderbar, das Geschilderte sehr witzig, mit dem Blick eines Außenstehenden und trotzdem liebevoll zu transportieren. Ein gelungenes Buch!

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    Code-between-liness avatar
    Code-between-linesvor 4 Jahren
    Eine süß-saure Liebeserklärung an das Reich der Mitte

    Zum Inhalt: In ihrem Buch "Darum nerven Chinesen" schildert die Autorin Heike Barai, studierte Sinologin mit intensiver Kenntnis des Reichs der Mitte und seiner Einwohner, Wissenswertes, Skurriles, aber auch Kritisches über den Alltag der Chinesen und die chinesischen Gepflogenheiten. Nach eigener Aussage ist es eine "süß-saure Liebeserklärung" an das Land - eine in meinen Augen sehr treffende Beschreibung des Buches, denn während die Autorin sowohl die liebenswerten Eigenarten der Chinesen und vielerlei aus unserer Sicht eher komisches und verrücktes Verhalten beschreibt und auch begündet, klingen bei den Themen Tierschutz, Umweltschutz, soziales Gefüge, chinesische Streitkultur uvm. doch auch kritische Töne an.

    Aus den unterschiedlichsten Bereichen schildert die Autorin Unterhaltsames, aber auch merkwürdig Anmutendes - so geht es um die Zweideutigkeit chinesischer Schriftzeichen und die mehrdeutige Symbolik von Zahlen, sanitäre Anlagen in China, chinesisches Büroleben, chinesische Streitkultur, chinesische Reisekultur, die Einstellung der Chinesen zu Religion und Aberglauben, natürlich um Karaoke (mit allem, was dazu gehört…), und warum man als Europäer kaum vermeiden kann, in ein Fettnäpfchen nach dem nächsten zu treten, uvm. 

    Sehr unterhaltsam wird außerdem die Sicht der Chinesen auf uns westliche Ausländer (Langnasen) geschildert.

     

    Eigene Meinung: Meiner Meinung nach ist der Autorin eine gute Mischung aus Unterhaltung und Information gelungen. Sowohl positive als auch negative Aspekte aus der chinesischen Gesellschaft und Lebensweise werden geschildert, so dass das Buch gleichermaßen zum Lachen aber auch zum Nachdenken anregt. Natürlich ist es dabei (auch aufgrund seiner Kürze) nur ein Abriss, welcher aber Interesse weckt, sich über bestimmte Bereiche umfassender zu informieren.

    Der Schreibstil ist sehr leicht und das Buch lässt sich flüssig lesen. Bis auf ein, zwei Kapitel, die mir etwas langwierig wurden (was aber daran liegt, dass ich mich für chinesische Götter und Götterglauben einfach zu wenig interessiere), hat mich das Buch sehr gut unterhalten und hat mir viele Aspekte, die ich über China und seine Einwohner nicht wusste, auf sehr amüsante Art und Weise vermittelt.

    Gefallen haben mir sehr viele kleine interessante Details, über die man normalerweise nichts erfährt, wenn man sich eher faktenbasiert über China informiert, z.B. habe ich mich schon öfter gewundert, warum alle Chinesen mit Nachnamen Wang, Li, Liu, Zheng oder ähnlich heißen. Im Buch habe ich dann erfahren, dass tatsächlich 20% aller Chinesen diese Namen tragen und dass es für ein so großes Volk von 1,3 Milliarden Menschen nur ca. 700 Nachnamen gibt. Sehr schön beschrieben auch das Verhältnis der Chinesen zum Handy - " Rein statistisch gesehen scheinen Chinesen noch vor der Rassel zum Handy zu greifen." - Darin werden wir ihnen vermutlich nicht mehr lange nachstehen...

    Sehr amüsant war außerdem die Verwendung von Kosenamen bei Verliebten: während uns Kosenamen wie "Schatz" und "Liebling" auch hier geläufig sind, würden wir wohl bei der Verwendung von "Herz-Leber" oder "Schweinekopf" wohl etwas merkwürdig aus der Wäsche schauen.

