Heike Bicher-Seidel

 4.9 Sterne bei 39 Bewertungen
Autorin von Weiteratmen, Man flucht viel mehr, wenn man tot ist und weiteren Büchern.
Autorenbild von Heike Bicher-Seidel (© Heike Bicher-Seidel / privat)

Lebenslauf von Heike Bicher-Seidel

Heike Bicher-Seidel wurde 1969 in Attendorn, einer Kleinstadt im Sauerland, geboren. Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin arbeitete bis zur Geburt ihres Sohnes als Revisionsleiterin und Niederlassungsleiterin in einer Spedition. Heute ist sie als Existenzgründungsberaterin bei einem Bildungsträger beschäftigt. Sie ist verheiratet und lebt im Saarland. 

Botschaft an meine Leser

Ich freue mich über Zuschauer meiner Lesungen auf YouTube:

Lesung "Weiteratmen":
https://www.youtube.com/playlist?list=PL7NLw6Kyssc2ogVIHZBylv2FxMDlRjPqm

Lesung "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist"
https://www.youtube.com/playlist?list=PL7NLw6Kyssc11CYo-qb7O0rDbAbJBw_50

Alle Bücher von Heike Bicher-Seidel

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Buchformat:
Cover des Buches Weiteratmen (ISBN: 9783743124950)

Weiteratmen

 (14)
Erschienen am 20.06.2019
Cover des Buches Man flucht viel mehr, wenn man tot ist (ISBN: 9783967410136)

Man flucht viel mehr, wenn man tot ist

 (12)
Erschienen am 18.12.2019
Cover des Buches Helos - Der Anfang des Kreises (ISBN: 9783752832433)

Helos - Der Anfang des Kreises

 (5)
Erschienen am 22.02.2020
Cover des Buches Blau (ISBN: 9783745022100)

Blau

 (4)
Erschienen am 19.09.2017
Cover des Buches Blau / Blau II (ISBN: 9783745027419)

Blau / Blau II

 (1)
Erschienen am 07.10.2017
Cover des Buches Lebendkontrolle (ISBN: 9783746725123)

Lebendkontrolle

 (1)
Erschienen am 18.05.2018
Cover des Buches Helos - Bis zum Anfang der Zeit (ISBN: 9783752867435)

Helos - Bis zum Anfang der Zeit

 (1)
Erschienen am 22.03.2020
Cover des Buches Helos - Zwischen den Welten (ISBN: 9783752893960)

Helos - Zwischen den Welten

 (1)
Erschienen am 22.04.2020

Neue Rezensionen zu Heike Bicher-Seidel

Neu

Rezension zu "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" von Heike Bicher-Seidel

Ich bin tot, oder?
black_cat595vor 2 Tagen

Story:

Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die sich mit dem was sie hat sehr zufrieden fühlt. Als Außenstehender würde man wohl eher sagen, zufrieden gibt, da viele ihrer Beziehungen sehr toxisch auf ihr Selbstwertgefühl einwirken. Als sie am Abend heim fährt, um noch schnell rechtzeitig beim Geschäftsessen ihres Verlobten anzukommen, wird sie von einem Auto erfasst und verbringt fünf Monate im Koma. Als sie erwacht sieht sie aber nicht nur vertraute Gesichter, auch ein fremder Mann erscheint an ihrem Krankenbett. Aber so fremd ist er ihr gar nicht. Es beginnt eine spannende Geschichte darum, wer dieser Mann ist, warum er sie kennt und was es mit ihrem bisherigen Leben und den Menschen darin auf sich hat. Sie muss sich unter großen Anstrengungen ihr Leben zurück erkämpfen, denn nach dem Unfall muss sie alles wieder neu lernen. Zu Beginn kann sie nicht einmal sprechen. Aber gerade diese Hilflosigkeit zeigt ihr die wahren Gesichter der Menschen, die ihr am nächsten stehen.

Immer wieder wenn sie schläft oder ihrem Alltag entflüchten möchte hat sie Erinnerungen, die doch keine Erinnerungen sein können? Immerhin haben sie mit dem fremden Mann zu tun und den kennt sie ja nicht. Oder? Dieses Element macht den Zauber der Geschichte aus.

Charaktere:

Der Hauptcharakter ist eine junge Frau deren bisheriges Leben unter großer Missachtung ihrer Selbst steht. Sie glaubt, dass sie und ihre Meinung weniger wichtig sind als die aller anderen. Im Laufe der Geschichte lernt sie, dass das nicht stimmt. Aber sich aus den toxischen Beziehungen vor ihrem Unfall zu befreien, bleibt ein schwerer Kampf mit sich selbst.

