Heike Becker

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor*in von Luis kann (noch) nicht lesen, Leon sagt NEIN! und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Heike Becker, 1965 in Gelsenkirchen geboren, wohnt mit ihrer Familie in Gladbeck. Sie arbeitet seit vielen Jahren in ihrem Beruf als Kinderpflegerin. Mit großem Engagement unterstützt sie soziale Projekte. Nach "Leon sagt NEIN!" und "Leonie und das Foto im Netz" erscheint nun mit "Luis kann (noch) nicht lesen" ein weiteres Stark-mach-Buch für Grundschulkinder.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Traumreise Südafrika, könnt ihr glauben oder nicht (ISBN: 9783692431291)

Traumreise Südafrika, könnt ihr glauben oder nicht

Neu erschienen am 22.07.2026 als Taschenbuch bei Rediroma-Verlag.

Alle Bücher von Heike Becker

Cover des Buches Luis kann (noch) nicht lesen (ISBN: 9783942122542)

Luis kann (noch) nicht lesen

(2)
Erschienen am 04.08.2025
Cover des Buches Leon sagt NEIN! (ISBN: 9783942122313)

Leon sagt NEIN!

(1)
Erschienen am 23.08.2021
Cover des Buches Leonie und das Foto im Netz (ISBN: 9783942122450)

Leonie und das Foto im Netz

(0)
Erschienen am 20.06.2023
Cover des Buches Leon sagt NEIN! (ISBN: 9783942122511)

Leon sagt NEIN!

(0)
Erschienen am 24.01.2025

Neue Rezensionen zu Heike Becker

Cover des Buches Luis kann (noch) nicht lesen (ISBN: 9783942122542)
Sabine_Krubers avatar

Rezension zu "Luis kann (noch) nicht lesen" von Heike Becker

Sabine_Kruber
Lies doch einfach - Lesetipps für kleine und große Erstleser und Menschen mit Leseschwäche

Luis kann (noch) nicht lesen – ein Mutmacher für Kinder mit Legasthenie/LRS.

Luis übt und übt, doch die Buchstaben wollen einfach keine Wörter ergeben. In der Schule wird er ausgelacht und in seinen Diktaten wimmelt es vor Fehlern. Seine Verzweiflung wächst. Doch dann zeigt der Sportlehrer Herrn Klein, dass auch Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) erfolgreich und glücklich sein können. 

Die Geschichte handelt von Selbstzweifeln, Mobbing – und davon, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben.


Luis kann (noch) nicht lesen ist nach dem Basiskonzept Lesen gestaltet und daher besonders lesefreundlich. Die Lesbarkeit ist sehr einfach, mit kurzen Sätzen und klaren Wortabständen. Die Schriftart ist eine große, serifenlose Fibelschrift, bei der häufige Buchstabenkombinationen wie „sch“ oder „ei“ enger gesetzt sind, um das Lesen zu erleichtern. 

Das Layout ist übersichtlich. Pro Zeile stehen maximal fünf Wörter. Die wörtliche Rede ist farblich hervorgehoben. Nach jedem Sinnabschnitt erfolgt eine Leerzeile, was den Text übersichtlich macht und es gerade Leseanfängern und leseschwachen Kindern erleichtert, sich im Text zurechtzufinden. 

Besonders authentisch wirken die Bilder, die alle von Grundschulkindern gemalt wurden.

Das Buch richtet sich an Kinder ab 6 Jahren. Es eignet sich hervorragend zum Selbstlesen, da der Textumfang (L) durch die vielen Unterstützungen gut zu bewältigen ist. Gleichzeitig ist die Geschichte ideal zum Vorlesen und um über Leseprobleme und daraus entstehende Folgen mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. 

Im Anhang gibt es noch gute Tipps aus dem Basiskonzept Lesen von Prof. Dr. Günther Thomé und Dr. Dorothea Thomé, die dieses Buch auch in ihrem Verlag herausgebracht haben. 

„Luis kann (noch) nicht lesen“ ist ein Stark-Mach-Buch. Es zeigt Hoffnung. Das kleine Wort „noch“ im Titel macht klar, dass Lernen ein Prozess ist. Der Sportlehrer Herr Klein dient als Vorbild und beweist, dass man trotz LRS seine Träume verwirklichen kann. 



Fazit: „Luis kann (noch) nicht lesen“ ist ein Mutmachbuch, das Kindern mit LRS/Legasthenie zeigt: Du bist nicht allein – und jeder kleine Schritt zählt. Ein Muss für Schule, Lerntherapie und für zu Hause!