    Auch für mich überraschend waren die vielen unterschiedlichen Arten des chinesischen "Nein"-Sagens: zuvor hatte ich das offensichtlich falsche Bild im Kopf, dass die Chinesen aus Häflichkeit, und um ihr Gesicht zu wahren, ein Volk notorischer "Ja-Sager" sind,  aber offensichtlich ist dies eher bei den Japanern so. Sehr interessant zu lesen, wie die meisten Formen des chinesischen "Neins" für uns unwissende Westler kaum zu verstehen sind und somit ausreichend Gelegenheit bieten, sich selbst (und mitunter auch sein Gegenüber) bis auf die Knochen zu blamieren…

    Für alle, die sich für China interessieren und eine Reise dorthin planen, würde ich das Buch auf jeden Fall  empfehlen, da insbesondere zwischenmenschliche Unterschiede zwischen uns Europäern und Chinesen recht anschaulich vermittelt werden. Für alle anderen ist es kein Must-Read, aber definitiv eine interessante und abwechslungsreiche Unterhaltung.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 5 Jahren
    Der chinesische Wahnsinn... ich bleib lieber zu Hause!

    Darum nerven Chinesen - Heike Barai

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Wussten Sie, dass chinesische Wellness zur Qual werden kann? Dass es in China Sternekategorien für öffentliche Toiletten gibt? Und dass man als Chinareisender permanent mit seinem Leben spielt? Mit diesem Buch sind Sie gewappnet für einen Aufenthalt im Land des Lächelns, das seine Besucher oft zum Lachen bringt – und manchmal auch zum Verzweifeln.

    Mein Leseeindruck:

    Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben.

    China - eine Weltmetropole - werde ich nach dieser Lektüre wohl nicht mehr besuchen. Meine chinesischen Erfahrungen waren bisher eigentlich nur Busfahrten in Deutschland und Europa, bei denen wir chinesische Reisegäste befördert haben. Der Kulturunterschied kam bei diesen Begegnungen nur an der Unsauberkeit der Fahrgäste im Bus zutage und bei Ihrem Verhalten beim Frühstücksbuffet in den 4 Sterne Hotels. Das Rülpsen und Fu....n beim Essen gehörte wohl auch dazu.

    Als ich nun aber das - ganz toll geschriebene Buch von Frau Barai gelesen hatte - bin ich sicher, das dieses Land nichts für mich ist.

    Mein Magen und Darm würde wohl einiges krum nehmen, ich würde wohl übelst unter Verstopfung leiden wenn ich allein an die Toiletten denke und Kakalaken kann ich auf den Tod nicht ausstehen.

    Fazit:

    Ein sehr informatives und unterhaltsames Buch, das mich über vieles wieder schlauer gemacht hat. Aber auch davon überzeugt hat, das diese Kultur sich für mich zu weit vom europäischen Standart abhebt und ich daher auf eine Reise nach China verzichten werde.

    Ich würde wohl in alle Fettnäpfen treten, die sich mir in den Weg stellen würden.

    Für das Buch vergebe ich 5 Sterne und kann es weiter empfehlen.

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    CHRISSYTINAs avatar
    CHRISSYTINAvor 5 Jahren
    Herrlich, selten so viel gelacht

    Mal ehrlich: Was wissen wir schon über Chinesen? Vielleicht, dass sie Arbeitsbienen sind, stets höflich und gefasst. Außerdem sind ihre klitzekleinen Wohnungen stets in perfekt sauberem Zustand. Abends gehen sie in Schlafanzug auf die Straße.

    So oder so ähnlich war meine Vorstellung von Chinesen bisher.

