Heike Denzau Marschfeuer

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Inhaltsangabe zu „Marschfeuer“ von Heike Denzau

Ein Brandstifter treibt sein Unwesen in der Wewelsflether Kleingartenkolonie. Als in einer der abgebrannten Hütten eine Leiche entdeckt wird, sind Oberkommissarin Lyn Harms und ihre Kollegen von der Kripo Itzehoe gefordert. Wer tötete den Bewohner der Gartenhütte? Und was hat das spurlose Verschwinden des Werftbesitzers Jacobsen damit zu tun? In den Fokus der Polizei gerät eine Gruppe Jugendlicher. Doch die Clique schweigt eisern. Bis der Fall eine ungeahnte Wendung nimmt...

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  • Mord und Totschlag

    Marschfeuer

    maxibiene

    07. September 2013 um 20:52

    Seit einigen Wochen hat die Feuerwehr in Wewelsfleth mehr zu tun als ihnen lieb ist. Ein Brandstifter hat es auf die Gartenlauben in der Kleingartenkolonie abgesehen. Doch dieses Mal ist es anders. Dieses Mal gibt es ein Menschenleben zu beklagen. Die Hütte des Russlanddeutschen Waldemar Pankratz ist bis auf den Grund niedergebrannt und mit der Hütte er selbst. Zeitgleich wird der Werftbesitzer Hinrich Jacobsen vermisst, der eigentlich gar keinen Anlass zum Verschwinden hat. Oberkommissarin Lyn Harms und ihr Partner Hendrik Wolff sehen sich einer schwierigen Aufgabe gegenüber, denn die wenigen Anhaltspunkte, die sie von Bekannten und Zeugen erhalten, sind genauso wenig aufschlussreich. Es beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Heike Denzau hat mit ihrem „Marschfeuer“ den zweiten Fall mit ihren Kommissaren Gwendolyn Harms und Hendrik Wolff präsentiert, die inzwischen nicht nur dienstlich ein Paar sind, sondern auch privat. Während sich Lyn Harms noch immer mit ihren privaten Beziehungen als geschiedene Ehefrau und den Sorgen um ihre Kinder herum schlägt, ist sie nicht in der Lage ihre Liebe zu den 9 Jahre jüngeren Hendrik offen zu gestehen. Das macht die Ermittlungsarbeit zu dem Mord- und Vermisstenfall nicht einfacher. Denn es sieht so aus, als wäre der Bekanntenkreis ihrer ältesten Tochter Charlotte unmittelbar darin involviert. Die fortlaufenden Ermittlungen gestalten sich langatmig, da an die jugendliche Clique nicht wirklich heran zu kommen ist. Indessen bemühen sich die Beamten der Kripo Itzehoe weitere Zeugen zu befragen um Erfolge vorweisen zu können. Erst als die nächste Leiche auftaucht, kommt Schwung in die Aufklärung der Fälle und die Ereignisse überstürzen sich regelrecht. Hier hat die Autorin wahrlich nicht mit überraschenden Wendungen und Spannung gespart. Nach und nach setzen sich die Puzzle zusammen, wobei die Ursache des Tötungsdeliktes nicht wirklich nachzuvollziehen ist. Im Großen und Ganzen muss ich jedoch sagen, dass mich auch dieser Krimi wieder sehr gut unterhalten hat und ich mich schon auf die nächste Folge freue.

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  • Überraschendes Ende

    Marschfeuer

    Gospelsinger

    15. May 2013 um 17:00

    Ein Feuerteufel geht in der Wewelsflether Kleingartenkolonie um, und in einer niedergebrannten Hütte wird ein Toter gefunden. Der Russlanddeutsche lebte seit 30 Jahren in dieser Hütte und wurde „Hühner-Waldi“ genannt. Gleichzeitig verschwindet ein Unternehmer, der Werftbesitzer Jacobsen. Oberkommissarin Lyn steht vor der Frage, wie diese beiden Fälle zusammenhängen können. Der einzige Zusammenhang ist der Hinweis auf eine Gruppe Jugendlicher. Aber die halten dicht. Dass ihr Kollege Hendrik endlich ihre Beziehung öffentlich machen will, bereitet Lyn zusätzlichen Stress. Auch in diesem zweiten Band der Reihe hat mir besonders die Protagonistin gefallen. Gwendolyn, genannt Lyn, ist eine sympathische Ermittlerin, die den sehr wirklichkeitsnah dargestellten Spagat zwischen dem Alltag einer Alleinerziehenden und einer anspruchsvollen Berufstätigkeit stemmen muss. Auch die anderen Charaktere wirken lebendig. Die erzählte Geschichte fand ich besonders wegen der Informationen über die Werften interessant. Und das Ende dieses spannenden Krimis hat mich wirklich überrascht. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Band dieser Reihe.

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  • Rezension zu "Marschfeuer" von Heike Denzau

    Marschfeuer

    silberfischchen68

    01. November 2012 um 20:23

    "Marschfeuer" ist der zweite Band um die Oberkommissarin Lyn Harms und ihre Kollegen und hat mir noch besser gefallen als der erste Teil "Die Tote am Deich" Der Fall wartet mit einigen Wendungen und originellen Ideen auf, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Das Privatleben von Lyn ist wieder sehr aufreibend, übernimmt aber glücklicherweise nicht zu viel Raum in der Geschichte, auch wenn es ständig präsent ist. Eine schmale, aber gelungene Gratwanderung. Die handelnden Personen sind mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass sie dem Leser bildlich vor Augen erscheinen, besonders Lyn und die restliche Kripo Itzehoe. Der trockene Humor, der Zusammenhalt und die Zickereien in dem Team sind ganz dicht am wahren Leben lang und machen die ganze Truppe wahnsinnig sympatisch.

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