Cover des Buches Luis kann (noch) nicht lesen (ISBN: 9783942122542)
Tschys avatar

Rezension zu "Luis kann (noch) nicht lesen" von Heike Becker

Tschy
Luis wird es schaffen

Ich liebe den so passenden Titel des Buches. Luis ist ein fleißiger und intelligenter Junge und trotzdem stellt das Lesen und Schreiben ihn vor große Herausforderungen. Er bekommt schlechte Noten, entwickelt Selbstzweifel und eine Schulangst und wird geärgert. Seine Klassenlehrerin zeigt dann mit dem sympathischen und beliebten Sportlehrer Herrn Klein, dass man auch mit LRS beruflich erfolgreich und im Leben glücklich sein kann. Die Bilder im Buch sind alle von Kindern selber gemalt und das macht es sehr authentisch. Am Ende des Buches wird das Basiskonzept Lesen- phonix kurz und gut verständlich vorgestellt. Ich persönlich finde es sehr wichtig zu betonen, wie sinnvoll es ist die Buchstabennamen zu vermeiden. Das Buch ist ein tolles Stark-Mach- Buch für Grundschulkinder. Was mir an dem Buch nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass das positive Beispiel Herr Klein nun gerade Lehrer ist. Auch wenn es immer Ausnahmen gibt, finde ich es nicht einfach, wenn ein Lehrer eine LRS hat. Spontanes Feedback bzw. spontane Korrekturen von Schülertexten erfordern eine hohe Sicherheit in der Rechtschreibung, die auf nicht auf so hohem Niveau oft nicht vorhanden ist. Daher finde ich das Beispiel mit dem Lehrer nicht so glücklich.

Cover des Buches Leon sagt NEIN! (ISBN: 9783942122313)
Sabine_Krubers avatar

Rezension zu "Leon sagt NEIN!" von Heike Becker

Sabine_Kruber
Lies doch einfach - Lesetipps für kleine und große Erstleser und Menschen mit Leseschwäche

Jeder Schultag ist für Leon schrecklich. Kaum auf dem Schulhof angekommen, nehmen Dennis und seine Jungs ihm sein Essensgeld ab, bedrohen und schikanieren ihn. Leon kann sich ausmalen, was passiert, wenn er ihnen das Geld nicht geben würde. Am liebsten würde er gar nicht mehr in die Schule gehen. Bauchschmerzen bekommt er, wenn er nur dran denkt. Und die Lehrer? Die Lehrer sehen doch eh nichts. Niemand ist da, der ihm hilft, nicht mal sein bester Freund. So kann es doch nicht bleiben ...

Leon sagt NEIN ist ein ganz besonderes Buch. Es ist aus den Erlebnissen und Erfahrungen vieler Kinder entstanden. Gemeinsam erzählen sie Leons Geschichte, die Heike Becker aufgeschrieben hat. Auch die Illustrationen im Buch haben die Kinder selber gemalt. Besonders berührend sind die Kommentare der Kinder selbst, die sich am Ende des Buchs befinden.
Heike Becker ist Kinderpflegerin und schon lange in der Kinderbetreuung tätig. In Ihrem Berufsalltag bekommt sie häufig mit wie Kinder, ja sogar schon sehr kleine Kinder, gemobbt werden. Ihr und den Kindern ist es daher ein Anliegen anderen Kindern in ähnlicher Situation, Mut zu machen und aufzuzeigen, wie man Hilfe holt.
Und damit möglichst viele Kinder von diesem Buch erfahren, machen sich auch die Autoren Hera Lind und Paul Maar für das Buch stark. Außerdem entstand zu der Geschichte ein Buchtrailer, der es sogar bis auf die Shortlist des Deutschen Buchtrailer Awards 2020 geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch!

Ja, Mobbing ist ein wichtiges Thema und sollte gerade auch in der Schule kein Tabu sein. Dieses Buch lässt sich sehr gut mit Grundschülern lesen. Es kann zur Prävention eingesetzt werden, aber auch dann, wenn es zu Mobbingvorfällen in der Klasse gekommen ist. Der Text hat eine einfache Lesbarkeit. Die serifenlose Schrift ist etwas größer und die Zeilenabstände sind etwas weiter. Der Text ist linksbündig im Flattersatz gesetzt und die Sinnabschnitte sind durch eine Leerzeile voneinander abgehoben. Die vielen Bilder lockern das Textbild auf, sodass dieses Buch auch für Kinder geeignet ist, die sich von einem zu großen Textumfang abschrecken lassen. Insgesamt liegt der Textumfang bei L. Die Geschichte ist nicht in Kapitel unterteilt.

Fazit: Dies ist ein wirklich wichtiges Buch und es sollte nicht nur von Kindern gelesen werden, sondern auch von Erwachsenen.

Dieses Buch wurde mir vom Institut für sprachliche Bildung als kostenfreies Prüfexemplar zugesandt.

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