    Würde man mir nach der Lektüre dieses Buches die gleiche Frage stellen, wüsste ich schon viel mehr zu erzählen. Beispielsweise die Antworten auf folgende Fragen:

    - Warum würden die meisten Chinesen einem Unfallopfer nicht helfen?
    - Warum haben Chinesen (zumindest laut ihrer Visitenkarte) oft Namen wie Lucy oder James?
    - Sind Chinesen wirklich so höflich, wie wir immer glauben mögen?
    - Warum sagen Chinesen nie direkt "nein"?
    - Warum man als Europäerin in chinesischen Klamottenläden ausgelacht werden könnte
    - Warum Ausländer kein Gesicht haben uvm.

    Dieses Buch ist wahrhaft eine süß-saure Liebeserklärung an das Land, dessen Menschen in vielen Fragen ganz anders denken als wir. Ich bin zeitweise aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen, weil man das Gefühl bekommt, dass chinesische Hirnwindungen so ganz anders gepolt sind als unsere. Aber im Großen und Ganzen ergibt sich ein stimmiges Bild. Mir persönlich hat dieses Buch Lust darauf gemacht, unbedingt einmal in dieses Land zu reisen und all das Geschilderte selbst zu bestaunen.

    Das Buch liest sich leicht und flüssig. Und da so viele Stellen zum Schmunzeln darin vorhanden waren und man so viel Neues erfahren konnte, habe ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollen.

    Fazit:
    Mit hat es sehr viel Spaß gemacht und mir einen Einblick in eine Welt verschafft, über die hierzulande viel zu wenig gesprochen und berichtet wird. Absolute Leseempfehlung!

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    LisTaylors avatar
    LisTaylorvor 5 Jahren
    Darum nerven die Chinesen... nicht?

    Inhaltsangabe:Wussten Sie, dass chinesische Wellness zur Qual werden kann? Dass es in China Sternekategorien für öffentliche Toiletten gibt? Und dass man als Chinareisender permanent mit seinem Leben spielt? Mit diesem Buch sind Sie gewappnet für einen Aufenthalt im Land des Lächelns, das seine Besucher oft zum Lachen bringt - und manchmal auch zum Verzweifeln.

    Heike Barais Buch über die Kurisitäten des chinesichen Alltags hat mich voll und ganz überzeugt! Als Asienliebhaberin habe ich mich davor auch schon mit der Kultur beschäftigt, jedoch sind die Fakten und das Insiderwissen hier unschlagbar! Mit viel Humor lässt einen das Buch oftmals laut auflachen - so auch der Titel, der provoziert, aber nicht wirklich ernstgemeint ist. Man merkt, das Barai die chinesiche Kultur am Herzen liegt und sie sie uns in ihrem Buch vermittel möchte - was ihr auch gelingt! Daumen hoch für diesen Lesespaß!

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    blutbluemchenvor 5 Jahren
    Informativ und witzig!

    Der Inhalt:

    "Wussten Sie, dass chinesische Wellness zur Qual werden kann? Dass es in China Sternekategorien für öffentliche Toiletten gibt? Und dass man als Chinareisender permanent mit seinem Leben spielt? Mit diesem Buch sind Sie gewappnet für einen Aufenthalt im Land des Lächelns, das seine Besucher oft zum Lachen bringt - und manchmal auch zum Verzweifeln."


    Meine Meinung:

    Dieses Buch liefert einen wundervollen Eindruck in eine andere Kultur, ohne dies komplett durch den Kakao zu ziehen oder schlecht dastehen zu lassen. Auf humorvolle Art und Weise wird hier eine Kultur nähergebracht, die sehr skurile Seiten hat, aber auch eine Fassade nach außen bewahrt, von der sich manche westliche Staaten eine Scheibe abschneiden könnten.

    Der Schreibstil ist klar, witzig und einfach, dass man dem Buch leicht folgen kann. Es gab Stellen, an denen ich herzhaft lachen musste. Aber waren auch Stellen vertreten, die sehr suspekt sind. Andere Länder, andere Sitten.