Die anderen Charaktere werden gut vorstellbar dargestellt. Sie hatten einen Hintergrund und ein Leben, sodass sie gut voneinander unterscheidbar waren und man sich ein eigenes Bild von den Menschen machen konnte.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist fesselnd und spannend. Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen. Die Autorin hat die Errinerungsszenen perfekt platziert und dadurch die Waage zwischem "Ist der Kerl verrückt?" und "kenn ich ihn nicht doch, er kommt mir so vertraut vor?" gehalten.


Eine tolle knisternde Liebesgeschichte mit einer starkeren Charakterentwicklung und leichten Fantasyelementen. Ich habe das Buch an einem Abend verschlungen, weil ich es nicht aus der Hand legen wollte. Ein wirklich tolles Werk.

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H

Rezension zu "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" von Heike Bicher-Seidel

Emotionale Geschichte, bei der der Funken leider nicht ganz übergesprungen ist
Hannicakevor 4 Tagen

Die 24-jährige Ivy wird nach einem schweren Unfall von jetzt auf gleich aus dem Leben gerissen und fällt für ein halbes Jahr ins Koma. Als sie dann wieder aufwacht, ist sie körperlich sehr eingeschränkt und hilflos. Dazu kommt, dass neben ihrem Verlobten noch der Künstler Jarik bei ihr auftaucht und behauptet, dass sie sich kennen und lieben, doch Ivy weiß nicht, woher sie ihn kennen sollte. Der Leser begleitet sie bei ihrem Kampf zurück zu einem selbstbestimmten Leben, bei dem ihr klar wird, dass nicht jeder ihrer Bekannten und Freunde so ist, wie sie ihr glaubhaft machen wollen.


Der Titel dieses Buches ist sehr ansprechend und wird im Laufe der Geschichte mehrfach aufgegriffen, was dafür sorgt, dass er treffend gewählt ist und einen guten Bezug zum Inhalt aufweist.

Die Protagonistin Ivy, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich-Form erzählt wird, wirkt sympathisch. Sie ist jedoch so von den Einflüssen ihrer Umwelt geformt worden, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellt und sich dem Willen anderer beugt. Es ist schön, im Verlauf eine Entwicklung ihres Verhaltens und ihres Charakters beobachten zu können. Ivy wird gut beschrieben und wirkt somit für den Leser greifbar.

Andere Charaktere können mit gemischten Gefühlen betrachtet werden. Einige zeigen im Laufe der Geschichte ihr wahres Gesicht und werden immer unsympathischer, andere hingegen wirken freundlich und versuchen Ivy so gut es geht zu unterstützen. Von ein paar Figuren wäre es jedoch wünschenswert gewesen, dass sie häufiger in der Geschichte auftauchen, bzw. deren Gefühlsleben ein wenig mehr beleuchtet würde. Insgesamt ist die Charakterausgestaltung jedoch gut und ansprechend gelungen.

Eine positive Wirkung haben die eingeschobenen Textstücke, bei denen der Leser bis zuletzt nicht eindeutig sagen kann, ob es sich um Träume oder um Erinnerungen von Ivy handelt. Durch diese erhält der Leser die Möglichkeit, eine ganz andere Ivy kennenzulernen und zu sehen, wie lebensfroh und frei sie eigentlich sein kann. Zudem fördern diese Textstücke den Lesefluss, indem sie diesen auflockern. Insgesamt lässt sich dieses Buch gut lesen, ohne dass bei dem Leser Verständnisschwierigkeiten oder große Unklarheiten auftauchen. Die Kapitel sind kurz gehalten, was ebenfalls für ein angenehmes Lesegefühl sorgt. Die Kapitelüberschriften sind kreativ gestaltet worden, indem sie Ivy´s Namen mit diversen Stimmungen oder anderen kurzen Schlagwörtern verbinden. Dies unterscheidet sich von vielen anderen Büchern und hebt sich somit besonders ab.

In dieser Geschichte geht es um Übersinnliches bzw. Überweltliches, da Jarik behauptet, Ivy während ihres Komas als Geist kennengelernt zu haben. Dieses Element bildet jedoch, ebenso wie ein großer Handlungsverlauf, nicht den Schwerpunkt der Geschichte. Vielmehr stehen zwischenmenschliche Beziehungen und Themen wie Liebe, Vertrauen und die Psyche im Vordergrund. Nebenbei erhält der Leser Einblicke in einen Alltag, der aufgrund von körperlicher Hilflosigkeit von der Abhängigkeit von anderen Personen geprägt ist.