    Man kann zwar leicht abgeschreckt werden und evtl. die Lust an einer Reise nach China verlieren, aber ich finde, man sollte es als Chance und Herausforderung sehen und gerade diesen Schritt in eine aufregende und völlig fremde Kultur wagen.


    Fazit:

    Ein gelungenes Buch, welches einen tollen und übersichtlichen Eindruck in das Leben und die Denkweise der Chinesen bringt. Witzig und amüsant werden einzelne Sachverhalte geschildert, ohne dabei abwertend zu werden.

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    S
    Starbucksvor 5 Jahren
    Informativ, lustig, kurios, für Touristen geschrieben...


    Heike Barai weiß wirklich, wovon sie spricht: Das Leben der Chinesen ist aus europäischer Sicht der reine Wahnsinn, und immer mehr Kuriositäten, die man z.B. im Fernsehen erfährt, machen den Chinesen zum einem ‚Wunderwesen‘. Und vielleicht ist es gerade deswegen immer wieder ein Abenteuer, sich nach China zu begeben: zum Ekeln, Staunen, Lachen…

    „Darum nerven Chinesen“ ist ein rundum gelungenes Buch von Heike Barai. In kurzen Kapiteln kann man sich immer neuen Kuriositäten widmen: Während wir uns in China immer gleich in die Hände der westlichen Medizin begeben haben – in sogenannten Ausländerkrankenhäusern kein Problem – hat sich die Autorin z.B. die auch hier sehr bekannte TCM angetan – Ekel inklusive. Aber immerhin erfreuen sich viele Chinesen ja auch bester Gesundheit, und irgendwo muss es ja herkommen!

    Alle relevanten Themen werden angesprochen, und besonders, wenn man schon in China war, kann man nur zustimmen! Hier geht es ums Shoppen, ums Heiraten, den Tod im Straßenverkehr (habe ich auch schon live miterlebt) und die „Reiselust“ der Chinesen. Eines ist sicher: Wer eine gewisse Ekeltoleranz hat und wirklich mal etwas erleben will, der ist nach der Lektüre dieses Buches schon fast auf dem Weg nach China.

    Für „Darum nerven Chinesen“ spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus! Sie werden vieles nicht glauben wollen, aber ich kann bestätigen, dass ich viele Dinge während meiner zahlreichen Chinaaufenthalten selbst erlebt habe. Erfrischend kurios!

    Ich habe auch schon „Darum nerven Japaner“ seit sehr vielen Jahren im Regal stehen. Dass man das Buch gleich aufgemacht hat, würde bei mir einen halben Stern Abzug geben. Ein eigener origineller Name wäre doch auch noch drin gewesen.

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    Meteorits avatar
    Meteoritvor 5 Jahren
    China süß-sauer !

    Inhaltsangabe:Wussten Sie, dass chinesische Wellness zur Qual werden kann? Dass es in China Sternekategorien für öffentliche Toiletten gibt? Und dass man als Chinareisender permanent mit seinem Leben spielt? Mit diesem Buch sind Sie gewappnet für einen Aufenthalt im Land des Lächelns, das seine Besucher oft zum Lachen bringt - und manchmal auch zum Verzweifeln.

    Meine Meinung: 
    Heike Barai hat hiermit ein echt tolles Buch veröffentlicht. Es werden viele Dinge aus dem Leben der Chinesen/des Sprachstiles erzählt. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen und genau so wieder gegeben wie es auch tatsächlich ist. Das ist ein Pluspunkt aber manchmal den Chinesen nicht nett gegenüber. Man merkt, dass die Autorin schon öfters in China war und sich deshalb auch so gut auskennt.
    Am Abschluss muss ich sagen , dass diese Buch mir echt gefallen hat und ich mir jetzt gerade nicht sicher bin , will ich noch nach China, oder lass ich es lieber bleiben !? :D




    Kommentare: 1
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    AnnaMKs avatar
    AnnaMKvor 5 Jahren
    Nerven Chinesen wirklich?