Die Geschichte an sich ist interessant und angenehm zu lesen. Die Idee und das Konzept sind gut, jedoch konnte mich das Buch nicht zu hundert Prozent überzeugen. Der Funke ist leider nicht komplett übergesprungen. Dieses Buch kann jedoch trotzdem gerne empfohlen werden, wenn eine kurze, unterhaltsame, humorvolle und emotionale Geschichte gesucht wird.

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Rezension zu "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" von Heike Bicher-Seidel

Tiefgehende Liebesgeschichte
Bianka_Frivor einem Monat

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe


Das ist das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und es hat mich einfach nur geflasht! Ein sehr emotionales, tiefgehendes Buch!


Das Cover ist für mich total faszinierend. Es ist so völlig anders, hat absoluten Wiedererkennungswert und macht einfach neugierig. Allein deswegen bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden.


Die Geschichte, oh je, wo anfangen, ohne zu Spoilern....vorweg, man sollte schon für das Thema - Was passiert im Koma? Esoterik etc offen sein. Sonst ist die Geschichte einfach nichts. Hier trifft Realität auf bissl Fantasy, Esoterik, aber ganz viel, ja, was wäre möglich? Ist es möglich? Was ist real,  was Traum? Und vor allem eben Andersartigkeit. Alles verpackt in eine schöne Liebesgeschichte.


Der Schreibstil ist flüssig, sehr bildlich, sehr detailliert. Man merkt auch einfach, mit wieviel Herzblut die Autorin dieses Buch geschrieben hat, die Ideen und Gedankengänge sind wahnsinn und haben mich echt mitgerissen und geflasht.


Die Geschichte wird aus Yvies Sicht erzählt und erleichtert den Zugang zu der Geschichte noch mehr, da man sich gut in ihre Gedanken und Handlungen einfinden kann. Irgendwann ist man als Leser wirklich so drin, dass man selber mit überlegen muss, was ist Traum, was Wirklichkeit.


Ich mochte das tiefgehende in der Geschichte. Hochemotional und wahnsinnig tief. Sie hält einen auch ein bissl den Spiegel vor, regt zum Nachdenken an. Wie gehen wir mit Mitmenschen um, die plötzlich auf Hilfe angewiesen ist? Wie schnell man jemanden abschiebt. Wie schnell man in Schubladen landet. Wie engstirnig und klein manchmal unsere Denkweise ist. Wie schnell sich Menschen plötzlich ändern oder weg sind, wenn sie mit Krankheit oder nicht erklärbaren konfrontiert werden. Dann aber auch, dass gerade eine neue Situation uns unsere Kraft erst zeigt, neue Türen öffnet, wenn man an sich glaubt und sich für das scheinbar Unmögliche öffnet. Und wie befreiend es sein kann, sich alles von der Seele zu reden oder einfach nur richtig zu fluchen. Den Dämonen des Lebens, der Vergangenheit keine Macht zu geben und über allem:


Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, wie wir glauben zu wissen!


Die Charaktere haben eine wahnsinns Tiefe, sind authentisch und sehr vielfältig, detailliert und mit viel Liebe ausgearbeitet. Mir hat die ganze Interaktion zwischen den Charakteren gefallen, egal ob negativ oder positiv und wie sie jeweils an den Handlungen gewachsen sind, sich weiterentwickelt haben. Yvie hat es mir von Anfang an angetan, evtl auch, weil ich mich gut mit ihr identifizieren konnte, gerade im Bezug auf körperliche Behinderungen. 


Ein Buch, was lange im Gedächtnis bleibt, tief berührt und einfach zum Nachdenken anregt. Ich kann es nur empfehlen❤

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Man flucht viel mehr, wenn man tot ist

Hallo, diesen Monat verlosen wr 10 Ebooks im Wunschformat des Mystery-Romance Romans "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" von Heike Bicher-Seidel.

Liebe Leser,

diesen Monat verlosen wir 10 Ebooks des Mystery-Romance Romans "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" unserer Autorin Heike Bicher-Seidel.

Eine Vorab-Leseprobe könnt ihr auf unserer Shop-Seite herunterladen: *klick*

Viel Glück und den Gewinnern viel Spaß bei der Leserunde.

Euer

Hybrid Verlag

78 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  black_cat595vor 2 Tagen

Gerne, habe es überall hochstellen können :)

Zusätzliche Informationen

Heike Bicher-Seidel wurde am 04. Juni 1969 in Attendorn (Deutschland) geboren.

Heike Bicher-Seidel im Netz:

Community-Statistik

in 33 Bibliotheken

auf 3 Wunschzettel

von 2 Lesern gefolgt

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