    Zwar lässt der Titel zuerst darauf schließen das "Darum nerven Chinesen" nicht gerade von einem Freund der fernöstlichen Kultur geschrieben wurde, doch dem ist nicht so. Vielmehr ist dieses Buch eine witzige Liebeserklärung an China und all seine skurrilen Seiten. 
    Und nicht nur die Chinesen, sondern auch wir Westler kriegen ordentlich unser Fett weg!

    Humorvoll erzählt Heike Barai von zahlreichen Anekdoten aus dem Reich der Mitte und gibt gleichzeitig hilfreiche Tipps im Umgang mit dessen Einwohnern. 
    Auch wenn man denkt man wisse schon so einiges über China, hält dieses Buch noch einige Überraschungen bereit und verrät so einiges an "Insiderinformationen" die einen völlig erstaunen und ohne Kenntnisse über die Chinesische Sprache teilweise nie in den Sinn gekommen wären.
    "Darum nerven Chinesen" hat mich an vielen Stellen zum Lachen, Schmunzeln und Staunen gebracht. Es schockiert, informiert und unterhält. 
    Es ist eine bittersüße Liebeserklärung, und auch wenn man bei manchen Kapiteln denkt, man sollte vielleicht doch lieber zu Hause bleiben, ergreift einen im nächsten schon die Lust die Koffer zu packen und sich in den nächsten Flieger zu setzen.

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 5 Jahren
    Der kleine Unterschied

    Europäer und Asiaten unterscheiden sich nicht nur äußerlich, auch ihre Mentalität ist völlig anders. Hier kann man schnell ins Fettnäpfchen treten. Auf unterhaltsame Weise berichtet die Autorin über die Ess- und Shoppinggewohnheiten der Chinesen, ihrem Aberglauben und dem Verhältnis zur Religion, ihre Liebe zur Karaoke und dem wenig gastfreundlichen Verhalten gegenüber westlicher Touristen. Mir hat das Buch gut gefallen, es ist sehr informativ und dennoch unterhaltsam geschrieben. Beim Lesen wechselten sich amüsiertes Schmunzeln und ungläubiges Kopfschütteln ab, eine wirklich süß-saure Liebeserklärung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    H
    Darf man einfach so ein ganzes Volk durch den Kakao ziehen? 
    Das Buch "Darum nerven Chinesen" ist eine süß-saure Liebeserklärung an ein Land, das es dem ausländischen Besucher im Alltag nicht immer einfach macht. Politik und wirtschaftliche Analysen gibt es in diesem Buch daher nur in ganz kleinen Dosen, und auch keine belehrenden Erkenntnisse, warum China doch so ganz anders ist, als es auf den ersten Blick scheint und Konfuzius den Westen aus der Krise retten könnte. Stattdessen geht es um die profanen Fragen des Alltags: Warum gehen Chinesen grundsätzlich zu tausenden auf Reise? Warum schwärmen sie von ihrer einzigartigen Küche und essen selbst am liebsten Fast Food? Warum gibt es keine einzige Hose über Größe 40, obwohl doch auch die Chinesen zunehmend dicker werden? Warum bitte empfehlen Ärzte grundsätzlich und immer heißes Wasser zu trinken, solange man nicht mit dem Kopf unter dem Arm in die Praxis kommt? Und warum kann man in China nach einem Verkehrsunfall mitunter ziemlich lange auf Hilfe warten, obwohl sich zahllose Gaffer um das Opfer scharen?
    Hinter dem provokanten Titel verbirgt sich ein ironisch-satirisches Buch, das (nicht nur) in chinesischen Kreisen auf gemischte Resonanz trifft. Gerade deshalb finde ich es interessant, das Buch den Lovelybooks-Lesern vorzustellen. Der Piper Verlag sponsert 15 Bücher, die unter den Bewerbern verlost werden.
    Viele Grüße!

    Heike Barai
    Wildponys avatar
    Letzter Beitrag von  Wildponyvor 5 Jahren
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